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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.05.2021

Was macht uns zu dem, der wir sind?

Blacktop Wasteland
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Das Cover ist ansprechend gestaltet. Der Titel fällt sofort ins Auge, der Hintergrund verweist auf das Setting, wirkt aber auch geheimnisvoll und macht neugierig.

Zum Inhalt: Beauregard ist ein hervorragender ...

Das Cover ist ansprechend gestaltet. Der Titel fällt sofort ins Auge, der Hintergrund verweist auf das Setting, wirkt aber auch geheimnisvoll und macht neugierig.

Zum Inhalt: Beauregard ist ein hervorragender Fluchtwagenfahrer, hat der Kriminalität aber eigentlich den Rücken gekehrt. Als der Mechaniker in Geldnot gerät, will er einen letzten Job durchziehen. Dabei ahnt er noch nicht, dass dadurch noch viel größere Schwierigkeiten auf ihn zukommen werden…

Wer hier eine actiongeladene Heist-Story mit Humor erwartet, wird enttäuscht werden. Spannend ist dieser Roman nicht allein durch die kriminellen Elemente, sondern vor allem auch, weil er der Frage nachgeht, wie ein Mensch überhaupt kriminell wird und wie weit er gehen würde, um das, was ihm lieb ist, zu schützen. Hier geht es zudem um Familiendynamiken, Gesellschaftskritik und Rassismus.

Bei all den ernsten Themen wird es aber keinesfalls langweilig. Das Buch hält einige Wendungen und besonders in der zweiten Hälfte auch knallharte Action bereit, nicht zuletzt dank der undurchsichtigen Kriminellen, mit denen sich Beauregard einlässt. Der Spannungsaufbau wird außerdem durch Rückblenden in Beauregards Kindheit unterstützt. Wer oder was hat ihm zu dem Mann werden lassen, der er ist? Gibt es Hoffnung in einer scheinbaren Ausweglosigkeit?

Die Sprache beschönigt keineswegs, weshalb man ausführliche Gewaltdarstellungen abkönnen sollte. Der Schreibstil ist direkt, provozierend, düster und beklemmend. Allein auf der sprachlichen Ebene bietet dieser Roman ganz großes Kino.

Die Charaktere sind detailliert ausgearbeitet. Beauregard erscheint ambivalent: Er ist ein talentierter Fahrer und Automechaniker, liebender Familienvater, aber auch gewalttätiger Verbrecher. Trotz allem konnte ich nicht anders, als ihn zu mögen und mitzuleiden. Beauregards Erlebnisse haben mich auf eine Gefühlsachterbahn geschickt und mein Herz zerrissen. Ich habe selten ein so schonungslos ehrliches Buch über kriminelle Milieus gelesen, dass mich beim Lesen auch noch derart berühren konnte.

Dieses Buch war ganz anders als ich erwartet hatte, weshalb ich komplett überrascht wurde. Ich hoffe, noch mehr von dem Autor zu hören, denn für mich war dieses Leseerlebnis bisher einmalig, weil es sich hier nicht nur um eine rasante Heist-Story sondern ein Buch voller Tiefe handelt. Wer komplexe Geschichten mit Krimielementen und Verfolgungsjagden, vielschichtigen Charakteren unterwegs in skrupellosen kriminellen Milieus aber auch die Suche nach tiefgreifenden Motiven illegaler Handlungen in einer Geschichte sucht, sollte bei diesem anspruchsvollen Buch zugreifen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.04.2021

Düstere Verschwörung auf Actionfilmniveau

Der gekaufte Tod
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Das Cover ist schlicht, aber gut gewählt und ansprechend. Die Skyline enthält Verweise auf das Detroiter Setting und die schwarzen und weißen Buchstaben passen zum Krimi-Genre und springen ins Auge, ohne ...

Das Cover ist schlicht, aber gut gewählt und ansprechend. Die Skyline enthält Verweise auf das Detroiter Setting und die schwarzen und weißen Buchstaben passen zum Krimi-Genre und springen ins Auge, ohne übertrieben zu wirken.
Zum Inhalt möchte ich nur auf den Inhaltstext verweisen, um nichts weiter vorwegzunehmen. Es dreht sich um Verschwörungen, Macht, Familiendramen, Geld und Gewalt, die hin und wieder auch deutlich zum Ausdruck kommt.
Die Sprache ist abwechslungsreich, bildhaft und erinnert stark an knallharte Actionfilme. Die Formulierungen sind variabel, was das Lesen zur Freude macht und nie langweilig werden lässt. Außerdem bedient sich der Autor eines bissigen, direkten Humors. Vermischt mit der teilweise derben und vor Schimpfwörtern triefenden Wortwahl sorgt das für zusätzliche Unterhaltung. Spannung war für mich – ebenso wie mindestens ein Gruselmoment – durchaus gegeben, aber für meinen Geschmack hätte das Erzähltempo noch etwas angezogen werden können. Es war keinesfalls öde, aber ich konnte den Krimi locker mal aus der Hand und ein Päuschen vom Lesen einlegen. Das heißt: Ich hatte einfach nicht das Bedürfnis, ihn gefesselt in einem Zug verschlingen zu müssen.
Sehr gut gefallen haben mir dagegen die Charaktere. Der Protagonist August Snow ist ein Mann mit so einigen Lastern und einer bewegten Vergangenheit. Das lässt ihn menschlich wirken. Zusammen mit seinem ausgeprägten und stur verfolgten Sinn für Gerechtigkeit lässt ihn das dann doch sympathisch und anziehend wirken. Mein Lieblingscharakter war jedoch der Hacker Skittles, der für ein wenig Licht und Auflockerung inmitten der dunklen und etwas beängstigenden Machenschaften gesorgt hat.
Die Zusammensetzung der Charaktere ist wie Detroit selbst letztlich multikulturell und der Krimi steckt zudem voller gelungen eingewobener Gesellschaftskritik, die zum Nachdenken anregt. Dabei werden unter anderem auch Rassismus und die Kluft zwischen Arm und Reich problematisiert.
Der Kriminalfall selbst wird zwar blutig, meiner Meinung nach jedoch eher gemächlich und unspektakulär aufgerollt. Wendepunkte gab es allerdings und mit einem davon hatte ich auch nicht gerechnet, andere waren jedoch wenig überraschend und vorhersehbar. Dennoch wurde die Idee überzeugend und glaubhaft umgesetzt. Insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt und würde Folgebände, sofern diese erscheinen sollten, gerne zur Hand nehmen und mehr von August Snow lesen.
Wer gerne Actionfilme schaut und etwas in dieser Richtung lesen möchte, sollte dieses Buch auf jeden Fall in Betracht ziehen. Ebenso sei es jedem empfohlen, der gerne bei der Aufklärung von groß angelegten Verschwörungen miträtselt, charakterstarke Figuren schätzt und nichts gegen brutale Ermittlungen und Hau-drauf-Momente einzuwenden hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.03.2021

Auf der Suche nach Mrs. Right

Du kannst kein Zufall sein
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Das Cover ist liebevoll gestaltet, macht durch das farbenfrohe Aussehen direkt gute Laune und passt durch die vielfältigen Details wie die Sonnenblume, die Londoner Skyline und das Kaninchen perfekt zum ...

Das Cover ist liebevoll gestaltet, macht durch das farbenfrohe Aussehen direkt gute Laune und passt durch die vielfältigen Details wie die Sonnenblume, die Londoner Skyline und das Kaninchen perfekt zum Inhalt des Buches.
Zu eben jenem Inhalt möchte ich hier gar nichts weiter sagen und nur auf den Inhaltstext verweisen, um nichts vorwegzunehmen. Es handelt sich um eine romantische Komödie. Deshalb geht es mit Witz und manchmal auch Ernst schlussendlich um die Liebe, Freundschaft, Familie und durch den Neujahrvorsatz unseres Protagonisten Josh nicht zuletzt auch um die Macht des Schicksals und die Bedeutung eigener Entscheidungen.
Der Schreibstil ist angenehm und locker. Das Buch ließ sich innerhalb weniger Tage weglesen und hat sich durch das europäische Setting wie Urlaub in Buchform angefühlt, was mir in Zeiten eingeschränkter Bewegungsfreiheit besonders gut gefallen hat. Kleine Details wie Verweise auf Kunst und die Liebe zu Büchern wurden interessant und überzeugend eingeflochten. Leider fehlte mir manchmal etwas die Tiefe und das Verständnis für den Hauptcharakter, wodurch ich nicht dauerhaft das Gefühl hatte, mitgerissen zu werden. Die Geschichte hält außerdem nur wenige Überraschungen bereit und wie das bei romantischen Komödien nun einmal so ist, war das Ganze eher vorhersehbar. Dennoch lieferte der Roman mir durch die gute Lesbarkeit sowie etliche humorvolle oder berührende Elemente eine willkommene Ablenkung vom Alltagsstress.
Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet. Mit der Hauptperson Josh konnte ich mich durch einige Parallelen im Lebensweg zwar ganz gut identifizieren, dennoch fand ich ihn nicht vollends sympathisch und konnte manche seiner Entscheidungen nur schwer nachvollziehen. Selbstreflexion ist ebenso wie Ehrgeiz in manchen Bereichen nicht so ganz seine Stärke und ab und zu brauchte er wohl den sprichwörtlichen Tritt ins Hinterteil, um sich nicht gehen zu lassen oder im Selbstmitleid zu versinken. Dafür haben mich aber die Nebencharaktere, beispielsweise seine zwei besten Freunde Jessie und Jake, sein Großvater oder die Kurztripbekanntschaft Eva, mit ihren jeweiligen, teilweise schon skurrilen Eigenheiten voll überzeugt und mir ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Leseerlebnis bereitet.
Ich habe Joshs Suche gerne mit verfolgt, die Reisen genossen, gelacht und getrauert. Insgesamt wurde ich also gut unterhalten. Wer romantische Komödien mit einem leichten Hang zur Oberflächlichkeit, einer Prise Gesellschaftskritik und ein paar Fremdschäm-Momenten, die an Filme wie Bridget Jones erinnern, mag und eine leichte Lektüre zum Abschalten sucht, wird wohl auch an dieser Geschichte seine Freude haben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.02.2021

Solides Krimidebüt

Der andere Sohn
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Das Cover passt super zum Inhalt, dem Hauptcharakter und dem nordischen Setting des Buches und zieht die Blicke auf sich. Titel sowie Autorennamen fallen sofort ins Auge. Auch die schlichte dunkle Gestaltung ...

Das Cover passt super zum Inhalt, dem Hauptcharakter und dem nordischen Setting des Buches und zieht die Blicke auf sich. Titel sowie Autorennamen fallen sofort ins Auge. Auch die schlichte dunkle Gestaltung des Hardcovers mit farblich zum Schutzumschlag passendem Lesebändchen wirkt sehr ansprechend.

Was den Inhalt angeht, möchte ich hier nur auf den Inhaltstext verweisen, um nichts vorwegzunehmen. Es geht tief in die menschlichen Abgründe hinein. Diese werden sowohl schonungslos als auch realistisch dargestellt, wodurch ich das Gefühl hatte, das Erzählte könnte genau so oder ähnlich auch in der Realität stattgefunden haben. Der Krimi wirft die Frage auf, wie gut man einen Menschen jemals wirklich kennt und hat mir viel Stoff zum Nachdenken mitgegeben.

Der Schreibstil ist angenehm und gut lesbar. Man fliegt nur so durch die Seiten. Anfangs wird der Krimi auf zwei Zeitebenen erzählt: 2009, als die junge Frau verschwindet und zehn Jahre später, 2019, als der Fall neu aufgerollt wird. Die Perspektiven wechseln zwischen einer um die Familie des Opfers, im Fokus steht hier vor allem Emelies Vater, und einer um John Adderley, der als ehemaliger NYPD-Cop und Undercover-FBI-Agent als Ermittler zum schwedischen Team stößt. Der Perspektivenwechsel hat für mich enorm zum Spannungsaufbau beigetragen. Dazu zählt auch die großartige Kapitelaufteilung. Die einzelnen Abschnitte enden oft mit Cliffhängern bzw. offenen Fragen, sodass ich unbedingt weiterlesen wollte und gefesselt dranblieb. Trotz des ordentlichen Umfangs von mehr als 500 Seiten empfand ich den Krimi zu keiner Zeit als langweilig oder langatmig. Die Autoren gelingt es zudem eine düstere und zum beklemmenden Inhalt passende Atmosphäre zu kreieren, wozu nicht zuletzt das Setting im herbstlich dunklen, trostlosen und nassen Schweden beiträgt.

Die Charaktere wurden detailliert ausgearbeitet und mit ihren Stärken sowie ihren Charakterschwächen abgebildet. Das lässt sie unglaublich authentisch wirken. Davon wird auch der ermittelnde Protagonist nicht ausgenommen. John ist ein ziemlicher unsympathischer, arroganter Kerl und ein Lügner – sich selbst und anderen gegenüber. Näher kann ich das hier nicht ausführen, um nichts zu verraten. Trotzdem hat er überraschenderweise für mich als Hauptperson funktioniert und trotz meiner Vorhalte ihm gegenüber habe ich die Handlung gebannt weiterverfolgt, denn immerhin ist ein intelligenter, aufmerksamer und resoluter Ermittler. Da John einen Großteil seines Lebens in den USA verbracht hat, kommt er zurück in Schweden mit dem ein oder anderen Kulturschock in Berührung. Diese eingeflochtenen Kleinigkeiten fand ich besonders interessant. Außerdem bringen sie etwas Auflockerung und Humor in die Geschichte.

Der Fall an sich wirkt auf den ersten Blick unkompliziert, stellt sich aber als verwinkelter heraus, als anfangs angenommen. Ich habe gerne mitgerätselt, bin aber nicht beim Täter angelangt, sondern wurde in die Irre geführt, was ich für ein gutes Zeichen halte. Es gibt mehrere glaubhafte Wendungen, die die Spannung aufrechterhalten, aber nicht zu weit hergeholt wirken. Besonders gefallen haben mir die Szenen, die sich bildgewaltig auf Johns wahre Identität, seine Undercover-Vergangenheit und deren Nachwirkungen bezogen und dadurch eine schwelende Bedrohungslage mit gewissem Nervenkitzel geschaffen haben. Davon hätte es gerne mehr Momente geben dürfen.

Insgesamt wurde ich wirklich gut unterhalten. Der Fall kam für mich zu einem runden Ende und ich würde gerne mehr von dem Autorenduo lesen. Wer gerne skandinavische Krimis mit düsterer, beklemmender, aber dennoch anziehender Atmosphäre liest und sich für verschiedene menschliche Abgründe interessiert, wird diesen Krimi sicher mögen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.12.2020

Spannende Familiengeheimnisse

Der Faden der Vergangenheit
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Zum Inhalt des Hörbuchs möchte ich nur auf den Klappentext verweisen, um nichts vorwegzunehmen. Thematisch geht es unter anderem um Familiengeschichte(n) und -geheimnisse, Freundschaft, Liebe und Menschlichkeit.

Der ...

Zum Inhalt des Hörbuchs möchte ich nur auf den Klappentext verweisen, um nichts vorwegzunehmen. Thematisch geht es unter anderem um Familiengeschichte(n) und -geheimnisse, Freundschaft, Liebe und Menschlichkeit.

Der Erzählstil ist äußerst detailreich und bildhaft. Mir was es manchmal schon ein klein wenig zu ausführlich – gerade am Anfang. Dazu hat auch beigetragen, dass die jeweiligen Kapitel meines Erachtens etwas zu lang sind, wodurch es mir teilweise schwerfiel, längere Zeit konzentriert zuzuhören, um nichts zu verpassen. Hierbei sei aber auch angemerkt, dass sich das Hörbuch gut eignet, um es nebenbei zu hören, sei es bei der Hausarbeit oder unterwegs. Dazu trägt auch die Lesung selbst bei: Das Sprechtempo ist angemessen und die Sprecherin Hannah Baus hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Sie hat eine ruhige, authentische, tragende und mitreißende Sprechweise.

Wir begleiten die beiden Protagonistinnen Abigail und Melody mithilfe von zwei Erzählsträngen, wobei einer im 19. Jahrhundert und der andere in unserer Gegenwart angesetzt ist. In die moderne Handlung um Melody konnte ich anfangs leichter eintauchen, aber auch Abigails Erlebnisse im 19. Jahrhundert haben mich zunehmend gefesselt. Hinsichtlich dieser Erzählebene lohnt es sich besonders hervorzuheben, dass der historische Kontext sehr anschaulich und realistisch dargestellt wird, so dass ich das Gefühl hatte, mich wirklich in der Vergangenheit zu bewegen.

Die Charaktere sind liebevoll gestaltet. Ich habe meine Zeit gebraucht, um mit den beiden Hauptakteurinnen warm zu werden. Besonders Abigail erschien mir anfangs zu zwiespältig, hin- und hergerissen und irgendwie inkonsequent. Das änderte sich jedoch, ist aber auch der Grund, weshalb ich die zweite Hälfte des Hörbuchs als deutlich stärker empfunden habe. Hier wurde es immer spannender und meines Erachtens passierte deutlich mehr, nicht zuletzt dank einer Beschleunigung des Erzähltempos. Spätestens dann konnte ich dank des einnehmenden Erzählstils regelrecht mit den Charakteren mitfiebern.

Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen und ich bin offen für einen weiteren Teil. Ich wurde gut unterhalten und besonders die detaillierte und gut recherchierte Umsetzung der historischen Perspektive hat mich begeistert. Ich wurde zum Miträtseln angeregt und die Auflösung – um nichts auszuplappern, bleibe ich hier absichtlich vage – hat mich überzeugt, auch wenn ich einige Wendungen bereits vorhergesehen hatte. Wer abwechslungsreiche Familiensagas und -geheimisse und starke Frauenfiguren mag, wird hier ganz sicher auf seine Kosten kommen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere