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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.01.2020

Eine, im wahrsten Sinne des Wortes, fantastische Geschichte die mich begeistert hat

Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke
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Kurzbeschreibung / Klappentext:

Amaia ist gerade sechzehn geworden– zum achten Mal. Warum ihre Familie so langsam altert und warum sie keinem ihrer fünf Geschwister ähnelt, möchte Amaia unbedingt herausfinden, ...

Kurzbeschreibung / Klappentext:

Amaia ist gerade sechzehn geworden– zum achten Mal. Warum ihre Familie so langsam altert und warum sie keinem ihrer fünf Geschwister ähnelt, möchte Amaia unbedingt herausfinden, aber ihre Eltern tun alles, um dieses Familiengeheimnis zu wahren – ständige Umzüge, strenge Regeln und Gedankenkontrolle inklusive. Amaia sieht ihre Chance gekommen, als ihre älteren Brüder eines Tages einen Gefangenen mit nach Hause bringen: den geheimnisvollen wie gefährlichen Noár, der ebenso wenig menschlich ist wie sie. Doch dann wird Amaias Familie angegriffen und plötzlich ist Noár ihre letzte Hoffnung: Er verlässt mit ihnen die Menschenwelt und bringt sie nach Cassardim, ins Reich der Toten, wo Amaia zwischen Intrigen, Armeen, lebendig gewordenen Landschaften, unwirklichen Kreaturen und mächtigen Fürstenhäusern endlich ihre Antworten findet – und ihr Herz verliert.

Meine Meinung:
Nachdem mich die Frautorin mit der Izara Reihe bereits ziemlich begeistern konnte, musste ich natürlich auch Cassardim unbedingt lesen. Ich hatte ein bisschen Sorge weil, wie oft geht man mit extrem hohen Erwartungen an ein Buch und wird dann enttäuscht. Diese Sorge ist hier zum Glück vollkommen unbegründet.

Frau Dippel hat in Cassardim eine fantastische Geschichte beschrieben, die in einer absolut faszinierenden Welt (neben unserer) spielt.

Hier werden diverse Völker und Wesen mit so viel Liebe zum Detail beschrieben, dass es einfach nur Freude macht. Trotz der detaillierten Beschreibungen kam bei mir zu keiner Zeit Langeweile auf, ganz im Gegenteil.

Die Charaktere sind wie auch in ihren anderen Büchern gut ausgearbeitet und haben es mir sehr leicht gemacht mit Ihnen warm zu werden. Was ich immer besonders gerne mag, ist der Wortwitz in den Dialogen. Insbesondere bei den Dialogen von Amaia und Noàr!

Diese Beiden haben mich des Öfteren zum Schmunzeln gebracht – teils aber auch zum Kopfschütteln. Aber genau solche Sachen machen für mich mit den Reiz der Geschichte aus.

Ich freue mich schon jetzt sehr auf den nächsten Band der Reihe, den ich definitiv lesen werde.

Fazit:
Eine, im wahrsten Sinne des Wortes, fantastische Geschichte die mich begeistert hat! Von mir gibt’s daher voll verdiente 5 / 5 Sternen.

Das Buch wurde mir von NetGalley und dem Thienemann-Esslinger Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung in keiner Weise beeinflusst hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.01.2020

Spannende Story mit einigen Schwächen

Draussen
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Kurzbeschreibung / Klappentext:
Härter und spannender als je zuvor. Der erste Thriller des Bestsellerduos.

Ein Leben draußen im Wald, kein Zuhause, immer auf der Flucht: Das ist alles, was Cayenne und ...

Kurzbeschreibung / Klappentext:
Härter und spannender als je zuvor. Der erste Thriller des Bestsellerduos.

Ein Leben draußen im Wald, kein Zuhause, immer auf der Flucht: Das ist alles, was Cayenne und ihr Bruder Joshua kennen. Nur ihr Anführer Stephan weiß, warum sie hier sind und welche Gefahr ihnen droht. Er lebt mit ihnen außerhalb der Gesellschaft, drillt sie mit aller Härte und duldet keinen Kontakt zu anderen. Cayenne sehnt sich nach einem normalen Alltag als Teenager. Doch sie ahnt nicht, dass sie alles, was Stephan ihr beigebracht hat, bald brauchen wird. Denn der Kampf ums Überleben hat schon begonnen. Und plötzlich steht er vor ihr: der Mann, der sie töten will.

Meine Meinung:
Die Kurzbeschreibung von „Draussen“ klingt mega spannend und hat mich auf eine packende Geschichte hoffen lassen. Meine Hoffnung wurde allerdings nur bedingt befriedigt.

Die eigentliche Geschichte um Stephan und die beiden Teenager Cayenne und Joshua ist wirklich spannend.
Man fragt sich die ganze Zeit warum zum Teufel ist Stephan so übervorsichtig, warum müssen sie sich verbergen und wieso drillt er die Beiden so.

Hierzu bringen die diversen Rückblicke ein wenig Licht ins Dunkle. Sowas mag ich sehr gerne, weil man dadurch einfach noch einen anderen Blickwinkel auf die Geschehnisse bekommt.

Auch das Thema rund um die Prepper fand ich sehr faszinierend, da ich bisher nur einmal zuvor damit in Berührung gekommen bin. Ich hätte niemals erwartet das es so viele Menschen gibt, die sich damit beschäftigen. Googelt es mal, ihr werdet überrascht sein.

Den Schreibstil des Duos empfand ich als sehr angenehm und die Story liest sich dadurch sehr flüssig.

Schade finde ich allerdings das die Charaktere, bis zum Ende, für mich ziemlich undurchsichtig waren. Dadurch konnte ich nicht richtig mit Ihnen & der Geschichte warm werden.

Als sehr anstrengend habe ich auch die Polit-Passagen empfunden. Das diese, zum besseren Verständnis, durchaus zur Geschichte dazugehören ist klar. Aber mir waren diese Passagen einfach zu lang(atmig).

Tja, und mit dem Ende habe ich ein echtes Problem gehabt. Hier ging es mir auf einmal alles zu schnell und es wirkt auf mich irgendwie unfertig. Als ob man sich die Option für einen Nachfolger offen halten möchte.

Fazit:
Insgesamt zwar eine spannende Geschichte, die mir aber durch diverse Kleinigkeiten etwas verleidet wurde. Von mir gibt’s daher leider nur 3 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir von NetGalley und dem Ullstein Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung in keiner Weise beeinflusst hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.01.2020

Spannende Story mit überraschenden Wendungen und Prickelfaktor.

Splitter im Herzen
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Kurzbeschreibung / Klappentext:
In geheimer Mission: Das neue heiße Abenteuer aus der »New Orleans Blues«-Reihe von Bestsellerautorin Amélie Duval.
CIA-Agentin Jewel wird zu einem gefährlichen Einsatz ...

Kurzbeschreibung / Klappentext:
In geheimer Mission: Das neue heiße Abenteuer aus der »New Orleans Blues«-Reihe von Bestsellerautorin Amélie Duval.
CIA-Agentin Jewel wird zu einem gefährlichen Einsatz in ihre Heimatstadt New Orleans geschickt. An ihrer Seite: Leroy Masters. Der Ex-Elitesoldat ist anmaßend, aber heiß wie die Sünde, und schon bei seinem bloßen Anblick bekommt sie weiche Knie. Aber das ist die kleinste Herausforderung in diesem undurchsichtigen Fall. Denn während sie zusammen ermitteln und versuchen, die Finger voneinander zu lassen, tauchen brisante Spuren aus einer alten Akte auf, die mehr mit der Gegenwart zu tun haben, als Jewel ahnt ...
Die Bände der »New Orleans Blues«-Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden.

Meine Meinung:

Dies ist der dritte Band der „New Orleans Blues Reihe“ und die Vorgänger kenne ich bisher noch nicht. Ich hatte aber keinerlei Probleme in die Geschichte reinzukommen und kann somit bestätigen, dass man keine Vorkenntnisse benötigt.

Da ich bereits andere Bücher der Autorin gelesen habe vermute ich aber, dass man einige alte Bekannte wiedertrifft wenn man die Reihenfolge einhält und dadurch manche Personen einfach anders zuordnen kann. Aber wie gesagt, es geht auch so.

In der Geschichte geht es um Jewel die zum Anfang ihrer Kariere scheinbar einen fatalen Fehler begangen hat und dadurch auf’s Abstellgleis gestellt wurde. Einige Jahre später erhält sie erstmals wieder einen anspruchsvollen Auftrag, der ihr zwar nicht ganz behagt, den sie aber natürlich annimmt.

Leroy Masters ist der Jewel zugeteilte Partner für diesen Auftrag und gleich beim ersten Zusammentreffen der Beiden wird es amüsant und prickelnd. Leroy ist für den schmutzigen Teil des Auftrags zuständig und genau wie Jewel, behagt auch ihm dieser Auftrag nicht wirklich. Dass dieses Unbehagen begründet ist finden die Beiden ziemlich schnell heraus. Denn an diesem Auftrag ist definitiv etwas faul.

Jewel und Leroy könnten von Ihrer Art her unterschiedlicher nicht sein, aber genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Die Beiden liefern sich amüsante Schlagabtäusche und es gibt viele Momente mit starkem Prickelfaktor.

Die Geschichte bietet neben den sympathischen Charakteren, den amüsanten Dialogen und dem Prickelfaktor aber auch noch eine wirklich spannende Story mit überraschenden Wendungen.

Die anderen Bände der Reihe habe ich mir bereits besorgt & werde diese hoffentlich noch vor dem Erscheinen des vierten Bandes lesen können.

Fazit:

Eine spannende Story mit überraschenden Wendungen und Prickelfaktor. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir von NetGalley und dem Montlake Romance Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung in keiner Weise beeinflusst hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.12.2019

Leider trotz spannender Idee kein Buch für mich

Vicious - Das Böse in uns
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Kurzbeschreibung / Klappentext:

Victor Vale und Eli Ever wollen sterben. Allerdings nicht, um tot zu bleiben, sondern um mit außergewöhnlichen Fähigkeiten wieder aufzuerstehen. Als junge, brillante Medizinstudenten ...

Kurzbeschreibung / Klappentext:

Victor Vale und Eli Ever wollen sterben. Allerdings nicht, um tot zu bleiben, sondern um mit außergewöhnlichen Fähigkeiten wieder aufzuerstehen. Als junge, brillante Medizinstudenten wissen sie genau, was sie tun. Sie planen das Experiment minutiös ¬? und haben Erfolg: Beide kommen verwandelt wieder ins Leben zurück. Eli entwickelt eine erstaunliche Regenerationskraft und wird praktisch unsterblich, Victor kann kann anderen Schmerz zufügen oder nehmen.
Was sie nicht unter Kontrolle haben, ist die Tragödie, die durch ihr Experiment ausgelöst wird. Denn Superkräfte allein machen keine Helden …

Meine Meinung:
Ich wollte dieses Buch wirklich mögen, weil mich die Beschreibung absolut angesprochen hat. Der Bezug zu Flatliners, genau wie der zu den X-Men Geschichten wäre genau mein Ding gewesen. Aber leider konnte die Geschichte meinen Erwartungen nicht gerecht werden.

Die Geschichte springt immer wieder zwischen verschiedenen Zeitebenen hin und her, was ich eigentlich gerne mag um mehr über die Charaktere zu erfahren. Hier fand ich es allerdings eher verwirrend, weil es für mich zu viel des Guten war.

Zu den Hauptcharakteren Victor und Eli kann ich bis zum Ende des Buches leider nicht viel sagen, da die Charaktere in der Story unterzugehen scheinen.
Für meinen Geschmack erfährt man viel zu wenig über die Beiden und vor allem darüber was sie antreibt. Sehr schade, da man dadurch einen besseren Zugang in die Story bekommen würde.

Der Schreibstil der Autorin hat mir allerdings gut gefallen. Ich werde definitiv mal ein anderes Buch von Ihr testen in der Hoffnung dass mir dieses mehr liegt.

Fazit:
Leider kein Buch für mich aber für den guten Schreibstil & die Idee gebe ich gerne 3 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir von NetGalley und dem Fischer Verlag (TOR) als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung in keiner Weise beeinflusst hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.12.2019

Eine überraschende Mischung aus Krimi und Fantasy die einfach Freude beim Lesen macht

In Kalabrien
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Kurzbeschreibung / Klappentext:
Claudio lebt zurückgezogen in den Bergen Süditaliens, fernab von allem modernen Leben. Allein seine Katzen, Kühe und Ziegen leisten ihm Gesellschaft. Eines Tages geschieht ...

Kurzbeschreibung / Klappentext:
Claudio lebt zurückgezogen in den Bergen Süditaliens, fernab von allem modernen Leben. Allein seine Katzen, Kühe und Ziegen leisten ihm Gesellschaft. Eines Tages geschieht etwas Unfassbares: Ein Einhorn taucht in dem Weinberg hinter seinem Haus auf.

So atemberaubend und wunderschön das Einhorn ist, das urplötzlich vor ihm steht, es stellt Claudios Leben auf den Kopf. Der Plan, die Existenz des geheimnisvollsten aller Tiere geheim zu halten, scheitert. Und richtig gefährlich wird es, als neben aufdringlichen Journalisten auch gewalttätige Vertreter der Mafia sein abgeschiedenes Gut heimsuchen. Wie soll er, der nur den Postboten und seine anarchische Schwester als Freunde hat, das Einhorn schützen?

Meine Meinung:
In Kalabrien erzählt die bezaubernde Geschichte eines knurrigen Mannes (Claudio) der vom Leben stark beansprucht wurde. Er hat sich auf seinem abgeschiedenen Gut eingerichtet und vermeidet so gut wie möglich den Kontakt zu seinen Mitmenschen.

Der Postbote und seine Schwester Giovanna gehören zu den wenigen Menschen zu denen Claudio den Kontakt zulässt. Er versucht zwar durchaus den Eindruck zu erwecken, dass er keinen Wert darauf legt, aber die Wahrheit sieht anders aus.

Diese Beiden, insbesondere Giovanna, stehen ihm auch zur Seite bei dem plötzlichen Trubel der durch das Erscheinen der Einhörner ausgelöst wird. Das Gerücht um ein solches Wesen lockt nämlich leider die seltsamsten, teils leider auch bösartige, Personen an.

Gut gefallen hat mir die Veränderung von Claudio, die durch das Auftauchen des Einhorns eingeleitet wurde. Er verändert sich in kleinen und sehr glaubhaften Schritten, was die Geschichte umso schöner macht.

Das einzige was mich wirklich gestört hat, war das die Geschichte nur 164
Seiten hat. Ich hätte gerne mehr und ausführlicher über Claudio, Giovanna und die Einhörner gelesen. Aufgrund der Kürze wurden einige Sachen nur angerissen und wirkten dadurch etwas unfertig.

Fazit:

Eine überraschende Mischung aus Krimi und Fantasy die einfach Freude beim Lesen macht. Von mir gibt’s 3,5 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir von NetGalley und dem Klett-Cotta Verlag (Hobbit Press) als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung in keiner Weise beeinflusst hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere