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Manasa

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.09.2020

Gute Unterhaltung

Was uns verbindet
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Das Buch erzählt die Geschichte einer durchschnittlichen amerikanischen Familie: Vater und Mutter lieben sich, die Teenager-Tochter ist zwar ab und zu genervt vom jüngeren Bruder, doch auch hier spürt ...

Das Buch erzählt die Geschichte einer durchschnittlichen amerikanischen Familie: Vater und Mutter lieben sich, die Teenager-Tochter ist zwar ab und zu genervt vom jüngeren Bruder, doch auch hier spürt man einen liebevolle Zuneigung und er vergöttert die große Schwester. Außer Hänseleien auf dem Schulhof scheint die Familie keine größeren Probleme zu haben, bis an einem verhängnisvollen Tag eine Tragödie geschieht, die das gesamte Dasein der vier in ihren Grundfesten erschüttert.

Im weiteren Verlauf der Geschichte wird erzählt, wie die Familienmitglieder von da an ihr Leben leben und versuchen, es wieder in geregelte Bahnen zu lenken. Dass dabei abwechselnd auf jede(n) einzeln eingegangen wird, hat mir sehr gefallen.

Die Erzählung beginnt sehr stark, man wird sofort in sie hineingerissen. Auch im Verlauf des Buches bleibt die Geschichte spannend und man fiebert mit den Charakteren mit. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass die Erzählweise relativ nüchtern ist, es hat mir manchmal an Gefühl gefehlt, was es mir schwer gemacht hat, mit den Charakteren zu leiden, zu lieben, zu lachen.

(Spoiler)
Das Ende kommt für meinen Geschmack etwas zu abrupt und/oder ist zu positiv. Mit der Ausgangslage, die gegen Ende des Buches vorliegt, wäre ich davon ausgegangen, dass noch einige Probleme zu lösen wären, um zu diesem Ende zu gelangen oder das Ende hätte – um in meinen Augen realistisch zu sein – mit negativeren Konsequenzen für manche Charaktere ausfallen müssen. So war es mir zu sehr “Friede, Freude, Eierkuchen”.
(Spoiler Ende)

Alles in allem fand ich das Buch sehr unterhaltsam und kann es gerne empfehlen.

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Veröffentlicht am 04.07.2022

Mehr erwartet

Die Familie
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Das Cover hat mich direkt angesprochen, auch Inhaltsangabe und die Leseprobe - vor allem der Prolog - haben mir sehr zugesagt.

Kurz zusammengefasst geht es um die Freundschaft von Antonia und Sofia, beide ...

Das Cover hat mich direkt angesprochen, auch Inhaltsangabe und die Leseprobe - vor allem der Prolog - haben mir sehr zugesagt.

Kurz zusammengefasst geht es um die Freundschaft von Antonia und Sofia, beide Töchter von Mafiosi, seit kleinster Kindheit an eine enge Freundschaft verbindet. Als Antonias Vater jedoch versucht, der Familie zu entkommen hat dies Auswirkungen auf alle Charaktere, die in dem Buch eine Rolle spielen...

Ich muss gestehen, ich habe mir mehr von dem Buch erwartet. Der Erzählstil ließ in meinen Augen kaum Spannung aufkommen. Die Persönlichkeiten der Figuren werden dem Leser zwar beschrieben, ich konnte dennoch keine Verbindung zu ihnen aufbauen. Ich mag es, wenn ein Buch so lebendig geschrieben ist, dass man das Gefühl hat, in der Geschichte mittendrin zu sein. Dieses Gefühl ist bei "Die Familie" leider ausgeblieben.

Ein großer Kritikpunkt ist zudem das Korrektorat der deutschen Fassung. Bei einem Buch, das über einen namhaften Verlag herausgegeben wird, darf diese nicht passieren. Da kommen im Text einfach mal zwei Doppelpunkte hintereinander vor oder es schleicht sich die Ziffer "6" mitten in ein Wort.

Ich bin mir sicher, dass das Buch anderen Lesern zusagen wird. Für mich war es leider nicht der große Treffer.

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Veröffentlicht am 07.12.2021

Etwas mehr erwartet

Gelassen leben
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Auf das Buch "Gelassen leben" war ich sehr gespannt. Mich sprachen sowohl das Cover als auch die Leseprobe an. Da ich selbst versuchte, mich in Achtsamkeit zu üben und dem Leben gelassen gegenüberzustehen, ...

Auf das Buch "Gelassen leben" war ich sehr gespannt. Mich sprachen sowohl das Cover als auch die Leseprobe an. Da ich selbst versuchte, mich in Achtsamkeit zu üben und dem Leben gelassen gegenüberzustehen, war ich gespannt darauf, ob das Buch neue Ansätze liefern kann...

Beginnen wir mit den positiven Punkten:
Mit gefällt die Aufmachung des Buches. Das Format ist klein und handlich, das Cover schön gestaltet, es strahlt bereits viel Ruhe aus.
Ich mag, dass die Lektüre einfach geschrieben ist und viel Inspiration bietet, da es zahlreiche verschiedene Ideen bietet, wie man Stress vermindern und die Gelassenheit erhöhen kann.
Die Kapitel sind sehr übersichtlich gestaltet.

Was mir nicht so gut gefällt ist, dass mich das Buch eher an eine Sammlung von Zeitungsartikeln erinnert. Manche Themen, die meiner Meinung nach wichtig wären, werden zu Oberflächlich behandelt. Auch das Papier ist sehr dünn, wodurch sich das Buch nicht sehr wertig anfühlt. Somit würde ich es eher nicht als zum Verschenken geeignet betrachten.
Zudem bietet das Buch - wie oben erwähnt - viele Ideen, allerdings nichts wirklich Neues. Ich habe das alles bereits in dieser oder ähnlicher Form gelesen.

Somit eine Empfehlung für alle, die sich mit dem Thema noch nicht oder kaum beschäftigt haben.

Veröffentlicht am 01.12.2021

Mehr erwartet

Karma
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Ich kannte Sadhguru bereits vor der Lektüre aus einigen YouTube-Videos bzw. Interviews, die ich mir angesehen hatte. Vorweg möchte ich sagen, dass diese mich zutiefst beeindruckt haben. Sadhguru besitzt ...

Ich kannte Sadhguru bereits vor der Lektüre aus einigen YouTube-Videos bzw. Interviews, die ich mir angesehen hatte. Vorweg möchte ich sagen, dass diese mich zutiefst beeindruckt haben. Sadhguru besitzt viel Humor und Weisheit, eine Mischung die es einem leicht macht, ihm zuzuhören.

Ich habe daher dieses Buch mit großer Spannung erwartet. Leider wurde mir bereits nach wenigen Seiten klar, dass die Leichtigkeit und Klarheit, die ich in den Interviews so gemocht habe, in diesem Buch fehlen. Der Schreibstil des Gurus ist mir schwer zugänglich, fühlt sich unnötig kompliziert an und er verwendet Ausdrücke, deren Bedeutung sich mir in diesem Zusammenhang entziehen.

Das Buch ist in drei Teile unterteilt und ich hatte gehofft, dass der nach dem ersten sehr theoretischen Teil, der zweiten eher praktischen Teil sich als mir zugänglicher erweist. Allerdings hatte ich hier dasselbe Problem. Der dritte Teil, Fragen an den Guru und seine Antworten darauf, ist wiederum sehr spirituell angehaucht, in meinen Augen fast schon zu sehr. Manchen Lesern wird dies sicher zusagen, mir jedoch nicht so.

Alles in allem ist "Karma" ein Buch, dass sicher vielen Lesern das Thema zugänglich macht. Für mich persönlich war die Lektüre teilweise etwas zu komplex erklärt, der Inhalt jedoch interessant.

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Veröffentlicht am 03.05.2021

Mehr erwartet

Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1)
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Im Erstling von Richard Osman begleiten wir vier rüstige Senioren in ihrem Leben in einer Seniorenresidenz. Doch so beschaulich, wie man sich das vorstellen mag, ist es bei weitem nicht. Diese vier haben ...

Im Erstling von Richard Osman begleiten wir vier rüstige Senioren in ihrem Leben in einer Seniorenresidenz. Doch so beschaulich, wie man sich das vorstellen mag, ist es bei weitem nicht. Diese vier haben nämlich zum Zeitvertreib den "Donnerstagsmordclub" gegründet und treffen sich wöchentlich, um alte ungeklärte Verbrechen aufzuklären. Eines Tages ereignet sich jedoch in ihrem direkten Umfeld ein Mord und die vier beginnen, auf eigene Faust zu ermitteln.

Die Idee hinter diesem Buch fand ich grandios. Bei einer Seniorenresidenz handelt es sich um eine Kulisse, in der man viele Geschichten spielen lassen kann und vor allem kann man dort als Autor viele skurrile Charaktere erschaffen. So hat Herr Osman auch jedem seiner vier Protagonisten ganz eigene Züge und Fähigkeiten verpasst.

So toll ich die Idee der Geschichte auch finde, wirklich mitreißen konnte sie mich nicht. Ich fand sie stellenweise sehr langatmig und zu ausschweifend an Stellen, die es für die Entwicklung der Handlung gar nicht gebraucht hätte.

Ganz nett fand ich, dass immer wieder Kapitel eingeworfen werden, in denen eine der Protagonistinnen Tagebuch schreibt. Man erkennt darin richtig gut ihren schwatzhaften Charakter. Was mich hierbei allerdings etwas gestört hat ist, dass sie den Leser direkt angesprochen hat, was irgendwie das Gefühl des Tagebuchs (das man ja eigentlich für sich selbst schreibt) zerstört hat.

Die Auflösung der Kriminalfälle war in Ordnung, bis dahin war es aber ein (gefühlt zu) langer weg. Es handelt sich bei diesem Buch um den ersten Teil einer Reihe, welche ich aber voraussichtlich nicht mehr lesen werde. Ich runde hier 2,5 Punkte großzügig auf 3 auf.

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