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Veröffentlicht am 11.03.2021

Rezension zu "Projekt Eden" Jona Sheffield

Projekt Eden
1

Kurze Zusammenfassung:
Die Erde wird immer unbewohnbarer, aber die Menschen können nicht einfach so nach Lumera umsiedeln, weil das einheimischen Alien-Volk es verhindert. Eine Expedition auf einen neuen ...

Kurze Zusammenfassung:
Die Erde wird immer unbewohnbarer, aber die Menschen können nicht einfach so nach Lumera umsiedeln, weil das einheimischen Alien-Volk es verhindert. Eine Expedition auf einen neuen Kontinent könnte die Rettung der Menschen auf der Erde bedeuten.

Meine Meinung zu dem Buch:
Direkt zu Beginn hat der Prolog viele Fragen aufgewirbelt und mich sehr neugierig auf die kommenden Seiten gemacht. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass man gut in die Geschichte hineinfindet.

Mit Lumera wurde ein wunderschöner, aber auch sehr gefährlicher Planet erschaffen, der mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Die verschiedenen Orte, Pflanzen und Tiere sind so detailliert beschrieben, dass man sich alles wirklich bildlich vorstellen kann und mit der Zeit richtig in der Geschichte versinkt.

Das Buch wird aus der Sicht von ein paar unterschiedlichen Charakteren erzählt und so bekommt man ein sehr rundes Bild davon, was auf der Erde und gleichzeitig auch auf Lumera los ist. Auch wenn es einige Sichten sind, verliert man nie den Überblick darüber, wo man gerade ist, und fiebert richtig mit den Figuren mit. Es liegt eine konstante Spannung in der Luft und hin und wieder gipfelt sie in Momente, die einem den Atem stocken lassen.

Auch ohne die vorherige Trilogie gelesen zu haben, habe ich mich ziemlich gut in der Geschichte zurechtgefunden und habe alles verstanden. Es ist so geschrieben, dass man es wirklich unabhängig voneinander lesen kann und nur einfach noch mehr erfahren möchte, weswegen diese Trilogie definitiv auch noch auf meine Wunschliste wandert. Ich möchte am liebsten sofort wieder in diese fremde und noch ziemlich unerforschte Welt abtauchen und noch mehr wundersame Dinge entdecken.

Mein Fazit:
Dieses Buch hat mich wirklich sehr begeistert und ich kann es wirklich nur jedem SciFi und Thriller Liebhaber empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.03.2021

Rezension zu "Die wylde Jagd" von Tina Skupin und Janna Ruth

Die Wylde Jagd
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"Wild Hunt Casino"

Kurze Zusammenfassung:
Ti eigentlich Titania darf nach 11 Jahren endlich wieder nach Las Vegas zurückkehren und hat schon einen genauen Plan, wie sie es wieder zu ihrer Stadt machen ...

"Wild Hunt Casino"

Kurze Zusammenfassung:
Ti eigentlich Titania darf nach 11 Jahren endlich wieder nach Las Vegas zurückkehren und hat schon einen genauen Plan, wie sie es wieder zu ihrer Stadt machen kann....

Meine Meinung zu dem Buch:
Ich liebe es wie man praktisch am Anfang des Buches direkt ins kalte Wasser geschmissen wird und mitten im Geschehen ist. Nach und nach offenbaren sich dann zu gegebener Zeit die Hintergründe und die Geschichte entfaltet sich immer weiter.

Titania, aus deren Sicht wir alles mit erleben, sammelt zwar nicht gerade Sympathiepunkte, aber man kann ihre Denkweise immer nachvollziehen und am Ende hat man auch das Gefühl sie versucht wirklich alles besser zu machen. Außerdem ist es mal etwas anderen keinen aalglatten Hauptcharakter zu haben. Auch die anderen Charaktere sind super dargestellt

Die Spannung ist die ganze Zeit da und durch den angenehmen Schreibstil der Autorin merkt man gar nicht, wie schnell man mal eben kurz zwanzig Seiten gelesen hat.

Einige Szenen sind wirklich wunderbar detailliert geschrieben, aber andere hingegen hätten noch etwas mehr Tiefe vertragen können, damit man sich die Geschehnisse besser vorstellen kann. Leider ging es mir bei ein paar Stellen dann doch ein bisschen zu schnell, aber alles in allem war es eigentlich eine runde Handlung.

Mein Fazit:
Es war eine wirklich schöne Geschichte für zwischendurch und ich bin schon sehr gespannt darauf, wie es in Teil 2 mit Arawn weiter geht.


"Der Herr der wilden Jagd"

Kurze Zusammenfassung:
Ein mächtiger Sturm rüttelt das Haus durch, in das Carys erst vor kurzem gemeinsam mit ihrem Bruder gezogen ist. Als sie sieht, dass die Tür offensteht und Dylan nirgendwo zu finden ist, beginnt für sie eine spannende Jagd und sie begegnet dem Sturm höchstpersönlich, der ihr ganzes Leben gehörig durchrütteln wird.

Meine eigene Meinung zu dem Buch:
Wie ein Sturm sind die Seiten an mir vorbei gefegt und es hat mir sehr gut gefallen. Ich hab das Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil der Schreibstil einfach so flüssig und angenehm leicht, wie ein Windhauch war.

Vor allem bei den detaillierten Ortsbeschreibungen sind Bilder in meinem Kopf entstanden und ich wäre auch gerne gerade in diesem Moment an diesen Orten gewesen. Die Geschichte begann mit purer Spannung und auch gegen Ende hin nahm sie nochmal rapide zu und hat mein Herz vor Aufregung schneller schlagen lassen.

Carys ist eine pflichtbewusste und nette junge Frau, die sich aufopferungsvoll um ihren Bruder kümmert und genau das macht sie so sympathisch. Man hat die Spannungen zwischen ihr und Arawn richtig durch die Seiten gespürt und war nach jedem Kapitel gespannt, wie es mit ihnen weiter geht.

Mein Fazit:
Ein sehr schönes Buch, dass mir sogar noch besser gefallen hat als der erste Teil der wylden Jagd. Definitiv eine Leseempfehlung für jeden, der Fantasy und vor allem Geschichten rund um Feen mag!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.03.2021

Rezension zu "Waypoint FiftyNine" von Günther Kienle und Jörg Fuchs Alameda

Waypoint FiftyNine
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Klappentext:
In der Anthologie des Jahres 2020 entführt der Leseratten Verlag die Leser zusammen mit seinen Autoren zu einem wilden Tag voller Geschichten in die verrückteste Weltraumkneipe der Galaxie, ...

Klappentext:
In der Anthologie des Jahres 2020 entführt der Leseratten Verlag die Leser zusammen mit seinen Autoren zu einem wilden Tag voller Geschichten in die verrückteste Weltraumkneipe der Galaxie, das Waypoint FiftyNine. Zwei nicht immer nüchterne Herausgeber und 20 AutorenInnen aus der deutschsprachigen Funtastikszene bereiten mit ihren Storys einen direkten Angriff auf das Humorzentrum der Leser*innen.

Meine eigene Meinung zu dem Buch:
Diese Anthologie bzw. eigentlich müsste man Romanthologie sagen ist einfach der Hammer.

Die beiden Herausgeber Jörg Fuchs Alameda und Günther Kienle haben mit ihrer Rahmenhandlung die verschiedenen Kurzgeschichten immer wieder auf humorvolle Weise miteinander verbunden und sich und die AutorInnen der Kurzgeschichten so mit in das Buch eingebaut, was ich richtig klasse fand.

Es kam einem gar nicht so vor als würde man zwanzig einzelne, sondern wirklich eine einzige große zusammenhängende Geschichte lesen. Sowas habe ich bisher noch nie bei einer Anthologie gesehen und ich muss sagen, es war einfach genial.

Bei den Kurzgeschichten wird definitiv nicht mit Spannung und vor allem auch Humor gespart, sodass man kaum mehr aufhören kann zu lesen, wenn man erstmal im Fluss ist und jede einzelne hat mir sehr gut gefallen.

Es gab überraschende Wendungen, eine tiefgründige Botschaft, die unterschiedlichsten Protagonisten, Abenteuer in den verschiedensten Teilen des Universums und vor allem gaaanz viel zu trinken. Jede Geschichte war einzigartig und doch hatten sie alle eine Gemeinsamkeit, nämlich das Waypoint FiftyNine.

Mein Fazit:
Ich glaube so viel geschmunzelt und gelacht habe ich schon lange nicht mehr bei einem Buch. Eine wirklich riesige Leseempfehlung für diese mehr als gelungene Anthologie und ein Tipp zum Schluss. Lasst bloß die Finger von dem FiftyNiner, wenn ihr dieser Weltraumkneipe einen Besuch abstattet, man weiß nie was man bekommt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.03.2021

Rezension zu "Projekt Kaktus" von Florian Kogel

Projekt Kaktus
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Kurze Zusammenfassung:
Adam entdeckt durch seine ehemalige Arbeitskollegin Trish, dass der Mann auf dem Bild was er immer bei sich trägt, sehr wahrscheinlich gar nicht sein Vater ist und macht sich auf ...

Kurze Zusammenfassung:
Adam entdeckt durch seine ehemalige Arbeitskollegin Trish, dass der Mann auf dem Bild was er immer bei sich trägt, sehr wahrscheinlich gar nicht sein Vater ist und macht sich auf die Suche nach Antworten.

Meine Meinung zu dem Buch:
Die Spannung nimmt Kapitel für Kapitel immer weiter und zu bis es zu einem Ende kommt, womit ich am Anfang wirklich so überhaupt nicht gerechnet habe. Es hat richtig Spaß gemacht, die ganze Zeit mit Adam mit zu fiebern und ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen.

Es steckt einiges an SciFi in diesen Seiten und die einzelnen Elemente wurden so gut erklärt, dass auch jemand wie ich, die so gar keine Ahnung von Technik hat, es ziemlich gut verstanden hat. Das war wirklich schön und hat die Geschichte nochmal viel interessanter gemacht, genauso wie die Fähigkeiten von Adam und das er auch nicht der einzige ist, der ein verborgenes Talent hat.

Durch Adam, Trish und auch die ganzen anderen Charaktere wurde die Geschichte richtig lebendig und was ich immer besonders spannend finde ist, wenn man neben der Sicht der Hauptcharaktere auch immer mal wieder kleine Einblicke in die Seite der Gegenspieler bekommt, wie es hier in kurzen Kapiteln super eingebaut wurde.

Mein Fazit:
Definitiv eine große Leseempfehlung. Es ist ein super spannendes Buch, dass ich wirklich nur jedem Thriller-Liebhaber ans Herz legen kann.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.03.2021

Rezension zu "Ein Licht in der Dunkelheit 2" von Stephanie Rose

Ein Licht in der Dunkelkeit II
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Kurze Zusammenfassung:
In all den Jahren hat Sedryn die Suche nach seiner Geliebten Ea nicht aufgegeben und nur der Gedanke, dass sie irgendwo dort draußen noch am Leben ist hält ihn bei Verstand. Wird ...

Kurze Zusammenfassung:
In all den Jahren hat Sedryn die Suche nach seiner Geliebten Ea nicht aufgegeben und nur der Gedanke, dass sie irgendwo dort draußen noch am Leben ist hält ihn bei Verstand. Wird er sie wiedersehen? Oder ist sie am Ende doch wirklich gestorben und kehrt nie wieder zu ihm zurück?

Meine Meinung zu dem Buch:
Dieses Buch hat meine Erwartungen ziemlich übertroffen. Alles was mir im ersten Teil nicht so gut gefallen hat, wurde in der Fortsetzung perfekt umgesetzt.

Die Handlung war in sich stimmig und zu keinem Zeitpunkt zu schnell oder hat sich gezogen. Ich konnte alle Handlungen der Charaktere nachvollziehen und die Welt des Buches, hat mich wie auch schon im vorherigen Band, wieder komplett verzaubert.

Über die gesamte Länge des Buches lag eine gewisse Spannung in der Luft und ich wollte unbedingt wissen wie es weiter geht und konnte es kaum aus der Hand legen.

All die Charaktere und vor allem die kleine Elea habe ich noch mehr in mein Herz geschlossen und die Entwicklung von Lauren hat mich wirklich beeindruckt. Mit Hazel hab ich richtig mitgefühlt und es tat mir leid, wie sehr sie leiden musste.

Mein kleines persönliches Highlight war am Ende wieder die kurze Beschreibung, wie es mit den verschiedenen Charakteren weiter geht und ich finde es ziemlich schade, dass die Reihe jetzt schon vorbei ist.

Mein Fazit:
Es lohnt sich auf jeden Fall richtig die Geschichte nach Band 1 weiter zu lesen. Eine wirklich gelungene Fortsetzung, welche ich jedem nur empfehlen kann!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere