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Veröffentlicht am 14.04.2020

Können wir ALLES nachholen???

Wir holen alles nach
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Job und Kind unter einem Hut – die alleinerziehende Sina jongliert damit seit Jahren. Seit kurzem wird sie von ihrem neuen Partner Torsten dabei unterstützt. Und sie haben Ellen, Ende sechzig, die sich ...

Job und Kind unter einem Hut – die alleinerziehende Sina jongliert damit seit Jahren. Seit kurzem wird sie von ihrem neuen Partner Torsten dabei unterstützt. Und sie haben Ellen, Ende sechzig, die sich für Nachhaltigkeit einsetzt und das hat, was sich Sinas Sohn Elvis so wünscht: Zeit, Geduld – und einen Hund. Doch dann widerfährt dem sensiblen Jungen etwas Schlimmes. Da er sein Geheimnis nicht preisgibt, spinnt sich ein fatales Netz aus Gerüchten um die kleine Patchworkfamilie.

Meine Meinung:

Sehr einfühlsam schreibt die Autorin hier über die alltäglichen Probleme unserer Zeit: hohe Mieten in den Großstädten, Vereinbarkeit von Job und Familie, vor allem als Alleinerziehende, Altersarmut...

Obwohl ich persönlich mit keinem der genannten Probleme zu kämpfen habe, so war es mir doch sehr gut möglich, mich in die Protagonisten hineinzuversetzen.

Alle Protagonisten wurden sehr lebhaft beschrieben. Ellen mochte ich sofort, sie ist der Typ liebevolle, aber moderne Oma. Sie kümmert sich ser rührend um Elvis, der sich dadurch auch mit ihr anfreudet.

Sina, Elvis Mutter, tat mir doch hin und wieder sehr leid. Sie gibt sich soviel Mühe, aber dennoch kann sie weder ihren Chef zufriedenstellen, noch genug Zeit mit Elvis verbringen. Auch die finanziellen Sorgen belasten sie sehr.

Elvis wird im Laufe der Geschichte immer stiller, was in Anbetracht dessen, was ihm widerfährt, nur logisch ist. Schade fand ich, dass der Mutter so gar nichts aufgefallen ist. Das zeigt aber auch  deutlich, in welch Hamsterrad sie sich befindet. 

Der Schreibstil  ist sehr flüssig, ich konnte das Buch gar nicht so recht weglegen. 

Gefallen hat.mir auch sehr, wie Gedanken und Emotionen dargestellt wurden. Ellen hat ja schon eine recht umfangreiche Lebensgeschichte, die wirklich zeitweise sehr emotional ist.

Der Erzählstil der Autorin versuchte die Geschichte und die Aufmerksamkeit des Lesers in eine bestimmte Richtung lenken, das war sehr deutlich. Leider wurde es in meinen Augen durch den Klappentext etwas ausgebremst. Aus dem Klappentext geht für mich schon hervor, dass nichts ist, wie es scheint. Leider fand ich es dann etwas durchschaubar. 

Alles in allem hat mir das Buch aber gut gefallen und ich kann es auch weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.04.2020

Schöne Story

Can you help me find you?
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Inhalt:

Evie und Caleb sind seit frühester Kindheit die besten Freunde, nun mit 17 sind sie gemeinsam an einer speziellen, naturwissenschaftlichen Schule. Evie ist ein Mathe- und Physikgenie, Caleb hat ...

Inhalt:

Evie und Caleb sind seit frühester Kindheit die besten Freunde, nun mit 17 sind sie gemeinsam an einer speziellen, naturwissenschaftlichen Schule. Evie ist ein Mathe- und Physikgenie, Caleb hat dieses Wissen in Informatik. Caleb ist schon seit vielen Jahren in Evie verliebt, nur weiß Evie das nicht bzw. merkt das auch nicht. Als Leo auftaucht, entdeckt Evie plötzlich ihr Interesse am anderen Geschlecht...

Charaktere:

Evie:

Evie ist ein mathematisches Genie. In der Welt der Mathematik und Physik fühlt sie sich zuhause, lässt sich auch von ihrem frauenfeindlichen Professor nicht einschüchtern. Mit zwischenmenschlichen Beziehungen kennt sie sich dagegen gar nicht aus. Sie kann Emotionen nicht deuten und braucht dafür Unterstützung ihrer besten Freunde Caleb und Bex. Sie leidet an einer Angststörung, die von verschiedenen Faktoren getriggert wird und geht daher zu einer Therapeutin. 

Caleb:

Caleb ist seit frühester Kindheit Evies bester Freund und schon lange in sie verliebt. Da Evie allerdings kein Interesse am anderen Geschlecht hat, offenbart er sich ihr aber nicht, auch aus Angst die Freundschaft zu zerstören. Er kennt Evie in- und auswendig und passt sozusagen auf sie auf, hilft ihr in brenzligen Situationen.

Bex:

Auch Bex ist immer für Evie da. Sie ist sehr tough. Ihre Eltern sind sehr religiös und daher ist es für sie auch nicht immer leicht, ein Teenager zu sein.

Leo:

Leo ist neu an der Schule und nähert sich Evie an. Er hat auch ein umfangreiches mathematisches und physikalisches Wissen, wodurch er Evie auffällt. Er schafft es, Evies Interesse am anderen Geschlecht zu wecken.

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Es fiel mir nicht schwer, mir bildlich vorzustellen, was gerade passiert. 

Die Charaktere waren wirklich unfassbar gut beschrieben. Genau diese Personen könnte es in der Realität auch geben. Die Freundschaft von Evie und Caleb ist etwas ganz Besonderes und auch Bex hat hier noch ihren Platz gefunden. 

Es ist eine wundervolle Erzählung über nicht durchschnittliche Highschoolkids. Jeder hat seine eigenen kleinen oder größeren Probleme zu bewältigen.

Die Entwicklung von Evie finde ich richtig klasse. Sie lernt im Laufe der Geschichte den Umgang mit mehr als 2 Freunden, sich gegen ihre Mutter durchzusetzen sowie den Umgang mit Emotionen von anderen Menschen. Sie lernt, wie sie  auch notfalls allein aus einer Angstsituation herauskommt. Und sie lernt den Unterschied zwischen Freund und Boyfriend kennen. 

Ich weiß, dass die Autorin mit dem Buch auch die Mathematik näher bringen wollte und zeigen, dass auch Frauen über fundierte mathematische uns physikalische Erkenntnisse verfügen. Mir war es aber doch an vielen Stellen einfach zu genau. Ich bin kein Mathegenie. Bei dieser Geschichte ich allerdings zeitweise das Gefühl, Mathematik mindestens auf Hochschulniveau beherrschen zu müssen. Die Abschnitte hab ich einfach überflogen. 

Liebhaber romantischer Geschichten, die das Leben so schreiben könnte, kommen hier auf jeden Fall voll auf ihre Kosten.

Ich persönlich muss zugeben, dass ich hin und wieder an einen weiblichen Sheldon Cooper gedacht habe, da hier schon einige nerdige Eigenschaften übereinstimmten 😉

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.03.2020

Sehr emotional für schüchterne Kinder

Alfie und der Clownfisch
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Da ich selbst hin und wieder einen sehr schüchternen Sohn habe, bewarb ich mich um dieses Buch. 

Inhalt: 

Alfie ist ein sehr schüchterner Junge, der  zu einer Faschingsparty gehen wollte. Jedoch verlässt ...

Da ich selbst hin und wieder einen sehr schüchternen Sohn habe, bewarb ich mich um dieses Buch. 

Inhalt: 

Alfie ist ein sehr schüchterner Junge, der  zu einer Faschingsparty gehen wollte. Jedoch verlässt ihn der Mut und ihm wird schon bei dem Gedanken daran mulmig zumute. Durch den Besuch des Aquariums und die Bekanntschaft mit einem Clownfisch schöpft er neuen Mut für die Faschingsparty im nächsten Jahr. 

Cover: 

Das Cover gefällt mir sehr gut. Das Buch fühlt sich richtig toll an, wenn man es in der Hand hält. Die Illustrationen sind anders als gewohnt, da sie etwas retro sind, aber das empfinde ich nicht als negativ, im Genteil. Die Farben und die nicht überladenen Bilder finde ich toll.

Meine Meinung:

Das Thema Schüchternheit finde ich hier sehr gut angesprochen. Einfühlsam wird hier die Gefühlslage von Alfie angesprochen und auch durch die  Bilder wird diese unterstrichen. Alfie hat schon ungute Gefühle, wenn er nur an etwas denkt, was ihm nicht geheuer ist, wie die Faschingsparty. 

Am Ende ist er so emotional gefestigt, dass er sich vorstellen kann, im nächsten Jahr auf die Faschingsparty zu gehen, ohne das es ihm Angst macht. Ich finde es schön, dass Alfie von seinen Eltern die Zeit bekommt, die er benötigt, um sich so zu entwickeln. Ich hätte es allerdings schön gefunden, wenn das Buch vielleicht tatsächlich mit der Party im Folgejahr geendet hätte. Denn dann hätte Alfie seine Angst auch wirklich überwunden und nicht nur in seiner Vorstellung.

Dennoch liest es sich sehr schön und auch mein Sohn war voll und ganz dabei.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.03.2020

Tolle Freundschaft zwischen Menschenkind und Geisterkind

Irmelina Geisterkind - Das Geheimnis der Dorfeiche
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Inhalt:

Irmelina Geisterkind feiert ihren 10. Geburtstag und ist als Naturgeist kun für ihren eigenen Baum zuständig. Leider mag sie das gar nicht und findet es viel zu langweilig. Dann freundet sie sich ...

Inhalt:

Irmelina Geisterkind feiert ihren 10. Geburtstag und ist als Naturgeist kun für ihren eigenen Baum zuständig. Leider mag sie das gar nicht und findet es viel zu langweilig. Dann freundet sie sich mit dem Menschenkind Juna an...

Meine Meinung:

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, das Buch ist toll geschrieben für etwa Zweitklässler. Es ist eher eine ruhigere Handlung mit wenig Wendungen. Es erzählt von den Höhen und Tiefen einer Freundschaft, mit dem sich der junge Leser auch gut identifizieren kann. Meiner Tochter war das Buch jedoch etwas zu ruhig, sie ist dann zwischendurch auf ein anderes Buh umgestiegen.

Ich denke, wenn man eher ruhige Geschichten mag, ist das super. Fans von mehr Action kommen hier leider nicht auf ihre Kosten.

  • Spaß
Veröffentlicht am 08.03.2020

Einfach alles - Alles einfach!

Einfach alles!
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Rezension zu Einfach alles! vonChristopher ...

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Rezension zu Einfach alles! vonChristopher LloydEinfach alles - Alles einfach!

 von Lysann4 vor 2 Minuten

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Lysann4vor 2 Minuten

Das Cover hat mich auf das Buch sehr neugierig gemacht. Das Cover ließ erst eher vermuten, dass es sich um ein Kinderbuch handelt. Wobei ich sagen kann, dass Kinder ab 10-12 Jahren das sicher auch schon in die Hand nehmen. 

Im Buch wird mit recht einfacher, alltagstauglicher Sprache sozusagen "einfach alles" vom Urknall bis in das hier und jetzt erklärt. Dabei hält sich der Autor an eine Zeitschiene, die sich durch das ganze Buch zieht. 

Sehr toll fand ich auch die Illustrationen, die das viele Wissen noch etwas leichter mit vermitteln. Die Illustrationen haben es auch meinen Kids angetan. Vom Cover inspiriert, setzten sich beide (4, 8 ) hin, als das Buch kam, und blätterten erstmal alles von vorn bis hinten durch.

Leider ziehen sich auch diverse Schreibfehler durchs Buch, die mir den Lesefluss immer etwas erschweren. 

Abschließend kann ich sagen, dass ich das Buch wirklich toll fand und man beim Lesen doch die Allgemeinbildung gehörig aufpoliert

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere