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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.07.2020

Amüsante Unterhaltung!

Muss es denn gleich für immer sein?
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„Muss es denn gleich für immer sein?“ ist ein typischer Kinsella-Roman. Und das meine ich positiv! Leichte lustige Unterhaltung basierend auf einer Liebesgeschichte.

Das Cover ist schön fröhlich bunt ...

„Muss es denn gleich für immer sein?“ ist ein typischer Kinsella-Roman. Und das meine ich positiv! Leichte lustige Unterhaltung basierend auf einer Liebesgeschichte.

Das Cover ist schön fröhlich bunt gestaltet. Ein ganz klares Mädchenbuch! Es fällt in jedem Bücherregal auf und man möchte es sofort aufklappen und loslesen. Die Inhaltsangabe beschreibt den Roman sehr passend und als Leser weiß man sofort: „Das wird eine amüsante Geschichte!“

Sylvie und Dan sind ein eingespieltes Ehepaar mit zwei kleinen Töchtern. Ihr Hausarzt prophezeit ihnen, dass sie noch 68 gemeinsame Jahre vor sich haben und schon spielen die beiden verrückt. Sie versuchen ihre „langweilige" Ehe umzukrempeln, doch gelingt dies nicht so richtig. Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf.

Die Hauptfiguren Sylvie und Dan werden gut beschrieben und sind mir sympathisch. Allerdings erscheint mir Sylvie zu naiv und damit manchmal etwas nervig. Glücklicherweise erlebt sie im Laufe der Handlung eine richtig positive Entwicklung! Dan hingegen war mir die ganze Zeit über sympathisch und oft hatte ich regelrecht Mitleid mit ihm. Er ist definitiv ein Beschützertyp, der alles für seine Familie tut, welches sich ganz klar am Ende der Geschichte zeigt.

Kinsellas Schreibstil ist sehr angenehm und locker. Im Vergleich zu den englischen Versionen ihrer Bücher, muss ich leider sagen, dass einige Wortspiele im Deutschen verloren gehen. Kinsellas humorvoller Schreibstil ist nun mal schwer zu übersetzten!

Obwohl ich Kinsella-Fan bin und bleibe, muss ich allerdings einen wichtigen Kritikpunkt ansprechen: Teile der Handlung sind für mich etwas unlogisch. Das ein Arzt einem Paar 68 gemeinsame Jahre prognostiziert hört sich nicht gerade professionell an. Ebenfalls finde ich die Reaktion von Sylvie und Dan auf diese Nachricht zu übertrieben. Trotzdem macht das Lesen dieses Romans große Freude. Es muss nicht immer alles logisch sein! Hauptsache lustig!

Fazit: Ich kann diesen Roman definitiv weiterempfehlen. Wer gerne auf Englisch liest sollte es vielleicht eher mit den englischen Versionen von Kinsellas Büchern versuchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.07.2020

Dramatisch!

Der Lavendelgarten
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„Der Lavendelgarten" geschrieben von Lucinda Riley hat mir gut gefallen. Lucinda Riley schafft es Vergangenheit und Gegenwart, Liebe und Hinterhalt auf grandiose Weise zu vereinen!

Dieser Roman spielt ...

„Der Lavendelgarten" geschrieben von Lucinda Riley hat mir gut gefallen. Lucinda Riley schafft es Vergangenheit und Gegenwart, Liebe und Hinterhalt auf grandiose Weise zu vereinen!

Dieser Roman spielt sich abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit ab. In der Gegenwart erleben wir mit, wie Emilie de la Martinières ein großes Familienanwesen in der Provence erbt. Mit diesem Erbe ist sie maßlos überfordert und vertraut sich somit schnell einem Fremden (Sebastian Carruthers) an, in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Viele Jahre zuvor, zur Zeit des zweiten Weltkrieges, begleiten wir Constance Carruthers, die als englische Spionin ins besetzte Frankreich geschickt wird. Doch schnell geht ihre Mission schief und Constance muss sich auf die Hilfe von Edouard de la Martinières und seiner Schwester Sophia verlassen.

Das Cover hat mir auf Anhieb gut gefallen und passt perfekt zum Titel. Beim Titel allerdings muss ich anmerken, dass ich den englischen Originaltitel bevorzuge („The light behind the window“), da er meiner Meinung nach, passender zum Inhalt ist.
Der Roman ist durch die Zeitsprünge und die damit verbundenen wechselnden Erzählerperspektiven sehr abwechslungsreich. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Die Handlung fand ich vom Anfang bis zum Ende spannend und fesselnd. Das dramatische Ende überzeugt! Ich habe richtig mit den Charakteren, vor allem Constance, mitgezittert und konnte das Buch gar nicht mehr weglegen. Während die tapfere Constance und der raffinierte Edouard definitiv meine Lieblingsfiguren waren, fand ich Emilie und Sophia durch ihre Naivität nicht besonders sympathisch. Mein größter Kritikpunkt ist die Beziehung zwischen Emilie und Sebastian: Viel zu durchschaubar! Ich wusste schon relativ früh wie ihre Liebesgeschichte enden wird.

Warum ich trotz meiner Kritik eine gute Bewertung gebe? Ganz einfach: Die Geschichte hat mich sofort gefesselt und ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.07.2020

Spannend!

Das Dornental
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"Das Dornental" von Anna Romer hat mir persönlich sehr gefallen.

Das Cover ist super gestaltet und passt perfekt zum Inhalt des Buches. Die Inhaltsangabe weckt sofort Interesse am Buch und man möchte ...

"Das Dornental" von Anna Romer hat mir persönlich sehr gefallen.

Das Cover ist super gestaltet und passt perfekt zum Inhalt des Buches. Die Inhaltsangabe weckt sofort Interesse am Buch und man möchte sofort anfangen zu lesen.

Das Buch beginnt sofort spannend, sodass man von Anfang an von der Geschichte gefesselt ist. Die Hauptfigur werden tiefgründig beschrieben und kommen sympathisch rüber. Die Handlung bleibt bis zum Schluss spannend und geheimnisvoll. Man ist als Leser die ganze Zeit am miträtseln und möchte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen. Auch das Ende überzeugt.

Einziger Kritikpunkt ist, dass die Liebeshandlung zu durchschaubar war.

Ein "Muss" für alle Anna Romer-Fans!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.04.2021

Konnte mich leider nicht ganz überzeugen!

Wer Buße tut
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„Wer Buße tut" von Liliana Moreno ist ein ruhiger Krimi, der auf dem schönen Mallorca spielt. Während das tolle Cover und der interessante Klappentext mich sofort neugierig gemacht haben, konnte mich die ...

„Wer Buße tut" von Liliana Moreno ist ein ruhiger Krimi, der auf dem schönen Mallorca spielt. Während das tolle Cover und der interessante Klappentext mich sofort neugierig gemacht haben, konnte mich die Handlung und der Schreibstil nicht ganz überzeugen. Sehr gefallen hat mir hingegen die „Mordwaffe"! Sehr originell!

Der Schreibstil der Autorin ist sehr detailverliebt und hat meinen Geschmack leider nicht getroffen. Einzelne Abschnitte haben sich dadurch für mich in die Länge gezogen. Auch der Humor konnte meinen persönlichen Geschmack nicht treffen. Positiv aufgefallen sind mir hingegen die spanischen Begriffe, die eine „mallorquinische Atmosphäre“ kreiert haben. Die Protagonistin Xisca ist sympathisch und authentisch. Mir hat es gefallen, dass wir auch viel über ihr Privatleben erfahren haben. Gleichzeitig wurde dadurch leider, zumindest in der ersten Hälfte des Buches, die Ermittlung in den Hintergrund gedrängt. Die Ermittlungen kommen anfangs nur sehr stockend voran, wodurch auch Spannung verloren geht. Erst in der zweiten Hälfte wurde es spannender. Richtig fesseln konnte mich die Handlung allerdings leider nicht. Jedoch konnte mich das Ende überzeugen! Es wurden ein paar falsche Fährten gelegt und obwohl ich mit meiner Vermutung zum Mörder richtig lag, finde ich die Auflösung gelungen.

Fazit: Mein Geschmack wurde leider nicht ganz getroffen! Sehr detaillierter Schreibstil und eine nicht ganz so packende Handlung! Ich würde dieses Buch trotzdem denjenigen empfehlen, die einen ruhigen Krimi auf Mallorca suchen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.03.2021

Interessant, aber nicht nach meinem Geschmack!

Die Kapitel meines Herzens
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„Die Kapitel meines Herzens“ konnten meine Erwartungen nicht ganz erfüllen. Das Thema des Buches ist zwar interessant und definitiv mal etwas anderes, doch meinen Geschmack konnte die Autorin leider nicht ...

„Die Kapitel meines Herzens“ konnten meine Erwartungen nicht ganz erfüllen. Das Thema des Buches ist zwar interessant und definitiv mal etwas anderes, doch meinen Geschmack konnte die Autorin leider nicht treffen.

Das Cover und der Klappentext hatten mich vom Kauf des Buches überzeugt. Ich war sehr neugierig auf die Geschichte und hatte hohe Erwartungen. An sich ist die Idee hinter der Geschichte originell. Doch die Umsetzung hat mich nicht überzeugt. Der Schreibstil der Autorin ist zwar flüssig aber, für meinen Geschmack zu detailliert. Die langen Gespräche, die einen großen Teil der Handlung ausmachen, sind zwar interessant, doch dadurch wird die Geschichte zu ereignislos. Mir fehlte es an Handlung. Die Charaktere waren auch definitiv mal eine Abwechslung. Der Professor ist mürrisch und weder sympathisch, noch wirklich unsympathisch. Die Protagonistin Samantha ist vorlaut, frech, oft nervig und manchmal auch witzig. Ob mir diese Charaktere gefallen haben, kann ich sogar nach beenden des Buches nicht wirklich einschätzen. Die Liebesgeschichte in diesem Buch konnte mich nicht überzeugen, da die Entwicklung mir zu unerwartet und nicht ganz nachvollziehen erscheint.

Trotz meiner Kritik möchte ich klarstellen, das dieses Buch vielen Lesern gefallen wird. Es gibt viele ausführliche Gespräche über die Werke der Bronte Geschwister. Mein Interesse dafür hat das Buch auf jeden Fall geweckt!

Fazit: Definitiv mal was anderes. Interessant, aber nicht nach meinem Geschmack. Empfehlenswert für Fans der Bronte Geschwister!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere