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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.08.2019

Sehr seltsame Geschichte

Letzte Rettung: Paris
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Frances und Malcom Price sind wohl das unterhaltsamste Mutter-Sohn-Duo New Yorks. Ein Großteil von Frances’ Bekanntheit beruht auf der Tatsache, dass sie, als sie den toten Körper ihres Mannes ...

Frances und Malcom Price sind wohl das unterhaltsamste Mutter-Sohn-Duo New Yorks. Ein Großteil von Frances’ Bekanntheit beruht auf der Tatsache, dass sie, als sie den toten Körper ihres Mannes entdeckte, zu einem Skiwochenende aufbrach, anstatt die Behörden zu alarmieren. Gewöhnt an ein Leben voller Luxus, muss sie sich ad hoc etwas einfallen lassen, denn Frances hat das Erbe ihres Mannes jahrzehntelang verprasst und ist jetzt pleite. Zusammen mit ihrem Kater Kleiner Frank, den Frances für die Reinkarnation ihres Mannes hält, fliehen die Prices nach Paris. Als Kleiner Frank verschwindet, trommeln sie allerlei skurriles Personal zusammen, um den Kater, der ein Geheimnis mit sich trägt, wiederzufinden...


Zuerst einmal, ich mag normal witzige Geschichte, ich mag es auch wenn es skuril ist, aber mit diesem Buch konnte ich nicht wirklich was anfangen. Ich wurde einfach nicht warm mit der Geschichte.
Es war skuril, es hätte witzig sein können, aber irgendwie war es eine Aneinanderreihung von sehr seltsamen Begebenheiten und ließ mich bis zum Ende immer wieder ratlos zurück.
Ich bin wohl nicht für die Art von Literatur geschaffen, dabei fand ich die Leseprobe noch ganz gut

Veröffentlicht am 18.08.2019

Die letzte Frau

Eve of Man (I)
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Sie ist die Antwort auf alle Gebete der Welt, die Hoffnung auf den Fortbestand der Menschheit: Nach einem halben Jahrhundert wird endlich wieder ein Mädchen geboren - Eve. Isoliert von der Außenwelt ...

Sie ist die Antwort auf alle Gebete der Welt, die Hoffnung auf den Fortbestand der Menschheit: Nach einem halben Jahrhundert wird endlich wieder ein Mädchen geboren - Eve. Isoliert von der Außenwelt wächst sie in einem goldenen Käfig auf. Jetzt, mit 16 Jahren, soll sie aus drei Kandidaten ihren Partner wählen. Eve war sich ihrer Verantwortung immer bewusst und hat widerspruchlos die schwere Bürde für den Fortbestand der Menschheit getragen. Doch nun trifft sie Bram, und die Zweifel an der Aufrichtigkeit der Motive ihrer »Beschützer« wachsen. Eve will die Wahrheit wissen, über die Welt, über ihre Familie, über die Liebe, die sie für Bram fühlt. Sie will Kontrolle über ihr Leben, sie will Freiheit. Doch darf sie für ihr privates Glück die Zukunft der Menschheit aufs Spiel setzen?

Ich war nach der Leseprobe so gespannt auf das Buch. Nach vielen Jahren, in denen nur Jungen geboren wurden kam endlich Eve. Total beschützt wächst sie auf, sie muss die Welt retten.
Ein dystopischer Roman, ein Szenario, welches ich mir nicht vorstellen mag. In so manch armen Ländern werden ja schon mehr Jungen geboren, da Mädchen nicht so viel wert sind, und da sieht man ja schon, wie es den Mädchen dort geht. So las ich mit erschrecken wie es Eve ergangenen ist.
Gerne hätte ich etwas mehr Tiefgang gehabt, so ganz konnte mich die Story nicht überzeugen. Ob ich Eve weiterverfolgen kann ich im Moment noch nicht sagen, so spannend fand ich das Buch dann doch nicht.

Veröffentlicht am 11.08.2019

Nicht überzeugend

All das zu verlieren
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Nach außen hin führt Adèle ein Leben, dem es an nichts fehlt. Sie arbeitet für eine Pariser Tageszeitung, ist unabhängig. Mit ihrem Ehemann, einem Chirurgen, und ihrem kleinen Sohn lebt sie in ...

Nach außen hin führt Adèle ein Leben, dem es an nichts fehlt. Sie arbeitet für eine Pariser Tageszeitung, ist unabhängig. Mit ihrem Ehemann, einem Chirurgen, und ihrem kleinen Sohn lebt sie in einem schicken Viertel, ganz in der Nähe von Montmartre. Sie reisen, sie fahren übers Wochenende ans Meer. Dennoch macht Adèle dieses Leben nicht glücklich. Gelangweilt eilt sie durch die grauen Straßen, trifft sich mit Männern, hat Sex mit Fremden. Sie weiß, dass ihr die Kontrolle entgleitet. Sie weiß, dass sie ihre Familie verlieren könnte. Trotzdem setzt sie alles aufs Spiel.

Angelockt durch die vielen guten Bewertungen wollte ich das Buch auch lesen. Aber was soll ich sagen? Es ist nicht meins. Ich habe was anderes erwartet. Der Schreibstil kommt mir sehr hochgestochen vor, so Pseudo-Intellektuell, als wolle sie Autorin mir einem besonders anspruchsvollen Stil von dem Thema ablenken.
Ich denke, die französischen Autoren sind nichts für mich, mit dem Stil komme ich einfach nicht zurecht.
Ein durchaus interessantes Thema mit vielen Klischees abgehandelt, könnte mich das Buch nicht unterhalten.

Veröffentlicht am 03.08.2019

Perfekt für jedes Mädchen

Perfekt für dich
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Kim ist dreizehn, steht auf Fußball und schwärmt für Danny – das coole Mathegenie aus der Oberstufe! Perfekt, findet Kim, denn Mathe ist ihr schwächstes Fach und sie braucht dringend Nachhilfe. ...

Kim ist dreizehn, steht auf Fußball und schwärmt für Danny – das coole Mathegenie aus der Oberstufe! Perfekt, findet Kim, denn Mathe ist ihr schwächstes Fach und sie braucht dringend Nachhilfe. Kims Mutter hat allerdings ganz andere Pläne und so wird ihre Nachhilfelehrerin die zuverlässige Mila, die Kim schon mal aus Prinzip nicht leiden kann. Das Fußballcamp in den Ferien steht auf dem Spiel, also muss sie wohl oder übel mit der Streberin zusammenarbeiten. Aber alle ihre Probleme werden zur Nebensache, als sich für Kim die Chance ergibt, ihren großen Schwarm Danny doch noch auf sich aufmerksam zu machen – und dafür geht sie auf volles Risiko ...

Eine wunderbare Geschichte, ich erkannte mich oft wieder.
Der Schreibstil von Chantal Schreiber ist sehr gut zu lesen, Kim ist eine sehr sympathische Protagonistin.
Ich denke dieses Buch ist auch, oder gerade, für Mädchen die nicht so mutig sind, die selbstzweifel haben. Es stärkt einen den Rücken und liest sich halt auch einfach wie aus dem Leben.
Eine tolle Geschichte für tolle Mädchen

Veröffentlicht am 29.07.2019

Anders als erwartet

Auris
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Die kleinste Abweichung im Klang einer Stimme genügt dem berühmten forensischen Phonetiker Matthias Hegel, um Wahrheit von Lüge zu unterscheiden. Zahlreiche Kriminelle konnten mit seiner Hilfe ...

Die kleinste Abweichung im Klang einer Stimme genügt dem berühmten forensischen Phonetiker Matthias Hegel, um Wahrheit von Lüge zu unterscheiden. Zahlreiche Kriminelle konnten mit seiner Hilfe bereits überführt werden. Hat der Berliner Forensiker nun selbst gelogen? Allzu freimütig scheint sein Geständnis, eine Obdachlose in einem heftigen Streit ermordet zu haben. Die True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge, darauf spezialisiert, unschuldig Verurteilte zu rehabilitieren, will unbedingt die Wahrheit herausfinden. Doch als sie zu tief in Hegels Fall gräbt, bringt sie nicht nur sich selbst in größte Gefahr …

Ich muss gestehen, mich hat Fitzeks Namen gelockt. Aber das Buch hat einen ganz anderen stil.
Ich las vor Jahren ein Buch von Vincent Kliesch, kann mich aber ehrlichgesagt nicht mehr richtig erinnern. Ich fand es damals allerdings recht blutig und brutal.
Bei diesem war es nicht ganz so, allerdings hatte ich irgendwie auch was anderes erwartet. Ich kannte die Werbung für das Hörspiel und war dann vom Buchfast enttäuscht.
Natürlich ist es spannend, es hat ein paar unerwartete Momente, aber es war jetzt auch nicht herausragend.
Für Thrillerfans ist es wohl eher geeignet als für mich, da ich sehr selten Krimis oder Thriller lese.