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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.10.2019

Interessant und informativ

Die Wanderschriftsteller
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Ein autobiografischer Reisebericht, der den Leser mitnimmt auf die Entstehungsreise ihrer historischen Romane. Er erhält authentische und vor allem persönliche Einblicke in das Leben und Denken der Autoren, ...

Ein autobiografischer Reisebericht, der den Leser mitnimmt auf die Entstehungsreise ihrer historischen Romane. Er erhält authentische und vor allem persönliche Einblicke in das Leben und Denken der Autoren, wodurch er die Romane noch besser verstehen kann. Das Autorenpaar ist meistens mit dem Wohnwagen unterwegs. Zwischen Nordkap und Apulien, den Pyrenäen und Polen sind sie gereist. Sie haben alle Wege der Wanderhure zwischen dem Schwarzwald, Konstanz und Böhmen beschritten. Ein Muss für jeden Fan des Paares.

Meine Meinung
Das Ehepaar Lorentz, sprich Iny Klocke und Elmar Wohlrath, haben dieses Buch sehr interessant geschrieben. Es ist leicht und angenehm zu lesen, ohne irgendwelche Unklarheiten. Man kann sagen, es ist eine Biografie ihrer Reisen mit dem Wohnwagen. Wobei dieser nicht gleich am Anfang zum Einsatz kam, Denn da gab es zuerst noch ein Zelt. Aber gecampt haben sie immer. Am Anfang mussten sie für ihre Reisen ihren Erholungsurlaub opfern später, als freie Autoren konnte sie etwas freier entscheiden wann und wie lange sie unterwegs sein wollten. Auch wird beschrieben wie sie sich kennen lernten und zueinander fanden. Denn Iny Klocke kommt aus Köln und Elmar Wohlrath aus Franken. Und dass sie zunächst mit Kurzgeschichten ein ganz andres Genre bedienten. In dem Buch ist sehr schöne beschrieben wie es zu der Wanderhure kam, wie viele der anderen Bücher entstanden, bei welchen der Verlag zum Teil auch etwas skeptisch war und sie nur durch einen Deal mit diesem diese Bücher schreiben konnten. Wie das alles zustande kam, das sollte und muss der Leser selbst beim Lesen herausfinden. Mich hat dieses Buch teilweise auch überrascht. Ich wusste durchaus, dass das Ehepaar gründlich recherchiert, aber wie weit man dabei gehen muss bzw. wie gründlich die beiden recherchiert haben, fand ich super. Seit ich ihre Bücher lese, war ich von ihrer Recherche überzeugt, und jetzt bin ich es erst recht. Ich habe auch erfahren, wie es zu den Folgebänden der Wanderhure kam, die ja zunächst hätte ein Einzelband sein sollen. Wie gesagt, all dies soll der geneigte Leser selbst lesen und sich überraschen lassen von der Offenheit der Autoren. Dieses Buch hat mich nicht losgelassen bis ich damit durch war. Es hat mir sehr gut gefallen, mich genauso gut unterhalten und es war superinteressant. Für jeden Iny-Lorentz-Fan ein MUSS. Von mir eine Empfehlung und natürlich die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 29.09.2019

Ein tolles Buch

Arthur und der schreckliche Scheuch
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Arthur ist überzeugt: Das ist ein Zauberer auf Opas Dachboden. Seine Zwillingsschwester Rose lacht ihn aus. Glaubt er etwas immer noch an das Fantasieland Arro, das sie sich vor einigen Jahren, als sie ...

Arthur ist überzeugt: Das ist ein Zauberer auf Opas Dachboden. Seine Zwillingsschwester Rose lacht ihn aus. Glaubt er etwas immer noch an das Fantasieland Arro, das sie sich vor einigen Jahren, als sie noch kleiner waren, ausgedacht hatten? Und an die seltsamen Wesen dort? Doch dann stellt sie heraus, dass Arthur recht gehabt hatte. Das Fantasieland Arro existiert wirkich. Und der schreckliche Vogelscheuchenmann Kreuch hat den Opa verschleppt. Sie haben nur drei ‚Tge Zeit um den Opa aus dessen Klauen zu befreien, denn sonst bleibt er für immer eine Scheuche. Minja (ein Ninja-Magier) aus Arro hilft ihnen dabei, ebenso das Schaukelpferd Prosecco und die Drachen Kokolores und Vlad sowie weiter magische Gefährten.

Meine Meinung
Dieses Buch ließ sich sehr gut lesen, genau auf die angegebene Altersgruppe zugeschnitten. Dass auch erwachsene Leser ein solches Buch lesen und es spannend finden können, brauch ich wohl nicht extra zu betonen. Denn zu dieser Leserkategorie gehöre ich. Ich war schnell in der Geschichte drinnen konnte mich auch sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Arthur, der den Zauberer am Dachbodenfenster gesehen hatte. Aber auch in Rose, die sich abgewöhnt hatte, an Arro zu glauben. Sie war sich schon zu groß dafür und wollte von ihren Freundinnen nicht ausgelacht werden. So musste sie sich eines Besseren belehren lassen, als Opa eines Tages plötzlich verschwand. Da sie immer noch nicht daran glaubte, dass er in das Fantasieland gegangen war, ging Arthur zunächst allein hinterher. Und er fand Arro nicht mehr so vor, wie sie es beim letzten Mal verlassen hatten. Was alles dahintersteckte und wieso Rose doch plötzlich in Arro auftauchte, bzw. ob und wie die Kinder ihren Opa retten wollten/konnten, wenn überhaupt, das soll der geneigte Leser bitte selbst lesen. Mir hat dieses Buch – auch wenn es, wie gesagt ein Kinderbuch ist, was ich ab und an sehr gerne lese – sehr gut gefallen. Es hat mich gefesselt, in seinen Bann gezogen und sehr gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung und die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 28.09.2019

Ein adeliges Ehepaar auf Verbrecherjagd

Mydworth - Bei Ankunft Mord
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England 1929: Ein kleiner Ort im ländlichen Sussex namens Mydworth. Selten geschieht hier etwas Aufregendes. Allerdings ändert sich das, als der junge Sir Henry Mortimer gemeinsam mit seiner Frau Kat – ...

England 1929: Ein kleiner Ort im ländlichen Sussex namens Mydworth. Selten geschieht hier etwas Aufregendes. Allerdings ändert sich das, als der junge Sir Henry Mortimer gemeinsam mit seiner Frau Kat – die aus Amerika stammt – nach Hause zurück kommt. Doch kaum sind beide in Mydworth angekommen, werden Juwelen gestohlen. Einer der Täter wird erschossen, der andere konnte flüchten. Die Hausherrin und Harrys Tante, Lady Lavinia bittet ihren Neffen um Hilfe, denn sie will einen Skandal vermeiden. Die örtliche Polizei ist überfordert und so beginnen Kat und Harry zu ermitteln….

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, denn es gab keine Unklarheiten. In der Geschichte war ich schnell drinnen. Ich konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Harry war in London aufgehalten worden, so dass Kat allein mit dem Auto zu ihrem neuen Heim fuhr. Doch musste sie dann die Wohnstatt von Lady Lavinia suchen, da sie in ihr Haus nicht hineinkam. Doch kaum am Herrenhaus Lavinias angekommen musste sie sich vor herumfliegenden Kugeln in Sicherheit bringen. Sie war mitten in den Juwelenraub geraten. Auch Harry war gerade angekommen und so bezogen sie im Haus ihr Zimmer und versuchten der örtlichen Polizei zu helfen, die mit dieser Sache anscheinend überfordert war. Ob und wie Lord und Lady Mortimer den Raub aufklärten soll der geneigte Leser bitte selbst lesen. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es hat mich gefesselt und gut unterhalten. Teilweise war es auch amüsant und hat mich zum Schmunzeln gebracht. Es ist die Art von Buch, wo sich Spannung mit Humor paart. Und das ist den Autoren gut gelungen. Von mir eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 28.09.2019

Toni Sanftlebens neuester Fall

Stille Havel
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Der Kunstsachverständige der im Park von Sanssouci tot aufgefunden worden war, hatte zuletzt ein auffälliges Interesse an einem bestimmten Gemälde im Museum Barberini gezeigt. Auf diesem Gemälde ist eine ...

Der Kunstsachverständige der im Park von Sanssouci tot aufgefunden worden war, hatte zuletzt ein auffälliges Interesse an einem bestimmten Gemälde im Museum Barberini gezeigt. Auf diesem Gemälde ist eine schwarzgekleidete Frau, die einen Schleier trägt, der ihr Gesicht verhüllt, zu sehen. Niemand weiß, wer diese Frau ist. Hauptkommissar Toni Sanftleben ermittelt und die Spuren führen zum Filmunternehmen Ufa und einer alten Havelvilla. Hinter deren Mauern verbirgt sich etwas Ungeheuerliches.

Meine Meinung
Ich habe schon viele Bücher von Tim Pieper gelesen und habe sie immer super gefunden. Ich wurde auch bei diesem Buch nicht enttäuscht. Es ist wie immer angenehm und flüssig zu lesen und unkompliziert geschrieben. In der Geschichte war ich wieder schnell drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Toni Sanftleben, der, obwohl jeder um ihn herum Alkohol trinkt, es schafft, darauf zu verzichten. Denn das wäre für ihn sehr gefährlich. In Marie Hellström die viel zu wenig über ihre Großmutter gewusst hatte. In Lydia, die ich nur teilweise verstand. Ich verstand, dass sie nicht mehr in die Armut einer Kneipenwirtstochter zurückfallen wollte, aber was sie dafür tun musste und tat….. Ich verrate es hier nicht, denn das soll der geneigte Leser bitte selbst lesen. Das Buch ist auf zwei Zeitebenen aufgebaut. Die Zeit in der Lydia im Filmgeschäft Fußfasste, die Kriegsjahre und die Jahre danach. Und die Zeit in der Toni Sanftleben den Mord aufzuklären hatte, also die Gegenwart. Am Ende wurde es noch etwas überraschend – obwohl ich selbst schon einen Verdacht hatte. Natürlich nicht so konkret. Das Buch lässt sich auch sehr gut eigenständig lesen, man muss die Vorgänger nicht unbedingt gelesen haben. Jedoch entgeht einem da so mancher Lesegenuss und die Vorgänge, die Tonis Privatleben betreffen. Auf jeden Fall hat mich dieses Buch wieder gefesselt, in seinen Bann gezogen und sehr gut unterhalten. Es war spannend vom Anfang bis zum Ende. Von mir eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 27.09.2019

Gefährliche Reise

Die Suche nach dem Schattendorf
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Im zweiten Teil der Saga von Eldrid begibt sich Ludmilla zusammen mit dem Unsichtbaren Eneas und dem Formwandler Lando auf die Suche nach dem Schatten Godal. Denn das ist der Schatten ihrer Oma, die ihn ...

Im zweiten Teil der Saga von Eldrid begibt sich Ludmilla zusammen mit dem Unsichtbaren Eneas und dem Formwandler Lando auf die Suche nach dem Schatten Godal. Denn das ist der Schatten ihrer Oma, die ihn Eldrid geraubt bekam. Doch nun ist auch der Taranee-Spiegel erwacht und viele unbekannte Wesen stellen sich ihr in den Weg. Uri muss sich auch neuen Herausforderungen stellen und Mina hat Probleme mit dem Spiegelbild Ludmillas. Wird es Ludmila und ihren Freunden gelingen Godal zu finden, ihn an sich zu binden bevor Eldrid total verdunkelt und zerstört wird?

Meine Meinung
Dieser zweite Band fängt genau dort an, wo der erste aufgehört hat. Es ließ sich wieder leicht, flüssig und angenehm lesen und es gab keine Unklarheiten. Auch war es wieder gleich spannend. In der Geschichte war ich schnell wieder drinnen, konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Ludmilla die noch nicht wusste, ob sie Eneas und Lando wirklich vertrauen konnte, ein solches also erst mal aufbauen musste. In Uri, der Schlimmes erlebte. In Mina die eigentlich nichts darüber sagen wollte, was sie damals in Eldrid erlebt hatte und wie es dazu gekommen war, dass sie ihren Schatten verloren hatte. Sodann trauten die verbliebenen Spiegelwächter Uri nicht mehr wirklich und verlangten, dass er Ludmilla wieder durch den Spiegel zurück schicken solle, obwohl der Rat ihre Mission genehmigt hatte. Was Ludmilla mit ihren beiden Begleitern in Eldrid/Fenris alles erlebte, das soll der geneigte Leser bitte selbst lesen. Das Buch hat mich wieder gefesselt, mir sehr gut gefallen und mich gut unterhalten. Es wird mindestens noch einen dritten Band geben. Ob es dabei bleibt, weiß ich nicht, aber ich empfehle es gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.