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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.06.2020

Eine Achterbahn der Gefühle

Hate Notes
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Was für eine Reise. So viele verschiedene Genre werden vereint. Von Enemies to Friends to Lovers, Office Romance und immer mit einem gewissen Charme und einer ordentlichen Portion Humor. Die Schlagabtausche ...

Was für eine Reise. So viele verschiedene Genre werden vereint. Von Enemies to Friends to Lovers, Office Romance und immer mit einem gewissen Charme und einer ordentlichen Portion Humor. Die Schlagabtausche zwischen Charlotte und Reed waren sehr unterhaltsam, dennoch war auch Raum für Gefühle.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.06.2020

Wahnsinnig tolle Geschichte

Ein Sonnenstrahl im Regen
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Ach war das schön.

Ach war das schön. <3
"Ein Sonnenstrahl im Regen" von Devney Perry erzählt die Geschichte von Poppy deren Mann bei einem Raubüberfall getötet wurde und versucht die Geburtstagsliste / Bucket-Liste ihres verstorbenen Ehemann zu erledigen. Dabei hatte er aufgeschrieben, welche Dinge er bis zu einem bestimmten Geburtstag gern erledigen möchte, wie zum Beispiel in Götterspeise baden oder zu einem Karatekurs gehen.
Bei einem jenen Karatekurs trifft sie auf Cole, der ihr die Nachricht überbracht hatte, dass ihr Mann getötet wurde, da er Polizist ist. Da sie immer wieder auf einander treffen, entsteht eine Freundschaft und irgendwann hilft er ihr die einzelnen Punkte der Liste abzuarbeiten. Zwischen den beiden gibt es eine gewisse Anziehungskaft, aber da Poppy immer noch irgendwie an ihrem Mann hängt, kann sie sich noch nicht auf Cole einlassen.
Im Grunde hilft ihr das Abarbeiten der Geburtstagsliste sich auch von ihrem verstorbenen Mann zu verabschieden und einen Schlussstrich unter dem Kapitel zu ziehen.
Cole ist immer an ihrer Seite, hilft wo er kann und baut halt eine sehr starke Freundschaft zu ihr auf, was dann irgendwann auch mehr wird.
Erzählt wird das ganze sehr einfühlsam und bedächtig. Es wirkt nicht gehetzt. Auch die Nebencharaktere haben eine Geschichte und im zweiten Band geht es um Molly, Poppys Freundin mit der sie ein Restaurant leitet. Deren Geschichte wird auch noch einmal spannend.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.06.2020

Liest sich gut weg

Duty & Desire – Vorsätzlich verliebt
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"Duty & Desire - Vorsätzlich verliebt" der Auftaktband der Reihe von Tessa Bailey und hier dreht es sich um den Polizeianwärter Charlie und die Köchin Ever. Beide jung, ungebunden und eigentlich nur auf ...

"Duty & Desire - Vorsätzlich verliebt" der Auftaktband der Reihe von Tessa Bailey und hier dreht es sich um den Polizeianwärter Charlie und die Köchin Ever. Beide jung, ungebunden und eigentlich nur auf Spaß im Bett aus, als an einer Beziehung. Für Ever hat diese Entscheidung eher familäre Gründe, weil alle Frauen in ihrem Umfeld eher lockere Affären gehabt haben, als eine wirkliche Beziehung, daher bleiben sie maximal 30 Tage mit einem Mann zusammen und geben ihm dann den Laufpass.
Charlie will eigentlich keine Beziehung, weil er große Pläne hat in seiner Polizeilaufbahn und eine Beziehung wäre da nur hinderlich bzw. würde ihn zu sehr ablenken.
Also die besten Vorraussetzungen für die beiden, dann doch länger zusammen zu bleiben ;)
Die ersten 30 Tage läuft auch alles nach Plan. Charlie und Ever treffen sich fast täglich für Sex und dann geht jeder seine eigene Wege. Bis Ever Schluss macht weil "die Zeit abgelaufen ist". Da merkt Charlie, dass er so ein bisschen mehr will und versucht erstmal als Freund weiter mit ihr zusammen zu sein. Tja und Ever will dann schon etwas festes, nur nicht mit Charlie, weil sie ihn ja schon hatte. Also springt sie in die Untiefen des Datings und probiert verschiedenen Methoden aus, wie Speed-Dating, Online-Dating um den Richtigen zu finden.
Charlie bleibt irgendwie an ihrer Seite um ihr hilfreiche Tipps zu geben und um potentielle Nebenbuhler zu vergraulen, denn er will Ever. Ab da kommt es immer wieder zu witzigen Verwicklungen und die beiden lernen sich dann doch endlich mal näher kennen.
Manchmal während des Lesens hab ich fast vergessen, dass die beiden erst Anfang 20 sind, aber an anderen Stellen wird dann wieder deutlich, dass sie noch so jung sind.
Unterm Strich sind die beiden Protagonisten sich sehr ähnlich. Sie haben einen Weg eingeschlagen, um ihre Eltern nicht zu enttäuschen, aber dabei ihre eigenen Gefühle versucht zu ignorieren.
Ansonsten hat sich das Buch gut weggelesen, bzw. gehört. Die Sprecher waren angenehm, sodass man gut zuhören konnte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2020

Mehr Young Adult Geschichte, als New Adult

Never Let Me Down
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Von Sarina Bowen hab ich mittlerweile schon einige verschiedene Bücher gelesen, wie die Ivy Years, oder die Him/Us-Reihe mit Elle Kennedy zusammen. Daher war ich auch recht gespannt auf "Never Let me Down".

Ich ...

Von Sarina Bowen hab ich mittlerweile schon einige verschiedene Bücher gelesen, wie die Ivy Years, oder die Him/Us-Reihe mit Elle Kennedy zusammen. Daher war ich auch recht gespannt auf "Never Let me Down".

Ich hab New Adult erwartet, aber gefühlt mehr Young Adult bekommen. Wobei bei den Genres die Übergänge ja fließend sind. Aber gefühlt hat es sich eher wie Young Adult gelesen.
Wir lernen in dem Buch Rachel kennen, deren Mutter grad an Krebs gestorben ist und zum aller ersten Mal ihren Vater Frederick kennenlernt (der ein gefeierter Rockstar ist).
Von klein auf war Rachel ein Fan von ihrem Vater und kennt alle Lieder/Alben von ihm. Er hat regelmäßig Alimente bezahlt, also war sie ihm nicht ganz egal.
Da sie zum Zeitpunkt des Todes ihrer Mutter noch minderjährig war, musste sie noch in ein Heim. Zu ihrer Überraschung beantragt Frederick das Sorgerecht was ihm auch (relativ) schnell gewährt wird.
Aber auch wenn er sie dort rausgeholt hat, stellt sich nicht wirklich ein Vater-Tochter-Verhältnis ein. Sie unternehmen zwar ab und zu einige Dinge, wie auch Essen gehen, aber wirklich miteinander reden tun sie nicht. Generell glänzen die beiden irgendwie durch Nicht-Kommunikation. Vielleicht weil sie jeweils Angst haben, wie der andere reagiert, oder nicht wissen, wie sie mit dieser neuen Situation umgehen sollen.
Auch im Laufe der Geschichte, wo Rachel für ein Jahr eine besondere Highschool besuchen kann, zur Vorbereitung auf die spätere Wunschuniversität bleibt das Verhältnis zwischen den beiden komisch.
Auch deckt Rachel Stück für Stück ein bisschen ihre Herkunft und das Verhältnis ihrer Eltern auf, aber zum Schluss bleiben noch sehr viele Fragen.
Auch das Ende fand ich etwas zu abbrubt. Ohne wirklichen Abschluss, dabei bleiben noch viele Fragen offen, wie die Charaktere jetzt weiter machen. Auch wie sich nun z.b. die Beziehung zwischen Rachel und Jack (einem Jungen aus der Schule weiterentwickelt).
Alles in allem macht die Geschichte einen unfertigen Eindruck, als wenn noch was kommen sollte. Aber da das Buch abgeschlossen ist (auch im englischen) ist es unwahrscheinlich, dass nochmal nachgelegt wird.

Auch fand ich den Schreibstil recht einfach gehalten, daher auch mein Eindruck, dass es eher Young Adult ist. Kurze Sätze, eine Aufzählung was gemacht wurde nach der anderen, aber irgendwie dann doch nicht soviel Handlung.
Es gab zwar eine Liebesgeschichte, aber diese stand nicht so im Vordergrund, als die Beziehung zwischen Rachel und ihrem Vater und wie sie lernen damit umzugehen, dass es jetzt den jeweils anderen im Leben gibt.
Interessant dagegen fand ich die Aufteilung des Buches. Weil Rachel auch sehr musikbegeistert ist und Frederick bekannter Rockstar wird das Musik-Thema auch immer wieder aufgegriffen. Die Geschichte selbst ist in 5 Abschnitte geteilt: Overtüre, Duett, Oper, Königliche Galavorstellung und Gegenbewegung. Diese Abschnitte wurden jeweils noch kurz beschrieben, bevor die eigentlichen Kapitel angefangen haben. So in etwa haben sie auch das widergespiegelt, was in dem folgenden Abschnitt erzählt wird. Beispielsweise in der Overtüre wird die Grundsituation genannt, im Duett wie die Protagonisten nebeneinander spielen / agieren.

Das Cover ist halt wie viele aktuelle Young/New Adult Bücher recht nichtssagend und austauschbar gestaltet. Durch die Blätteroptik bekommt es zwar noch einen leicht interessanten Touch, aber viel mit der Geschichte hat es auch nicht zu tun. Vor allem weil es in dem Buch auch viel um Musik geht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2020

Schöne Baseball-Geschichte

Play for Love
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"Play for Love" ist Teil 1 der "The Player" Dilogie von K. Bromberg und vorneweg: am Ende gibts nen fiesen Cliffhanger. Ich hab noch nicht Teil 2 angefangen, aber ich will schon wissen wie es weiter geht ...

"Play for Love" ist Teil 1 der "The Player" Dilogie von K. Bromberg und vorneweg: am Ende gibts nen fiesen Cliffhanger. Ich hab noch nicht Teil 2 angefangen, aber ich will schon wissen wie es weiter geht zwischen Easton und Scout.

Aber zurück zu Buch eins.
Easton ist Profi-Baseballspieler der durch ein Foul verletzt wurde und seine Schulter nicht mehr richtig benutzen kann. Was ja für einen Baseballspieler etwas ungünstig ist. Er besteht drauf, dass er die Reha bei dem besten Physiotheurapeuten absolviert, bei einem Mann der von allen nur "Doc" genannt wird. Seine Überraschung ist groß, wenn am ersten Tag der Physiotherapie eine Frau den Raum betritt. Nach einiger Überraschung/Verwunderung und Unglaube stellt sich raus, dass Scout die Tochter von Doc und ihn nun wieder fit machen will/muss.
Dabei ist ihre Motivation nicht nur darauf aus, den guten Ruf ihres Vaters gerecht zu werden, sondern sie will auch einen dauerhaften Auftrag als Physiotherapeutin erhalten, wenn Easter innerhalb der vorgeschriebenen Zeit wieder spielbereit ist.
Beide Protagonisten haben ihre "Päckchen" zu tragen und beide leiden mehr oder weniger unter dem Druck ihrer Väter und dem Ruf dieser gerecht zu werden. Generell sind sie in vielen Punkten ähnlich, weshalb sie sich auch so gut verstehen. Auch haben sie ähnliche Ängste und das Öffnen des jeweils anderen gegenüber fällt beiden unheimlich schwer.
Man bekommt als Leser auch viel mit, wie es so beim Baseball hinter den Kulissen abläuft.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere