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Marrojeanne

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Veröffentlicht am 05.01.2020

Es ist nicht alles Gold was glänzt

King - Er wird dich lieben
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Den zweiten Teil der King-Reihe "King - Er wird dich lieben" hab ich eigentlich nur gelese bzw. gehört, weil ich irgendwie neugierig war, wie es nun mit Doe weitergeht. Wird sie sich erinnern und wie ...

Den zweiten Teil der King-Reihe "King - Er wird dich lieben" hab ich eigentlich nur gelese bzw. gehört, weil ich irgendwie neugierig war, wie es nun mit Doe weitergeht. Wird sie sich erinnern und wie es jetzt weiter geht mit ihr und King, aber weniger wie es auf "romantischer" Ebene zwischen ihnen sich entwickelt.
Der erste Teil hatte ja mit einigen Cliffhängern geendet:
- Doe ist Mutter
- ihr Vater hat King gelinkt und an die Polizei übergeben
- ihr Jugenfreund und Vater ihres Kindes hat sie ja soo sehr vermisst.

Im Vergleich zum ersten Teil ist diese nicht ganz so düster.
Doe muss sich damit abfinden, dass sie die Tocher eines Senators ist, der seine Arbeit über alles stellt und das sein öffentliches Image mehr bedeutet als familäre Zuwendung. Ihre Mutter interessiert sich auch nicht wirklch für sie. Scheinbar hat nur Tanner ihr Freund sie vermisst. Und natürlich ihr Sohn.
Also muss sie sich erstmal in der Mutterrolle reinfinden.
Währenddessen schlägt sich King mit einem falschen Polizten rum, muss sich einem weiteren Drogen-Boss stellen, der sein Territorium sichern will. Dass es dabei zu einer recht blutigen Auseinandersetzung kommt wird zwar beschrieben, aber als es wirklich spannend wird, wie King aus der Situation rauskommt, wird abgeblendet. Ich könnte mir Vorstellen, dass es eventuell näher beschrieben wird in einem der Nachfolgebände wenn es um Bear/Bär und seine Geschichte erzählt wird.
Doe oder wie sie eigentlich heißt Reymi (?) lernt immer mehr ihre Vergangenheit kennen, wobei sich teilweise Abgründe öffnen, die lieber geschlossen geblieben wären. Ihr ach so toller Freund ist nicht der für den sie ihn gehalten hat. Ihre beste Freundin (Nikki aus Teil 1) hat eine weitaus größere Rolle gespielt als zunächst angenommen.

Letztlich ist nicht alles Gold was glänzt und der Ritter in glänzender Rüstung kann auch mal mit Tattoos um die Ecke kommen.
Die Geschichte hat sich gut gelesen/weggehört, aber diese Anziehungskraft zwischen Doe und King war nicht wirklich da.
Einige witzige Stellen wurden durch Preppy gegeben, der als "Geist" in den Köpfen von Doe und King spukt und regelmäßig Kommentare zu dem aktuellen Geschehnissen abgibt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.12.2019

Man muss schon Dark Romance mögen

King - Er wird dich besitzen
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"King - Er wird dich besitzen" der erste Teil der King-Reihe von T.M. Frazier hab ich jetzt auch gelesen bzw. gehört. An sich stand das Buch schon etwas länger auf meiner Leseliste, aber da es zu Dark ...

"King - Er wird dich besitzen" der erste Teil der King-Reihe von T.M. Frazier hab ich jetzt auch gelesen bzw. gehört. An sich stand das Buch schon etwas länger auf meiner Leseliste, aber da es zu Dark Romance gehört, hab ich bisher immer einen Bogen drum gemacht, weil mir dieses Genre so gar nicht liegt bzw. mich nicht so interessiert.
Aber ich hab mir gedacht ich versuch es mit dem Genre nochmal.
Was soll ich sagen, es wird wohl nicht mein Genre bleiben.
Ich wusste ja schon im Vorfeld das es nicht leicht sein wird, und das eventuell wirkliche Bad Boys, Motorclubs, Drogen, Waffen, Morde etc vorkommen werden und die Sprache auch entsprechend derb sein wird. Und genau all das hab ich auch bekommen.
Nur kann ich nicht sagen, das ich Liebe oder Romance bekommen habe.
Die "Liebesgeschichte" zwischen King und Doe hat sich nicht wirklich wie eine Liebesgeschichte gelesen, sondern eher wie eine besitzergreifende Geschichte.
Wir lernen King kennen, wie er grad aus dem Gefängnis kommt und sein bester Freund Preppy ihm eine Party schmeist, wo auch viele Männer von dem ortsansäßigen Bikern mit von der Partie sind.
Doe kommt zu der Party weil sie sich Schutz von einem der Biker erhofft, sollte einer ein Interesse an ihr zeigen. Da sie momentan auf der Straße lebt und auch noch ihr Gedächnis verloren hat, erhofft sie sich dadurch ein etwas sicheres Leben.
Und genau dort zieht sie die Aufmerksamkeit von King auf sich und dieser betont durchgängig das er sie besitzen will, oder das sie nun sein Besitz ist.
Preppy der beste Freund von King ist an Kings Seite schon seit Kindertagen, als King ihn vor Schlägern in der Schule bewart hat. Auszeichnen tut Preppy sich durch sein loses Mundwerk und seine wirklich derbe Ausdrucksweise. Obwohl er einem doch etwas ans Herz wachsen kann mit der Zeit. [Achtung S P O I L E R!!!]Was dann sein Schicksal zum Ende des Buches besonders schockieren lässt. Besonders in Hinblick darauf, dass es in der King-Reihe ja auch ein paar Bücher über ihn selbst gibt. Diese können dann wahrscheinlich nur noch als Rückblende erzählt werden. Was auch komisch ist, weil von seinem "Love-Interest" in diesem Band so gar keine Rede mehr von war. [Spoiler Ende]

Generell ist die Beziehung zwischen Doe und King nicht so nachvollziehbar, besonders weil Doe eher sich ihr Schicksal ergibt und wenig hinterfragt und auch irgendwie schwach erscheint.
Oder andere Ungereimtheiten, wie zum Ende als [Achtung S P O I L E R] es zu einer Vergewaltigung kommt, bei der Doe zusätzlich noch in den Oberschenkel gestochen wurde mit einem Messer. Aber letztlich scheint das nicht so schlimm gewesen zu sein, obwohl das Messer auf dem Knochen geschabt hatte, dennoch nach ner Woche ohne ersichtliche Probleme ist alles wieder in Ordnung[Spoiler Ende].

Auch wenn mir das Buch jetzt nicht so gut gefallen hat, werde ich mir wenigstens noch den zweiten Band anhören, da Band 1 mit einem Cliffhanger geendet hat und ich wenigstens wissen will, wie es sich noch auflöst.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.12.2019

Zum Ersten, zum Zweiten, Verliebt

Flirting with Fire
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Drei Brüder und 3 beste Freundinnen bilden die Basis von Piper Raynes neuer Serie. Im ersten Teil "Flirting with Fire" steht der älteste Bruder Mauro und Madeline im Mittelpunkt des Geschehens.
Los geht ...

Drei Brüder und 3 beste Freundinnen bilden die Basis von Piper Raynes neuer Serie. Im ersten Teil "Flirting with Fire" steht der älteste Bruder Mauro und Madeline im Mittelpunkt des Geschehens.
Los geht es bei einer Versteigerung für den guten Zweck wo die Freundinnen sich jeweils einen der Brüder ersteigern, bzw. jeweils für eine andere.
So kommt es, das Madeline mit Mauro ausgehen muss. Beide gingen zusammen zur Schule, nur das er halt ein paar Jahre älter war.
Madeline kommt sympatisch rüber auch wenn sie immer etwas verunsichert ist, wegen ihrem Aussehen und sie sich immer noch wie ein häßlicher Schwan fühlt, wie in der Highschool, obwohl sie sich gemausert hat. Manschmal war dieses "nie genug" sein für Mauro aber auch anstrengend zu lesen, das Mauro bei sich jeder bietenden Gelegenheit gezeigt hat, dass er sich jetzt für sie interessiert und dass er zu Schulzeiten eben ein typischer Teenager war. Dennoch waren die Charaktere schön gezeichnet und auch die Brüder interessant um neugierig auf ihre Geschichte zu machen.
Auch hatte die Geschichte eine gute Geschwindigkeit in der die Handlung erzählt wurde. Erst ein vermasseltes Date, dann die Auktion für ein Haus, die Renovierung nicht nur des Hauses, sondern auch der Aufbau einer Beziehung bzw. von Vertrauen zwischen Madeline und Mauro.



Vielen Dank an den Forever Verlag und NetGalley für das zur Verfügungstellen eines Rezensionsexemplars.
Witzige Dialoge

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.12.2019

Anstrengend

Midnight Blue
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Ich hatte mich eigentlich sehr darauf gefreut Midnight Blue von L.J. Shen zu lesen, da ich nur Gutes darüber gehört habe und ich auch mal das Genre Rockstar-Romance ausprobieren wollte.
Nur schade, dass ...

Ich hatte mich eigentlich sehr darauf gefreut Midnight Blue von L.J. Shen zu lesen, da ich nur Gutes darüber gehört habe und ich auch mal das Genre Rockstar-Romance ausprobieren wollte.
Nur schade, dass ich mit der Geschichte rund um Indigo und Alex so gar nicht warm geworden bin.

Das die Helden bei der Autorin normalerweise ganz schöne A*-löcher bzw. Mistkerle sind, ist ja bekannt, aber die Krone hat Alex aufgesetzt. So dermaßen egoistisch, rücksichtslos, niederträchtig hatte ich schon lange keinen Charakter mehr.
Und Indigo hatte eigentlich über einen Großteil des Buches auch irgendwie nicht wirklich Rückgrat und hat sich nur wie eine Puppe umherschupsen lassen.
Die Gesichte selbst über den Musiker der so am Boden ist und eine letzte Tour durchführt um auch neue Songs zu schreiben für ein neues Album, der sich von allen missverstanden fühlt, hat sich zwar als Klappentext gut gelesen, aber im Buch hat es sich nur gezogen.
Mehrfach wollte ich schon aufgeben, aber in der Hoffnung das es noch besser wird, hab ich es durchgezogen um weitergelesen.
Die letzten 30-40 Seiten oder so wurden zwar besser, aber so ganz konnte es mich nicht überzeugen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.12.2019

Anstrengend

Midnight Blue
0

Ich hatte mich eigentlich sehr darauf gefreut Midnight Blue von L.J. Shen zu lesen, da ich nur Gutes darüber gehört habe und ich auch mal das Genre Rockstar-Romance ausprobieren wollte.
Nur schade, dass ...

Ich hatte mich eigentlich sehr darauf gefreut Midnight Blue von L.J. Shen zu lesen, da ich nur Gutes darüber gehört habe und ich auch mal das Genre Rockstar-Romance ausprobieren wollte.
Nur schade, dass ich mit der Geschichte rund um Indigo und Alex so gar nicht warm geworden bin.

Das die Helden bei der Autorin normalerweise ganz schöne A*-löcher bzw. Mistkerle sind, ist ja bekannt, aber die Krone hat Alex aufgesetzt. So dermaßen egoistisch, rücksichtslos, niederträchtig hatte ich schon lange keinen Charakter mehr.
Und Indigo hatte eigentlich über einen Großteil des Buches auch irgendwie nicht wirklich Rückgrat und hat sich nur wie eine Puppe umherschupsen lassen.
Die Gesichte selbst über den Musiker der so am Boden ist und eine letzte Tour durchführt um auch neue Songs zu schreiben für ein neues Album, der sich von allen missverstanden fühlt, hat sich zwar als Klappentext gut gelesen, aber im Buch hat es sich nur gezogen.
Mehrfach wollte ich schon aufgeben, aber in der Hoffnung das es noch besser wird, hab ich es durchgezogen um weitergelesen.
Die letzten 30-40 Seiten oder so wurden zwar besser, aber so ganz konnte es mich nicht überzeugen.

  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere