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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.01.2023

Nette Unterhaltung mit tragischem Thema

What if we Drown
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Laurie ist nach dem Tod ihres Stiefbruders Austin völlig am Ende. Um all den Schmerz hinter sich zu lassen und neu anzufangen studiert sie an einer neuen Universität Medizin. Kaum dort angekommen trifft ...

Laurie ist nach dem Tod ihres Stiefbruders Austin völlig am Ende. Um all den Schmerz hinter sich zu lassen und neu anzufangen studiert sie an einer neuen Universität Medizin. Kaum dort angekommen trifft sie auf den netten und gutaussehenden Sam. Die beiden verstehen sich sehr gut doch schnell merkt Laurie, dass Sam mehr mit ihrer Vergangenheit zu tun hat als ihr lieb ist.

„What if we drown“ war mein erstes Buch der Autorin und ihren Schreibstil mochte ich sehr gern. Er war locker, leicht und flüssig zu lesen. Nach den vielen guten Bewertungen war ich sehr gespannt auf das Buch, da das Thema auch sehr vielversprechend klang. Vom Hocker reißen konnte es mich zwar nicht aber es war auch nicht schlecht. Es war das typische „nicht miteinander sprechen“-Problem.

Laurie findet schnell heraus wer Sam ist und was er mit ihrer Vergangenheit zu tun haben könnte. Aufgrund dieser Vermutung lügt sie ihn an. Die Lüge schaukelt sich natürlich solange hoch, bis es zum großen Drama kommt. Ich finde es etwas schade, dass diese Lüge auf einer reinen Vermutung basiert ohne Hand und Fuß. Ich konnte ihren Schmerz aber sehr gut verstehen und nachempfinden.

Die Protagonisten und auch die Nebencharaktere haben mir aber ganz gut gefallen und sie haben die Geschichte etwas aufgelockert. Insgesamt konnte mich die Geschichte gut unterhalten. Ich werde auch weitere Bücher der Autorin lesen.

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Veröffentlicht am 16.01.2023

Nette Unterhaltung aber Spannung fehlte

Das Geheimnis meiner Mutter
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Georgie ist verheiratet und hat eine Tochter. Da sie noch nie verreist ist und sie den Wunsch verspürt die Welt zu sehen, sucht sie Unterlagen um ihren Reisepass zu beantragen. Doch sie findet nur Unterlagen ...

Georgie ist verheiratet und hat eine Tochter. Da sie noch nie verreist ist und sie den Wunsch verspürt die Welt zu sehen, sucht sie Unterlagen um ihren Reisepass zu beantragen. Doch sie findet nur Unterlagen ihrer Schwester. Da ihre Mutter krank ist, recherchiert sie im Archiv und findet erschreckende Zeitungsartikel und ein tragisches Familiengeheimnis.

Der Schreibstil war locker leicht und flüssig zu lesen. Man ist gut durch die Seiten gekommen allerdings fehlte mir hier die Spannung. Dafür wurden für mich unwichtige Kleinigkeiten in die Länge gezogen. Das Buch ist in 4 Teile unterteilt und wird aus verschiedenen Perspektiven in der Gegenwart und Vergangenheit erzählt.

Das Familiengeheimnis ist sehr vorhersehbar und wird auch recht schnell gelüftet. Das nimmt ordentlich an Spannung. Ich hatte hier einfach etwas anderes erwartet mit mehr Spannung mit miträtseln.

Auch das Verhalten der Personen konnte ich nicht ganz nachvollziehen, besonders bei der Oma. Das hat mich schon sehr aufgeregt und genervt. Sie zeigt absolut kein Verständnis für Georgie auch wenn ich ihren Schmerz gut verstehen kann.

Die Geschichte plätscherte so vor sich hin aber viel passiert nicht. Die Kapitel aus der Vergangenheit waren ganz interessant aber auch meist in die Länge gezogen.

Die Idee für diese Geschichte hat mir sehr gut gefallen und verspricht eine spannende Geschichte doch leider ist sie sehr vorhersehbar und das Geheimnis schnell gelöst. Für kurze Unterhaltung in Ordnung.

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Veröffentlicht am 13.12.2022

Konnte mich leider nicht sehr begeistern

Mimik
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Wie jedes Jahr freue ich mich auf den neuen Fitzek und vor allem das Thema in "Mimik" hat mich besonders neugierig gemacht.

Leider hatte ich schwierigkeiten in das Buch hineinzufinden. Es konnte mich ...

Wie jedes Jahr freue ich mich auf den neuen Fitzek und vor allem das Thema in "Mimik" hat mich besonders neugierig gemacht.

Leider hatte ich schwierigkeiten in das Buch hineinzufinden. Es konnte mich nicht sofort catchen und hat seine Zeit gebraucht, bis ich am ball bleiben konnte. Der Wechsel der Sichtweisen hat mich oft aus meinem Lesefluss rausgebracht. Auch waren nach meinem Empfinden einige Handlungsstränge und Sichtweisen unnötig, da sie keine Rolle für die Haupthandlung gespielt haben. Ich habe mich sehr oft gefragt welche Rolle diese und jene Figur spielt und wusste es auch nach Beenden des Buches nicht. Außerdem wirkte alles zu sehr konstruiert. Es gab unheimlich viele Zufällt auch wenn sie noch so klein waren. Das hat mich insgesamt etwas gestört und konnte mich auch nicht begeistern. Das Thema rund um die Mimikresonanz war sehr interessant und spannend. Ich kenne mich mit dem Thema nicht aus aber es klang alles sehr logisch und gut recherchiert. 

Die letzten Seiten waren dann wirklich sehr spannend und am Ende gab es auch eine Wendung die ich so nicht habe kommen sehen. Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht richtig catchen.

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Veröffentlicht am 24.11.2022

Tolle Idee aber die Umsetzung war eher mau

Book of Night
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Book of Night war mein erstes Buch von Holly Black und ich war sehr gespannt weil ich so viel Gutes über die Autorin gehört habe und das Thema dieses Buches wirklich vielversprechend und interessant klang.

Der ...

Book of Night war mein erstes Buch von Holly Black und ich war sehr gespannt weil ich so viel Gutes über die Autorin gehört habe und das Thema dieses Buches wirklich vielversprechend und interessant klang.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir recht schwer, da die Charaktere relativ blass waren und auch geblieben sind. Zudem kam das Worldbuilding einfach viel zu kurz. Es gab so viele Begriffe, die einfach nicht erklärt wurden und die man sich irgendwie selbst zusammenreimen musste. Auch mit all den Namen, die immer wieder für kurze Zeit auftraten konnte ich nichts anfangen. Ich konnte sie meist nicht auseinander halten, wusste nicht so recht was sie zu der Geschichte beitragen und waren dann genauso schnell wieder verschwunden wie sie auftraten. Hier wäre ein Glossar mit all den Begriffen oder auch ein Personenverzeichnis hilfreich gewesen.

Ich konnte leider auch keinen richtigen Lesefluss zustandebringen, da ich durch all die Begriffe immer wieder aus der Bahn geworfen wurde, da ich erst nachschauen wollte was genau diese bedeuten. Außerdem gibt es Kapitel, die in der Vergangenheit spielen. Die waren zwar auch interessant aber haben einen aus der Gegenwart rausgeworfen, gerade dann wenn man einen leichten Überblick bekommen hat.

Zum Ende wurde es aber doch noch mal sehr spannend. Dennoch bin ich mir nicht sicher ob ich den nächsten Band lesen werde.

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Veröffentlicht am 14.11.2022

Schöne Agentengeschichte aber mir fehlte etwas Spannung

City Spies 1: Gefährlicher Auftrag
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da es eine Kinder-Agenten-Geschichte ist. Das Cover finde ich sehr passend und hat mir sehr gut gefallen.

Der Schreibstil ist gut und lässt sich flüssig lesen. Stellenweise ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da es eine Kinder-Agenten-Geschichte ist. Das Cover finde ich sehr passend und hat mir sehr gut gefallen.

Der Schreibstil ist gut und lässt sich flüssig lesen. Stellenweise ist die Geschichte aber etwas zäh und langatmig, da nicht so viel Spannung aufkommt wie erwartet. Richtig Spannung kommt auch erst gegen Ende so richtig auf. Der Anfang war zwar auch sehr interessant aber danach plätscherte die Geschichte eher vor sich hin.

Die Charaktere waren interessant aber ab und zu habe ich die ein oder anderen verwechselt. Die Idee mit den Stadtnamen als Rufname hat mir gut gefallen auch wenn dies nichts Neues war.

Fazit

Die Geschichte ist gut und für die Zielgruppe bestimmt interessant aber mich konnte sie leider nicht abholen und auch nicht ganz packen.

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