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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.06.2018

Raffiniert mit einer Prise Humor

Mord nach Strich und Faden
1

Inhalt:
Kate Shackleton, eine junge Kriegswitwe wird von einer Bekannten gebeten, das mysteriöse Verschwinden ihres Vaters aufzuklären. Kate, die Rätsel liebt und schon einige vermisste Personen ausfindig ...

Inhalt:
Kate Shackleton, eine junge Kriegswitwe wird von einer Bekannten gebeten, das mysteriöse Verschwinden ihres Vaters aufzuklären. Kate, die Rätsel liebt und schon einige vermisste Personen ausfindig gemacht hat, reist sofort in das idyllische Dörfchen Bridgestead in Yorkshire, wo der Vater der Bekannten eine Weberei geleitet hat. Als sie mit der Suche beginnt, muss sie feststellen, dass die Dorfbewohner sich ihr gegenüber seltsam verhalten. Kate wird das Gefühl nicht los, dass die Dörfler etwas zu verbergen haben.

Meine Meinung:
Kate Shackleton kommt sehr sympathisch rüber. Sie ist mit ihrer herzlichen, etwas naiven und neugierigen Art eine tolle Ermittlerin und geizt nicht mit Neuigkeiten, die fast immer zum passenden Zeitpunkt herausgefunden werden.
Der Leser wird fortlaufend mit neuen Informationen gefüttert, die für die Aufklärung von Joshuas Verschwinden wichtig sein könnten. Trotz der vielen Informationen hat der Leser bis zum Ende keine Ahnung was mit Joshua passiert ist.
Der Schreibstil ist einfach und flüssig und passt perfekt zu dem Roman.

Titel und Cover :
Der Titel und das Cover sind genau auf den Roman abgestimmt und gefallen mir sehr gut.


Fazit:
Der Roman ist raffiniert, mit einer Prise Humor geschrieben. Er geizt nicht mit informationen und Neuigkeiten, die den Leser gekonnt in verschiedene Richtungen der Aufklärung locken und dabei noch Einblicke in die Wollfabrik liefern.
Ein gelungener Krimi, den ich sehr gerne gelesen habe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Geschichte
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 22.01.2018

Spannender Krimi der die eiskalte Realität zeigt

In eisiger Nacht
0

Inhalt:
Bei einem Einsatz findet Detective Max Wolfe an einem kalten Wintermorgen in einem Kühllaster zwölf erfrorene Frauen und dreizehn Pässe. Alles deutet darauf hin, dass die Frauen ermordet wurden. ...

Inhalt:
Bei einem Einsatz findet Detective Max Wolfe an einem kalten Wintermorgen in einem Kühllaster zwölf erfrorene Frauen und dreizehn Pässe. Alles deutet darauf hin, dass die Frauen ermordet wurden. Aber warum und von wem und wo ist die Frau von dem dreizehnten Pass geblieben.

Meine Meinung:
Tony Parsons hat sich ein interessantes Thema ausgesucht. Die Hälfte des Buches habe ich in einem Zug durchgelesen, ich konnte einfach nicht mehr aufhören. Die Zeilen sind flüssig, verständlich und mit einer Prise Spannung geschrieben.
Der Leser bekommt in dem Roman eine spannende Geschichte, mit Einblicke in die Realität des Menschenhandels. Hier hat Tony Parson gut recherchiert.
Besonders gut gefällt mir, dass Tony Parson Detective Constable Max Wolfe an den Fall gesetzt hat. Max Wolfe ist mir aus anderen Kriminalromanen von Tony Parson bekannt und sehr ans Herz gewachsen. Er ist ein guter Ermittler mit viel Einfühlungsvermögen.

Der Titel:
Der Titel lässt uns spüren wie eiskalt der Menschenhandel ist. Er passt sehr gut zu dem Roman und lässt auf Spannung schließen.

Das Cover:
Auch das Cover ist sehr passend ausgesucht worden. Auch hier wird die Kälte des Menschenhandels sichtbar gemacht.

Fazit:
„In eisiger Nacht“ ist ein gelungener Kriminalroman der von Seite zu Seite spannender wird und den Leser an sich fesselt. Ein mitfühlender Roman den ich sehr empfehlen kann.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Spannung
Veröffentlicht am 23.10.2017

Spannender Thriller

Die stille Kammer
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Inhalt:
Susan Webster soll ihren drei Monate alten Sohn Dylan mit einem Kissen erstickt haben. Zu diesem Zeitpunkt litt sie unter postnataler Depression und hatte keine einzige Erinnerung an die Tat. Kurz ...

Inhalt:
Susan Webster soll ihren drei Monate alten Sohn Dylan mit einem Kissen erstickt haben. Zu diesem Zeitpunkt litt sie unter postnataler Depression und hatte keine einzige Erinnerung an die Tat. Kurz nach ihrer Entlassung, nach fast vier Jahren Haft findet sie ein Foto von einem kleinen Jungen in ihrem Briefkasten, wo auf der Rückseite steht - Dylan September 2013 - sollte Dylan noch leben? Kann es sein, dass Susan Webster nicht, wie behauptet wird und wie sie selbst glaubt krank ist und ihr Kind umgebracht hat? Nur wer hat ihr das Foto geschickt?

Meine Meinung:
Ein spannender Thriller, der ab einem Viertel der Seiten immer spannender wird und den Leser zwingt, das Buch „Die Stille Kammer“ in einem Schwung durch zu lesen. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Protagonistin Susan Webster, die ihr eigenes Kind ermordet haben soll. Der Roman ist einfach, klar und flüssig geschrieben, sodass ich nicht zurückblättern musste, um etwas erneut zu lesen oder nachzuschlagen. Besonders beeindruckt hat mich die Art und Weise wie der Leser zwischen den Ereignissen hin und her gerissen wird. Einerseits will der Leser glauben, dass Susan nicht krank ist und ihr Kind nicht umgebracht hat, anderseits verhält sich Susan oft sehr seltsam, dass der Leser glaubt, dass sie doch krank ist und ihr Kind umgebracht hat. Ich war mir manchmal gar nicht mehr sicher, was ich glauben sollte und was nicht und welchen Personen ich vertrauen konnte und welchen nicht. Allerdings folgen die Ereignisse auch rasch aufeinander, sodass ich nicht viel Zeit hatte diese zu analysieren. Die Spannung wird in dem Roman sehr hoch gehalten und die Ereignisse prallen, besonders zum Schluss sehr aufeinander, das ich mich gefragt habe, was davon noch realistisch sein kann und was nicht. Ganz toll fand ich, dass ich bis zum Schluss nicht wusste, was wirklich passiert ist und wer dahinter steckt.

Titel:
Der Titel „Die Stille Kammer“ bezieht sich nicht, wie zuerst vermuten lässt auf einen realen Raum, sondern weißt auf die menschliche Psyche hin, die einen ganz schön hinters Licht führen kann.

Cover:
Das Cover und die Aufmachung des Buches gefallen mir sehr gut und regen zum Kauf an.

Fazit:
„Die Stille Kammer“ ist ein gelungener Psychothriller der von Seite zu Seite immer spannender wird und den Leser an sich fesselt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Figuren
Veröffentlicht am 17.03.2017

Ein absolutes Muss für alle Thriller Fans

The Couple Next Door
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Ein genial gutgeschriebener Thriller, der schon in den ersten Seiten der Leseprobe mit Spannung überzeugt. Wer weiß, wer wirklich etwas mit der Kindesentführung zu tun hat und welche Intrigen noch zu Tage ...

Ein genial gutgeschriebener Thriller, der schon in den ersten Seiten der Leseprobe mit Spannung überzeugt. Wer weiß, wer wirklich etwas mit der Kindesentführung zu tun hat und welche Intrigen noch zu Tage kommen. Ein absolutes Muss für alle Thriller-Fans.

Veröffentlicht am 08.12.2020

Nicht so ganz mein Geschmack

Der erste Tote
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Inhalt:

Die beiden Reporter Andrew und Carlos berichten seit Jahren über den mexikanischen Drogenkrieg. Als sie eine Leiche finden und von den Guardia Civil entdeckt werden, ändert sich ihr Leben schlagartig. ...

Inhalt:

Die beiden Reporter Andrew und Carlos berichten seit Jahren über den mexikanischen Drogenkrieg. Als sie eine Leiche finden und von den Guardia Civil entdeckt werden, ändert sich ihr Leben schlagartig.
Der Erste Tote von Tim Macgabhann ist der erste Roman einer Trilogie

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist einfach und verständlich zu lesen. Die Protagonisten sind aus meiner Sicht nicht so gut beschrieben, wie ich zuerst gedacht hatte. Etwas Probleme hatte ich mit den Übergängen zu den neuen Kapiteln. Teilweise musste ich überlegen, wo die Protagonisten gerade sind, wodurch ich die ersten Zeilen einiger Kapitel nicht flüssig lesen konnte.

Die spanischen Sätze habe ich mangels Übersetzung übersprungen und mir meinen Teil dazu gedacht. Hier wäre es schön gewesen, wenn eine deutsche Übersetzung daneben gestanden hätte.

Genauso wie bei den vielen Namen, mit denen ich zum Schluss etwas durcheinander gekommen bin. Hier hätte ich mir ein Inhaltsverzeichnis gewünscht, um im Bedarfsfall nachzuschlagen.

Leider hatte ich nicht das Gefühl mit dem Thriller eins zu werden und in der Geschichte zu versinken. Die Ereignisse kamen mir wie eine Auflistung vor, die Schreibart war nicht ganz mein Fall. So richtig warm bin ich auch nicht mit den Protagonisten geworden. Der einzige Protagonist, der mir vom Typ her gefallen hatte war Carlos.

Die Morde sind heftig und aus meiner Sicht brutal beschrieben. Auch die ganze Brutalität, Korruptheit, die Drogenkriege, die blutigen Massaker und kaum jemand, dem man vertrauen kann wurde hier sehr deutlich dargelegt.

Mein Fazit:

Mir fehlte einfach das Gefühl beim Lesen mitten im Geschehen zu stehen, mit zu fiebern, mit zu hoffen, gute wie auch traurige Momente intensiv mit zu erleben, einfach eins sein mit dem Buch und darin zu versinken.

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