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Veröffentlicht am 20.11.2016

Ergreifende Reise in Albertos Vergangenheit

Albertos verlorener Geburtstag
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Inhalt:
Alberto ist ein alter Mann, der im spanischen Bürgerkrieg aufgewachsen ist. An seine Kindheit hat er keine Erinnerung und somit weiß er auch nicht, wann sein Geburtstag ist. Als sein Schwiegersohn ...

Inhalt:
Alberto ist ein alter Mann, der im spanischen Bürgerkrieg aufgewachsen ist. An seine Kindheit hat er keine Erinnerung und somit weiß er auch nicht, wann sein Geburtstag ist. Als sein Schwiegersohn einen schweren Unfall hat, kümmert er sich um seinen Enkelsohn Tino, der anfängt zu hinterfragen, warum Alberto sich nie darum gekümmert hat, wann sein Geburtstag ist. Da auch Alberto feststellt, dass es ihm wichtig ist, mehr über seine Vergangenheit herauszufinden, macht er sich mit Tino auf die Suche nach seinem Geburtstag.

Meine Meinung:
Schon alleine das Cover des Buches "Albertos verlorenerer Geburtstag" von Diana Rosie gefällt mir außerordentlich gut. Die warmen Farben spiegeln für mich einerseits die Beziehung zwischen Alberto und Tino wider, auf der anderen Seite aber auch die Wärme Spaniens.
Dadurch, dass die Geschichte abwechselnd in der Gegenwart und in Albertos Vergangenheit geschrieben ist, wird die Reise umso spannender. Auch gefällt mir, dass die Passagen aus der Vergangenheit jeweils aus der Sicht einer anderen Person erzählt werden, die aber immer irgendwie mit Alberto in Verbindung stand. Somit fügt sich eines zum anderen und am Ende gibt es dann doch noch einmal eine große Überraschung.
Der Schreibstil des Buches ist sehr flüssig und anschaulich, so dass es mir schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen.

Fazit:
Ich habe mit Alberto und Tino gelacht und geweint. Die beiden sind ein tolles Team und ich kann nur jedem empfehlen, mit den beiden auf die Reise zu gehen!!! Ein wunderbares Buch!

Veröffentlicht am 20.11.2016

Wunderbarer Auftakt der Clifton-Saga

Spiel der Zeit
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Inhaltsangabe des Verlagshauses:

England um 1930: Der junge Harry Clifton wächst an den Hafendocks von Bristol heran, seine Mutter Maisie muss sich mit harter Arbeit durchschlagen. Um den Tod von Harrys ...

Inhaltsangabe des Verlagshauses:

England um 1930: Der junge Harry Clifton wächst an den Hafendocks von Bristol heran, seine Mutter Maisie muss sich mit harter Arbeit durchschlagen. Um den Tod von Harrys Vater, der angeblich im Krieg gefallen ist, rankt sich ein Geheimnis. Harrys Leben nimmt eine Wendung, als er das Stipendium für eine Eliteschule erhält. Er tritt ein in die Welt der Reichen und lernt Giles Barrington sowie dessen Schwester Emma kennen, Erben einer Schifffahrts-Dynastie. Harry verliebt sich in Emma, ohne zu ahnen, dass die Schicksale ihrer Familien auf tragische Weise miteinander verknüpft sind...

Meine Meinung:

Durch Zufall bin ich auf die Clifton-Saga gestoßen. Die Geschichte hörte sich interessant an und wurde daher kurzerhand auf mein Handy geladen. Es hat nicht lange gedauert und ich bin komplett begeistert gewesen von dieser großartigen Geschichte.

"Spiel der Zeit" von Jeffrey Archer ist der Auftakt der Clifton-Saga, die sich rund um die Familien von Harry Clifton und Giles Barrington dreht. Im ersten Teil erfahren wir viel über Harrys Kindheit, wie er das erste Mal Giles Barrington trifft und mit ihm Freundschaft schließt. Aber es wird nicht nur Harrys Leben erzählt, sondern auch alle ihm nahestehende Personen erzählen aus ihrer Sicht, was ihnen widerfährt, während Harry aufwächst. Den Sprechern Erich Räuker, Richard Barenberg und Britta Steffenhagen gelingt es wunderbar, den Hörer in die Gedankenwelten der verschiedenen Personen eintauchen zu lassen. Ich habe die verschiedenen Erzählperspektiven sehr genossen. Auch erfährt der Hörer immer wieder Neuigkeiten, die er hinterher puzzleähnlich zusammenfügen kann. Somit entsteht eine wunderschöne, spannende, an manchen Stellen aber auch sehr traurige Geschichte, die mich absolut begeistert hat.

"Spiel auf Zeit" ist ein unglaublich toller Einstieg in die Clifton-Saga und konnte mich absolut überzeugen. Sehr interessant finde ich die Freundschaft von Harry und Giles, da sie beide aus völlig unterschiedlichen Schichten stammen. Harry ist einfach aufgewachsen und Giles wurde im Luxus groß. Auch scheint das Schicksal, das die beiden Freunde doch sehr tragisch miteinander verbindet, auch in den Folgebänden sicherlich für viel Aufregung zu sorgen. Der fiese Cliffhanger am Ende der Geschichte war wirklich gemein, aber sehr, sehr spannend.

Ich habe mir direkt den 2. Teil geschnappt und möchte nun unbedingt wissen, wie es mit Harry weitergeht ...

Veröffentlicht am 20.11.2016

Violet auf der Suche nach den Wunderbeeren

Der magische Blumenladen, Band 4: Die Reise zu den Wunderbeeren
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Inhalt:
In Rivenhoe ist wieder jede Menge los. Mrs. Juniper ist verschwunden und Mr. Juniper völlig aufgelöst. Er bittet Tante Abigail um ihre Hilfe. Natürlich begibt sich diese sofort auf die Suche nach ...

Inhalt:
In Rivenhoe ist wieder jede Menge los. Mrs. Juniper ist verschwunden und Mr. Juniper völlig aufgelöst. Er bittet Tante Abigail um ihre Hilfe. Natürlich begibt sich diese sofort auf die Suche nach Mrs. Juniper und ... verschwindet ebenfalls! Nachdem Violet mit ihren Freunden Jack und Zack verzweifelt und absolut erfolglos nach ihr gesucht habt, weiß sich Violet nur noch einen Rat. Sie muss in das magische Blumenbuch sehen. Dort stößt sie auf die "Korallenrote Mirakelbeere". Nur diese Beeren können Violet den Weg zu Mrs. Juniper und Tante Abigail zeigen. Tja, und schon hat Violet das nächste Problem zu lösen. Denn das Glas mit den korallenroten Mirakelbeeren, das sie in Tante Abigails Wohnung findet, ist leer ... Allerdings befindet sich unter dem Glas ein kleiner Zettel, der darauf hinweist, dass ein Mr. McCineàd diese Beeren in seinem Laden "Magische Substanzen aller Art" verkauft. Dieser Laden befindet sich allerdings in Schottland! Ob Violet wohl die korallenroten Mirakelbeeren beschaffen und somit Mrs. Juniper und Tante Abigail finden kann?

Cover:

Das Cover von "Der magische Blumenladen: Die Reise zu den Wunderbeeren" ist wieder wunderbar farbenfroh. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich das Buch in der Hand halte, denn es gibt so viel zu entdecken. Denn auch im Buch befinden sich Illustrationen, die wunderschön sind. Dadurch erhalten die - sowieso schon sehr besonderen - Charaktere noch viel mehr Leben. Während ich das Buch mit meinen Söhnen lese, betrachten wir immer wieder die verschiedenen Illustrationen und haben sehr viel Spaß dabei.

Unsere Meinung:
Auch den 4. Band des magischen Blumenladens habe ich natürlich wieder mit meinen beiden Söhnen gelesen. Wir sind seit dem ersten Band des magischen Blumenladens große Fans von Violet, den Zwillingen Jack und Zack und dem Blumenladen. Die Erscheinungstermine dieser Bände sind dick in unserem Terminkalender notiert und werden sehnsüchtig herbeigesehnt. Ganz besonders gerne haben wir auch Lord Nelson, den Kater von Tante Abigail und Lady Madonna, den sprechenden Wellensittich. Normalerweise bereitet uns Lady Madonna wahnsinnig viel Spaß beim Lesen. Allerdings ist sie in diesem Band etwas kürzer gekommen, da einfach nicht so viel Zeit im Blumenladen von Tante Abigail verbracht wurde. Dafür bekam Lord Nelson etwas mehr Raum und auch ihn mögen wir unglaublich gerne.

In diesem Band haben wir etwas mehr über Violets Familie erfahren und haben es sehr genossen. Es ist aber auch zu spannend, in ihrer Vergangenheit rumzustochern. Eine tolle Begegnung gibt es in diesem Buch, mit der wir überhaupt nicht gerechnet haben. Sie hat uns aber absolut begeistert und macht das Warten auf den nächsten Band jetzt natürlich wieder doppelt so hart

Und natürlich gab es am Ende des Buches wieder eine Kleinigkeit zum Selbermachen. Dieses Mal sind es duftende Weihnachtskugeln, die wunderbar zu Weihnachten verschenkt werden können. Wir haben mit unserer gebastelten Weihnachtskugel jetzt schon mal ein klein wenig Weihnachtsstimmung in unser Wohnzimmer gebracht.

Uns hat dieses Buch wieder unglaublich gut gefallen und das Abenteuer mit Violet war wieder viel zu schnell vorüber. Wir haben natürlich sofort die Leseprobe für den 5. Band gelesen und uns den 1. März 2017 dick in den Kalender eingetragen. Denn dann erscheint der 5. Band "Der magische Blumenladen: Die verzauberte Hochzeit". Bis dahin werden wir sicherlich noch des Öfteren in diesem Buch oder seinen Vorgängern blättern und hoffen, dass die Zeit schnell vergeht ...

Wir sprechen wieder eine uneingeschränkte - aber sehr nachdrückliche - Leseempfehlung für dieses wunderschöne Buch aus!

Veröffentlicht am 20.11.2016

Herr Taschenbier und sein Sams

Das Sams 1. Eine Woche voller Samstage
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Inhalt:

Herr Taschenbier ist ein ziemlich unsicherer und ängstlicher Mensch. Er fürchtet sich vor seiner Zimmerwirtin, Frau Rotkohl, vor seinem Chef und eigentlich vor allen Menschen, die schimpfen und ...

Inhalt:

Herr Taschenbier ist ein ziemlich unsicherer und ängstlicher Mensch. Er fürchtet sich vor seiner Zimmerwirtin, Frau Rotkohl, vor seinem Chef und eigentlich vor allen Menschen, die schimpfen und Befehle erteilen. Doch dann erlebt er eine seltsame Woche: Am Sonntag schien die Sonne, am Montag kam Herr Mon zu Besuch, am Dienstag hatte er Dienst, am Mittwoch war Wochenmitte, am Donnerstag gab es Donner und am Freitag hatte er frei. Am Samstagmorgen dann trifft er auf ein kleines Wesen, das so völlig anders ist als er. Es nennt sich Sams und ist ein furchtloses, oft sehr respektloses Wesen, das sich von nichts und niemanden einschüchtern lässt. Es reagiert auf unfreundliche Mitmenschen mit frechen Bemerkungen und schimpft zurück, wenn andere schimpfen. Herr Taschenbier ist über sein Verhalten absolut entsetzt! Da das Sams beschlossen hat, bei ihm zu bleiben, versucht er - ziemlich erfolglos - das Sams wieder loszuwerden. Doch dann geschieht etwas Seltsames: Je länger das Sams bei Herrn Taschenbier bleibt, desto lieber gewinnt dieser es. Und am Ende verändert sich mit Hilfe des Sams Herr Taschenbier von einem braven, ängstlichen Menschen zu einem selbstbewussten Mann. Und es gibt auch noch ein Geheimnis zu entdecken: Was sind das da für komische blaue Punkte im Gesicht von dem Sams?

Unsere Meinung:

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut. Denn ich habe es als Kind auch schon gelesen und war sehr neugierig, wie es jetzt wohl meinen beiden Söhnen gefallen wird. Und ich kann vorneweg schon einmal sagen, dass es bisher kein Buch gegeben hat, bei dem mein großer Sohn so herzhaft gelacht hat wie bei diesem hier. Das Sams ist aber auch einfach genial. Egal, ob es jetzt im Kaufhaus zusammen mit Herrn Taschenbier Kleidung für sich kaufen möchte, oder ob es einen Tag als "Schulkind" verbringt, es ist einfach zum Schreien komisch. Wir mussten das Lesen oft unterbrechen und haben uns gebogen vor Lachen. Die Eigenschaft, alles aufzuessen, was es finden kann - und dabei ist mit "alles" wirklich alles gemeint: Das Sams macht weder vor dem Hemdkragen von Herrn Taschenbier halt noch hat es Probleme, einen Fenstergriff aufzufuttern.

Mir hat es auch sehr gut gefallen, zuzusehen, wie Herr Taschenbier zu einem selbstbewussten Mann wird. War er anfangs schüchtern und zurückhaltend, so konnte das Sams ihn doch dahin bewegen, das Verhalten von Frau Rotkohl genauer zu überdenken und sich tatsächlich auch einmal zu wehren.

Wir können dieses Buch, das ja nun schon ein absoluter Klassiker ist, nur jedem empfehlen. Wir hatten so einen großen Spaß mit der Lektüre, dass meine Kinder doch tatsächlich das letzte Kapitel nicht lesen wollten, denn sie wollten nicht, dass das Buch endet ♥️

Zum Glück gibt es noch einige Sams-Abenteuer zu bewältigen und unser nächster Band wird hoffentlich heute hier eintrudeln, damit wir direkt weiterlesen können. Ich bin schon sehr gespannt, ob er uns wieder so lustige Leseabende bereiten wird.

Veröffentlicht am 29.04.2022

Spannend, aber nicht so gut wie die Vorgängerbände

The Watchers - Wissen kann tödlich sein
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Wieder entführt mich John Marrs mit seinem Near-Future-Roman „The Watchers“ in eine Zukunft, die mehr als bedrückend, aber auch so realistisch ist, dass ich beim Lesen oft eine Gänsehaut hatte. Die Idee ...

Wieder entführt mich John Marrs mit seinem Near-Future-Roman „The Watchers“ in eine Zukunft, die mehr als bedrückend, aber auch so realistisch ist, dass ich beim Lesen oft eine Gänsehaut hatte. Die Idee des Implantierens von Staatsgeheimnissen in Zivilisten fand ich sofort spannend, zumal es sich hier um ausgewählte Persönlichkeiten handelt. Ich habe sehr gespannt verfolgt, wie Restaurantbesitzerin Flick, Dauersingle Charlie, Ingenieurin Sinéad und der alleinerziehende Bruno zu Wächtern wurden. Sie sind sehr unterschiedliche Charaktere, aber alle wollen ein neues Leben beginnen. Und dann ist da noch Emilia …

Wie immer musste ich mich zu Beginn etwas durch die Protagonisten wurschteln, aber durch den spannenden Schreibstil von John Marrs war ich schnell drin. Auch gibt es wieder Rückblicke auf die beiden Vorgängerbände, was ich super fand, denn so wird die von ihm kreierte Welt einfach perfekt. Nicht ganz perfekt fand ich die einzelnen Charaktere, denn so richtig warm bin ich mit niemandem geworden. Auch die Handlung war mir etwas zu abgehoben. Zu Beginn war ich noch gespannt, wie die verschiedenen Wächter ihre neuen Leben meistern werden, doch dann war mir das, was ich mit ihnen erlebt habe, doch ein wenig zu krass, zu brutal und stellenweise auch zu unrealistisch. Die Auflösung kam sehr schnell und war zwar gut nachvollziehbar, aber auch irgendwie etwas krass. Hätte ich nie mit gerechnet und hätte ich mir vielleicht ein wenig anders gewünscht.

Was John Marrs aber wieder perfekt hinbekommen hat: Als ich dachte, das war es jetzt, gab es doch noch einmal eine große Überraschung, die mir sehr gefallen hat.

Mein Fazit:

Auch wenn „The Watchers“ von John Marrs nicht der stärkste Teil seiner Near-Future-Romane war, fühlte ich mich wieder wunderbar unterhalten und habe mich vor einer solchen Zukunft, die ja nicht komplett abwegig ist, beim Lesen wirklich gegruselt. Wer es actionreich mag, ist hier sicherlich sehr gut aufgehoben.

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