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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.07.2021

Süße Lovestory, aber leider nicht mehr

Sleepless in Manhattan
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Inhalt:
Ein Brief der 10jährigen Birdie führt die Journalistin Sadie zu ihr und ihrem verwitweten, alleinerziehenden Vater Sebastian. Sie gibt sich als Hundetrainer8n für Birdies Hund aus und lernt Sebastia ...

Inhalt:
Ein Brief der 10jährigen Birdie führt die Journalistin Sadie zu ihr und ihrem verwitweten, alleinerziehenden Vater Sebastian. Sie gibt sich als Hundetrainer8n für Birdies Hund aus und lernt Sebastia näher kennen. Bis diese Lüge auffliegt...

Meine Meinung:
Ich habe bereits ein paar Bücher der Autorinnen gelesen und konnte daher nicht widerstehen. Leider war ich diesmal allerdings nicht so begeistert, wie von den anderen Werken.

Der Schreibstil ist wieder wahnsinnig klasse. Witzig, spritzig, frech und unheimlich mitreißend. Ich liebe den Stil des Autorinnenduos sehr. Und dieser Schreibstil hat für mich so einiges, was mir an der Story fehlte, wieder wettgemacht.

Die Story an sich ist wirklich ganz süß und ich mochte es, wie sowohl Sadie als auch Sebastian sich annähern und Lebensfreude entdecken. Allerdings war mir hier so vieles unheimlich klischeehaft. Es gab soviele Zufälle und Wendungen, die mir an sich schon etwas viel wurden.

Sadie war mir anfangs sehr naiv vorgekommen. Sie hat sich selbst als verrückt bezeichnet und genauso hätte ich es auh ausgedrückt. Klar, nur durch ihr Verhalten lernte sie Sebastian kennen, aber es war mir doch manchmal einfach zuviel.

Sebastian litt sehr unter dem Verlut seiner Ehefrau und war seither nur für seine Tochter da. Birdie ist sein Lichtblick, er tut alles für sie. Sein eigenes Glück war ihm lange Zeit nicht wichtig.

Birdie, ja sie ist mein absoluter Lichtblick. So ein tolles, 10jähriges Mädchen. So tough, stark, eine bemerkenswerte Persönlichkeit. Sie sieht, dass ihr Vater unglücklich ist, will ihm helfen, weiß aber nicht wie.

Alles in allem musste ich bei der Story oft an "Park Avenue Player" denken. Es gab einiges Parallelen, die mir bei "Park Avenue Player" einfach stimmiger erschienen.

Ich hoffe daher sehr auf das nächste Buch des Autorinnenduos.

  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.06.2021

Für meinen Geschmack zu chaotisch

Die Stadt der Seher
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Inhalt:
Die Stadt Vastona ist eine reiche Stadt. Die Reichen leben in Saus und Braus. Auf der andern Seite gibt es die Ärmsten der Armen. Unter ihnen der Straßenjunge Marco. Doch er wird plötzlich in den ...

Inhalt:
Die Stadt Vastona ist eine reiche Stadt. Die Reichen leben in Saus und Braus. Auf der andern Seite gibt es die Ärmsten der Armen. Unter ihnen der Straßenjunge Marco. Doch er wird plötzlich in den Orden der Seher berufen, soll die Ausbildung beginnen. Kann das Leben sich so einfach zum Guten wenden?

Meine Meinung:
Vorab möchte ich sagen, dass ich absichtlich nicht den Klappentext in die Inhaltsangabe übernommen habe. Ich finde, der Klappentext spoilert Handlung viel zu sehr. Aufgrund des Klappentextes habe ich wohl eine komplett andere Handlung erwartet.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Es ist leicht und verständlich geschrieben. 3 unterschiedliche Erzählperspektiven bauen anfangs einen guten Spannungsbogen auf.

Marcos Geschichte fand ich anfangs wirklich sehr interessant. Es ließ allerdings dann stark nach. Wahrscheinlich lag es auch daran, dass ich auf die versprochene Action gewartet habe.

Leider konnte mich auch sonst nicht viel in der Story halten. Die Charaktere waren mir zu blass. Marco war teilweise richtig naiv und bockig wie ein kleines Kind, dabei war er auch schon 16 Jahre alt.

Plottwists waren leider auch sehr rar. Das meiste war viel zu leicht durchschaubar. Ein, zwei Überraschungsmomente hatte ich auch, aber das war leider die Ausnahme.

Leider gab es für mich auch im Buch einige Widersprüche. Am Ende hatte ich mehr Fragen als Antworten und war nur noch froh, das Buch geschafft zu haben.

Die Geschichte hatte einiges an Potential. Schade, dass dies so nicht genutzt werden konnte

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.02.2021

Nette Geschichte für zwischendurch

Emanio - Der Schöne und das Biest
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Inhalt:
Emanio, der Sohn des Herzogs, der dessen Amtsgeschäfte führt, wird Opfer einer Intrige. Er wird in eine Bestie, einen Panther verwandelt und muss nun binnen eines halben Jahres seine wahre Liebe ...

Inhalt:
Emanio, der Sohn des Herzogs, der dessen Amtsgeschäfte führt, wird Opfer einer Intrige. Er wird in eine Bestie, einen Panther verwandelt und muss nun binnen eines halben Jahres seine wahre Liebe finden. Unterstützung erhält er dabei von dem Gestaltwandler Lerio. Kann er seine wahre Liebe finden und somit die menschliche Gestalt zurück erlangen?

Meine Meinung:
Ich liebe Märchenadaptionen. Daher habe ich mich von dieser Geschichte magisch angezogen gefühlt.

Der Schreibstil liest sich flüssig. Abwechselnd wird aus der Perspektive von Emanio und Lerio erzählt, allerdings nicht in der Ich-Erzählweise. Diese Sichtwechsel gefallen mir persönlich sehr gut.

Emanio ist der Sohn des Herzogs, der in einer Welt unter dem Einfluss von Magie lebt. Dass es sich um eine magische Welt handelt,  kommt erst nach und nach zum Vorschein.

Die Geschichte beginnt sehr vielversprechend und wirklich interessant. Leider ist aber die Handlung sehr vorhersehbar. Mein Anfangsverdacht hat sich bis zum Ende nicht geändert, selbst die Begründung war mir recht früh klar. Das finde ich etwas schade, denn so verliert die Geschichte ein wenig an Spannung.

Beide Hauptpersonen sind unheimlich sympathisch. Emanio ist sehr pflichtbewusst und hilfsbereit. Leider auch etwas naiv. Aber auch das macht ihn wirklich liebenswert.

Mit den gleichen Eigenschaften könnte man auch Lerio beschreiben. Zwar hat er schon so einiges mehr in seinem Leben erdulden müssen und er hatte es insgesamt viel schwerer. Aber auch er ist wirklich pflichtbewusst, hilfsbereit und liebenswert. Und zum Glück nicht naiv.

Leider bin ich persönlich mit dem Ende nicht zurecht gekommen. Ich will hier natürlich nicht spoilern. Aber für mich war es zum Ende einfach alles viel zu schnell und viel zu gewollt. Es kamen nochmal soviele Sachen auf mich zu, die ich eigentlich nicht in dem Tempo und dieser Art und Weise verarbeiten wollte und konnte.

Sehr, sehr schade, denn die letzten Seiten haben meine Gesamtbeurteilung leider nochmal nach unten gedrückt.

  • Cover
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Veröffentlicht am 04.02.2021

Der Funke sprang nicht über

Lynnwood Falls – Und dann kamst du
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Inhalt:
Annabella lebt wieder in ihrem früheren Heimatort Lynnwood Falls und führt dort ein kleines Café. Aufgrund einiger Schwierigkeiten benötigt sie die Hilfe des ebenfalls von hier stammenden Anwalts ...

Inhalt:
Annabella lebt wieder in ihrem früheren Heimatort Lynnwood Falls und führt dort ein kleines Café. Aufgrund einiger Schwierigkeiten benötigt sie die Hilfe des ebenfalls von hier stammenden Anwalts Will. Er hat sie vor Jahren vorm Abschlussball versetzt und dies konnte sie ihm nie verzeihen. Nun nähern sich beide wieder an...

Meine Meinung:
Die Idee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Leider war es das auch schon fast, denn die Umsetzung konnte mich überhaupt nicht begeistern.

Den Schreibstil mag ich persönlich nicht. Viel zu oft beschreiben die Protagonisten nur ihre Gefühle, das macht sie nicht richtig erlebbar. Ich möchte lieber gern selbst entdecken, wie es ihnen geht, nicht nur die Aufzählung dessen lesen. Ich hatte oft den Eindruck, dass hier etwas "Muss", was aber nicht so recht geklappt hat.
Auch waren z.B. die Gefühle von Annabella teilweise nicht zu unterscheiden wen sie betrafen, egal ob es nun auf Will oder aber dessen Bruder Jay bezogen war.

Die Charaktere blieben mir viel zu blass.ich konnte keine richtige Beziehung aufbauen. Auch machte das Verhalten beider Hauptprotas an der ein oder anderen Stelle den Eindruck, dass es jetzt so "muss", weil das ins Klischee passt.

Die Klischees waren mir auch viel zuviel. Ich habe nichts gegen Klischees in diesem Genre, allerdings waren es hier viel zu viele wahllos aneinandergereiht.

Es wurden auch einige wichtige Themen angesprochen, aber überall fehlte es mir deutlich an Tiefe.

Schade, die Idee ist wirklich gut, nur ist bei mir der Funke nicht übergesprungen.

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Veröffentlicht am 30.12.2020

Leider nicht so wie erwartet

Burning Oceans: Im Sog der Gezeiten
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Inhalt:
Cait sehnt sich nach Blake. Als er dann endlich vor ihr steht, will sie nur noch die gemeinsame Zeit mit ihm genießen und ein normales Teenagerleben führen. Doch dann erweckt Tante Brendas Kater ...

Inhalt:
Cait sehnt sich nach Blake. Als er dann endlich vor ihr steht, will sie nur noch die gemeinsame Zeit mit ihm genießen und ein normales Teenagerleben führen. Doch dann erweckt Tante Brendas Kater Guinness die Aufmerksamkeit des Ministeriums.
Auch James ist zurück und will Cait für sich gewinnen.

Meine Meinung:
Noch nie ist mir eine Rezension so schwer gefallen, wie dieses Mal.

Die Landschaften, das Meer und Leben in Irland finde ich noch immer sehr fesselnd.

Ich hatte mich lange auf die Fortsetzung der Geschichte gefreut. Ich habe mich darauf, wieder in Irland zu sein und den dortigen Sagen und Mythen ein Stück näher zu kommen, gefreut. Ich hatte den 1. Teil als Einleitung für etwas Großes betrachtet und mich nun nach dem rasanten Ende auf die Fortsetzung gefreut.

Leider wurde ich enttäuscht. Auf den ersten 200 Seiten passiert nicht viel. Als Leser begleitet man Cait immer wieder in die Schule und die Tierarztpraxis ihres Vaters. Auch das Wiedersehen mit Blake uns alles damit in Zusammenhang konnte mich nicht wirklich fesseln. Er macht weiter auf geheimnisvoll, was natürlich nicht schlimm ist. Aber die ein oder andere Antwort hätte ich mir trotzdem noch erhofft. Warum war er so lange weg? Nichtmal Cait kann sich bei diesen Fragen richtig durchsetzen. Diese ganze Geheimniskrämerei nervte mich irgendwann wirklich sehr.

Auch James Aussagen über Blake werfen mehr Fragen als Antworten auf.

Der Klappentext verspricht mehr, als er halten kann.

Ich hatte wirklich gehofft, etwas mehr über Tir na nOG zu erfahren und über Blakes Volk. Aber es blieb alles irgendwie im Dunkeln.

Auf den letzten 100 Seiten überschlugen sich die Ereugnisse dann und eins kam zum anderen und ich leider nicht mehr richtig mit. Hab ich nach den ersten Seiten schon aufgegeben oder wird es anderen auch so gehen? Ich weiß es leider nicht.

Es tut mir wirklich so leid, denn ich fand die Idee wirklich so toll und Irland als Schauplatz einfach nur traumhaft. Das Meer, Tir na nOG, alles so traumhafte Themen. Und die langsame Einführung im 1. Teil passte auch noch super. Aber nun war es mir dann erst zu langsam und dann zu überschlagen.

Momentan weiß ich leider nicht, ob ich den 3. Teil überhaupt lesen möchte, weil ich etwas Angst habe, mit noch mehr Fragen dazustehen.

Ich hoffe sehr, dass es den anderen Lesern anders gehen wird und sie viel Freude an dem Buch haben werden.


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