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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.05.2019

Von hier nach da in einem Wimpernschlag.

Springerkind
1

Die Geschichte

Emma hat es nicht leicht. Bis vor kurzem lebte sie noch in der Traumstadt New York City, aber nun muss sie mit Ihren Eltern in eine Kleinstadt in der Nähe von Wien, in Österreich ziehen ...

Die Geschichte

Emma hat es nicht leicht. Bis vor kurzem lebte sie noch in der Traumstadt New York City, aber nun muss sie mit Ihren Eltern in eine Kleinstadt in der Nähe von Wien, in Österreich ziehen und all Ihre Freunde und die geliebte Stadt zurück lassen.

Zum Glück findet sie in Lina, eine neue beste Freundin. Und die Jungs auf der neuen Schule, die sind auch nicht ohne. Gleich in ihrer ersten Woche verliebt sie sich in einen der heißesten Typen der ganzen Schule. Aber nicht nur sein atemberaubendes Aussehen machen ihn so interessant, da ist noch etwas anderes, etwas geheimnisvolles, das Emma verzaubert.

Gerade als Emma sich an ihrem neuen Wohnort eingelebt hat wartet schon die nächste Veränderung auf sie. Und mit einem Mal steht ihre ganze Welt Kopf. Sie erfährt das sie die Gabe des Springens besitzt und sich mit Hilfe ihrer Gedanken an nahe und ferne Ort versetzten kann.

Damit eröffnet sich eine ganz neue Welt für die Sechzehnjährige. Es macht Spaß auf diese Art die Welt zu erkunden. Doch Emma ist nicht die einzige die diese Fähigkeit besitzt und sie erfährt das einige Springer sie für böse Zwecke missbrauchen.

Bewertung

Zu Beginn des Buches lernen wir Emma und ihre Familie kennen, erfahren warum sie von New York nach Österreich übersiedeln und wie sie sich in der neuen Schule zurecht findet. Emma ist ein sehr sympathisches Mädchen und man schließt sie gleich ins Herz.

Die Art und Weise wie sie sich langsam in ihren Schwarm verliebt lässt die Erinnerung an die eigene erste große Liebe wieder aufleben. Lina ist ihr als Buddy zugeteilt worden und wird bald zu ihrer engsten Verbündeten und besten Freundin.

Im zweiten Drittel des Buches offenbart sich Emma dann ihre Gabe und dann geht es auch schon Schlag auf Schlag. Immer wieder tun sich neue Rätsel auf, die damit zusammen hängen und man wird richtig in die Geschichte hineingezogen. Bald kann man dieses Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Zum Ende hin wird es dann nochmal richtig spannend. Die Jugendlichen begeben sich selbst in Gefahr um den „Bösen“ auf die Schliche zu kommen. Ob und wie sie es schaffen sich aus der brenzlichen Lage zu befreien wird hier nicht verraten. Aber soviel sei gesagt, ich denke wir dürfen auf eine Fortsetzung hoffen.

Empfehlung

Diese Geschichte umfasst so viele verschiedene Facetten – Mädchen-Freundschaft, die erste Liebe, das große Abenteuer, spannende Situationen und ein bisschen Magie – das man einfach immer nur weiterlesen möchte.

Buchempfehlung für alle Mädchen und junggebliebenen Träumerinnen.
Geeignet ab ca. 12 Jahren.

Veröffentlicht am 22.09.2019

Viele Geschichten laufen in Beckomberga zusammen

Die einzige Zeugin
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Die Geschichte

Eva hat ihre 17-jährige Ehe mit Svante beendet. Nun da er sich ein neues Leben mit einer neuen Partnerin aufbaut zweifelt Eva jedoch an ihrer Entscheidung und möchte ihren Ex-Mann gerne ...

Die Geschichte

Eva hat ihre 17-jährige Ehe mit Svante beendet. Nun da er sich ein neues Leben mit einer neuen Partnerin aufbaut zweifelt Eva jedoch an ihrer Entscheidung und möchte ihren Ex-Mann gerne wieder zurück haben.

Deshalb kontaktiert sie ihn immer wieder und beobachtet ihn sogar heimlich. Er lebt seit kurzem in einer exklusiven Siedlung in einem neu erschlossenen Wohngebiet, welches auf dem Grund einer ehemaligen Nervenheilanstalt gebaut wurde.

Eines Abends als Eva ihn wieder einmal verfolgt wird er jedoch ermordet und der Verdacht fällt auf Eva. Nun ist es an ihr ihre Unschuld zu beweisen, doch die einzige Person die den Mord gesehen haben könnte, eine rumänische Bettlerin, ist Spurlos verschwunden.

Auf den Spuren der Zeugin gelingt es Eva wieder Kontakt zu ihrem Sohn herzustellen, der der kapitalistischen Welt den Rücken gekehrt hat. Eva erhält einen Einblick in die Welt der Roma und lernt die "autonome" Szene kennen.

Wird es ihr gelingen die Bettlerin aufzuspüren und mit denen Hilfe der Polizei die nötigen Informationen zu liefern?

Unterdessen werden noch weitere Mordopfer auf dem Gelände der neuen Wohnsiedlung entdeckt, was die Bewohner verunsichert und dazu veranlasst eine Sicherheitswache aufzustellen. Der Gedanke daran, das auf dem Gebiet in der Vergangenheit die größte psychiatrische Einrichtung Europas gelegen hatte, trägt nicht unbedingt zum Wohlfühlfaktor bei.


Die Bewertung

Die Gegenüberstellung der unterschiedlichen Lebensweisen verschiedener kultureller und ideologischer Gruppen machen diesen Krimmi zu etwas einzigartigem.

Die Sprünge in die Vergangenheit der psychiatrischen Behandlungsmethoden und zurück in die Gegenwart mit der Situation der Wohnungsknappheit in Schweden, gepaart mit dem Luxusbedürfnis der Mittelschicht, geben einen interessanten Kontrast ab.


Die Empfehlung

Ich empfehle das Buch besonders jenen Krimmi-Lesern die Geschichten mögen in denen es mehrere Handlungsstränge gibt die am Ende das Gesamtbild formen. Ein Interesse an anderen Kulturen und Weltanschauungen trägt zum Lesevergnügen bei.

  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Figuren
Veröffentlicht am 14.07.2019

Ist das Optimum wirklich das Beste das wir erreichen können?

Die Unvollkommenen
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Wenn Menschen und Roboter gleichwertig nebeneinander leben und alle miteinander verbunden sind. Über die totale Überwachung und dem Wunsch nach dem ewigen Leben.

Die Geschichte

Lila, eine Systemkritikerin ...

Wenn Menschen und Roboter gleichwertig nebeneinander leben und alle miteinander verbunden sind. Über die totale Überwachung und dem Wunsch nach dem ewigen Leben.

Die Geschichte

Lila, eine Systemkritikerin und Revolutionsanführerin erwacht im Jahr 2057 nach 5 Jahren nach ihrer Verurteilung aus dem künstlichen Koma im Internat.

Das Internat hat in der herrschenden Optimalwohlökonomie alle bisherigen Gefängnisse abgelöst. Verbrecher werden entweder dort oder im Koma, weggesperrt um die Bevölkerung zu schützen.

Den Bewohnern des Internats fehlt es jedoch an nichts, hervorragendes Essen, unterhaltsames Freizeitprogramm und attraktive Weiterbildungsprogramme stehen an der Tagesordnung. Einzig jeglicher Kontakt zur Außenwelt sind verwehrt.

Lila schafft es jedoch nicht ihre Prinzipien über Board zu werfen und findet im Internat einen Verbündeten mit dem sie eine Flucht in Erwägung zieht.

In den letzten 5 Jahren ist jedoch viel passiert das Lila noch nicht weiß. Die Roboter haben sich weiterentwickelt und leben quasi gleichberechtigt mit den Menschen zusammen. Um das Optimalwohl zu erhalten werden Menschen sowie Roboter komplett überwacht. Subjekte die das Optimum gefährden werden ermahnt und wenn nötig weggesperrt oder ausgeschalten.

Die Bewertung

Das Buch beginnt im Internat wo man nach und nach Details über Lila und die Welt im Jahr 2057 erfährt.
Lila ist eine sympathische Frau Mitte 30 der 5 Jahres ihres Lebens gestohlen wurden. Fast jeder dem sie begegnet schein ein doppeltes Spiel mit ihr zu spielen. Es ist spannend wie sie mit dieser Tatsache und dem Wechselspiel an Gefühlen, das in ihr im Verlauf der Handlung in ihr statt findet zurecht kommt und dabei versucht trotzdem die "richtigen" Entscheidungen zu treffen.

Themen wie "die totale Überwachung", "Menschen vs. Maschine" und "der Wunsch nach dem ewigen Leben" werden in diesem Buch behandelt und regen zum nachdenken an.

Im Verlauf der Geschichte gibt es immer wieder Wendungen in der Handlung die den Leser überraschen und es wird immer schwerer das Buch aus der Hand zu legen.

Das dem Buch "Die Unvollkommenen" "Die Optimierer" voran gehen, stört weder das Lesevergnügen noch das Verständnis der Handlung.

Die Empfehlung

Sience Fiction Fans kommen in diesem Buch – das gar nicht so weit in der Zukunft stattfindet – voll auf ihre Kosten.

Heavy User von Social Media und Technikfans werden an der ein oder anderen Stelle vielleicht etwas zum Nachdenken angeregt, ob alle Entwicklungen in diesen Bereichen immer nur gutes mit sich bringen!?!

Nach "The Circle", wieder einmal ein Buch das es geschafft hat, das Thema "totale Überwachung" so aufzubereiten, das einem ein kleiner Schauer über den Rücken läuft.

  • Cover
  • Idee
  • Geschichte
  • Figuren
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 09.06.2019

Denk NICHT daran.

THINK - Sie wissen, was du denkst! - Folge 1
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Geschichte.

Think, heißt eigentlich Kathy, sie mag ihren Spitznamen eigentlich nicht, aber sie hat gelernt ihn zu akzeptieren. Denn er beschreibt was sich jeden Tag tut. In den Gedanken ihrer Probanden ...

Geschichte.

Think, heißt eigentlich Kathy, sie mag ihren Spitznamen eigentlich nicht, aber sie hat gelernt ihn zu akzeptieren. Denn er beschreibt was sich jeden Tag tut. In den Gedanken ihrer Probanden "mithören" um schlimme Dinge zu verhindern und sie bei ihrem neuen Leben nach dem Knast zu unterstützen.

Dabei hat sie selbst noch nicht alles aus ihrer Vergangenheit überwunden. Mit ausgiebigen Partynächten versucht sie sich, neben ihrem Job vom grübeln über das was war abzuhalten.

Kann es sein das ihr dabei etwas entgangen ist? Nein. Clay ihr neuester Proband ist unschuldig, dessen ist sie sich sicher. Aber wie kann sie das beweisen? Oder irrt sie sich und er hat die schreckliche Tat doch begangen?

Bewertung

Der Perspektivenwechsel beim Erzählen bringt dem Leser nahe wie es sein muss nicht nur seine eigenen Gedanken, sondern auch die von drei weiteren Personen, im Kopf zu haben.

Die Geschichte ist originell und spannend erzählt. Wie würde eine Zukunft mit der technischen Möglichkeit des Gedankenlesen wohl tatsächlich aussehen? Wofür würde diese Technologie als erstes eingesetzt werden?

Ein Plot der zum Nachdenken anregt und eine Detektiv-Geschichte der etwas anderen Art.

Ich empfehle dieses Buch für Krimifans die gerne auch mal ein bisschen Science Fiction lesen.

  • Cover
  • Charaktere
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Spannung
Veröffentlicht am 04.06.2019

Lüge, Lüge und Intrige.

Mutter Seelen Allein
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Eine Mutter die mit all ihren Pflichten heillos überfordert ist. Ein Stalker. Ein Vater der sich aus der Verantwortung zieht. Eine Leihoma die einfach nur geliebt werden möchte. Und eine verständnisvolle ...

Eine Mutter die mit all ihren Pflichten heillos überfordert ist. Ein Stalker. Ein Vater der sich aus der Verantwortung zieht. Eine Leihoma die einfach nur geliebt werden möchte. Und eine verständnisvolle Freundin die immer ein offenes Ohr hat. - Und dann gibt es da noch diese Mutter, die nicht für ihr Kind da sein konnte, als es sie am dringendsten gebraucht hätte.

Die Geschichte

Katharina ist die Mutter des 5-jährigen Timo. Sie liebt ihren Sohn über alles. Sie kann sich glücklich schätzen mit ihrem erfolgreichen Ehemann Patrick in einem so wunderbaren Haus mit Garten zu leben. Darum tut sich auch alles um die perfekte Ehefrau und Mutter zu sein, auch wenn das nicht immer einfach ist. Zum Glück gibt es da Adele, sie hat selbst keine Kinder, und ist über jede Minute froh, die sie mit Timo verbringen darf.

Patrick ist als Arzt in seinem Beruf sehr gefordert. Doch mit einem kleinen aufgeweckten Kind im Haus kommt er nur schwer zur Ruhe. Da braucht er auch ab und an mal Zeit für sich alleine. Was für ein Glück das Katharina das versteht und ihm seinen Freiraum gibt.

Als Timo plötzlich verschwindet wird Katharina mit ihren schlimmsten Ängsten konfrontiert. Sie weiß das sie jetzt stark sein muss. Sie wird ihre gesamte Kraft zusammen nehmen und alles tun um ihren Sohn zurück zu bekommen und ihre Familie, für die sie alles gegeben hat, wieder zu vereinen.

Bewertung

Jeder der Charaktere hat seine eigenen Geheimnisse, die nach und nach gelüftet werden. Dadurch wird die Geschichte immer Vielschichtiger. Als Leser wird man richtig gefesselt, von der Frage was mit dem kleinen Timo nun tatsächlich passiert ist.

Trotz des mehrfachen Wechsels zwischen der Erzählperspektive und der Zeit in der Handlungsverläufe kann man dem Plot mühelos folgen.

Empfehlung

Ich empfehle dieses Buch für alle Leser die verworrene Geschichten mögen und auch gerne aufdecken, was in den einzelnen Personen schlummert und die Beweggründe für deren Handlungen sind.

Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, so dass sich das Buch auch für "Kurzstrecken-Leser" gut eignet. Obwohl man ab einem gewissen Punkt das Buch einfach nicht mehr zuklappen möchte, um zu erfahren wie es weiter geht.