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Veröffentlicht am 25.05.2020

Bachelor für Royals

Selection
1

Das Buch spielt in der Zukunft. Die USA gibt es nicht mehr, sie heißt jetzt Illeá und ist kein demokratisches Land mehr. Das Land ist in 8 Kasten eingeteilt. Der achte sind die Gefangenen und Mitglieder ...

Das Buch spielt in der Zukunft. Die USA gibt es nicht mehr, sie heißt jetzt Illeá und ist kein demokratisches Land mehr. Das Land ist in 8 Kasten eingeteilt. Der achte sind die Gefangenen und Mitglieder der ersten Kaste, gehören zur königlichen Familie.
Der Königssohn, Maxon, ist 18 Jahre alte geworden und soll sich jetzt auf die Suche nach einer Frau machen. Diese Suche wir in Form eines Castings, so ähnlich wie der Bachelor, abgehalten.
America hat eigentlich gar keine Lust daran Teilzunehmen, denn sie hat einen geheimen Freund, Aspen. Allerdings will ihre Mutter unbedingt, dass sie am Casting teilnimmt. Nach einigen hin und her entscheidet sich America teilzunehmen und trifft tatsächlich auf Prinz Maxon.

America ist eine sehr stures und begabtes Mädchen. Sie hat einen sehr eigenen Kopf und ist sehr ehrlich. Ich konnte mich teilweise in ihr wieder erkennen und habe total mitgefiebert. Auch, wenn man ihr manchmal einfach eine scheuern möchte.
Wenn dieser Fall mal wieder eintritt, schafft Maxon es mit einem meistens netten und ehrlichen Gespräch, sie wieder in die Realität zu befördern.
America schafft es auch, Maxon zu vermitteln, wie es ist in einen der niedrigeren Kasten zu leben. Wenn eine Person America wichtig geworden ist, würde America so ziemlich alles für diese Person tuen.
Maxon ist ebenfalls ein sehr ehrlicher Mensch und es kümmert ihn nicht wirklich, was seine Eltern von ihm wollen. Maxon weiß, was Fairness bedeutet und das habe ich sehr an ihm geschätzt.
Das ganze Casting wird eigentlich mit gefilmt, allerdings ist das nicht wirklich wichtig für dieses Buch.

Der Schreibstil ist sehr fließend zu lesen und man findet sehr leicht ins Geschehen.

Das Cover finde ich persönlich sehr schön.

Fazit
Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich würde es definitiv weiter empfehlen und nochmal lesen.
Ich würde sagen, dass es eines meiner Lieblingsbücher ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.07.2020

unangenehme Themen, die realistisch dargestellt sind

Nur noch ein einziges Mal
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Nachdem Lilys Vater gestorben sollte sie eine Trauerrede halten, das hat allerdings nicht so geklappt, wie es sich alle vorgestellt haben.
An dem Abend danach setz sie sich auf das Dach eines fremden ...

Nachdem Lilys Vater gestorben sollte sie eine Trauerrede halten, das hat allerdings nicht so geklappt, wie es sich alle vorgestellt haben.
An dem Abend danach setz sie sich auf das Dach eines fremden Hochhaus und dort trifft sie auf den attraktiven Ryle. Die beide sind an diesem Abend knallhart ehrlich miteinander.
Sechs Monate später treffen sich sich durch einen riesigen Zufall wieder. Die beiden mögen sich ziemlich.
Aber dann gibt es da auch nich Lilys Jugendliebe, Atlas.
Als sie dann Ryles dunkle Seite kennenlernt, bricht ihre Welt zusammen.

Enthält Spoiler
Man erfährt Sachen aus Lilys Vergangenheit aus ihren alten Tagebüchern, die sie immer wieder liest. In sie zu schreiben war ihre Art mit ihren Emotionen umzugehen.

Dieser Roman hat Themen behandelt, über die nicht so oft gesprochen wird.
Die ganze Beziehung zwischen Lily und Ryle ist ein Parade Beispiel für Häusliche Gewalt.

Es wird gezeigt, dass Ryle gute Seiten hat und das sie sich gegenseitig lieben.
Der Roman zeigt auch, dass es ganz einfach ist, sich einzureden das es nur ein einziges Mal war.
Was die Geschichte ebenfalls realistisch macht ist, dass Lily es nicht schafft sich von ihm loszureißen. Sie hat ihm beim ersten Mal sogar gesagt, dass wenn es nich einmal passiert, sie ihn verlässt. Allerdings hat sie dies nicht getan.

Ich weiß nicht wirklich was ich von Allysa halten soll. Ihre Reaktion als sie die Wahrheit herausfand war so unfassbar gefasst. Sie hat auch ihre beste Freundin über ihren Bruder gestellt, mit den sie eine enge Verbindung hat.

Atlas wiederum finde ich fast etwas zu perfekt.
Er ist immer an Lilys Seite und hat sich nie wirklich beschwert. Er konnte immer Verständnis aufbringen und hat sich immer um sie gekümmert.
Ich hätte mir am Ende des Buchs etwas mehr von ihm im hier und jetzt gewünscht, obwohl es total realistisch ist, dass dies nicht so ist. Ich denke es hätte etwas mehr Spannung mit reingebracht.

Das Ende kam nicht wirklich überraschend und es gab nicht wirklich einen Spannungsbogen.
Allerdings war das in diesem Buch auch nicht wirklich nötig.

Nur ein einziges Mal ist ein komplett ehrlicher Roman, der Themen realistisch darstellt, die nicht angenehm sind.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.07.2020

grausame Geheimnisse

Verity
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Der Autorin Lowen wird ein Angebot gemacht. Sie soll die Erfolgs-Thriller-Reihe von Verity, eine der besten und bekanntesten Autoren, weiterschreiben. Verity ist durch ein Autounfall verunglückt und befindet ...

Der Autorin Lowen wird ein Angebot gemacht. Sie soll die Erfolgs-Thriller-Reihe von Verity, eine der besten und bekanntesten Autoren, weiterschreiben. Verity ist durch ein Autounfall verunglückt und befindet sich nun in einem Wachkoma, dementsprechend kann sie ihre Bücher nicht weiterschreiben.
Lowen macht sich auf den Weg zum Haus von Verity und ihrer Familie, um sich Veritys Notizen und Unterlagen anzuschauen, dabei stößt sie auf die dunkelsten Geheimnisse von Veritys Familie.

Verity ist das zweite Buch was ich von Colleen Hoover gelesen habe. Da ich von dem anderen Buch nicht begeistert war, hat mich dieses umso mehr überrascht.

Die Kapitel werden abwechselnd von Lowens Sicht und der Autobiographie vom Verity geschrieben.
Die Kapitel aus Veritys Autobiografie sind total grausam.
Colleen Hoover hat diese Kapitel sehr überzeugend geschrieben. Diese Kapitel hätten wirklich von einer Psychopathin kommen können.
Auch die Kapitel aus Lowens Sicht waren gut, obwohl sie sich auf den ersten Seiten etwas gezogen haben.
Ich fand es schade, dass Lowen hin und wieder ganz leichte Züge von Obsession gezeigt hat. Diese waren aber nur sehr klein. Auch wenn mir das persönlich nicht gefallen hat, hat dies gut in Buch und das Geschehen gepasst.

Ich hatte das ganze Buch über Probleme Jeremy einzuschätzen. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass er das Verhalten von seiner Frau nicht mitbekommen hat.

Sehr viel mehr will/ kann ich garnicht sagen, da ich sonst wahrscheinlich Spoilern würde.

Das Buch war fast durchgehend spannend. Ich hatte zwischendurch befürchten, dass es wirklich keinen Höhepunkt im Buch geben wird, allerdings waren diese Befürchten umsonst.
Das Ende war absolut genial und überraschend. Es gab zwar Hinweise darauf, aber damit hatte ich nicht gerechnet.

Insgesamt war das Buch total überzeugend und mit einem krassen und überraschenden Ende. Leider haben sich die Kapitel am Anfang etwas in die Länge gezogen, weshalb es einen halben Stern abgezogen bekommt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.06.2020

Charakterliche Entwicklung und viele Überraschungen

Throne of Glass 3 - Erbin des Feuers
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Celaena ist nun in Wendlyn und will antworten, von der Fae-Königin Maeve, dies stellt sich schwerer als gedacht heraus und auf ihren Weg zu Antworten, findet sie einige schreckliche Dinge heraus.
Auch ...


Celaena ist nun in Wendlyn und will antworten, von der Fae-Königin Maeve, dies stellt sich schwerer als gedacht heraus und auf ihren Weg zu Antworten, findet sie einige schreckliche Dinge heraus.
Auch im Schloss ist die Stimmung nicht der Hammer. Dorian hat mit seiner Magie zu kämpfen und Chaol weiß nicht, was er mit den ganzen Informationen machen soll, die er hat. Als dann auch noch Aedion, der Cousin Aelins, ins Schloss kommt, bricht noch mehr Chaos in Chaol aus.

Der dritte Band von Throne of Glass hatte wieder mehrere überraschende Wendungen. Immer dann, wenn man denkt, dass es nicht spannender werden kann, gibt es einen Knall.
Leider war es im mittleren Teil des Buches etwas langatmig, die Sicht von Manon war nicht wirklich interessant für mich. Auch die Sicht von Dorian, hat sich manchmal etwas gezogen. Aber trotzdem war das Buch total spannend.

Celaena geht eine riesen Verwandlung im Buch durch. Sie schafft es, sich anderen gegenüber zu öffnen und fängt an ihre Vergangenheit zu akzeptieren, genauso wie ihr „Schicksal".
Chaol hatte ebenfalls Problem, eine Seite zu wählen. Da waren so viele unterschiedliche, verwirrende Gedanken die er hatte, allerdings schafft er es am Ende sich für eine zu Entscheiden und macht eine riesige charakterliche Entwicklung.
Dorian fängt ebenfalls an, sein „Schicksal“ zu akzeptieren, so wie er Celaena vollkommen gehen lässt.
Manon, aus deren Sicht in diesem Buch öfters geschrieben wird, ist eigentlich eine Hexe, die kein Herz und keine Seele hat. Doch auch ihr Leben nimmt einige Wendungen an.

Genauso wie die anderen zwei Bände, würde ich dieses Buch weiterempfehlen.
Ich finde es gut, dass die Charakter sich weiterentwickeln und sozusagen reifer werden.
Der Spannungsbogen schoss am Ende unfassbar in die Höhe. Das letzte Fünftel des Buchs war quasi durchgehend ein Spannungshöhepunkt, in dem man ebenfalls viel aus Celaenas/Aelins emotionaler Vergangenheit erfährt, die Meine Augen Furcht werden lies.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.08.2020

Netter Liebesroman

Echo Lake - Liebe findet ihren Weg
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Gabi arbeitet in einem Mädcheninternat, als Hausmutter. Die Mädchen dort sind alle reich und mehr oder weniger verzogen. Als vier der Mädchen einen Wagen kurzschliessen und in einen anderen Staat fahren, ...

Gabi arbeitet in einem Mädcheninternat, als Hausmutter. Die Mädchen dort sind alle reich und mehr oder weniger verzogen. Als vier der Mädchen einen Wagen kurzschliessen und in einen anderen Staat fahren, hat die Schulleiterin die Nase voll. Sie schickt die vier Mädchen in ein Camp, das definitiv nicht den Anspruch der Mädchen entspricht. Da die Schulleiterin die Mädchen nicht ohne Aufsicht dorthin schicken kann, schickt sie Gabi mit, die deshalb ihren lang ersehnten Urlaub ausfallen lassen muss.
Als Gabi und die Mädchen dort ankommen, treffen sie auf den Campleiter Luke.
Luke hat einige Vorurteile den Mädchen und Gabi gegenüber. Allerdings stellen diese sich nicht als komplett wahr heraus.

Gabi ist eine gutherzige junge Frau. Sie richtet sich immer nach den Mädchen und handelt immer in deren besten Interesse. Die Mädchen sind für sie wie eigene Kinder. Ihre Wärme und Gutherzigkeit machen sie zu einen sehr sympathischen Menschen. Allerdings hat sie Probleme, die Kontrolle an jemand anderen Abzugeben.
Luke setzt auch alles daran, den Mädchen etwas Vernunft beizubringen. Er hat eine schwere Vergangenheit und redet über diese nicht gerne. Er hat einen ausgezeichneten Humor und ist sehr fürsorglich.
Leider erfährt man nicht viel über die Mädchen in dem Buch, außer Sam.
Ich hätte mir gewünscht, dass man mehr über sie erfährt und die Arbeit mit den Kindern noch etwas mehr im Mittelpunkt steht.

Die Abenteuer der Gruppe bringen Pepp in das Buch und machen es spannend.
Die meisten Sachen, die sie erlebt haben, waren alle durchaus realistisch und hätten wirklich so passieren können.
Die ein oder andere Handlung konnte ich nicht nachvollziehen und das Ende war ziemlich überraschend und nicht gerade realistisch.

Insgesamt ist das Buch interessant und spannend. Die Figuren, die man kennenlernt, sind alle sehr sympathisch.
Das Buch ist perfekt für zwischendurch geeignet, da es nicht ganz so schwer ist. Wenn es traurig wird, schafft die Autorin es an der richtigen Stelle, die Stimmung mit etwas Humor aufzuheitern.
Das einzige was mich gestört hat, waren die zwei, drei Handlungen, die ich nicht verstehen konnte und das unrealistisch, überraschende Ende.

  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Gefühl