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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.12.2020

Nicht so ganz mein Geschmack

Der erste Tote
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Inhalt:

Die beiden Reporter Andrew und Carlos berichten seit Jahren über den mexikanischen Drogenkrieg. Als sie eine Leiche finden und von den Guardia Civil entdeckt werden, ändert sich ihr Leben schlagartig. ...

Inhalt:

Die beiden Reporter Andrew und Carlos berichten seit Jahren über den mexikanischen Drogenkrieg. Als sie eine Leiche finden und von den Guardia Civil entdeckt werden, ändert sich ihr Leben schlagartig.
Der Erste Tote von Tim Macgabhann ist der erste Roman einer Trilogie

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist einfach und verständlich zu lesen. Die Protagonisten sind aus meiner Sicht nicht so gut beschrieben, wie ich zuerst gedacht hatte. Etwas Probleme hatte ich mit den Übergängen zu den neuen Kapiteln. Teilweise musste ich überlegen, wo die Protagonisten gerade sind, wodurch ich die ersten Zeilen einiger Kapitel nicht flüssig lesen konnte.

Die spanischen Sätze habe ich mangels Übersetzung übersprungen und mir meinen Teil dazu gedacht. Hier wäre es schön gewesen, wenn eine deutsche Übersetzung daneben gestanden hätte.

Genauso wie bei den vielen Namen, mit denen ich zum Schluss etwas durcheinander gekommen bin. Hier hätte ich mir ein Inhaltsverzeichnis gewünscht, um im Bedarfsfall nachzuschlagen.

Leider hatte ich nicht das Gefühl mit dem Thriller eins zu werden und in der Geschichte zu versinken. Die Ereignisse kamen mir wie eine Auflistung vor, die Schreibart war nicht ganz mein Fall. So richtig warm bin ich auch nicht mit den Protagonisten geworden. Der einzige Protagonist, der mir vom Typ her gefallen hatte war Carlos.

Die Morde sind heftig und aus meiner Sicht brutal beschrieben. Auch die ganze Brutalität, Korruptheit, die Drogenkriege, die blutigen Massaker und kaum jemand, dem man vertrauen kann wurde hier sehr deutlich dargelegt.

Mein Fazit:

Mir fehlte einfach das Gefühl beim Lesen mitten im Geschehen zu stehen, mit zu fiebern, mit zu hoffen, gute wie auch traurige Momente intensiv mit zu erleben, einfach eins sein mit dem Buch und darin zu versinken.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.06.2019

Ein ganz besonderer Schreibstil

Im Schatten des Schleiers
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Inhalt:

Maryam lernt als junges Mädchen die Härte des iranischen Regimes kennen. Ihre schwangere Tante wird misshandelt, der Bruder verhaftet und sie selbst verhört. Sie muss wie alle Frauen ein Kopftuch ...

Inhalt:

Maryam lernt als junges Mädchen die Härte des iranischen Regimes kennen. Ihre schwangere Tante wird misshandelt, der Bruder verhaftet und sie selbst verhört. Sie muss wie alle Frauen ein Kopftuch tragen und wird als Mensch zweiter Klasse behandelt. Doch sie rebelliert gegen die strengen Regeln und eröffnet, als sie älter wird einen Schönheitssalon, der Ort weiblicher Freiheit. Hier kommt sie mit dem Christentum in Kontakt, konvertiert und wird inhaftiert und gefoltert. Nach Monaten bekommt sie die Möglichkeit zu fliehen.


Meine Meinung:

Ich finde, dass der Erfahrungsbericht nicht ganz die Härte der Gesetze und Strafen beschreibt, die es im Iran gibt und die in vielen Erfahrungsberichten zu lesen sind. Vieles wird in meinen Augen zu sanft, fast schon poetisch umschrieben, sodass der Leser das Gefühl bekommt, dass alles nicht so schlimm sein kann.
Trotzdem ist der Erfahrungsbericht keinen falls langweilig oder zieht sich in die Länge. Die Zeilen sind kurz und einfach gefasst und flüssig zu lesen.
Wer einen gut aufbauten Erfahrungsbericht, mit einem ganz besonderen Schreibstil mag, der ist mit diesem Buch gut aufgehoben. Mir persönlich hat fast schon die poetische Schreibweise sehr gut gefallen.
Die Handlungen, Figuren und Schauplätze sind, soweit wie möglich gut umschrieben.


Titel und Cover:

Der Titel und das Cover sind perfekt ausgesucht und gefallen mir sehr gut.


Fazit:

„Im Schatten des Schleiers“ ist ein Erfahrungsbericht, den ich gerne gelesen habe und den ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
Veröffentlicht am 29.08.2018

Anders als erwartet

The House - Du warst nie wirklich sicher
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Inhalt:
Ohne es zu erwarten, erhalten Jack und Sydney den Zuschlag für ein Haus in London. Es sollte ihre Wohlfühloase werden. Aber schon nach kurzer Zeit merken sie, dass etwas mit dem Haus nicht stimmt. ...

Inhalt:
Ohne es zu erwarten, erhalten Jack und Sydney den Zuschlag für ein Haus in London. Es sollte ihre Wohlfühloase werden. Aber schon nach kurzer Zeit merken sie, dass etwas mit dem Haus nicht stimmt. Ein merkwürdiger Geruch strömt durch das Haus und nachts sind im unteren Teil des Hauses Schritte zu hören. Beide ignorieren die Ereignisse, bis hinter dem Haus eine Leiche gefunden wird.

Meine Meinung:
Ich finde die Art der Erzählung einfach klasse. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, wo abwechselnd zwei Personen aus ihrer Sicht die Dinge erzählen. Der Roman ist flüssig, einfach und verständlich geschrieben und ich kann sehr gut von Jack´s Erzählungen auf Sydney´s Erzählungen und auch umgekehrt umschwenken.
Die für einen Thriller zu erwartende Spannung baut sich hier langsam auf.

Titel und Cover :
Der Titel und das Cover passen sehr gut, lassen aber einen anderen Inhalt vermuten.

Fazit:
Trotz vieler Spannungsmomente konnte der Roman mich nicht wirklich erreichen. Der Inhalt verlief anders als vermutet, was mir etwas die Lust am Lesen genommen hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Atmosphäre
  • Psychologie
  • Erzählstil
  • Spannung
Veröffentlicht am 23.07.2018

Ein Krimi, der etwas anderen Art

Die edle Kunst des Mordens
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Inhalt:
Clara Annerson greift sofort zu, als sie eine Einladung erhält, ein paar Tage auf einem Landschloss in der Nähe von Wien zu verbringen. Sie benötigt unbedingt ein paar Ideen für ihr neues Buch, ...

Inhalt:
Clara Annerson greift sofort zu, als sie eine Einladung erhält, ein paar Tage auf einem Landschloss in der Nähe von Wien zu verbringen. Sie benötigt unbedingt ein paar Ideen für ihr neues Buch, in dem sie den perfekten Mord schildern möchte. Und wo lässt es sich besser morden, als inmitten von Kunstschätzen auf dem Landschloss. Leider sieht das einer der Gäste genauso und Clara stolpert am Abend nach ihrer Ankunft über eine echte Leiche.

Meine Meinung:
Ich bin etwas holprig in die Geschichte reingekommen. Der Schreibstil ist flüssig und die Figuren sind sehr gut beschrieben. Nur hat mir der Anfang nicht so gut gefallen, sodass ich mich schwer getan habe weiterzulesen. Als es dann auf das Landschloss ging, änderte sich mein Nichtgefallen in Gefallen und ich habe mit purer Begeisterung weitergelesen.
Clara Annerson ist mit ihrer herzlichen und neugierigen Art eine tolle Ermittlerin und geizt nicht mit Neuigkeiten, die zum passenden Zeitpunkt von ihr herausgefunden werden.
Der Leser wird mit einer Menge Informationen gefüttert, die für die Aufklärung wichtig sein könnten. Trotz der vielen Informationen hat der Leser bis zum Ende keine Ahnung wer der Täter ist.
Die Spannung ist teilweise so groß, dass ich regelrecht durch die Zeilen geflogen bin, weil ich es nicht mehr erwarten konnte, was wirklich passiert ist. Viele Lösungswege habe ich mir während des Lesens ausgedacht, aber an das was wirklich passiert ist, habe ich nicht gedacht.

Titel und Cover :
Der Titel und das Cover fallen auf und passen zu dem Krimi.

Fazit:
Der Roman ist raffiniert geschrieben. Er geizt nicht mit Neuigkeiten, die den Leser in verschiedene Richtungen der Aufklärung lockt.
Ein Krimi, der etwas anderen Art, den ich lieben gelernt habe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 09.04.2018

Der etwas andere Thriller

Im Dunkel deiner Seele
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Inhalt:
Professor Evan Birch wird eines Tages von der Polizei angehalten und zum Verhör mit auf die Polizeiwache genommen. Er soll mit dem Verschwinden eines sechzehnjährigen Mädchens in Verbindung stehen. ...

Inhalt:
Professor Evan Birch wird eines Tages von der Polizei angehalten und zum Verhör mit auf die Polizeiwache genommen. Er soll mit dem Verschwinden eines sechzehnjährigen Mädchens in Verbindung stehen. Die Polizisten stellen ihm rätselhafte Fragen und fassungslos vertraut sich Birch seiner Frau an, die hinter alldem ein Missverständnis vermutet. Doch dann wird der Lippenstift des Mädchens in Birchs Wagen gefunden und es gibt niemanden mehr, der seiner Geschichte Glauben schenkt. Sein geordnetes Leben gerät außer Kontrolle.

Meine Meinung:
Der etwas andere Thriller, der mein Interesse nach den ersten Seiten geweckt hat. Auch wenn der Anfang nicht so spannend rüber kommt, passieren doch unerklärliche Dinge, die den Leser fesseln und zum Weiterlesen verleiten. Allerdings muss der Leser sich darauf einstellen, dass der Thriller spannend, aber nicht actionreich ist. Es passieren viele Dinge, die zum Nachdenken anregen.
Der Schluss ist das Highlight, mit dem ich nicht gerechnet habe.

Titel:
Der Titel Im Dunkeln deiner Seele bezieht sich meiner Meinung nach auf die Vergesslichkeit des Professors.

Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es beschreibt aus meiner Sicht den Seelenzustand des Professors.

Fazit:
Der etwas andere Thriller ganz ohne viel Action, aber Spannung pur, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht.

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  • Atmosphäre
  • Spannung
  • Psychologie
  • Erzählstil