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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2020

Wow, was für eine Lovestory

Das Licht von tausend Sternen
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Inhalt: 

Harper beginnt ihr Studium der Sozialpädagogik an der Montana University. Ihr Tag ist straff organisiert, nach dem Studium hilft sie ihrer Mutter bei der Betreuung des autistischen Bruders Ben. ...

Inhalt: 

Harper beginnt ihr Studium der Sozialpädagogik an der Montana University. Ihr Tag ist straff organisiert, nach dem Studium hilft sie ihrer Mutter bei der Betreuung des autistischen Bruders Ben. Zeit für etwas anderes bleibt ihr nicht. Dann lernt sie Ashton kennen. Anfangs wehrt sie sich noch gegen seine Zuwendung, kann ihm aber bald nicht mehr widerstehen. Wie werden sich ihre Gefühle für Ashton und  das Pflichtbewusstsein ihrem Bruder und ihrer Mutter gegenüber vereinbaren lassen? 

Charaktere: 

Harper:

 Sie ist sehr pflichtbewusst ihrer Familie gegenüber. Ihre Mutter arbeitet im Nachtdienst und finanziert ihr das Studium. Im Gegenzug passt sie in dieser Zeit sowie morgens auf ihren Bruder Ben auf. Sie gibt sich selbst die Schuld am Tod des Vaters, hat aber mit ihrer Mutter nie darüber gesprochen. Nachdem sie sich auf Ashton eingelassen hat, spricht sie von sich selbst von "der anderen Harper". Sie fühlt sich plötzlich von all ihren Verpflichtungen befreit und kann das Leben leben, was auch andere Mädchen in ihrem Alter tun. Man gewinnt wirklich ein wenig den Eindruck, dass es sich um zwei verschiedene Personen handelt, die allerdings wieder zu einer Person werden müssen.

 Ashton: 

Ashton ist anfangs noch ein Mädchenschwarm und Frauenheld. Ihm fällt es schwer, dieses Image loszuwerden, als er um Harper kämpft. Auch er hatte jahrelang ein Leben, indem er nur funktionieren musste und selbst nicht leben durfte, wie er wollte. Dies holt er nun während des Studiums nach, schaltet aber einen Gang zurück, als er Harper kennenlernt.

Harpers Familie besteht nur noch aus ihrem autistischen Bruder Ben und ihrer Mutter. Gemeinsam versuchen sie das Leben und die Schwierigkeiten mit Bens besonderen Bedürfnissen zu meistern. Harpers Vater ist bereits verstorben. 

Ashtons Familie besteht aus seinen Freunden, allen voran Becca, die er schon sehr lange kennt. Becca kennt ihn besser als alle anderen und ist der besorgt darum, dass es ihm gut geht. Den Kontakt zu seinen Eltern hat er nach dem Tod seiner Schwester abgebrochen, da sie ihn nicht wahrgenommen haben. 

Mein Fazit: 

Ich finde dieses Geschichte wirklich wunderschön. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Die wechselnde Ansicht von Harper und Ashton bietet viel Tiefgang und es macht sehr viel Spass, die Charaktere kennenzulernen. Man steckt mitten in deren Gefühlen und fühlt sich ihnen so nah. Ich habe mitgeschwärmt, mitgelitten und mitgelacht.

Beim Thema Autismus wurde sehr gefühlvoll beschrieben, was auch in dem kleinen Ben so vor sich geht und warum er so ist, wie er nun mal ist. Ein paar Unstimmigkeiten gab es hier für mich zwar, dennoch konnte ich mich auch in ihn sehr gut hineinversetzen.

 Das Buch kann ich wirklich uneingeschränkt empfehlen.

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Veröffentlicht am 23.02.2020

Viele Emotionen

City of Elements 1. Die Macht des Wassers
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Inhalt:

Kia lebt ein normales Leben, bis sie auf Will trifft, der sie quasi entführt, um ihr Leben zu retten. Will nimmt Kia mit nach Tessarect, die Stadt der 4 Elemente. Was sie dort erlebt und warum ...

Inhalt:

Kia lebt ein normales Leben, bis sie auf Will trifft, der sie quasi entführt, um ihr Leben zu retten. Will nimmt Kia mit nach Tessarect, die Stadt der 4 Elemente. Was sie dort erlebt und warum sie etwas ganz besonderes sein soll, lässt einen das Buch nicht mehr weglegen...

Meine Meinung:

Ich habe schnell in die Handlung hineingefunden, der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr gut und sehr anschaulich. Die Dialoge sind meist kurz und knackig. Aber dennoch springen die Emotionen quasi entgegen.

Kia ist ein sehr emotionaler Mensch und scheint meist nicht groß nachzudenken, wenn sie, vor allem Will gegenüber, einfach lospoltert. Dadurch, muss ich zugeben, war sie mir gegen Ende nicht mehr so sympathisch, wie noch am Anfang. Sie wirkte gegen Ende sehr trotzig, naiv und ein bisschen egoistisch. Es war ja sehr offensichtlich, dass auch Will das alles nicht freiwillig macht. Wie sie sich ihm gegenüber verhalten hat, war doch mehr als mies.

Bei Will hingegen war es genau andersrum. Er war anfangs wirklich ein Mistkerl und taute dann zunehmend auf, offenbarte sich Kia, nahm sie mit zu seiner Familie. Er wirkt offen und verletzlich, war er doch vorher der Starke.

Ich habe das Buch in 2 Tagen gelesen, es hat mich wirklich gefesselt. Die Fantasy-Elemente konnte ich mir sehr gut vorstellen, sie wurden sehr bildlich beschrieben. Gerade das Wnde war dann schon so ein kleiner, fieser Cliffhanger und ich kann und Band 2 kaum erwarten.

Dennoch drängte sich mir eine Frage auf, die hier leider zu einem Stern Abzug führte:

In der Stadt Tessarect sind viele Touristen unterwegs.  Gleichzeitig hat Kia noch nie von der Stadt und ihren Besonderheiten gehört. Bei den Sehenswürdigkeiten müsste ja jedes Reisebüro was im Sortiment haben und jeder müsste das kennen. Wir passt das denn zusammen? Das war für mich wirklich ein großer Widerspruch.

Die Beziehung zwischen Will und Kia bleibt spannend und ich freu mich auf Teil 2.

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Veröffentlicht am 21.02.2020

Rätselhaftes Internat

Internat der bösen Tiere, Band 1: Die Prüfung
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Inhalt:

Noel ist ein Junge, den man wohl als Problemkind bezeichnen würde. Missverstanden, ungezogen. Nun soll er auch noch von der Schule fliegen. Als wäre das noch nicht genug, hört er plötzlich Tiere, ...

Inhalt:

Noel ist ein Junge, den man wohl als Problemkind bezeichnen würde. Missverstanden, ungezogen. Nun soll er auch noch von der Schule fliegen. Als wäre das noch nicht genug, hört er plötzlich Tiere, die vorm ihm stehen, in seinem Kopf sprechen. Sie fordern ihn auf, ihnen zu folgen. Noel wagt es und erlebt ein unglaubliches Abenteuer.

Meine Meinung:

Das Cover ist schon ein richtiger Hingucker und macht neugierig auf das Buch. 

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Kurze, verständliche Sätze. Es wird aus der Sicht von Noel erzählt. Seine Gefühle, Ängste und Sorgen sind daher sehr gut nachzuempfinden. Man stellt sich regelrecht vor, an Noels Stelle zu sein.

Das Zusammenleben und Wirken von den verschiedenen Tieren und einzelnen Menschen ist sehr interessant. Es ist durchweg Spannung vorhanden, es wird lange gewartet, ehe aufgeklärt wird, was es mit den Inseln auf sich hat.

Wir freuen uns schon auf den 2. Band.

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Veröffentlicht am 20.02.2020

Mäuseerzieherin und Eier-KiTa

Ei, Ei, Ei! Die Maus hilft aus
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Eher zufällig passt die Maus auf die Eier der Amsel auf, kurzerhand bringen noch Meise und Specht die Eier vorbei. Auch kleine Eichhörnchen vergrößern die Gruppe. Abends werden alle abgeholt, nur ein Ei ...

Eher zufällig passt die Maus auf die Eier der Amsel auf, kurzerhand bringen noch Meise und Specht die Eier vorbei. Auch kleine Eichhörnchen vergrößern die Gruppe. Abends werden alle abgeholt, nur ein Ei bleibt zurück. Wem gehört das wohl???

Meine 8Jährige hat dem 4Jährigen die Geschichte vorgelesen. Die Sprache war einfach, die Texte gut, das war auch für den Leseanfänger super. Der Kleine hörte gespannt zu. Das Buch ist verständlich geschrieben, die Texte pro Seite sind nicht zu lang. Die Geschichte ist für kleinere Kinder gut verständlich. Auch die Große fand sie noch gut. Die Illustrationen sind sehr niedlich und passen super zum Text.

Ich werde das Buch an die KiTa meines Sohnes weitergeben und  in schon gespannt auf die Expertenmeinung.

Von mir gibt es eine Kaufempfehlung.

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Veröffentlicht am 15.02.2020

Megaspannend

Feuerland
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Handlung:
Ein exklusiver Uhrenladen in Stockholm wird überfallen, 2 reiche Geschäftsmänner verschwinden. In Chile werden Straßenkinder als Organspender benutzt. Wie passt das alles zusammen? ...

Handlung:
Ein exklusiver Uhrenladen in Stockholm wird überfallen, 2 reiche Geschäftsmänner verschwinden. In Chile werden Straßenkinder als Organspender benutzt. Wie passt das alles zusammen? Kriminalkommissarin Vanessa Frank ermittelt...

Die Charaktere:
Ich muss zugeben, Vanessa war mir anfangs etwas unnahbar und unsympathisch vorgekommen. Im Laufe der Geschichte erfährt man mehr aus ihrem Leben und warum sie die eine oder andere Entscheidung vielleicht so getroffen hat, wie das der Fall war. Sie wurde zunehmend sympatischer.
Nicolas dagegen, trotz der kriminellen Vorgeschichte, war sofort sympathisch, was sich dann bis zum Schluss durchgesetzt hat.
Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, ich konnte sie so kennenlernen, wie ich es in einem guten Buch erwarte.

Meine Leseerfahrung:
Das Buch hat mich mit dem ersten Kapitel bereits gefesselt. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Kurze, knackige Kapitel. Keine verschachtelten Sätze. Es wird gleichbleibend ein Spannungslevel erhalten. Die Szenenwechsel zwischen Schweden und Chile wirkten nicht störend, sondern fügten sich gut in die Geschichte.
Es gab viele unerwartete Wendungen, ich konnte eigentlich nichts vorausahnen. Das mag ich sehr an einem Triller. An manchen Stellen habe ich kurz durchgeatmet. Aber nicht, weil es arg blutig war, sondern die ein oder andere Stelle bewegt das Gemüt.
Fast 500 Seiten und eine relativ kleine Schrift empfand ich zuerst als Herausforderung, was sich dann aber nicht bestätigte.

Fazit:
Ein sehr guter Thriller. Keine offenen Fragen. Meiner Meinung nach auch durchaus realistisch gestaltet. Da es der Auftakt einer Thriller-Reihe ist, freue ich mich auf den nächsten Teil.

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