Profilbild von Lotta

Lotta

Lesejury Star
offline

Lotta ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lotta über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.03.2017

Mittelmäßig, hat mich zu keiner Zeit vollkommen gepackt

Sie werden dich finden
1

Kate Swift ist auf der Flucht. Seitdem der Vater ihrer Tochter ermordet wurde und sie daraufhin die Praktiken der CIA bekannt gemacht hat, lebt sie unter falschem Namen, doch ist die Tarnung von dauer? ...

Kate Swift ist auf der Flucht. Seitdem der Vater ihrer Tochter ermordet wurde und sie daraufhin die Praktiken der CIA bekannt gemacht hat, lebt sie unter falschem Namen, doch ist die Tarnung von dauer?

Der Schreibstil ist recht ungewöhnlich, hält er doch bei vielen Charakteren oder Situationen an Details fest, die nicht wirklich zielführend für den Verlauf der Geschichte sind und auch keinen wirklichen Mehrwert bieten. Es wird aus mehreren Perspektiven in willkürlicher Reihenfolge erzählt.

Mich hat der sehr schnelle und auch blutige Start in diesen Thriller sehr überrascht, doch wird es recht schnell wieder ruhiger.
Zum Ende hin ist der Autor sehr mutig und traut sich etwas, was wirklich nicht vorhersehbar ist.

Leider konnte mich der Verlauf der Geschichte zu keiner Zeit vollkommen packen, dies liegt nicht nur an den zusätzliche Details sondern auch daran, dass die Charaktere irgendwie alle einen weg haben. Ich hoffe sehr, dass die reale CIA aus deutlich weniger verrückten Menschen zusammen gesetzt ist.

Insgesamt war ich so etwas enttäuscht, zwar bekommt man hier mal einen Agententhriller bei dem bei weitem nicht alles glatt läuft, doch der Schreibstil macht es mit den Charakteren zusammen wirklich zu nichte. Somit komme ich auf 2 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 13.03.2017

Vorhersehbar & gewöhnungsbedürftige Struktur

Perfect Girl - Nur du kennst die Wahrheit
0

Zoe und ihre Mutter Maria leben ein neues Leben. Sie nennen es ihr zweites Leben. Nichts darf dieses Leben und die damit verbundene Perfektion zerstören und damit darf Zoes Stiefvater niemals erfahren, ...

Zoe und ihre Mutter Maria leben ein neues Leben. Sie nennen es ihr zweites Leben. Nichts darf dieses Leben und die damit verbundene Perfektion zerstören und damit darf Zoes Stiefvater niemals erfahren, was vor diesem zweiten Leben war...

Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig. Das ganze Buch spielt an einem Sonntagabend und dem darauf folgendem Montag. Aufgesplittet in die verschiedensten Ich-Perspektiven, kann man so am Ende diese wenigen Stunden ganz genau skizzieren.
Dabei habe ich 100 bis 150 Seiten gebraucht, um mich in diese Struktur einzufinden. Durch die Perspektivwechsel, die immer in der Ich-Perspektive geschrieben sind, hofft man darauf, die Charaktere schnell kennenzulernen und damit sich mit ihnen zu identifizieren. Doch bleiben sie ungewöhnlich blass und die Masse an Perspektiven, da quasi jeder zu Wort kommt, macht es schwierig Handlungen nachzuvollziehen und Charaktere zu verstehen.

Irgendwann entwickelt sich ein Sog, man möchte fertig werden, auch wenn man sich schon ziemlich sicher ist, wie das Buch ausgeht. Bei mir stellte sich diese Vermutung nach weniger als der Hälfte des Buches ein und leider war sie zu großen Teilen wahr.

Insgesamt bin ich also sehr enttäuscht worden. Ich hatte mich auf einen spannenden Thriller gefreut, doch erhielt ich ein zeitlich gesehen, kurzes und vorhersehbares Familiendrama mit einer ungewöhnlichen Erzählstruktur. Die immer wieder auftauchende Leitmotive waren auch im Nachhinein nicht wirklich verständlich. Somit vergebe ich 2 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 28.10.2016

Schwacher Abschluss einer Trilogie mit drei verschiedenen Autoren

Secrets
0

!Achtung es handelt sich hierbei um den Abschluss einer Trilogie!

Kassy hat panische Angst seit Maries Tod. Immer wieder hat sie Panikattacken und jemand lauert nachts vor ihrem Fenster...

Endlich lernt ...

!Achtung es handelt sich hierbei um den Abschluss einer Trilogie!

Kassy hat panische Angst seit Maries Tod. Immer wieder hat sie Panikattacken und jemand lauert nachts vor ihrem Fenster...

Endlich lernt man nun nach Emma und Marie auch Kassy richtig kennen. Direkt auf den ersten Seiten merkt man, dass sie anders ist, als durch die Augen der Freundinnen beschrieben. Einerseits schade, dass nicht mal diese, sie richtig kennen, aber andererseits auch eine Überraschung für den Leser. Leider ist auch Emma anders, als man sie bisher kennt. Diesen Cut finde ich dann doch etwas zu extrem.

Der Schreibstil lässt sich wie auch bei den beiden anderen Autorinnen sehr gut und locker lesen, auch wenn ich das Gefühl hatte, dass Lara de Simone es versucht mehr rhetorische Mittel einzubauen. Leider gelingt ihr die Verknüpfung zur Geschichte nicht richtig.

Auch bleibt die Spannung weg, kurz nach der Hälfte hat man die Auflösung und alles weitere ist wirklich nicht mehr richtig nachvollziehbar. Schade!

Insgesamt bin ich nun sehr enttäuscht. Die Trilogie ist von Band zu Band schlechter geworden. So komme ich auf 2 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 19.09.2016

Gute Idee, aber extrem vorhersehbar

Goddess of Poison - Tödliche Berührung
0

Twylla ist Daunen. Daunen kann mit bloßem Hautkontakt töten. Dafür trinkt sie monatlich Gift. Denn sie richtet die Verräter Lormeres hin.

Klingt nach einem wirklich spannenden Fantasy Jugendbuch.

Der ...

Twylla ist Daunen. Daunen kann mit bloßem Hautkontakt töten. Dafür trinkt sie monatlich Gift. Denn sie richtet die Verräter Lormeres hin.

Klingt nach einem wirklich spannenden Fantasy Jugendbuch.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen.
Die Fantasywelt besteht aus 3 Ländern: Lormere, Tallith und Tregellan, die jedoch leider nur kurz charakterisiert werden. Man erfährt so recht wenig, da sich quasi das ganze Buch im Schloss von Lormere abspielt.

Leider wusste ich bereits nach 70 Seiten recht genau, was passieren wird. Erst die letzten 50 bis 60 Seiten bargen ein paar Überraschungen.

Insgesamt hatte ich wohl zu hohe Erwartungen. Aber das war mir eindeutig zu vorhersehbar und die Fantasy hinter all dem viel zu dünn ausgearbeitet. Einzig Idee und Cover machen wirklich was her. Schade! So komme ich auf 1,5 bis 2 Sterne.

Veröffentlicht am 24.06.2019

Flop - bei dem vieles zum Kotzen ist

Hinterhaus
1

Eines Tages ist Carolins Wohnung plötzlich leer. Alles weg, jedes Möbelstück, nur sieben Umzugskartons sind ihr geblieben. Ihr langjähriger Freund, weg. Sie findet sich wieder im Hinterhof des Berliner ...

Eines Tages ist Carolins Wohnung plötzlich leer. Alles weg, jedes Möbelstück, nur sieben Umzugskartons sind ihr geblieben. Ihr langjähriger Freund, weg. Sie findet sich wieder im Hinterhof des Berliner Gebäudes.

Der Schreibstil ist zwar relativ schnell zu lesen, jedoch insgesamt sehr anstrengend. Carolin erzählt aus der Ich-Perspektive und es ist so klischeehaft für jemanden, der die Schule abgebrochen hat. Ab und an wechselt die Perspektive zu jemanden Unbekanntes.
Weiterhin störend sind die langen Kapitel, welche meistens eine Länge von über 15% des Buches haben.

Tja, also ich weiß wirklich nicht, was ich so genau zu diesem Buch schreiben soll. Ein Krimi ist es jedenfalls nicht wirklich, denn Spannung habe ich nicht in einer Sekunde gespürt. Der Klappentext ist auch eher an den Haaren herbei gezogen. Zudem ist Carolins Verhalten und auch ihre gesamte Umgebung einfach übertrieben dargestellt. Ich weiß nicht, wie oft der Leser sie beim kotzen oder kacken begleiten darf und zwar genau in dieser Wortwahl. Dazu kommen dann noch einige vorhersehbare Szenen.

Insgesamt einfach ein Flop. Ich sehe auch keine wirklichen positiven Elemente, die ich nun noch aufführen könnte. So bewerte ich mit einem Stern.