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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.07.2018

Ich folge deinem Schatten

Ich folge deinem Schatten
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Wie immer bei der Autorin ein absoluter Pageturner.
Der kleine Sohn der Designerin Zan wurde vor 2 Jahren entführt und ist seit dem vermisst.
Da tauchen zufällige Fotos auf, die die Entführung im Hintergrund ...

Wie immer bei der Autorin ein absoluter Pageturner.
Der kleine Sohn der Designerin Zan wurde vor 2 Jahren entführt und ist seit dem vermisst.
Da tauchen zufällige Fotos auf, die die Entführung im Hintergrund zeigen. Jedem ist sofort klar, dass Zan selbst die Entführerin ist. Nicht mal sie selbst ist sich sicher, ob sie es getan hat oder nicht, da sie öfter Blackouts hat.
Doch wo ist der kleine Junge? Besteht überhaupt noch Hoffnung?
Der Leser erhält immer neue Hinweise, doch weder die Protagonisten, noch die Polizei verfügt über diese Informationen. Dadurch ist der Leser einen Schritt voraus und fragt sich mitfiebernd, ob denn eine rechtzeitige Klärung überhaupt noch möglich ist.

Veröffentlicht am 29.01.2018

Der Leuchtturmwärter

Der Leuchtturmwärter
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Ja, so genau weiß ich gar nicht, was ich zu dem Buch schreiben soll.
Wahrscheinlich ist es ungünstig, dass ich die Vorgeschichte nicht kannte, so war der Anfang ziemlich verwirrend.
Da ich mich selbst ...

Ja, so genau weiß ich gar nicht, was ich zu dem Buch schreiben soll.
Wahrscheinlich ist es ungünstig, dass ich die Vorgeschichte nicht kannte, so war der Anfang ziemlich verwirrend.
Da ich mich selbst gerade in der Situation befinde, dass ich meinen Sohn verloren habe, hat es mich natürlich sehr angesprochen, dass es nicht nur in der Komissarfamilie um das selbe Schicksal geht, sondern auch bei dem Mord, die Eltern des Ermordeten intensiv betrachtet werden.
Ansonsten fand ich erst viel Verwirrung, denn es wurden viele Möglichkeiten aufgebaut. Trotzdem schwante dem Leser doch einiges. Ein paar Tricks der Autorin, sollten dann schließlich trotzdem Spannung erzeugen.
Insgesamt hat es fast grundsätzlich "die Falschen" "erwischt", in der Wirklichkeit normal, aber im Roman, kann man schon mehr Gerechtigkeit verteilen.

Veröffentlicht am 28.01.2018

Die Abschaffung der Mutter

Die Abschaffung der Mutter
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Ja, das Buch ist provokant, das merkt man bereits am Titel.
Es soll auch provozieren, wie soll man sonst auf Dinge aufmerksam machen, die sich einfach so in die Gesellschaft eingeschlichen haben und kaum ...

Ja, das Buch ist provokant, das merkt man bereits am Titel.
Es soll auch provozieren, wie soll man sonst auf Dinge aufmerksam machen, die sich einfach so in die Gesellschaft eingeschlichen haben und kaum noch jemandem überhaupt auffallen, geschweige denn bewusst werden oder motivieren , NICHT einfach mit dem Strom zu schwimmen?
Die Autorinnen treffen den Nerv bei mir und sprechen viele Punkte an, die mich schon lange stören, aber ich habe auch viel Neues dabei erfahren. Das Schöne im ganzen Buch ist, dass eine Solidarität zu allen Müttern da ist.
Schade, dass es so schnell gelesen war! Natürlich gehen die Probleme und die Entmündigung auch in der Schule und späteren Jahren weiter, das habe ich also noch etwas vermisst.
Neu für mich war die Thematik mit den Hebammen, wirklich superschade, wenn ausgerechnet dieser Job quasi aussterben soll.
Am meisten (neu) aufgeregt habe ich mich über die Leihmütter -Problematik. Wirklich unfassbar, wie nebensächlich da mit den Frauen umgegangen wird und sehr befremdlich, dass ausgerechnet Menschen, die sich selbst erst so vieles erkämpfen mussten, mit dem Körper und den Gefühlen Anderer, die sie kein bißchen nachvollziehen können, so unsensibel umgehen. Nur um ihre eigenen Wünsche zu erfüllen (von deren Ergebnissen sie genausowenig Ahnung haben).
Das Buch zu lesen und weiter zu empfehlen ist zumindest ein erster Schritt in die richtige Richtung!

Veröffentlicht am 21.12.2017

Blutsverdacht

Blutsverdacht
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Insgesamt enttäuschend, denn hier wird der Zufall viel zu stark strapaziert. Es kommt auch in anderen Romanen vor, dass 20 Jahre nichts passiert und sich dann Ereignisse überschlagen. Manchmal kann man ...

Insgesamt enttäuschend, denn hier wird der Zufall viel zu stark strapaziert. Es kommt auch in anderen Romanen vor, dass 20 Jahre nichts passiert und sich dann Ereignisse überschlagen. Manchmal kann man das verzeihen, weil der Plot insgesamt spannend ist. Hier kann ich es nicht, denn die Story an sich ist es nicht wert, um über so viele Zufälle hinwegzusehen.
Zum Glück lässt es sich zumindest leicht und in einem Rutsch herunterlesen.
Für Jugendliche wird es mittlerweile auch bereits überholt sein, was die Technik in Bezug auf Handys und Internet betrifft.

Veröffentlicht am 20.12.2017

Todesengel

Todesengel
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"Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt", trifft auch bei diesem Thriller zu.
Ich liebe es, wenn Bücher Dinge auf den Kopf stellen, um mit einer neuen Perspektive klarer zu sehen. Hier gelingt ...

"Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt", trifft auch bei diesem Thriller zu.
Ich liebe es, wenn Bücher Dinge auf den Kopf stellen, um mit einer neuen Perspektive klarer zu sehen. Hier gelingt das Andreas Eschbach wieder einmal perfekt.
Gerade wenn man sich eine Meinung gebildet hatte- muss man feststellen, dass es doch ganz anders ist oder ganz anders wirkt!
Kein Buch mal eben zur Ablenkung- hier muss man sich einlassen und mitgehen, dann wird man Erkenntnisse bekommen und ziemlich viel zum Nachdenken.