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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.05.2021

Konnte mich leider nicht überzeugen

GIRL A
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Der Klappentext von "Girl A" hat mich direkt neugierig gemacht. Bei der Protagonisten, das von der Zeitung als "Girl A" bezeichnet wurde, handelt es sich um eine Frau, die vor vielen Jahren vor ihrem Vater, ...

Der Klappentext von "Girl A" hat mich direkt neugierig gemacht. Bei der Protagonisten, das von der Zeitung als "Girl A" bezeichnet wurde, handelt es sich um eine Frau, die vor vielen Jahren vor ihrem Vater, der sie und ihre Geschwister in Gefangenschaft hielt und missbrauchte, flüchtete und somit sich und ihre Geschwister rettete. Die Geschichte setzt mit dem Tod ihrer Mutter ein, weshalb Girl A erneut mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird und Kontakt mit ihren anderen Geschwister aufnimmt.

Das Buch ist sehr fesselnd geschrieben und dadurch das die Informationen über das Leben in dem "Horror-Haus",wie es genannt wird, nur häppchenweise kommen, bleibt man bis zum Schluss gespannt, um zu erfahren, was sich hinter diesen Mauern tatsächlich alles zugetragen hat. Auch die Geschichte und Werdegegang der einzelnen Betroffenen ist interessant zu verfolgen, aber ich muss zugeben, dass für mich die Haupthandlung, in der es um das Erbe der verstorbenen Mutter ging, an mir immer ein wenig vorbeigingen. Die "überraschende" Wendung am Ende war für mich leider ein wenig vorhersehbar und konnte mich nicht so ganz mitreißen. Am spannendsten blieben wirklich die Rückblenden mit den Erinnerungen an die Zeit im Horror-Haus, da die Autorin die Atmosphäre sehr gut einfängt. Leider sprang sie auch oft zwischen den Perspektiven von Girl A, den Rückblenden und den anderen Geschwistern hin und her, sodass ich oftmals ein bisschen verwirrt war, an welcher Stelle der Geschichte ich mich gerade befinde. Das hat meinen Lesefluss leider zu oft unterbrochen und war für mich der größte Makel an diesem Buch. Das konnte selbst der mitreißende Schreibstil der Autorin nicht ganz herausreißen.

Rundum hat das Buch durchaus seine Stärken, aber ebenso seine Schwächen und bleibt somit für mich im Mittelmaß. Es war interessant zu lesen, aber es gibt viele andere Bücher, die ich eher empfehlen würde.

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Veröffentlicht am 01.05.2021

Wunderschöne Geschichte

Die Telefonzelle am Ende der Welt
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In dem Buch geht es um Yui und Takeshi. Beide haben einen geliebten Menschen verloren. Yui bei einem schlimmen Tsunami ihre junge Tochter und ihre Mutter. Takeshi seine Frau. Die beiden treffen aufeinander ...

In dem Buch geht es um Yui und Takeshi. Beide haben einen geliebten Menschen verloren. Yui bei einem schlimmen Tsunami ihre junge Tochter und ihre Mutter. Takeshi seine Frau. Die beiden treffen aufeinander als sie sich zum "Telefon des Windes" aufmachen. Das ist eine alte Telefonzelle, die abgelegen auf einem Berg platziert wurde, damit Leute mit den Verstorbenen kommunizieren können, denn wenn man den Hörer abnimmt, hört man das Rauschen und die Stimmen des Windes.

Die Telefonzelle, die in der Geschichte eine große Rolle spielt, gibt es wirklich. Nach dem schlimmen Tsunamiunglück, das sich 2011 in Japan zugetragen hat, wurde die Telefonzelle von einem Bewohner aufgestellt, damit trauernde Menschen dort Trost finden können. Die Geschichten von Yui und Takeshi sind zwar erfunden, aber für viele, die schon geliebte Menschen verloren haben, sehr nachvollziehbar. Die Protagonisten sind mir leider bei der Erzählung tatsächlich etwas zu vage geblieben. Die Autorin konnte zwar deren Gefühle sehr gut transportieren, aber ansonsten gelang es mir nie, bei den Figuren ein Bild in meinem inneren Auge aufzubauen. Der Schreibstil der Autorin dagegen hat mir sehr gut gefallen. Ich kann nicht genau beschreiben wieso, aber er passt sehr gut zur japanischen Atmosphäre und der Thematik. Ich fühlte mich zwischen den Seiten geborgen, selbst bei den traurigen Stellen und auch wenn die Figuren für mich nicht ganz hervortraten, so taten es ihre Gefühle.

FAZIT:
Mit wundervollen Worten schildert die Autorin Laura Imai Messina eine berührende Geschichte über Verlust, Leiden, Hoffnung und Liebe. Auch wenn die Protagonisten ein wenig kurz kommen, so kann ich diese schöne Geschichte nur empfehlen!

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Veröffentlicht am 25.04.2021

Tolle Rezepte!

Simply Sofia
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"Simply yummy" steht auf der Rückseite des Buches und diese beiden Worte treffen es genau. In diesem Buch finden sich nämlich einige sehr leckere Rezepte, mit übersichtlichen Zutatenlisten und klaren Anweisungen, ...

"Simply yummy" steht auf der Rückseite des Buches und diese beiden Worte treffen es genau. In diesem Buch finden sich nämlich einige sehr leckere Rezepte, mit übersichtlichen Zutatenlisten und klaren Anweisungen, sodass das Nachkochen viel Freude bereitet. Besonders schön ist auch die Gestaltung und die Fotos, sodass auch das Durchblättern und Störbern viel Freude macht.

Eingeleitet wird das Buch mit allgemeinen Kapiteln über das Thema Yoga, achtsamer Lifestyle und Umwelt. Für Einsteiger in diese Thematik mag das bestimmt sehr spannend sein, aber für mich war es leider ein bisschen zu oberflächlich, da jedem Thema nur wenige Seiten gewidmet waren. Besonders zum Thema Yoga und Atemübungen hätte ich gerne mehr gelesen.

Rundum kann ich das Buch aber empfehlen und freue mich schon darauf, Sofias Rezepte nachzukochen!

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Veröffentlicht am 13.04.2021

Fesselnd!

Weiter Himmel
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Bei "Weiter Himmel" handelt es sich um den fünften Band in der Jackson Brodie-Reihe, wobei ich aber keinen der Vorgängerbände gelesen habe. In diesem Band steht nicht Jackson im Vordergrund. Er teilt sich ...

Bei "Weiter Himmel" handelt es sich um den fünften Band in der Jackson Brodie-Reihe, wobei ich aber keinen der Vorgängerbände gelesen habe. In diesem Band steht nicht Jackson im Vordergrund. Er teilt sich das Scheinwerferlicht mit den anderen Charakteren. Zu Beginn erscheinen sie wie Bilderbuchcharaktere, sehr einfach gezeichnet, mit "offensichtlichen" Motiven, Wünschen und Zielen und erst im Laufe des Romans entfaltet sich die wahre Dynamik der Geschichte und man wird in ihren Bann gezogen. Gerade diese Charaktervielfalt und die versteckten Seiten an den Charakteren fand ich faszinierend und sorgten dafür, dass ich das Geschehen gespannt verfolgt habe.

Atkinson spielt geschickt mit den Erwartungen des Lesers, bringt viele interessante Wendungen hinein und hält die Spannung durchwegs aufrecht. Stellenweise erschien mir die Geschichte, besonders was das Ende betrifft, ein wenig zu konstruiert, da sich ein Puzzleteil beinahe zu nahtlos in das andere fügte. Trotzdem bot mir der Roman beim Lesen sehr viel Unterhaltung!

Fazit:
Kate Atkinson überzeugte mich mit einer fesselnden Atmosphäre, authentischen Charakteren und unerwarteten Wendungen. Manchmal waren mir die Zufälle und Ereignisketten ein wenig zu offensichtlich, aber davon abgesehen, ein wirklich interessanter Roman!

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Veröffentlicht am 05.04.2021

Toller Roman!

Jeder Tag ist eine Schlacht, mein Herz
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Das Buch wird aus der Sicht von Zelda erzieht. Aufgrund von einem Fetalem Alkoholproblem, erlebt sie Welt ein wenig anders als die anderen. Andere mögen sie vielleicht als seltsam beschreiben, doch dabei ...

Das Buch wird aus der Sicht von Zelda erzieht. Aufgrund von einem Fetalem Alkoholproblem, erlebt sie Welt ein wenig anders als die anderen. Andere mögen sie vielleicht als seltsam beschreiben, doch dabei ist die junge Dame vielmehr besonders. Besonders kreativ, besonders emotional und besonders wild. Denn Zeldas große Vorbilder sind Wikinger! Als Leser kann man gar nicht anders als Zelda ins Herz zu schließen. Tapfer kämpft sie sich durch all die Herausforderungen, die das Leben leider so mit sich bringen: die Probleme ihres Bruders, der in dubiose Geschäfte verwickelt ist, Herzschmerz und der Weg in die Selbstständigkeit.

Beim Lesen musste ich mehrmals schmunzeln, weil der Autor Zeldas Leben so lebhaft schildert und mit ihr wirklich eine tolle Protagonistin erschaffen hat. Der flotte Schreibstil passt perfekt zur Geschichte und die Seiten fliegen nur so dahin. Für mich war das Buch leider viel zu schnell vorbei, aber es bleibt mir auf jeden Fall gut in Erinnerung!

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