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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.04.2018

Mit Gruselfaktor

Nordwind
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Fee erzählt vom Buch

Malin und Henrik kommen mit ihren Kindern wieder nach Hause auf die Insel Farö. Als sie zuhause sind, merken sie, dass jemand da war. Sie hatten das Haus zwar vermietet, aber dass ...

Fee erzählt vom Buch

Malin und Henrik kommen mit ihren Kindern wieder nach Hause auf die Insel Farö. Als sie zuhause sind, merken sie, dass jemand da war. Sie hatten das Haus zwar vermietet, aber dass sie Scherbenstolperfallen, Kot im Spielzeug und ihre Bilder ohne Augen vorfinden würden, hätten sie nicht gedacht. Sie fühlen sich bedroht. Broman und seine Kollegin Sara ermitteln. Dann wird die Tochter entführt, kommt aber wieder nach Hause. Eines Tages sind Malin und ihr Sohn tot. Bei den Ermittlungen kommen Seitensprünge von Henrik zutage.

Fees Meinung

Sehr spannend erzählt, man kann das Buch kaum zur Seite legen. Es ist unheimlich und sorgt für schlaflose Nächte. Das meiste wird aus Malins Sicht erzählt. Die Geschichte selber ist nicht so toll, vor allem, dass Mutter und Sohn die Opfer sind. Natürlich auch die Überlebenden Henrik und seine Tochter, aber er war ja der Anstifter der ganzen Geschichte, weil er fremd gegangen ist. Zuerst wird allerdings in der Erbsache, die vor Gericht kommt ermittelt. Überraschenderweise hilft ihm seine Schwester und rettet ihm so wahrscheinlich das Leben, als die Täterin nochmals kommt. Manches kommt richtig gruselig rüber. Spannend ist auch die Tatsache, dass Farö erst mit dem Fährschiff erreicht werden kann. So kommt auch noch Lokalkolorit in die Sache.

Fees Fazit

Wer einen spannenden Krimi mit Gruselfaktor lesen will, ist hier absolut richtig.

Veröffentlicht am 25.04.2017

~*~ Dr. Watson ohne Sherlock Holmes ~*~

Mord auf Alemannisch
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Inhalt nach Lesezeichenfee

Rainer Maria Schlaicher kauft von seinem Nachbarn eine gefälschte Weber-Jacke ohne Etikett. Beim Bassettreffen, stellt die Chefin der Firma fest, dass das echte Weberjacken ...

Inhalt nach Lesezeichenfee

Rainer Maria Schlaicher kauft von seinem Nachbarn eine gefälschte Weber-Jacke ohne Etikett. Beim Bassettreffen, stellt die Chefin der Firma fest, dass das echte Weberjacken sind. Sie engagiert Schlaicher. Doch kurz danach stirbt der 2. Basset und die Firmenchefin. Schlaicher wird in Intrigen zwischen Hermann und Laura Weber verwickelt. Er lernt Kommissar Schlageter kennen, der Angst vor Dr. Watson hat.
Lesezeichenfees Meinung

Das scheint der erste Krimi der kurzen Serie von Ralf H. Dorweiler zu sein. Schlaicher lernt Martina kennen und Schlageter. Die Geschichte scheint plausibel zu sein und ist relativ spannend. Hätte ich zuerst diesen Krimi gelesen, wäre ich wohl nicht so weit gegangen, Dorweiler als einen meiner neuen Lieblingsautoren zu bezeichnen. Es gab genügend Badisch, um dem Lokalkolorit genüge zu tun. Die Geschichte war zwar verwirrend, trotzdem war mir klar, wer was damit zu tun hatte. Das nahm dann doch ein wenig die Spannung weg und auch die sexuellen Eskapaden von Laura Weber fand ich persönlich nicht so prickelnd.
Trotzdem waren die Figuren schon sehr schön gezeichnet und da ich diesen 1. Band als 3. Band las, kam ich sehr gut mit ihm zurecht. Die Schlaicher-Serie ist sehr schön geschrieben und auch der erste Band ist auf jeden Fall lesenswert, wobei ich eine Steigerung bei den anderen Bänden gesehen habe. Die badische Serie ist sehr liebevoll geschrieben, mit vielen Einzelheiten. Der Autor hat sich sehr gut in seine „neue“ Heimat reinversetzen können. Schließlich sind Frankfurter und Schwarzwäldlerische Eigenheiten doch meilenweit voneinander entfernt. Der Basset macht das ganze Buch noch schöner, vor allem, weil hier noch andere Bassets eine Rolle spielen, was das ganze noch sympathischer macht. Gut finde ich auf jeden Fall, dass es ein „harmloser“ Thriller ist und nicht so blutrünstig, wie manche anderen. Auch wenn es sehr schade ist, dass es am Ende 2 Bassets weniger gibt. Von der Basset-Gruppe bzw. den Treffen, hätte ich wirklich gerne noch mehr gehört. Der Krimi ist auf jeden Fall schnell und leicht zu lesen. Leichte Lektüre mit tollem Unterhaltungswert und Humor.
Lesezeichenfees Fazit

Ich mag deutsche Regionalkrimis, wenn sie gut geschrieben sind. Manchmal wünschte ich mir 9 Sterne, damit ich eine größere Bandbreite hätte, bei der Sternevergabe. Momentan bin ich etwas in der Zwickmühle, was die Sterneanzahl betrifft, da ich schon weitaus schlechteren Büchern 3 Sterne gegeben habe und diese Geschichten „nur“ 3 Sterne „wert“ sind. Allerdings gute drei Sterne, deshalb werte ich mit 4 Sternen und einer Empfehlung.

Veröffentlicht am 25.04.2017

*~* Fee, die Schwäbin, empfiehlt den badischen Krimi *~*

Ein Teufel zuviel
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Fee erzählt vom Krimi:

Rainer Maria Schlaicher erwartet Besuch von seinem Vater, was ihm gar nicht gefällt. Mitten in der Nacht möchte sein Vater ein Asthmaspray von ihm und er muss zur Notapotheke gehen. ...

Fee erzählt vom Krimi:

Rainer Maria Schlaicher erwartet Besuch von seinem Vater, was ihm gar nicht gefällt. Mitten in der Nacht möchte sein Vater ein Asthmaspray von ihm und er muss zur Notapotheke gehen. Dort bekommt er das Spray nicht ohne Rezept, aber mit seinem Vater will er sich auch nicht auseinandersetzen. Die Apothekerin ruft die Polizei und er verschwindet. Blöderweise findet er am Denkmal eine Leiche und denkt, er könnte sie noch retten, dabei wird sein Auto von ihm und der Feuerwehr total verbeult. Weil alle über sein Auto klettern, um zu sehen, ob sie dem „Toten“ wieder Leben einhauchen wollen. Kommissar Schlageter ist für den Fall zuständig und er ist sogleich der vermutete Täter Nummer Eins. Blöd ist auch, dass ein Bild, das er beruflich stehlen musste nun repariert werden muss, weil sein Bassett den Rahmen kaputt gemacht hat. In einer Sektenkommune auf dem Bauernhof ist ein Restaurateur. Dort lebt auch die Tochter des Toten. Als Schlageter ihn da findet, ist für ihn klar, dass er und die Sekte gemeinsame Sache gemacht haben. Nun muss Schlaicher ganz schnell herausfinden, was passiert ist.
Fees Meinung

Für Cosmay dieses Mal ohne Amazonrezension, weil die nix hergeben. ? Das Buch war sehr spannend, allerdings fand ich das Ende zu blutig. Mir gefiel vor allem der Lokalkolorit und Erwin Trefzer, der Nachbar von Schlaicher, mit dem tollen badischen Dialekt. Ich verstehe ihn zwar, aber wenn ich ihn vorlese, hört man gleich die Schwäbin heraus. Eigentlich dürfte mir dieser badische Krimi nicht gefallen und doch, ich bin ein so großer Fan, dass ich mir die Serie ertausche und nicht wieder vertausche. Daher finde ich es total blöd, dass einige Bücher in schwarz und die anderen in weiß gehalten sind. Im Bücherregal sieht das total blöde aus! Der Autor weiß sehr gut, wie man den Spannungsbogen ansetzt und dann total spannend macht, dass man das Buch nicht mehr weglegen kann. Die Figuren/Charaktere sind sehr gut skizziert, man kann sie sich lebhaft vorstellen. Die meisten sind einem sehr sympathisch. Die Frauengeschichten von Schlaicher sind sehr interessant, vor allem, weil ihm immer die „Falschen“ gefallen. Kaum habe ich mir das Buch ertauscht, halte ich es auch schon in den Händen und lese es. 3 Abende und es ist ausgelesen. Das Lesevergnügen ist einfach von zu kurzer Dauer. Es macht auch nichts aus, dass ich die Bücher in der falschen Reihenfolge lese, sie sind in sich abgeschlossen. Man feiert immer ein Wiedersehen mit bestimmten Charakteren, was ich sehr schön finde. Mehr möchte ich nicht verraten. ? Teilweise ist der Krimi auch humorvoll geschrieben.
Fees Fazit

Auch dieses Buch aus dieser Reihe sollte man unbedingt lesen. Es ist total spannend, die Charaktere sind gut beschrieben und die Geschichte ist der absolute Wahnsinn!! Da macht es dann auch nichts aus, dass es ein badisches Buch mit unheimlich viel Lokalkolorit und Landschaft ist. Ich fand nur das Ende zu blutig, deshalb ziehe ich einen Stern ab. Als Schwäbin gebe ich dem Buch 4 Sterne und eine unbedingte Kaufempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.03.2017

Lederhose! Bootsverlei! Amazon!

Schneeschippen in Kanada
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Wer gerne was über diverse Jobs in aller Welt liest, hat sicher viel Freude an diesem Buch. Manchmal staunt man, manchmal findet man es witzig, es ist immer interessant und wird nie langweilig.


Fees ...

Wer gerne was über diverse Jobs in aller Welt liest, hat sicher viel Freude an diesem Buch. Manchmal staunt man, manchmal findet man es witzig, es ist immer interessant und wird nie langweilig.


Fees Schnellcheck
Alexander Langer
Schneeschippen in Kanada
In 15 Jobs bis ans Ende der Welt
Heyne Verlag
12/2016
207 Seiten
12,99 Euro

Fee erzählt vom Buchinhalt

Alexander Langer wird mit 15 – von seiner "alleinerziehenden" Mutter - gesagt, er solle sich einen Job suchen. Er findet das toll und fängt mit Babysitten an. Dann schippt er Schnee in Montreal, wo er aufwächst und arbeitet sich so ziemlich durch allerlei Jobs. Arbeiten bei Amazon in Leipzig, Inhaber eines Tretbootsverleihs, Englischlehrer, "Sachen am Computer" und vieles anderes. Glücklich ist er meistens nicht dabei und so ist er froh, wenn eine Sache beendet ist. Allerdings steht er sofort wieder Schlange um den nächsten Job anzutreten.


Fee meint zu Schneeschippen in Kanada

Das ganze ist recht unterhaltsam, teils spannend geschrieben, fast wie ein Abenteuerroman. Oft hat man Verständnis für den Autoren. Manchmal ist man mit ihm und manchmal ist man meilenweit von ihm weg. Er macht normale Jobs und völlig durchgeknallte, wobei ich das mit dem Tretbootverleih witzig und "normal" finde. Auch Schneeschippen, blöde nur, dass man das nur im Winter machen kann und doof, dass er nicht immer Geld bekommt. Seine Mama ist arm dran, immer auf der Sorge nach ihrem Jungen, mit seinen x-Jobs.

Am kuriosesten fand ich ihn als er in Montreal nachts Taxi fuhr. Das fand ich einfach hammerhart und ich dachte, klar, dass es so was nicht in Deutschland gibt!? Ich fand das ganze Buch ziemlich sarkastisch-humorvoll. Jedenfalls kann er seine deutschen Wurzeln nicht verleugnen. Kaum ist er arbeitslos sucht er sich den nächsten Job. Aber wenn man jung ist, dann scheint das kein Problem zu sein.

Die Zeit bei Amazon in Leipzig fand ich interessant. Vielleicht ist Amazon doch nicht so schlecht? Und was die Deutschen so alles kaufen, das muss man selbst gelesen haben! Hier kann man sich doch tatsächlich noch weiterbilden.


Fees Fazit

Wer sich humorvoll unterhalten lassen will, von jemand, der sich nicht unterkriegen lassen möchte und bei dem es immer und mit dem nächsten Job weitergeht, der sollte diese Lektüre unbedingt lesen! Das Buch ist recht schnell zu Ende gelesen und ich warte auf das nächste!


Alexander Langer
Schneeschippen in Kanada
Heyne Verlag
2016

Veröffentlicht am 21.02.2017

Croissants zum Frühstück

Gefährliche Ernte
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Fee erzählt vom Inhalt

Perez liebt seine Heimat die Cote Vermeille. Er ist Delikatessenschmuggler und bei Bedarf auch Hobbydetektiv. Als Boucher der strafversetzte Kommissar nicht weiterkommt und in der ...

Fee erzählt vom Inhalt

Perez liebt seine Heimat die Cote Vermeille. Er ist Delikatessenschmuggler und bei Bedarf auch Hobbydetektiv. Als Boucher der strafversetzte Kommissar nicht weiterkommt und in der Zeitung eine völlig falsche Auflösung steht, sieht er sich gezwungen, dass er ermittelt. Und dann ist da noch seine Tochter, die „die Bohnenstange“ „JeMa“ heiraten will. Er und seine Ex-Frau sind dagegen, aber seine jetzige Freundin findet das gar nicht mal so schlecht.

Fees Meinung

In diesem Buch stand sehr viel, was nicht unbedingt drin stehen müsste, zum Beispiel alle möglichen Fakten zu dem Flüchtlingsdrama. Trotz alledem war es nicht langweilig zu lesen und ich hatte viel Spaß, einen informativen Lerneffekt bzgl. Motocrotte und das Buch war – meiner Meinung nach – auch viel zu schnell ausgelesen. Es war spannend und unterhaltend, fand ich, allerdings könnten andere es eventuell als langatmig empfinden. Auch die ganzen Details über das Flüchtlingsdrama ist etwas, das viele nicht lesen wollen, wenn sie sich entspannen wollen. Es wird einem auch eine Meinung aufgedrängt, die dem Leser als „die Richtige“ aufgedrückt wird. Das fand ich dann „to much“. Ich möchte meine Meinung selber bilden können, da ich aber den meisten Sachen zustimme, ist es – für mich – ok.

Mir gefällt der Schreibstil des Autors, er war zwar erst mal etwas gewöhnungsbedürftig, nach den Seiten der Leseprobe hatte ich mich allerdings daran gewöhnt und so war das Lesen des Krimis sehr angenehm. Natürlich macht er nachdenklich und es ist besonders blöde, dass wir „Leser“ keinen Einfluss auf die Politik nehmen können. Der Inhalt des Buches ist eindeutig eine Kritik an der Flüchtlingspolitik.

Sonst war das Buch ein schöner Krimi, den man gut lesen konnte. Lokalkolorit war zwar drin, aber für mich eindeutig zu wenig. Wenn ich jetzt auch nicht so genau sagen konnte, was genau fehlt. Vielleicht einfach ein Besuch auf einem Markt oder so. Während ich das Buch las, bekam ich Gelüste auf Croissants, aber wenn man auch des öfteren lesen muss, dass Perez zum Frühstück, Kaffe, Croissants und die Zeitung zu sich nimmt, ist das auch kein Wunder.

Mein Lieblingscharakter des Buches? Das ist dieses Mal schwierig, weil Perez eindeutig die Hauptperson war und alle anderen irgendwie verblassten. Ich fand zwar Marianne, Stefanie, Marie, Haziem sehr nett, aber sie waren einfach zu blass, hinter dem alles einnehmenden Perez.

Fees Fazit

Leider gab es von meiner Seite wieder einige Kritik, aber da ich dieses Buch mag und gerne weitere lesen möchte, entscheide ich mich für 4 Sterne und eine Leseempfehlung.