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Veröffentlicht am 04.09.2022

eine warmherzige Geschichte über einen wütenden Jungen

Der Junge, der die Welt verschwinden ließ
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Harrison ist ein Junge, der viel richtig macht. Der auch immer alles richtig machen will. Wären nur seine Wutanfälle nicht! Denn immer, wenn er in einer Stresssituation ist, kann Harrison die aufkommende ...

Harrison ist ein Junge, der viel richtig macht. Der auch immer alles richtig machen will. Wären nur seine Wutanfälle nicht! Denn immer, wenn er in einer Stresssituation ist, kann Harrison die aufkommende Wut nicht mehr bändigen. Aaaaaarghhh!, schreit er dann. Und seine Eltern sagen: Vorsicht, Alarmstufe Rot – und bringen erstmal alles in Sicherheit.
Doch dann bekommt Harrison ein schwarzes Loch. In dieses kann er alles werfen, was Angst oder auch wütend macht.
Zuerst verschwindet der Hund der Nachbarn. Dann ein paar Stück Brokkoli und ein Schulheft. Und schließlich das ganze Nichtschwimmerbecken, ein Fahrradschuppen und sogar Hector. Als dann auch noch Harrisons Eltern aufgesogen werden, muss Harrison die Sache ganz allein wieder gerade biegen. Aber kann man jemanden wieder herausholen aus so einem schwarzen Loch? Um die richtigen Antworten zu finden, muss Harrison seine aufkommenden Wutanfälle manchmal rechtzeitig hinunterschlucken. Vor allem aber muss er zugeben, dass er Angst hat.

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Veröffentlicht am 18.08.2022

Wenn der Wunsch nach Freiheit zu Ausbeutung führt

Auf See
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Die 17-jährige Yada wächst in Seestatt auf, einer hypermodernen Selbstversorgerinsel in der deutschen Ostsee. Der Rest der Welt ist im totalen Chaos versunken und dem Untergang geweiht – so zumindest wird ...

Die 17-jährige Yada wächst in Seestatt auf, einer hypermodernen Selbstversorgerinsel in der deutschen Ostsee. Der Rest der Welt ist im totalen Chaos versunken und dem Untergang geweiht – so zumindest wird es Yada von ihrem Vater erzählt.
Doch irgendetwas läuft auf der Insel nicht so, wie es sein sollte.

Inzwischen draußen, in einem Berlin der Zukunft, in dem sich viele Menschen keine Wohnung mehr leisten können, während die Stadt für die Reichen zugebaut wird.
Weil ihre Spaß-Weissagungen per Zufall eingetreten sind, wird die Künstlerin Helena als Orakel gefeiert. Das bringt zwar Geld, aber Helena möchte lieber in Ruhe gelassen werden – nicht nur von ihren Fans, sondern auch vom Kunstbetrieb, der nur noch aus purem Aktionismus besteht. Für eine Art künstlerisches Forschungsprojekt gründet Helena eine sektenähnliche Gruppe. Doch als sie am Ende des Projekts die Gruppe einfach fallen lässt, nützt der profithungrige Arthur seine Chance.
Und dann gibt es Helenas Archiv. Darin findet man z.B. Einträge über New Atlantis. Oder auch über Darwins verheerenden Eingriff ins ökologische Gleichgewicht einer Insel. Oder einen Eintrag über die Anfänge der Scientology Sekte.

Enzensberger montiert diese 3 Stränge abwechselnd in kurzen Kapiteln aneinander. Wie ein Mosaik fügen sich die Teile nach und nach zu einem Gesamtbild – man ahnt schon vieles, und doch sieht das Bild ein wenig anders aus als angenommen.

💬 Meine Meinung:

Bis zur Hälfte des Buches war ich komplett angetan. Ich mochte die Perspektivenwechsel, durch die vagen Andeutungen kommt Spannung auf, ohne dass besonders viel geschieht – selbst die zwischengeschobenen Archiv-Kapitel sind so interessant, dass man die Handlung gerne unterbricht. (Ich habe stellenweise sogar zu googeln begonnen.) Gerade die Archiveinträge sind es auch, die das eigentliche Entsetzen auslösen, zeigen sie doch, was auf unserer Welt so alles möglich ist (#Sonderwirtschaftszone).

„Auf See“ ist weniger Thriller denn harte Gesellschaftskritik. Es geht um den Wunsch nach Freiheit auf der einen Seite und die totale Ausbeutung auf der anderen – und darum, wie das eine zum anderen führt, und das schon seit Jahrhunderten.

Enzensbergers flotter, wenig schnörkelloser Erzählton hat mir großes Lesevergnügen bereitet, außerdem schätze ich es immer sehr, wenn Biografien knapp zusammengefasst und nicht ausufernd erzählt werden. Vor allem die Archiv-Einschübe fand ich großartig (denn sie haben sich tatsächlich gut in die Collage gefügt und dem Roman eine Tiefe verliehen).

Dennoch hat für mich die Dramaturgie in der zweiten Hälfte nicht mehr ganz so gut gepasst wie zu Beginn. Da werden auf den letzten Seiten neue Perspektiven eingeführt, die es für die Geschichte nicht unbedingt gebraucht hätte, während die Hauptfiguren immer mehr verblassen. Die Handlung steuert auf keinen Höhepunkt mehr zu, sondern wabert ein bisschen vor sich hin. Und manches, das ich noch gern gewusst hätte, bleibt leider unbeantwortet. Deswegen nur 4 Punkte bei der Handlung.

Trotz Kritik habe ich das Buch bis zum Schluss gern gelesen. Das lag nicht nur an der Figur der Yada, sondern vor allem an Enzensbergers Erzählstil, der Wahl des Themas und der Montagetechnik mit dem Archiv. Denn die Realität steht der Fiktion punkto Grausamkeit in nichts nach.

„Auf See“ ist kein Buch, das man einfach zur Seite legt – sondern eines, über das man anschließend reden möchte. Und das ist gut so.

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Veröffentlicht am 31.07.2022

Ein spannender und liebenswerter Kinderkrimi, der ein bisschen zuviel will

Wie wir die Welt retten wollten und dabei aus Versehen das Bernsteinzimmer fanden
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Man erkennt es bereits am Cover: Hier agiert eine Kinderbande. Eigentlich sind es die Geschwister Himmelweit, Emmi, die Ich-Erzählerin ist 12, ihre Schwester Sofi ist 16 und hat schon einen Freund, Sam ...

Man erkennt es bereits am Cover: Hier agiert eine Kinderbande. Eigentlich sind es die Geschwister Himmelweit, Emmi, die Ich-Erzählerin ist 12, ihre Schwester Sofi ist 16 und hat schon einen Freund, Sam ist 14, Jo ist 10, Hummel ist 7 und die kleine Lany ist 5. Und dann gibt es noch Familienhündin Bella. Und natürlich Mama, die halbtags arbeitet und sich um Haushalt, Hof und Kinder kümmert, und Papa, der als Medieninformatiker sogar Computerspiele programmieren kann.
Für ein modernes Kinderbuch eine etwas traditionelle Rollenverteilung, auch sind die Himmewelweits eine sehr gläubige christliche Familie (es wird ziemlich viel gebetet). Ansonsten sind die Eltern durchaus modern, die beiden lassen ihrem Nachwuchs viel Freiheit, setzen auf einen partnerschaftlichen Erziehungsstil mit viel Vertrauensvorschuss und mischen sich nicht in die Geheimnisse ihrer Sprösslinge ein. Und Geheimnisse gibt es zu Ferienbeginn genug.
Dabei fängt alles ganz harmlos an.

Eigentlich möchte Emmi nur eine Petition starten, um zu erwirken, dass die Lebensmittel nicht mehr in so viel Plastik verpackt werden. Doch das mit der Unterschriftenliste stellt sich als größere Herausforderung dar als gedacht. Der Erste, der Emmi die Tür öffnet, ist nämlich ausgerechnet ihr heimlicher Schwarm Luka. Währenddessen werden Emmis Brüder, die vor dem Supermarkt auf die Petition aufmerksam machen, gleich mal vom Marktleiter vertrieben. Doch die Geschwister geben nicht so schnell auf, und so führt bald eines zum anderen. Zum Beispiel dazu, dass Hündin Bella angefahren wird. Oder auch dazu, dass Jo in den Teich fällt und gegen eine seltsame Kiste stößt. Ob diese einen Schatz enthält? Und was hat der griesgrämige alte Müller mit der Kiste zu tun? Ganz schön unheimlich, vor allem, als die Kinder dann noch von Schüssen erfahren. Aber die Geschwister sind natürlich viel zu neugierig, um locker zu lassen, und so stecken sie schon bald in großer Gefahr …

Anni E. Lindner hat einen spannenden Kinderkrimi geschrieben, der vor allem durch seine liebenswerten Charaktere besticht. Als Leserin bin ich sofort in die Handlung gekippt, besonders gut gefiel mir, dass Emmi ihre Leser:innen immer wieder direkt anspricht und ins Vertrauen zieht (oder auch bittet, nichts weiterzuerzählen, schon gar nicht ihrem Schwarm Luka).
Die Illustrationen lockern den Text zusätzlich auf. Vor allem das Cover fängt die Stimmung gut ein, auch wenn ein Kind fehlt. Ein großes Lob an dieser Stelle an die Grafikerin, einen so langen Titel ansprechend zu gestalten, muss man mal schaffen.

So kurzweilig ich die Geschichte insgesamt fand – inhaltlich haben mich dann leider doch ein paar Dinge gestört. So heißt es zu Beginn, Sofis Freund sei für 3 Monate in Amerika, mittendrin wird aus diesen 3 Monaten plötzlich ein ganzes Jahr. Auch der Tipp, als Großfamilie das Geschirr lieber mit der Hand abzuwaschen, anstatt in den Geschirrspüler zu räumen, hat mich irritiert, da die Expert:innen seit Jahrzehnten genau das Gegenteil behaupten.
Vor allem aber habe ich mich gefragt, warum die Autorin nicht bei der Umweltthematik geblieben ist, anstatt – durch den Fund des Bernsteinzimmers – das sensible Thema Nationalsozialismus anzuschneiden. Wie nebenbei wird die Ermordung derjenigen, die das Bernsteinzimmer angeliefert haben, erwähnt, auch der Holocaust wird in einem Nebensatz abgehandelt. Und genau hier sehe ich die Problematik des Buches. Zumal der Krimi genauso spannend gewesen wäre, wenn die Kinder sich ausschließlich um die geheime Mülldeponie gekümmert hätten. Weniger wäre hier eindeutig mehr gewesen, so bleiben beide Themen leider an der Oberfläche.

Fazit: Das Buch ist sehr charmant und auch spannend geschrieben, sodass ich es trotz meiner Einwände durchaus empfehlen möchte. Allerdings rate ich Eltern, mit ihren Kindern mitzulesen, um die aufgeworfenen Themen im Anschluss besprechen zu können.

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Veröffentlicht am 27.06.2022

Für alle, die in der Quarterlife-Crisis feststecken (und jene, die sich dran erinnern können)

Von hier betrachtet sieht das scheiße aus
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Inhalt:

Ben ist 29, er hat einen ziemlich öden, wenngleich gut bezahlten Job, und sein Chef ist überzeugt davon, dass er für Großes bestimmt ist. Doch Ben fühlt sich innerlich leer und ausgebrannt. "Aufstehen, ...

Inhalt:

Ben ist 29, er hat einen ziemlich öden, wenngleich gut bezahlten Job, und sein Chef ist überzeugt davon, dass er für Großes bestimmt ist. Doch Ben fühlt sich innerlich leer und ausgebrannt. "Aufstehen, arbeiten, Sorgen machen, sterben". Kann das wirklich alles gewesen sein? 
Um sich selbst zu spüren, um nicht das Gefühl zu haben, in einer absurden Matrix festzustecken, verletzt sich Ben regelmäßig selbst – mithilfe eines Feuerzeugs. Bens Haut weint, Ben selbst nicht. 
Bens Jugendfreund hat sich bereits aus dem Leben verabschiedet, mit einem – wie Ben findet – völlig unspektakulären Sturz aus dem Fenster. Nun möchte Ben ihm nachfolgen. Aber bei seinem Abgang soll es so richtig knallen, und das nicht nur auf dem Asphalt. Vor allem aber will Ben nicht selbst Hand an sich legen. Am schönsten wäre es, völlig unerwartet, quasi aus dem Nichts heraus. Ohne Schmerzen. Ohne dass was schiefgeht. Und das bitte bald. Also lässt Ben jenen Dealer, von dem er normalerweise sein Gras bezieht, einen Profikiller im Darknet anheuern. Ben verkauft seine Aktien und gibt sich selbst und dem Killer eine Frist von 50 Tagen.
Was macht man, wenn man weiß, dass man nur mehr anderthalb Monate zu leben hat? Nun, Ben ist nun mal Ben. Und was er wirklich gut kann, ist To-do-Listen schreiben.


Meine Meinung:

Man merkt, dass der Autor als Comedian auf der Bühne steht, denn das Buch ist trotz des ernsten Themas ungemein witzig. Mir persönlich war es an manchen Stellen sogar ein bisschen ZU witzig, manche Metaphern brüllen dann doch etwas zu laut.
Was ich mochte: Ben ist ein Misanthrop par excellence, einer, der immer alles und jeden scheiße findet. Außerdem hat er mich in eine Zeit zurückgeführt, als ich selbst noch in einem 40-Stunden-Job festhing. Dieses Soll-das-schon-alles-gewesen-sein, dieses Feststecken in einem System, in einer Institution –  diese Gefühle kennen wir wohl alle.
Mit  46 war mir die Handlung stellenweise aber zu schwarz-weiß bzw. schwarz-rosarot, zu Boah! und Geil! und Krass! und BACKPFLAUMEN UND MANDELN. Ein bisschen mehr Angst vor dem Auftragskiller und depressiver Durchhänger hätte in all dem Friedefreudeeierkuchen im Mittelteil also durchaus sein dürfen, denn da hängt das Buch ein klein wenig durch.
Doch Osswald weiß, wann Schluss sein muss mit Rosarot – der dritte Teil überrascht dann durchaus und war für mich der intensivste.
Im Leben gibt es kein Für-immer-und-ewig – in Max Osswalds Debütroman auch nicht, und das ist gut so.
Zwischen all den lauten, lustigen Stellen, zwischen all dem Beat und dem Pop und den schrägen Metaphern, gibt es übrigens auch ein paar wunderbar zarte, melancholische Stellen. Und gerade in diesen leisen Stellen beweist der Autor, dass er nicht nur Comedian ist, sondern auch Atmosphäre heraufbeschwören kann.


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Veröffentlicht am 30.08.2022

von vorgestern

Liebe machen
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Susanne Fröhlich und Constanze Kleis quasseln frisch-fröhlich und (wenn’s wahr ist) sehr ehrlich über ihre persönlichen Erfahrungen in der Liebe. Die eine, Conny, ist seit 30 Jahren in derselben Beziehung, ...

Susanne Fröhlich und Constanze Kleis quasseln frisch-fröhlich und (wenn’s wahr ist) sehr ehrlich über ihre persönlichen Erfahrungen in der Liebe. Die eine, Conny, ist seit 30 Jahren in derselben Beziehung, die andere, Susanne, musste sich Ende 50 wieder neu orientieren und auf Partnersuche begeben (sie war dann auch erfolgreich.) Ob das auch jüngere Leserinnen anspricht?
Mir ist das Buch selbst mit 46 ein bisschen altbacken vorgekommen, wenn ich ehrlich bin – dabei hatte mir die Leseprobe sehr gefallen.

Aber worum geht’s in “Liebe machen” eigentlich?
Es geht um Traumprinz-Listen, die eher hinderlich den hilfreich sind, um Dating-Börsen, die auf ganz altmodische Art und Weise der Meinung sind, dass nur gleiche und gleich zusammenpasst und um Biochemie und puren Zufall, die heute kaum noch eine Chance haben. Es geht um die Frage, ab wann frau dem neuen Partner die Kinder vorstellen sollte und wie man mit dem berühmt-berüchtigten Schwiegermonster umgeht. Es geht ums gemeinsame Geldausgeben oder auch ‑sparen und die Frage: Wer stemmt wieviel? Es geht um Patchworkfamilien und den Umgang mit den Ex-Partner:innen.
Und ums Streiten. Und Fremdgehen (bzw. Treu sein).
Bei all diesen Themen (die auch gut gewählt wurden) erfährt man nicht nur sehr viel von den beiden Autorinnen, sondern vor allem auch von deren Partnern. Ich hoffe, sie nehmen es sportlich, denn ich habe mehr über sie erfahren, als mir an ihrer Stelle recht wäre.

Das war's dann auch schon. Neue Erkenntnisse gab es in dem Buch keine, nicht einmal besonders außergewöhnliche Situationen. Es wird vor Love-Skammern im Netz gewarnt, das Thema Patchwork-Familie (ich komme aus einer) ist ebenso oberflächlich dargestellt wie vieles andere in dem Buch.
Manches hat mich sogar wütend gemacht. Muss man sich im Jahre 2022 noch immer über den Typen mokieren, der beim ersten Date seine Geldbörse zu Hause „vergessen“ hat? Wie oft kommt das schon vor? Und wieso nicht mal als Frau die erste Rechnung übernehmen – und zwar nicht erst, wenn der Mann seine Brieftasche "vergessen" hat?
Und ist es wirklich so schlimm, wenn der Mann vorschlägt, einander zu Weihnachten nichts zu schenken? (Und nein, Geschenke sind kein Reiseproviant durchs tiefe Tal.)
Zwar wird in „Liebe machen“ dafür plädiert, dass Frauen, die mehr verdienen, sich finanziell auch mehr einbringen sollen / "dürfen" (und der Mann soll dann, bitteschön, nicht so ein Problem damit haben!), aber letztendlich wird doch erwartet, dass er erst Mal beweist, dass er kein Knauser ist.
Und wenn der Mann im Streit lauter wird? Ist er der “Brüllaffe”, den frau am besten gar nicht erst ernst nehmen sollte. Nun ja.

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