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Lemari

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2019

Keine gebührende Fortsetzung

Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Bühnenfassung) (Harry Potter )
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Sehr enttäuschend! Wirkt alles etwas überdramatisiert

Wie viele andere eingefleischte Harry-Potter-Fans habe auch ich mich auf das Erscheinen vom „inoffiziellen“ achten Teil der Reihe. Doch die anfängliche ...

Sehr enttäuschend! Wirkt alles etwas überdramatisiert

Wie viele andere eingefleischte Harry-Potter-Fans habe auch ich mich auf das Erscheinen vom „inoffiziellen“ achten Teil der Reihe. Doch die anfängliche Euphorie nahm beim Lesen immer mehr ab. Es lag nicht daran, dass das komplette Buch wirklich als Drehbuch gedruckt wurde – die Idee finde ich sogar ziemlich genial.
Meine Kritik gilt eher dem Inhalt. Zum Ersten war Amos Diggory nie sauer auf Harry, dass Cedric getötet wurde. Zum Anderen, warum wurde das Dianthuskraut in Kiemenkraut „übersetzt“? Jeder der die Reihe rund um Harry Potter gelesen hat, weiß was gemeint war. Auch fand ich die Zeitumkehrer zum Drücken sehr ungewöhnlich. Wieso erst zum drehen und dann zum drücken? Aber mein größter Kritikpunkt ist die künstlich, langgezogene Story um Albus und die missratene Vater-Sohn-Bindung zu Harry, aber auch die permanenten gleichen Infos um den Antagonisten.
Long Story Short: sehr enttäuschend, stellenweise schlecht bis gar nicht recherchiert, zusammenhangslos. Eine echte Enttäuschung für richtige Fans! Lediglich die Aufmachung, also das Abdrucken des Drehbuchs gibt einen Stern mehr.

Veröffentlicht am 17.07.2019

Er wollte nie ein Held werden... bis er es für sie sein musste.

Befreie mich
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In „All the pretty lies – Befreie mich“ treffen wir auf Hemi und Sloane wieder, aber der Schwerpunkt liegt auf Hemis größeren Bruder Reese. Er lädt Hemi, Sloane und Sloanes Bruder Sig in einen seiner Clubs ...

In „All the pretty lies – Befreie mich“ treffen wir auf Hemi und Sloane wieder, aber der Schwerpunkt liegt auf Hemis größeren Bruder Reese. Er lädt Hemi, Sloane und Sloanes Bruder Sig in einen seiner Clubs ein. Während des Aufenthalts fällt die Aufmerksamkeit von Sig und Reese auf die Tänzerin Kennedy. Reese glaubt seinen Augen kaum, als er in ihr seine Jugendliebe wiedererkennt und dieses Mal lässt er sie nicht wieder gehen...

M. Leighton hat es auch im zweiten Band geschafft, mich voll und ganz abzuholen. Besonders spannend finde ich die Idee, dass die Charaktere vom Vorgängerband aufgenommen werden. Auch die Geschichte von Reese und Kennedy wunderschön, dramatisch, spannend und traurig zu gleich sodass man einfach weiterlesen muss. Denn man will unbedingt wissen, wie es mit den beiden weiter geht. Ein toller Nachfolger und ich bin gespannt auf das große Finale der Reihe.

Veröffentlicht am 27.06.2019

Liebe! Und bereue nichts.

Erkenne mich
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Sloane hat die Nase voll. Ihre restliche Familie, die aus ihren Brüdern und ihrem Vater besteht, sind alle Polizisten und versuchen sie deshalb vor allem schlechten und bösen zu beschützen. Daher nutzt ...

Sloane hat die Nase voll. Ihre restliche Familie, die aus ihren Brüdern und ihrem Vater besteht, sind alle Polizisten und versuchen sie deshalb vor allem schlechten und bösen zu beschützen. Daher nutzt sie ihren 21sten Geburtstag, ihre Volljährigkeit aus um ihrer Familie zu zeigen, wie unwohl sie sich in dem geschaffenen Cocon fühlt. So treffen wir Sloane und ihre beste Freundin Sarah als erstes in einem Tattoostudio an. Dort trifft Sloane auf den attraktiven Hemi und man spürt zwischen den Zeilen direkt das die Funken fliegen. So begleitet man Sloane auf ihrem eigenen Weg zum „Leben“ und auch Hemi spielt eine ganz besondere Rolle.

Ich liebe ja die Bücher von M. Leighton, da sie mit Hilfe ihres Schreibstils eine Erotik beschreibt, die nicht plump oder prollig wirkt. Vielmehr schafft sie es mit ihrer Wortkunst leichtes Knistern und Kribbeln beim Lesen hervorzurufen. Ein weiteres Plus sind ihre ausgezeichneten, klaren Charaktere. Es gibt keinen der naiv oder unreif wirkt, was bei vielen anderen erotischen Romanen vorkommen kann.
Noch dazu begeistern mich ihre Geschichten immer wieder neu, da es selten zu Wiederholungen innerhalb der Erzählstränge kommt. Davon können andere noch wirklich profitieren. Mit „All the pretty lies, Erkenne mich“ hat mich M. Leighton wieder vollkommen in ihre Welt abgeholt und ich freue mich wahnsinnig darauf jetzt auch endlich Band zwei und drei von meinem SuB zu befreien.

Veröffentlicht am 24.05.2019

stark, stärker, Lea

Wir zwei auf Wolke sieben
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Lea glaubt noch an die große Liebe, Sebastian ist die ihrige und deswegen ist sie mit ihm in eine gemeinsame Wohnung gezogen. Aber ihr Fast-Verlobter macht sich samt ihren Ersparnissen und seinem Mobiliar ...

Lea glaubt noch an die große Liebe, Sebastian ist die ihrige und deswegen ist sie mit ihm in eine gemeinsame Wohnung gezogen. Aber ihr Fast-Verlobter macht sich samt ihren Ersparnissen und seinem Mobiliar aus dem Staub. Nur seinen notorischen Kater lässt er bei Lea zurück. Deswegen ist es nur gerecht, dass sie das pelzige Ungeheuer nach ihm benennt. Doch Lea trifft auf vollstes Verständnis von ihren besten Freunden Su und Arno. So bekommt Lea durch Su die Gelegenheit bei einem renommierten Modemagazin einen Job zu bekommen. Und dieser Job hat es in sich, denn sie bereist dieselben Städte wie ihr Ex-Freund. Sofort ist Lea klar, dass sie alles versuchen wird, ihn zurückzubekommen. Doch während unzähliger peinlicher, lustiger Pleiten, Pech und Pannen sowie Beautyanwendungen stellt sie fest, dass auch andere Mütter schöne Söhne haben.

Mit „Wir zwei auf Wolke sieben“ hat Anja Rauter einen wunderbaren lockeren und berührenden Debütroman geschrieben. Ich habe auf den ersten Seiten bereits herzlich gelacht und im weiteren Verlauf auch das ein oder andere Tränchen verdrückt. Geflucht, den Kopf geschüttelt, sprich die komplette Gefühlsschiene wurde abgedeckt. Dazu ihr locker, fluffiger Schreibstil mit Situationen in denen sich wirklich jede einmal befunden hat. Einfach nur Spitze. Daher wünsche ich mir von ganzem Herzen, das es bald Nachschub von Anja gibt.

Veröffentlicht am 11.05.2019

Nora Klerners zweiter Fall

Gefährdet
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Familie Stein ist in Aufruhr, denn eines Nachmittages kommen Livia und Lasse nicht nach Hause. Es kristallisiert sich heraus, dass sie entführt wurden, ohne das eine Lösegeldforderung eingetroffen ist. ...

Familie Stein ist in Aufruhr, denn eines Nachmittages kommen Livia und Lasse nicht nach Hause. Es kristallisiert sich heraus, dass sie entführt wurden, ohne das eine Lösegeldforderung eingetroffen ist. Nora Klerner, BKA-Ermittlerin wird zu diesem Fall hinzugezogen, denn die örtliche Polizei tappt schnell auf einer schnelle. Alle Hoffnung wird in sie gesetzt, da sie beim letzten Fall auch innerhalb weniger Tage, den Täter zur Strecke gebracht hat. Kurz vor ihrer Ankunft in Hamburg wird Nora von ihrer Vergangenheit eingeholt, ob es ihr gelingt sich dennoch, auf den Fall einzulassen.

In „Gefährdet“ lernen wir Nora Klerner, die auch schon in Meike Dannenbergs Debüt „Blumenkinder“ ihren Auftritt hatte, intensiver kennen. Auch alte Bekannte spielen wieder eine wichtige Rolle. Mir hat die Geschichte trotz anfänglicher Startschwierigkeiten sehr gut gefallen und ab dem Mittelteil konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Zu schnell folgten Ereignisse aufeinander, die den Spannungsbogen in die Höhe trieben. Dabei bleibt sich Meike Dannenberg ihrem Schreibstil treu und es gelingt ihr auch, pointierten Witz in die Dramatik zu bringen.

Ich würde mich freuen, wenn es demnächst noch einen weiteren Fall für Nora gibt, denn sie ist mir jetzt durch „Gefährdet“ ans Herz gewachsen.