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Veröffentlicht am 15.09.2016

Schweizer Banken-Krimi

Im Schatten der Lombardis
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In dem Buch „Im Schatten der Lombardis“ steht die Schweizer Privatbank der Familie Lombardi im Mittelpunkt. Die Familie wird in eine außergewöhnliche Situation gebracht. Innerhalb kürzester Zeit sollen ...


In dem Buch „Im Schatten der Lombardis“ steht die Schweizer Privatbank der Familie Lombardi im Mittelpunkt. Die Familie wird in eine außergewöhnliche Situation gebracht. Innerhalb kürzester Zeit sollen Sie einen Milliarden Kredit zurück bezahlen. Dadurch kommen nicht nur die legalen und illegalen Geschäfte der einzelnen Anteilseigner zur Sprache sondern auch ihre privaten Geheimnisse, Intrigen und Machtspielchen.
Hauptsächlich dreht sich das Buch um Francoise Lombardi, der 84jährige Patriarche und Fadenzieher. Dann seine Söhne Christian und Patrick, sowie der Enkel Fabian. Ein weiterer Anteilseigner ist der gute Freund der Familie und Anwalt Joel Silverstein. Aber nicht nur die Männer spielen eine große Rolle, wir bekommen ein Buch, das auch zeigt, dass es geschäftstüchtige, intelligente Frauen gibt, die einiges zur Aufklärung und dem Zusammenhalt der Familie beitragen. Hier seien hauptsächlich die beiden Frauen von Christan, Adrienne und die Frau von Pascal, Francesca zu nennen. Zu dem kreuzen noch einige weitere Personen den Weg der Familie die einem durch ihre verschiedenen Positionen mehr oder weniger ans Herz wachsen.
Das ganze spielt an vielem verschiedenem Ort, klar Hauptschauplatz ist die Schweiz und hier befinden wir uns in Genf. Dann bekommen wir einen bezaubernden ein Einblick von Dubai. Zu dem befindet sich die helfende Hand in China.

Das Buch überzeugt komplett. Die 780 Seiten lesen sich einfach nur so weg. Wir bekommen die Geschichte aus verschiedenen Gesichtswinkeln erzählt und erfahren dadurch sehr viel über die einzelnen Personen und ihre Gedanken. Auch die sehr häufig auftretenden Bankbegriffe, die nicht abschreckend wirken sollen, werden nach und nach sehr gut erläutert. Auch jeder nicht Banker versteht nach einigen Seiten, um was es hier geht. Auch wenn die kompletten Zusammenhänge erst am Ende erklärt werden. Die Spannung wird aber der ersten Seiten bis zum Schluss super aufgebaut. Ein Buch das ich wirklich kaum zur Seite legen wollte. Auch kann man mit den Personen leiden oder sich freuen. Man entwickelt eine positive und auch negative Meinung über einzelne Personen.

Zum Abschluss kann ich nur sagen, dass es sich lohnt dieses Buch zu lesen, es ist kein Krimi oder Thriller aber fesselnd bis zur letzten Seite.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannender Auftakt einer neuen Serie

18 - Zahlen des Todes
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18 – trotz dass sich mir der Titel nicht ganz erschließt bin ich total begeistert von dem Buch. Es erinnert ein bisschen an die Serie Criminal Minds, nur nicht ganz so brutal.
Es ist der erste Teil ...

18 – trotz dass sich mir der Titel nicht ganz erschließt bin ich total begeistert von dem Buch. Es erinnert ein bisschen an die Serie Criminal Minds, nur nicht ganz so brutal.
Es ist der erste Teil mit den beiden Ermittlerinnen Leana Meister und Dr. Natalia Rac. Leana kommt nach einer gescheiterten Ehe aus Südafrika zurück und übernimmt in Düsseldorf die Leitung eines Spezialteams. Am Anfang kommt es zu reiberein zwischen den beiden Frauen, die sind aber recht nett zu lesen und eigentlich verstehen und bewundern sich die beiden dann doch so sehr, dass dies eine nette Nebensächlichkeit ist. Der Fall den Leana und Natalia mit ihrem super ausgebildeten Team bearbeitet, wird nach kurzer Zeit zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Die vermutliche Mörderin scheint sich rächen zu wollen. Das Team schafft es den Leser auf eine super Reise mitzunehmen, verschiedene Ansichten, verschiedene Ideen und so langsam kommt man der Mörderin auf die Spur, aber wird es ihnen gelingen sie auch zu fassen. Das bleibt bis zum Schluss die spannende Frage.
Ein fesselndes Buch, das ich kaum aus der Hand legen konnte. Nicht nur die privaten Passagen über die einzelnen Personen sind interessant zu lesen sondern auch alles was den Fall betrifft. Die Seiten lesen sich nur so weg. Nicht nur Leana steigt direkt nach ihrer Ankunft in den Fall ein sondern auch der Leser und wird dadurch auf eine spannende Reise mitgenommen. Der auf keiner Seite an Spannung verliert. Ich bin zwar der Meinung den ein oder anderen kleinen Logik Fehler gefunden zu haben, aber darüber lässt es sich gut hinwegsehen. Das überzeugt mit allen.
Wie schon am Anfang geschrieben, hat sich mir die Zahl 18 im Titel noch nicht ganz erschlossen, auch ist das Cover von dem Fall unabhängig aber spricht aufjedenfall an. Mia Winter hat durch dieses Buch eine Leserin mehr gewonnen, die schon sehnsüchtig auf den zweiten Teil wartet.

Veröffentlicht am 19.05.2022

Überzeugt wie Teil 1

Todland
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Todland kann an den Auftaktteil absolut anknüpfen.
Die beiden Ermittler Juncker und Kristianson ermitteln weiterhin getrennt in verschiedenen Fällen.
Aber der Terroranschlag aus Teil 1 lässt sie nicht ...

Todland kann an den Auftaktteil absolut anknüpfen.
Die beiden Ermittler Juncker und Kristianson ermitteln weiterhin getrennt in verschiedenen Fällen.
Aber der Terroranschlag aus Teil 1 lässt sie nicht ruhen und wir erfahren hier noch einige Hintergründe über das war damals nicht aufgeklärt wurde.
Wahnsinnig schnell lässt sich dieses doch nicht gerade dünnes Buch lesen und man fühlt sich wahnsinnig gut unterhalten.
Zu empfehlen ist, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen um die Story ganz genießen zu können. Ich bin sehr gespannt was uns in Band 3 erwartet.

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Veröffentlicht am 19.05.2022

Fesselnder Auftakt der Tetralogie

Lichtsturm
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Der Auftakt der Lichtsturm-Tetralogie mit den beiden Hauptprotagonisten Kellen und Ben hat mich sofort gefesselt.

Wir befinden uns auf zwei verschiedenen „Zeitebenen“.
Bei Kellen in der „Vergangenheit“ ...

Der Auftakt der Lichtsturm-Tetralogie mit den beiden Hauptprotagonisten Kellen und Ben hat mich sofort gefesselt.

Wir befinden uns auf zwei verschiedenen „Zeitebenen“.
Bei Kellen in der „Vergangenheit“ gemeinsam mit Alben und weiteren Geschöpfen die an Herr der Ringe erinnern.
Die Geschichte um Ben ist der Gegenwart angesiedelt und hat erstmal so keinen Zusammenhang zu einem Fantasy-Roman.

Man fühlt sich, als würde man zwei Bücher gleichzeitig lesen und wartet auf das Zusammentreffen dieser beiden Zeitebenen.

Abwechselnd wird von Kapitel zu Kapitel zwischen den beiden Handlungssträngen gewechselt und beide haben mich gefangen genommen, dass man immer weiter lesen musste.

Das Ende löst das ein oder andere Rätsel auf aber die Figuren wachsen einem so ans Herz und man weiß die Geschichte ist noch nicht zu Ende erzählt, so dass man aufjedenfall zum zweiten Teil greifen muss.

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Veröffentlicht am 03.05.2022

Anders

Doppelporträt
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Doppelporträt ein Roman über Agatha Christie und Oskar Kokoschka war für mich mal etwas völlig anderes.
Bisher kannte ich Agatha Christie als Krimiautorin und der Maler Oskar Kokoschka war mir völlig ...

Doppelporträt ein Roman über Agatha Christie und Oskar Kokoschka war für mich mal etwas völlig anderes.
Bisher kannte ich Agatha Christie als Krimiautorin und der Maler Oskar Kokoschka war mir völlig fremd. Der Aufbau des Buches hat mich sofort überzeugt, die beiden Persönlichkeiten ihrer Zeit treffen zusammen, da Oskar Kokoschka den Auftrag bekommt ein Porträt über Agatha Christie zu malen. Beide sind von dieser Idee nicht begeistert und für Kokoschka ist es wichtig die Geschichte von der Person die er porträtieren soll zu kennen. Daher fangen die beiden an, sehr unwillig, die Lebensgeschichte des anderen zu erfragen. Jeder hat seine Geheimnisse und bloss nicht all zu viel von sich preisgegeben.
Ein Buch das mich gefesselt hat und sofort überzeugt. Man hat viel über zwei interessante Persönlichkeiten erfahren.
Da es dieses Porträt tatsächlich gibt, würde ich mich freuen, die beiden hatten wirklich so interessante Gespräche.

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