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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.01.2018

Die Abschaffung der Mutter

Die Abschaffung der Mutter
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Ja, das Buch ist provokant, das merkt man bereits am Titel.
Es soll auch provozieren, wie soll man sonst auf Dinge aufmerksam machen, die sich einfach so in die Gesellschaft eingeschlichen haben und kaum ...

Ja, das Buch ist provokant, das merkt man bereits am Titel.
Es soll auch provozieren, wie soll man sonst auf Dinge aufmerksam machen, die sich einfach so in die Gesellschaft eingeschlichen haben und kaum noch jemandem überhaupt auffallen, geschweige denn bewusst werden oder motivieren , NICHT einfach mit dem Strom zu schwimmen?
Die Autorinnen treffen den Nerv bei mir und sprechen viele Punkte an, die mich schon lange stören, aber ich habe auch viel Neues dabei erfahren. Das Schöne im ganzen Buch ist, dass eine Solidarität zu allen Müttern da ist.
Schade, dass es so schnell gelesen war! Natürlich gehen die Probleme und die Entmündigung auch in der Schule und späteren Jahren weiter, das habe ich also noch etwas vermisst.
Neu für mich war die Thematik mit den Hebammen, wirklich superschade, wenn ausgerechnet dieser Job quasi aussterben soll.
Am meisten (neu) aufgeregt habe ich mich über die Leihmütter -Problematik. Wirklich unfassbar, wie nebensächlich da mit den Frauen umgegangen wird und sehr befremdlich, dass ausgerechnet Menschen, die sich selbst erst so vieles erkämpfen mussten, mit dem Körper und den Gefühlen Anderer, die sie kein bißchen nachvollziehen können, so unsensibel umgehen. Nur um ihre eigenen Wünsche zu erfüllen (von deren Ergebnissen sie genausowenig Ahnung haben).
Das Buch zu lesen und weiter zu empfehlen ist zumindest ein erster Schritt in die richtige Richtung!

Veröffentlicht am 21.12.2017

Blutsverdacht

Blutsverdacht
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Insgesamt enttäuschend, denn hier wird der Zufall viel zu stark strapaziert. Es kommt auch in anderen Romanen vor, dass 20 Jahre nichts passiert und sich dann Ereignisse überschlagen. Manchmal kann man ...

Insgesamt enttäuschend, denn hier wird der Zufall viel zu stark strapaziert. Es kommt auch in anderen Romanen vor, dass 20 Jahre nichts passiert und sich dann Ereignisse überschlagen. Manchmal kann man das verzeihen, weil der Plot insgesamt spannend ist. Hier kann ich es nicht, denn die Story an sich ist es nicht wert, um über so viele Zufälle hinwegzusehen.
Zum Glück lässt es sich zumindest leicht und in einem Rutsch herunterlesen.
Für Jugendliche wird es mittlerweile auch bereits überholt sein, was die Technik in Bezug auf Handys und Internet betrifft.

Veröffentlicht am 20.12.2017

Todesengel

Todesengel
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"Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt", trifft auch bei diesem Thriller zu.
Ich liebe es, wenn Bücher Dinge auf den Kopf stellen, um mit einer neuen Perspektive klarer zu sehen. Hier gelingt ...

"Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt", trifft auch bei diesem Thriller zu.
Ich liebe es, wenn Bücher Dinge auf den Kopf stellen, um mit einer neuen Perspektive klarer zu sehen. Hier gelingt das Andreas Eschbach wieder einmal perfekt.
Gerade wenn man sich eine Meinung gebildet hatte- muss man feststellen, dass es doch ganz anders ist oder ganz anders wirkt!
Kein Buch mal eben zur Ablenkung- hier muss man sich einlassen und mitgehen, dann wird man Erkenntnisse bekommen und ziemlich viel zum Nachdenken.

Veröffentlicht am 20.12.2017

Zauberhaftes Buch

Der letzte Elf
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Liebenswerte Personen und trifft auch genau meinen Humor: wie der kleine Elf mit seinen Vorurteilen gegen Menschen und die Menschen mit ihren Vorurteilen sich so komplett missverstehen, das ist urkomisch, ...

Liebenswerte Personen und trifft auch genau meinen Humor: wie der kleine Elf mit seinen Vorurteilen gegen Menschen und die Menschen mit ihren Vorurteilen sich so komplett missverstehen, das ist urkomisch, aber hilft sicher auch, zumindest bei jungen Lesern, Toleranz einzuüben.
Denn es wird komplett verzwickt, als auch noch andere "Fabelwesen" dazu kommen, die ebenfalls ihre Eigenheiten haben. Das Buch stellt wirklich vieles auf den Kopf, um verdrehte Sichtweisen ad Absurdum zu führen.
Ach was soll man lange drumherumreden: dieses Buch MUSS man lesen!
Ich LIEBE es, obwohl es sogar zwischendrin mal traurig ist.

Veröffentlicht am 20.12.2017

Historischer Roman in ungewöhnlicher Kulisse

Die Insel der tausend Quellen
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Rundum gelungener Roman!
Schön, dass Jamaika gewählt wurde, das ist doch mal ein Schauplatz, der für mich in Bezug auf Geschichte komplett neu war. Vor allem, weil tatsächliche Ereignisse in den Roman ...

Rundum gelungener Roman!
Schön, dass Jamaika gewählt wurde, das ist doch mal ein Schauplatz, der für mich in Bezug auf Geschichte komplett neu war. Vor allem, weil tatsächliche Ereignisse in den Roman eingesponnen wurden.
Sarah Lark versteht es bestens, den Leser zu fesseln und ich liebe es besonders, bei ihr Kleinigkeiten zu erfahren, die mir historische Romane sonst gerne vorenthalten. Damit werden nicht nur die Personen, sondern auch die Schauplätze unglaublich lebendig.
Sehr empfehlenswert!