Profilbild von Lianne

Lianne

Lesejury Star
offline

Lianne ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lianne über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.05.2025

Nicht meins

Dark Labyrinth – Gefährliches Verlangen
0

Ich hatte mir so viel von dem Buch erhofft. Zu viel offensichtlich, denn es war leider so gar nicht meins. Es sollte eine Neuinterpretation der Minotaurussage der griechischen Mythologie sein, aber bis ...

Ich hatte mir so viel von dem Buch erhofft. Zu viel offensichtlich, denn es war leider so gar nicht meins. Es sollte eine Neuinterpretation der Minotaurussage der griechischen Mythologie sein, aber bis auf ganz wenige Elemente war davon nicht viel zu sehen.
Eine Frau wacht ohne Erinnerung in einem Labyrinth auf, ein Dämon ihr gegenüber, der mit ihr gemeinsam hinausfinden will. Die ständigen Wechsel zwischen „sie hassen sich“ und „sie lieben sich“ gingen mir so oft hin und her. Mal ganz abgesehen von den ständigen Wiederholungen, die dafür gesorgt haben, dass ich die ersten 250 Seiten eigentlich nur überflogen habe. Nun gut.. (das kommt auch oft vor) von Stil her war es auch nicht so wirklich meins. Neben Gesprächen, die aufgesetzt und hölzern wirkten, wechseln die Protagonisten zwischen altmodischer Sprache und moderner - da fehlt mir der rote Faden (oder der Ariadnefaden?). Das Magiesystem war im Grunde interessant, wenn man kinky Spice mag. Für mich ist es aber nichts. Allerdings habe ich einen Grund, warum das Buch dann doch ein paar Sterne von mir bekommt: die Wendung was hinter dem Gedächtnisverlust wirklich steckte, habe ich so nicht kommen sehen und null erwartet, das war mal was Neues.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.07.2024

Reflexion und Biografie einer Yogainfluenzerin

Es ist ein Fulltime-Job, sich selbst zu lieben
0

Das Cover und der Titel hatten mich neugierig gemacht, aber auch ein wenig eine andere Erwartungshaltung geweckt. Mir war zwar klar, dass es biografische Züge hat, aber dennoch hatte ich mehr einen Weg ...

Das Cover und der Titel hatten mich neugierig gemacht, aber auch ein wenig eine andere Erwartungshaltung geweckt. Mir war zwar klar, dass es biografische Züge hat, aber dennoch hatte ich mehr einen Weg zur Selbstfindwung über Yoga als Ratgeber erwartet.

Doch es ist eher eine Selbstreflexion der Autorin und ein aufzeigen der Problematik des amerikanischen Yoga. Wichtige Themen wie Body-Shaming, Feminismus und Rassismus werden immer wieder angesprochen, doch in diesem Ausmaß hatte ich es nicht in einem Bich dieser Art erwartet. Der provokante Schreibstil spricht mich leider gar nicht an. Gut hingegen waren die zum jeweiligen Kapitel einleitenden Zitate.

Das Titelgebende Kapitel hat mich aber dann sehr enttäuscht, denn statt Selbstliebe ging es hier vie mehr um sexuelle Übergriffe.

Also ich hatte einfach ganz andere Vorstellungen als das, was man dann zu lesen bekam. Ich bin zudem kein Fan davon, wenn in einem Buch ständig von einem anderen Buch der Autor:innen gesprochen wird, als wäre es ein einziges Werbeplakat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere