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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Toller Auftakt

Chaoskuss (Die Chaos-Reihe 1)
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Zusammenfassung
May ist eine Hexe. Sie muss aber neben ihrem "Hexenunterricht" auch noch den normalen Teenager Wahnsinn überleben. Dazu kommt noch das sie und ihre Freundin, die ebenfalls eine Hexe ist, ...

Zusammenfassung
May ist eine Hexe. Sie muss aber neben ihrem "Hexenunterricht" auch noch den normalen Teenager Wahnsinn überleben. Dazu kommt noch das sie und ihre Freundin, die ebenfalls eine Hexe ist, in der Schule sowieso schon als Hexen beschimpft werden. Zu blöd, das man den fiesen Mitschülern nicht einfach mal einen Pickel ins Gesicht zaubern darf.
Dann kommt noch hinzu, das May auf andere Magische Wesen aufpassen muss, da gehören Vampire, Walküren, Banshees und andere Wesen zu. Man könnte also meinen, das May total ausgebucht ist. Als auf einer Party dann auch noch ein Mord passiert und May plötzlich von einem Mann verfolgt wird scheint ihr Chaos wirklich perfekt!
Bewertung
Das Cover passt schon mal richtig gut zu der Geschichte, es strahlt Magie aus.
Der Schreibstil der Autorin ist locker flockig und sehr Jugendlich. Das gefällt mir sehr gut, man kann sich direkt in die Protagonistin mit ihren lockeren Sprüchen hineinversetzen. Hier wird auch nicht an Schimpfwörtern gespart, also der direkte Jugendslang kommt zur Geltung.

Ich mag May, da sie nicht die typische Tussi ist die auf pink steht, aber eben auch nicht der Ultranerd. Sie steht auf schwarz und etwas düster aber trotzdem ist sie nett. Oft versinkt sie in Sarkasmus und lässt sich etwas hängen was aber von ihrer Freundin aufgefangen wird.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, weil sie eben locker geschrieben ist und sich gut liest. Viele Magische Wesen sind vertreten. Ein bisschen Einblick in die Götterwelt der Ägypter gibt es gratis dazu.
Ich freue mich auf den 2 Band, vor allem da das Ende wiedermal ein fieser Cliffhanger ist

Veröffentlicht am 20.04.2022

Gute Unterhaltung für Zwischendurch

Das Tagebuch der Jenna Blue
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Jugendthriller lese ich zwischendurch sehr gerne, da diese sich eigentlich sehr schnell und zwischendurch lesen lassen. So war es dann auch bei "Das Tagebuch der Jenna Blue".
Der Schreibstil ist oft etwas ...

Jugendthriller lese ich zwischendurch sehr gerne, da diese sich eigentlich sehr schnell und zwischendurch lesen lassen. So war es dann auch bei "Das Tagebuch der Jenna Blue".
Der Schreibstil ist oft etwas verwirrend, das Problem hatte ich auch schon bei "Die dreizehnte Fee", was ebenfalls von Julia Adrian geschrieben wurde. Oft wusste ich nicht wirklich wo ich gerade in der Handlung war und hatte das Gefühl etwas überlesen zu haben. Dennoch war jede Seite spannend und ich wollte das Buch nicht weglegen. Ich habe sehr lange gebraucht um überhaupt herauszufinden, worum es in dem Buch genau geht, in welche Richtung es sich entwickeln würde. Warum hasst Jenna ihre Schwester und was ist mit ihrer Mutter geschehen? Was hat es mit dem gespenstischen Nachbarhaus auf sich? Fragen über Fragen, die sich bis kurz vor Ende durch das Buch zogen.

Trotz dem für mich holprigen Schreibstil wollte ich immer weiterlesen und war richtig gespannt auf die Auflösung. Die Atmosphäre wurde gegen Ende immer düsterer und als sich dann endlich alles aufklärte, konnte ich verstehen warum Jenna und auch ihre Schwester so starken Hass empfinden. Die Story ist wirklich sehr gut und mitreißend, es geht sehr in die menschliche Psyche, was mir außerordentlich gut gefallen hat.

Ich habe mich beim lesen sehr gut unterhalten gefühlt und konnte über den holprigen Schreibstil hinwegsehen. Ein paar Kleinigkeiten haben mich allerdings etwas gestört. Darauf kann ich ohne Spoiler aber nicht eingehen, deshalb lasse ich das jetzt hier mal besser weg.

Eine Leseempfehlung für Jugendthriller Liebende gebe ich trotzdem da man hier definitiv auf seine
Kosten kommt!

Veröffentlicht am 20.04.2022

Etwas ausschweifend

Ich gegen dich
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"Ich gegen dich" lag nun schon eine ganze Weile auf meinem SUB und wurde nun endlich erlöst. Der Klappentext hatte mich sofort gecatcht, weshalb der Titel schnell in meinen Einkaufswagen gelandet ist, ...

"Ich gegen dich" lag nun schon eine ganze Weile auf meinem SUB und wurde nun endlich erlöst. Der Klappentext hatte mich sofort gecatcht, weshalb der Titel schnell in meinen Einkaufswagen gelandet ist, auch wenn das Buch schon in 2013 erschienen ist. Gute Bücher kommen schließlich nicht aus der Mode.

Das Buch hat viele Längen, aber zwischendrin immer wieder sehr starke Passagen die das weglegen unmöglich machen. Davon hätte ich allerdings gerne mehr gehabt. Das Thema ist sehr spannend und emotional, die Protagonisten sind wirklich authentisch dagestellt.
Karyns Leiden nach der Tat und das ihr kaum einer glaubt hat mich sehr mit ihr mitfühlen lassen. Ihr Elternhaus kann ihr auch nicht die Stütze sein die sie bräuchte, auch wenn ihr Bruder alles ihm mögliche versucht.
Bei Tom herrscht es das genaue Gegenteil, seine Familie hat Geld und weiß dieses zu benutzen, beide Elternteile verschließen zudem ihre Augen und glauben ihrem Sohn, das er solch eine Tat niemals hätte begehen können. Dazwischen stehen dann Ellie und Michael. Beide jeweils ein Geschwisterteil der sich streitenden Parteien. Zwischen ihnen steht aber nicht nur diese Verbindung, sondern noch eine weitaus tiefere. Stück für Stück muss Ellie hinter die Fassade ihres Traumbruders blicken und so den richtigen Weg für sie finden. Am Ende gibt es nur eine Wahrheit.

Die Szenen sind sehr detailliert geschrieben. Allerdings hätte es für meinen Geschmack ein bisschen weniger ausschweifend geschrieben werden können, dann wäre der Handlungsstrang und der Lesefluss fließender. Dennoch habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und mit Karyn gelitten.

Veröffentlicht am 20.04.2022

Eine nette Winterliche Geschichte

Empfehlung für dich
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"Empfehlung für dich" ist ein entspannter Roman, der in einer Buchhandlung spielt. Shoshanna liebt Bücher über alles und streichelt sie quasi genauso wie Buchblogger es tun würden. Mit einer absoluten ...

"Empfehlung für dich" ist ein entspannter Roman, der in einer Buchhandlung spielt. Shoshanna liebt Bücher über alles und streichelt sie quasi genauso wie Buchblogger es tun würden. Mit einer absoluten Begeisterung geht sie ihrem Job nach und ist mit Herzblut bei der Beratung jedes Kunden. Doch dann taucht ein neuer Kollege für das Weihnachtsgeschäft auf, der keinerlei Interesse an Büchern hat. Als die Chefin dann vorschlägt einen Verkaufswettbewerb zu machen, kommt ihr der neue noch mehr in die quere.

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Durch die Heimelige Atmosphäre und den richtig tollen Schreibstil lässt sich dieser Roman sehr schnell lesen. Die Protagonistin ist nicht auf den Mund gefallen und macht auch vor dem ein oder anderem Fettnäpfchen keinen halt. Was mich ein bisschen gestört hat, waren die Beschreibungen der Personen. Es wurde sehr sehr oft darauf eingegangen, das die Protagonistin ja kein Weihnachten feiert weil sie Jüdisch ist. Es hätte mir als Leser auch gereicht das nur am Beginn mit einfließen zu lassen, denn nach der ersten Erwähnung wusste ich es eben schon und war nachher etwas genervt das dass immer wieder erwähnt werden musste, das wirkte sehr erzwungen eingeschoben. Shoshannas Elternhaus hat mir sehr gut gefallen. Sie hat zwei Mütter und nennt eine Mum und die andere Mama, anfangs musste ich mir oft in Erinnerung rufen, wer gemeint war aber als ich es dann drin hatte war es richtig süß wie die beiden Mütter Shoshannas drang alle Retten zu wollen aufgefangen haben.

In einem Roman darf natürlich neben den dramatischen Aspekten, wie Familienproblemen, auch die Liebe nicht zu kurz kommen. Denn auch wenn Shoshanna niemals damit gerechnet hätte, so merkt sie am Ende doch noch, das der neue gar nicht so schlimm ist wie gedacht.

Alles im allen eine nette, gemütlich Winterliche Geschichte mit einer Menge Zimt und Zucker aber auch ein paar Zitronenscheiben. Tolle Mischung für entspannte Lesestunden.

Veröffentlicht am 18.11.2021

Ziemlich anspruchsvoll

Als wären wir ich
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"Als wären wir ich" ist mein erstes Buch aus dem SadWolf Verlag. Der Klappentext hat mich total gefesselt. Eine Protagonistin, die ein Buch liest, das für sie gewidmet ist und in dem sie selbst handeln ...

"Als wären wir ich" ist mein erstes Buch aus dem SadWolf Verlag. Der Klappentext hat mich total gefesselt. Eine Protagonistin, die ein Buch liest, das für sie gewidmet ist und in dem sie selbst handeln kann? Das nenne ich mal ein wirklich tiefes abtauchen in ein Leseabenteuer. Doch für Anna wird diese Lesefreude schnell zu einem Sprint zwischen Realität und Fiktion, das schlimme daran ist, dass sie selbst nicht mehr weiß, welche dieser Realitäten die ihre ist.

"Meine Freunde warten schon auf mich. In ordentlichen Reihen stehen sie auf den Brettern, bereit, mir Trost zu spenden"

Anna ist Studentin und zieht sich am liebsten zurück. Sie hat Züge einer sozialen Phobie, die es ihr nicht gerade leicht machen mit Menschen zu agieren. Deshalb flüchtet sie sich lieber in die Welt zwischen Buchdeckeln. Das war mir als Leseratte natürlich direkt sympathisch, da ich genauso denke.
Bei einem Besuch in ihrem Elternhaus, findet sie ein Buch, das keinen Autor und keinen Titel hat, lediglich eine Widmung für sie selbst. Natürlich liest Anna dieses Buch und findet sich plötzlich selbst darin wieder, allerdings in einer anderen Realität. Je weiter sie liest, desto mehr Realitäten gibt es, doch eines bleibt immer gleich, die handelnden Personen um sie herum.

Als Anna in diesem verschiedenen Realitäten agierte, konnte ich nicht immer folgen. Irgendwann war ich doch sehr überfordert und wusste selbst nicht mehr wo Anna hingehört. Im Laufe der Handlung hatte ich einen Verdacht, worauf es hinauslaufen wird, doch dieser ging ins Leere. Eine wirkliche Auflösung zu Annas fall gibt es nicht oder ich habe sie schlicht und einfach nicht verstanden.

Zu Beginn fiel mir das lesen etwas schwer, da ich den Schreibstil nicht so flüssig lesen konnte. Einige Textfehler mit Rechtschreibfehlern sind mir ebenfalls aufgefallen. Dadurch das Annas Reise durch die verstrickten Realitäten aber immer wieder Spannungsbögen bekommen hat, konnte ich das Buch doch nicht aus der Hand legen.

Fazit: Einige Längen folgen den immer wiederkehrenden Spannungsbögen. Die Handlung ist sehr verwirrend aber dennoch sehr interessant und kein 0815. Die Protagonisten sind sehr bunt gemischt und durch die verschiedenen Realitäten immer ein wenig anders. Wer eine sehr verwirrende Reise durch verschiedene Realitäten machen möchte und dem ein offenes(?) Ende nicht stört, der wird hier definitiv ein paar sehr interessante Lesesunden bekommen.

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