Profilbild von Marysa_99

Marysa_99

Lesejury Profi
offline

Marysa_99 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Marysa_99 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.03.2021

Vier Freundinnen auf einem Geburtstagstrip – es wird nie mehr sein wie zuvor

Birthday Girl - Vier Freundinnen. Ein tödliches Geschenk.
0

Das dunkle Cover mit den roten Elementen erweckt sofort Aufsehen. Es ist düster, mysteriös und geheimnisvoll, was den Inhalt des Buches perfekt widerspiegelt.
Der Schreibstil von Sue Fortin ist sehr einfach. ...

Das dunkle Cover mit den roten Elementen erweckt sofort Aufsehen. Es ist düster, mysteriös und geheimnisvoll, was den Inhalt des Buches perfekt widerspiegelt.
Der Schreibstil von Sue Fortin ist sehr einfach. Sie benutzt kurze, prägnante Sätze, welche leicht verständlich sind. Allerdings ist ihr Schreibstil für mich leider nichts Besonderes gewesen.

In der Geschichte hat man viele verschiedene Charaktere kennengelernt. Allen voran die vier Protagonistinnen Carys, Andrea, Zoe und Joanne. Leider muss ich sagen, dass ich mit den vier Frauen nicht warm geworden bin. Ich fand sie alle unsympathisch und bin mit ihrem Charakter nicht klargekommen.
Die Nebencharaktere haben die Story bereichert, da man erst im Verlauf ihre eigentliche Rolle herausgefunden hat.

Am Anfang des Buches habe ich mich wirklich ein wenig durchkämpfen müssen, da kaum etwas passiert ist. Tatsächlich fand ich es relativ langatmig, sogar langweilig. Als die Geschichte dann aber einen Gang zugelegt hat, konnte ich mit dem Lesen kaum aufhören.
Genauso ging es eigentlich das ganze Buch damit weiter, dass entweder unfassbar viel in kurzer Zeit passiert ist oder man eben wieder eine längere Pause zwischen den Ereignissen hatte.
Was mir gut gefallen hat, war das Aufdecken der Geheimnisse. Jede der vier Frauen hatte etwas zu verbergen, was nach und nach an die Oberfläche kam. Dies mit einer Art Spiel zu verbinden war eine echt gute Idee.
Zum Ende hin bin ich immer begeisterter von der Geschichte gewesen, da es teilweise ganz anders kam, als ich dachte. Allerdings sind dennoch Passagen dabei gewesen, wo ich mir denken konnte, was als nächstes passieren wird. Meistens lag ich da auch genau richtig.
Das Ende des Buches hat mich dann leider wieder ein wenig enttäuscht. Die Hauptstory wurde aufgeklärt, aber ich fand es schade, dass die Charaktere so in den Hintergrund gerückt sind. Ich hätte gerne genau erfahren, wie es mit Carys, Andrea, Joanne und deren Familien weitergeht.

An sich hat mich das Buch wirklich gut unterhalten und man konnte sehr gut mitraten, wer denn nun der oder die Schuldige ist.
Leider konnte mich die Story nur teilweise richtig packen und von sich begeistern. Ich hätte mir noch ein bisschen mehr Nervenkitzel und verwirrende Momente gewünscht.
Mein größtes Manko sind aber tatsächlich die Charaktere, die ich leider alle nicht mochte.

Dennoch kann ich diese Geschichte weiterempfehlen, wenn man gerne selbst miträt und sich von Passagen, in denen nicht so viel passiert, nicht abschrecken lässt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.02.2021

Ein gelungener zweiter Teil mit kleinen Schwächen, aber dennoch großen Gefühlen

Celestial City - Akademie der Engel
5

Das Cover ist wirklich wieder wunderschön geworden und es passt perfekt zum ersten Teil. Außerdem mag ich die Farbgestaltung und das Mädchen mit den schwarzen Flügeln.
Der Schreibstil von Leia Stone ist ...

Das Cover ist wirklich wieder wunderschön geworden und es passt perfekt zum ersten Teil. Außerdem mag ich die Farbgestaltung und das Mädchen mit den schwarzen Flügeln.
Der Schreibstil von Leia Stone ist einfach, bildhaft, emotional und spannend. Ich bin wirklich nur so durch die Seiten geflogen.

Brielles Reise geht in diesem Buch nun endlich weiter. Ich habe mich tierisch auf die Fortsetzung gefreut und ich muss sagen, dass sie mir echt gut gefallen hat.
An Brielle habe ich in diesem Buch ihren Kampfgeist und ihre Fokussiertheit lieben gelernt. Oftmals hat sie leider erst gehandelt, anstatt vorher nachzudenken, aber in schwierigen Situationen kann es schon mal passieren, dass man einfach nur sofort handeln möchte. Brielles Verbundenheit zu ihrer Familie ist in diesem Buch noch ein wenig stärker zur Geltung gekommen. Mickey und ihre Mutter spielen hier eine größere Rolle und ich mochte es sehr, dass die drei wirklich zusammenhalten. Im Vergleich zu Teil eins finde ich schon, dass sich Brielle weiterentwickelt hat.
Lincoln ist ja ein echter Kandidat für einen Bookboyfriend. Ich liebe seine Art und wie er mit Brielle umgeht. Am liebsten würde ich gerne noch mehr über ihn erfahren, leider bekommt man nur sehr sporadisch Informationen über ihn und seine Vergangenheit. Aufgefallen ist mir auch, dass er im Vergleich zu Band eins ein wenig weicher geworden ist. Mir haben die Kommentare während des Unterrichts irgendwie total gefehlt.
Die Nebencharaktere konnten mich auch voll und ganz von sich überzeugen. Leider haben mir die Erzengel ein bisschen gefehlt. Auch die Zickereien mit Tiffany hätten ein wenig öfter vorkommen können. Cool fand ich, dass wir endlich Luzifer kennengelernt haben. Tatsächlich muss ich sagen, dass ich echt mehr über ihn wissen will und warum er sich damals für diese Seite der Welt entschieden hat.

Nun ein paar Worte zur Handlung. Allzu viel möchte ich nicht sagen, da es sich um einen zweiten Teil handelt und ich niemanden spoilern möchte.
Ich empfand die Handlung als emotional, turbulent und schnelllebig. Das Buch setzt genau an den Geschehnissen von Band eins an.
Brielles Entwicklung, vor allem die ihrer Kräfte, ist für mich sehr interessant gewesen. Ich bin echt gespannt, welche wahre Stärke noch in ihr schlummert.
Brielle und Lincoln als Paar sind echt zuckersüß. Ich liebe die beiden einfach. Trotzdem kann ich mir vorstellen, dass es für manche etwas too much sein könnte.
Das Ende des Buches kann ich so nicht akzeptieren. Es gibt so einen riesengroßen Cliffhanger, dass ich mir jetzt schon wünsche, es wäre Juli/August. Ich akzeptiere auch die Entschuldigung der Autorin nicht, sie kann mich nicht einfach so unwissend zurücklassen.

Zu guter Letzt kann ich sagen, dass mich dieses Buch auch wieder von sich überzeugen konnte. Trotzdem habe ich ein paar kleinere Kritikpunkte:
Das Buch ist wirklich schnelllebig. Es passiert viel in kurzer Zeit, denkt man zumindest. Teilweise liegen aber Monate zwischen den Ereignissen. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Aufklärung gewünscht, in welcher Zeit wir uns momentan befinden.
Schade fand ich auch, dass das Buch nur 288 Seiten hat. Ich finde, ein paar Seiten mehr hätten der Geschichte auf jeden Fall gutgetan.
Außerdem kann ich mir vorstellen, dass manche die Story in manchen Dingen als zu perfekt empfinden könnten (das war bei mir nicht der Fall).

Ansonsten ist es eine gelungene Fortsetzung und ich freue mich unfassbar doll auf den dritten Teil.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.02.2021

Gaming, tiefe Gefühle & Humor – Teagan und Parker zeigen uns, dass Videospiele weitaus mehr sind als Unterhaltung

Feeling Close to You
0

Wie auch schon bei Teil eins finde ich die minimalistische Aufmachung des Covers richtig toll. Die Farben harmonieren sehr gut zusammen und die beiden Bücher sehen im Bücherregal wirklich hübsch nebeneinander ...

Wie auch schon bei Teil eins finde ich die minimalistische Aufmachung des Covers richtig toll. Die Farben harmonieren sehr gut zusammen und die beiden Bücher sehen im Bücherregal wirklich hübsch nebeneinander aus.
Tja, Biancas Schreibstil. Fesselnd, humorvoll, berührend, emotional. Ich könnte ewig so weitermachen.

Ich liebe einfach alle Charaktere in diesem Buch. Ich habe sie alle in mein Herz geschlossen.
Teagan ist eine wirklich starke und selbstbewusste junge Frau. Sie weiß genau, was sie will und kämpft dafür. Trotz familiären Schwierigkeiten lässt sie sich nicht von ihrem Traum abbringen und das finde ich unfassbar mutig von ihr. Trotzdem wirkte sie öfter verletzt auf mich. Diese Diversität hat mir wirklich sehr gut gefallen. Und ich liebe ihr Hobby, sehr sogar.
Parker ist ein richtig cooler Typ. Schon in „Finding back to us“ habe ich ihn sehr gemocht. Sein Humor und sein Musikgeschmack sind einfach nur der Hammer. Seine Verbundenheit zu seiner Familie fand ich mega gut beschrieben und ich konnte mich gut in seine Lage hineinversetzen. Außerdem finde ich es mega, dass er und Teagan dasselbe Hobby haben.
Noch ganz kurz props an die Nebencharaktere, denn die haben die Geschichte so viel besser gemacht. Die Chaos-WG macht ihrem Namen wirklich alle Ehre.

Die Themen des Buches sind Gaming und Streaming, was ich persönlich sehr interessant finde. Ich selbst schaue gern anderen bei Videospielen zu oder zocke selbst ab und an mal gerne. Trotzdem ist das Buch auch für all diejenigen etwas, die sich damit absolut gar nicht auskennen. Bianca Iosivoni erklärt die wichtigsten Dinge dazu wirklich sehr gut.
Die Aufmachung des Buches gefällt mir auch wirklich sehr gut. Ab und an sind nämlich Chatverläufe zwischen Teagan und Parker abgebildet, die mich nicht nur einmal zum Lachen gebracht haben. Generell habe ich bei diesem Buch so oft lachen müssen, wie ich es schon lange nicht mehr bei einem Buch gemacht habe.
Für mich ist die Handlung zu keiner Zeit vorhersehbar gewesen. Zumal dann auch noch mehrere Sachen ans Licht gekommen sind, mit denen ich nicht gerechnet habe. Doch auch die hat Bianca Iosivoni sehr gut umgesetzt und mit genügend Feingefühl beschrieben.
Außerdem gab es auch einige interessante Nebenhandlungen und ich fand es cool, dass auch Callie und Keith vorgekommen sind.

„Feeling close to you“ ist eine echt tolle Geschichte, die mich oft überraschen konnte. Ich liebe dieses Buch einfach so so sehr. Ich kann euch diese Geschichte wärmstens empfehlen, lest sie einfach alle.
Für mich ein klares Jahreshighlight und sogar das erste im Jahr 2021.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.02.2021

Wieder einmal hat mir Bianca Iosivoni gezeigt, dass die Zeit alte Wunden heilen kann, wenn man es zulässt

Finding Back to Us
0

Das Cover konnte mich vor allem durch seine Einfachheit und seinen Minimalismus überzeugen. Auch die Farbgestaltung entspricht voll und ganz meinen Vorlieben.
Zu Biancas Schreibstil brauche ich wahrscheinlich ...

Das Cover konnte mich vor allem durch seine Einfachheit und seinen Minimalismus überzeugen. Auch die Farbgestaltung entspricht voll und ganz meinen Vorlieben.
Zu Biancas Schreibstil brauche ich wahrscheinlich nicht mehr allzu viel sagen. Sie ist eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen. Auch hier schreibt sie einfach wundervoll, emotional, fesselnd und humorvoll.

Für mich haben die Charaktere ein wundervolles Bild abgegeben und sehr gut miteinander harmoniert.
Callie ist für mich ein echt interessanter Charakter gewesen. Am besten gefallen hat mir der Einblick in ihre Gefühlswelt. Für mich hat sie nachvollziehbar gehandelt und ist sich selbst immer treu geblieben. Ihre Liebe zu ihrer Schwester Holly und ihrer Stiefmutter Stella ist wirklich deutlich geworden. Ihre Abneigung gegenüber ihrem Stiefbruder Keith ist ebenfalls mehr als deutlich geworden. Die beiden haben mir öfter das ein oder andere Lachen beschert.
Bei Keith hatte ich am Anfang das Problem, dass ich ihn nicht richtig einordnen konnte. Ich fand es auch einfach nur niedlich, wie sehr er seine Mutter liebt und sie nicht enttäuschen möchte. Seine Vergangenheit hat mich schon nachdenklich werden lassen, da ich es schon wirklich krass finde, was er alles erlebt hat. Mit am besten fand ich, wie er auf Callie reagiert und wie er sie in den Wahnsinn getrieben hat.
Die Nebencharaktere haben die Geschichte rund gemacht. Stella und Holly sind solch liebenswerte Charaktere, dass ich sie am liebsten knuddeln möchte. Parker hat sich mit seinen humorvollen Bemerkungen und seinem Musikgeschmack in mein Herz geschlichen. Und Callies beste Freundin Faye ist ein wirklich wundervoller Mensch.

Die Handlung ist für mich unvorhersehbar und absolut emotional gewesen. Ich habe Callies & Keiths Geschichte wirklich von Anfang bis Ende geliebt.
Sehr oft bin ich echt total gerührt gewesen. Vor allem, als ich die Geschichte von Callies Dad erfahren habe. Dementsprechend fand ich es von Callie sehr mutig, dass sie die Ereignisse von damals noch einmal aufgerollt hat. Dadurch hat die Geschichte eine andere Wendung bekommen.
Die ganze Stiefgeschwister-Sache habe ich echt gemocht. Vorher habe ich noch keine derartige Geschichte gelesen. Ich kann nur sagen: Lasst euch davon nicht abschrecken. Anfangs mag es vielleicht ein wenig komisch sein, aber an sich gewöhnt man sich schnell daran. Callie & Keith sorgen schon dafür, dass man sie mag.

Zuletzt möchte ich noch sagen, dass „Finding back to us“ ein super Buch für Zwischendurch ist. Es liest sich durch den lockeren Schreibstil wirklich echt schnell und die Gefühle bleiben nicht auf der Strecke.
Ansonsten habe ich an diesem Buch wirklich keine negative Kritik.

Ich liebe die Bücher von Bianca Iosivoni wirklich sehr und kann sie jedem New-Adult-Fan ans Herz legen. Eine absolute Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.02.2021

World-Building at its best – Marie Graßhoff hat mich auch hier wieder vollkommen von sich überzeugt

Kernstaub
0

Das Cover von Kernstaub hat mich komplett in seinen Bann gezogen. Es ist düster, die gezeigten Elemente kommen auch in der Geschichte vor und es ist ein absoluter Eyecatcher.
Der Schreibstil von Marie ...

Das Cover von Kernstaub hat mich komplett in seinen Bann gezogen. Es ist düster, die gezeigten Elemente kommen auch in der Geschichte vor und es ist ein absoluter Eyecatcher.
Der Schreibstil von Marie Graßhoff ist auch in diesem Buch wieder phänomenal. Sie verwendet eine bildhafte Sprache, durch die man sich die Welt und die Charaktere noch besser vorstellen kann. Wie auch in ihrer „Neon-Birds-Trilogie“ sind auch hier einige poetische Passagen enthalten. Trotzdem empfand ich die Welt und damit auch den Schreibstil oft als eher komplex, daher sollte man schon konzentriert lesen, um alles genau verstehen zu können.

Man lernt in „Kernstaub“ unfassbar viele Charaktere und deren Sichten kennen. Auch hier erfährt man erst durch das Lesen, aus welcher Sicht das jeweilige Kapitel geschrieben ist. Das gefällt mir wirklich gut, denn so muss man auch selbst sein Gehirn noch ein wenig einsetzen.
Die Protagonistin der Geschichte ist Mara. Sie wurde sozusagen komplett aus ihrer Welt herausgerissen und musste sich in eine neue eingliedern. Ihre Entwicklung empfand ich als sehr realistisch und auch echt krass. Anfangs war sie noch schüchtern und zurückhaltend und am Ende des Buches hatte ich das Gefühl, eine komplett andere Person in ihr zu sehen. Sie war selbstbewusst, selbstsicher und mutig. Der Weg, den sie gegangen ist, wahr so unfassbar interessant mitanzusehen.
Der männliche Protagonist ist Juan, welcher für mich tatsächlich über das gesamte Buch eher etwas blass wirkte. Ich habe, meiner Meinung nach, zu wenige Informationen über ihn bekommen, wodurch ich ihn und seine Handlungen oft nicht ganz nachvollziehen konnte. Zum Ende des Buches habe ich ihn aber trotzdem gemocht, da er dann für mich ein wenig greifbarer geworden ist.
Die Nebencharaktere Glen, Sia, Nero, Ciar und noch so viele mehr haben die Geschichte rund gemacht. Jeder Nebencharakter hat etwas zur Story beigetragen.

Zuerst einmal muss ich sagen, dass die Welt, die die Autorin hier erschaffen hat, einfach unfassbar komplex ist. Ich finde es Wahnsinn, wie sie sich das alles ausdenken und zu Papier bringen konnte.
Das Buch ist mit 974 Seiten das bisher dickste Buch, welches ich bis jetzt gelesen habe. Trotz dieser Länge hat es sich aber nicht gezogen. Die Story erschien mir schlüssig und spannend. Außerdem sind auch einige Plottwists dabei gewesen, die mich sprachlos gemacht haben.
Tatsächlich fällt es mir echt schwer, den groben Inhalt einfach so zusammenzufassen, da es echt komplex aufgebaut ist. Ich kann nur so viel sagen, dass man im Laufe der Geschichte genau erfährt, wie die Welt funktioniert.

Abschließend möchte ich aber noch erwähnen, dass es mir teilweise echt schwergefallen ist, der Geschichte richtig zu folgen. Ich habe jeden Tag in diesem Buch gelesen und hatte trotzdem irgendwie das Gefühl, nicht richtig hinterherzukommen.
Am Anfang war es für mich auch relativ schwierig, in das System der Welt einzutauchen. Das hat sich im Laufe des Buches aber auf jeden Fall verbessert.
Tatsächlich ist dies kein Buch, was man mal so einfach nebenbei lesen kann. Man muss wirklich mit dem Kopf dabei sein, sonst verliert man bestimmt schnell den Anschluss.

Ich kann wirklich nur eine klare Empfehlung für Marie-Graßhoff-Fans und Dystopie/Sci-Fi-Fans aussprechen.
Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil „Weltasche“ und hoffe, dass mir dieses Buch auch so gut gefallen wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere