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Veröffentlicht am 28.11.2021

Sicherheit ist eine verdammt fiese Illusion – Jeder von uns hat mit etwas zu kämpfen

Sicherheit ist eine verdammt fiese Illusion
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Kurzmeinung
In diesem Buch begleiten wir Mia und Jake. Die beiden lernen zu verstehen, dass Schmerz – egal welcher Art – einfach zum Leben dazu gehört.

Rezension
In dem Buch Sicherheit ist eine verdammt ...

Kurzmeinung
In diesem Buch begleiten wir Mia und Jake. Die beiden lernen zu verstehen, dass Schmerz – egal welcher Art – einfach zum Leben dazu gehört.

Rezension
In dem Buch Sicherheit ist eine verdammt fiese Illusion wird uns die gemeinsame Geschichte von Mia und Jake erzählt. Während Mia eine Nervenkrankheit hat, die es ihr verhindert, physische Schmerzen zu empfinden, kämpft Jake gegen den psychischen Schmerz an, dem ihm sein bisheriger Alltag verursacht. Seit ihrer Kindheit musste Mia immer vorsichtig sein – immerhin sind Verletzungen schwer zu erkennen, wenn keine Schmerzen darauf hindeuten, dass einem etwas fehlt. Und Jake? Er passt stets darauf auf, wem er was erzählt, da er sowohl in der Schule als auch im Fitnessstudio ein anderer Mensch ist, als bei sich zu Hause.
Doch was passiert, wenn man immer vor Schmerzen davonläuft? Richtig, sie holen einen an irgendeinem Punkt mit voller Wucht ein. Die beiden lernen zu verstehen, dass man über manche Dinge einfach sprechen muss, anstatt die schwere Last tagtäglich auf den eigenen Schultern zu tragen. Diese zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sprechen sich aus und lernen, einander zu vertrauen. Aber dann trifft sie der Schmerz – wie hätten die beiden denn wissen können, dass Vertrauen - und dass die Liebe - so verdammt wehtun kann?

Über diese Figuren möchte ich etwas sagen
Mia – auf den ersten Blick ist Mia wie eine kleine Superheldin. Sie sagt ständig, dass sie gar keine Schmerzen haben kann. Doch in Wahrheit fühlt sie sich gar nicht wie eine Superheldin. Es macht ihr Kummer, dass sie nichts fühlen kann. Sie macht sich Sorgen, dass sie andere mit ihrem nicht vorhandenen Schmerzempfinden größere Schmerzen zufügen kann, als sie jemals spüren wird. Dann lernt sie Jake kennen und hat zum zweiten Mal in ihrem Leben die Erkenntnis, dass es Schmerz nicht nur in körperlicher Form gibt. Nein, denn seelischer Schmerz ist beinahe schon schlimmer – du kannst ihn nicht kommen sehen und das macht ihn so unausweichlich.
Jake – im ersten Moment kommt Jake wie der typische Draufgänger rüber. Er lässt in der Schule den coolen raushängen, hat eine Freundin, die sich vorzeigen lässt und hat sich sogar im Fitnessstudio schon einen Namen gemacht. Aber dann blickt man hinter die Fassade und muss erkennen, dass er eine Maske trägt und das schon seit geraumer Zeit. Erst durch Mia traut er sich, diese Maske abzulegen, auch wenn es erstmal nur für einen kurzen Moment ist. Sie gibt ihm Halt und Unterstützung in einer Situation, die ihm immer aussichtslos vorkam. Durch sie hat er die Kraft, darauf zu warten, dass all das endlich ein Ende findet.

Das ist mein persönliches Lieblingszitat
„Und das ist es. Dafür ist er gut. Der Schmerz. Zum Lernen. Es hilft nichts, ihm ewig aus dem Weg zu gehen. Er holt einen ja doch ein. Und dann zerfetzt er einen so richtig. So sehr, dass man glaubt, man würde es nicht überleben. Aber hier stehe ich und lebe.“ – Sicherheit ist eine verdammt fiese Illusion, Seite 423

Habt ihr Sicherheit ist eine verdammt fiese Illusion bereits gelesen?
Wenn ja, was haltet ihr von der Geschichte und den Charakteren?
Wenn nicht, ist es schon auf eurer Lese-Liste?

Bis bald!
Michelle :)

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Veröffentlicht am 28.11.2021

Die Rebellinnen von Oxford (Verwegen) – Die Geschichte von Annabelle und Sebastian

Die Rebellinnen von Oxford - Verwegen
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Kurzmeinung
Dieses Buch hat mir beim Lesen sehr viel Spaß gemacht! Große Empfehlung an alle, die sich auch für Stolz und Vorurteil begeistern können.

Rezension
Das Buch Die Rebellinnen von Oxford – Verwegen ...

Kurzmeinung
Dieses Buch hat mir beim Lesen sehr viel Spaß gemacht! Große Empfehlung an alle, die sich auch für Stolz und Vorurteil begeistern können.

Rezension
Das Buch Die Rebellinnen von Oxford – Verwegen beschäftigt sich mit der Geschichte von Annabelle und Sebastian. Die Handlung spielt in England, im Jahr 1879 / 1880 und dieser Zeit entsprechend geht es viel um soziale Klassen. Während Annabelle zu den Bürgerlichen gehört, ist Sebastian ein Herzog und somit könnte man sagen, dass die beiden aus verschiedenen Welten stammen. Hinzu kommt dann noch, dass Annabelle sich aktiv für Frauenrechte einsetzt – etwas, wovon man in Sebastians Kreisen überhaupt nichts hören will. Doch wie es bereits bei Elizabeth Bennet und Mr. Darcy der Fall war, müssen sich auch die Protagonisten aus dieser Geschichte sich bald eingestehen, dass sie von ihrem Stolz und ihren Vorurteilen der anderen Person gegenüber geblendet waren. Aber reicht diese Einsicht aus, um die permanente Distanz, die zwischen ihnen beiden besteht, zu überwinden?

Was ich über die beiden Protagonisten denke
Annabelle Archer – sie war mir direkt sympathisch und ich konnte ihre Empfindungen jederzeit nachvollziehen, obwohl ich von ihrer gesamten Vergangenheit erst gegen Ende des Buches erfahren habe. Annabelle ist eine starke Frau, die ganz genau weiß, was sie will und das auch immer begründen kann. Sie ist keine von den feinen Damen, die ihr Leben lang vorgeschrieben bekamen, wie sie zu sein und zu handeln haben, ohne jemals zu wissen, wieso es eigentlich so sein sollte. Sie hinterfragt Dinge und spricht Themen an, die andere an ihrer Stelle totgeschwiegen hätten und das alles macht sie für mich zu einer tollen Protagonistin.
Sebastian Devereux – anfangs hatte ich diesen Mann für einen aufgeblasenen Vollidioten gehalten, der nur Interesse für seinen Titel und die damit verbundenen Verpflichtungen hegt. Doch genau wie Annabelle wurde ich eines Besseren belehrt – spätestens zu dem Zeitpunkt, als er ihr persönlich hinterher geritten ist, um sie vor der Kälte und Dunkelheit zu schützen. Nicht jeder hätte so gehandelt und das erst recht nicht für jemanden wie Annabelle. Sebastian hat mir wieder einmal klar gemacht, dass man ein Buch nicht nach seinem Cover beurteilen sollte. Er mochte auf den ersten Blick zwar wie ein arroganter Herzog rübergekommen sein, aber auf den zweiten Blick erkennt man dann deutlich, das noch so viel mehr dahintersteckt.

Das ist mein persönliches Lieblingszitat
„‘Würden wir der gleichen Schicht angehören‘, sagte er leise, ‘hätte ich dir damals bei unserem Spaziergang im Irrgarten einen Heiratsantrag gemacht.‘“ – Die Rebellinnen von Oxford (Verwegen), Seite 269

Habt ihr Die Rebellinnen von Oxford – Verwegen bereits gelesen?
Wenn ja, was haltet ihr von der Geschichte und den Charakteren?
Wenn nicht, ist es schon auf eurer Lese-Liste?

Bis bald!
Michelle :)

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Veröffentlicht am 28.11.2021

Burning Bridges – Die Geschichte von Ella und Ches

Burning Bridges
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Kurzmeinung
Lernt mit diesem Band die schöne Stadt Fletcher, Ella, Chester und die Clique der beiden kennen und lieben – genauso, wie ich es getan habe.

Rezension
Der erste Band der Flechter-Reihe handelt ...

Kurzmeinung
Lernt mit diesem Band die schöne Stadt Fletcher, Ella, Chester und die Clique der beiden kennen und lieben – genauso, wie ich es getan habe.

Rezension
Der erste Band der Flechter-Reihe handelt von Ella und Ches, die sich gleich zu Beginn des Buches zufällig begegnen. Das passiert zu Ellas Glück, da sie von ein paar betrunkenen Typen belästigt wird – Chester konnte ihr letztendlich aus der Situation heraushelfen, bevor Schlimmeres passiert. Ella hat sich gerade erst von ihrem Freund – der sie betrogen hat – getrennt und will erstmal nichts von Männern wissen. Und dennoch geht Ches und seine mysteriöse Art nicht aus dem Kopf und wie es der Zufall so will, treffen sich die beiden ein paar Tage später auch schon wieder. Die beiden lernen sich kennen, verbringen mehr Zeit miteinander und Ella erfährt so einiges aus Chesters Leben. Unter anderem auch Dinge, die sie – wenn es nach Ches ging – eigentlich nie hätte erfahren sollen. Denn in der Vergangenheit dieses jungen Mannes ist viel passiert, was nicht nur ihn noch immer verfolgt, sondern was auch Ella in Gefahr bringen könnte. Und hat ihre gemeinsame Geschichte überhaupt eine Zukunft, wenn von der Vergangenheit nicht abgelassen werden kann?

Was ich über die beiden Protagonisten denke
Ella Johns – anfangs habe ich mich mit Ella schwergetan, weil sie sehr sprunghaft war. Sie redet davon, nach ihrer Trennung, Ella 2.0 zu sein und ihr Leben nicht mehr nach einem Mann auszurichten. Aber dann tut sie dann genau das Gegenteil, sobald Ches in ihr Leben tritt. Wenn er da ist, gibt es nichts anderes, was sie interessiert – dann ist sogar ihre geliebte Einhorn-Tasse egal (aus der sie nebenbei bemerkt kein einziges Mal getrunken hat). ABER Ella ist definitiv jemand, auf den man sich verlassen kann, egal wie brenzlig es wird und das hat sie für mich dann wieder unglaublich sympathisch gemacht. Und seien wir doch ehrlich, bei jemandem wie Ches kann man schonmal den Fokus verlieren.
Chester Williams – ich bin mir nicht sicher was das über mich aussagt, vor allem, wenn man an die ersten beiden Begegnungen mit Ches in diesem Buch denkt, aber ich habe ihn direkt gemocht. Er hat auf mich einfach auf Anhieb den Eindruck „harte Schale, weicher Kern“ gemacht und das trifft auch voll und ganz zu! Alleine, wie er sich für seine Familie und seine Freunde einsetzt und wie sehr er sie alle beschützen will, bringt ihm volle 10 von 10 Punkte auf der Bookboyfriend-Skala ein.

Das ist mein persönliches Lieblingszitat
„‘Wieso willst du mir helfen, Ella?‘, murmelte er. ‘Nach allem, was ich dir eben erzählt habe. Ich bin nicht gut für dich.‘ ‘Ich will dir helfen, ganz einfach, weil ich es will.‘ Ich lehnte meine Wange kaum merklich in seine Berührung – vielleicht genoss ich das Gefühl sogar mehr, als ich sollte. ‘Außerdem bestimmst nicht du, was du für mich bist, sondern ganz allein ich.‘“ – Burning Bridges, Seite 172

Habt ihr Burning Bridges bereits gelesen?
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Wenn nicht, ist es schon auf eurer Lese-Liste?

Bis bald!
Michelle :)

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Veröffentlicht am 28.11.2021

A Whisper of Stars (Erwacht) – Das atemberaubende Geheimnis der Insel Hawaiki

A Whisper of Stars
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Kurzmeinung
Ich empfehle dieses Buch allen, die solche Geschichten wie Avatar – Der Herr der Elemente und Disneys Vaiana so vermissen, wie ich es tue.

Rezension
In A Whisper of Stars - Erwacht reisen ...

Kurzmeinung
Ich empfehle dieses Buch allen, die solche Geschichten wie Avatar – Der Herr der Elemente und Disneys Vaiana so vermissen, wie ich es tue.

Rezension
In A Whisper of Stars - Erwacht reisen wir durch Olivia und Finnley nach Hawaiki, wo wir nicht nur die Geheimnisse der Insel entdecken können, sondern auch einiges über das Schicksal von Liv und Finn herausfinden. Doch das Leben der beiden ändert sich erst, als ein geheimnisvoller Fremder – Jenkins – anreist und ihnen einige Dinge erzählt, von denen sie nie zu träumen gewagt hätten. Was steckt wirklich hinter der Insel, auf der Olivia ihr gesamtes, bisheriges Leben verbracht hat? Und was hat es wirklich mit der Welt auf sich, die außerhalb von Hawaiki existiert? Die wichtigste Frage ist jedoch, ob Liv und Finn auch bereit sind, alles zu riskieren, um das Schlimmste zu verhindern. Denn die Wahrheit ist, dass nichts so ist, wie es bisher den Anschein erweckt hat.

Habt ihr A Whisper of Stars - Erwacht bereits gelesen?
Wenn ja, was haltet ihr von der Geschichte und den Charakteren?
Wenn nicht, ist es schon auf eurer Lese-Liste?

Bis bald!
Michelle :)

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Veröffentlicht am 28.11.2021

Enola Holmes – Die kleine Schwester von Sherlock Holmes löst ihren ersten Fall

Der Fall des verschwundenen Lords
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Kurzmeinung
Gemeinsam mit Enola Holmes lösen wir ihren ersten Fall in London, wo sie sich auch gleich als Konkurrenz für ihren Bruder Sherlock entpuppt.

Rezension
Mit dem Band Enola Holmes – Der Fall ...

Kurzmeinung
Gemeinsam mit Enola Holmes lösen wir ihren ersten Fall in London, wo sie sich auch gleich als Konkurrenz für ihren Bruder Sherlock entpuppt.

Rezension
Mit dem Band Enola Holmes – Der Fall des verschwundenen Lords beginn die Geschichte der kleinen Schwester des allseits bekannten Detektivs Sherlock Holmes.
Wenn es nach ihrer Mutter geht, kommt Enola - passend zu ihrem Namen (rückwärts geschrieben „Alone“) - bestens alleine zurecht. Allerdings will sie das gar nicht. Das zeigt sich vor allem am Morgen ihres 14. Geburtstags. Enolas Mutter ist spurlos verschwunden und gegen den Willen ihrer beiden älteren Brüder – Sherlock und Mycroft – reist das junge Mädchen schließlich alleine nach London, wo sie ihre Mutter aufgrund einiger hinterlassener Hinweise vermutet. Dabei ahnt sie nicht, dass ihr so sorgsam durchdachter Plan bereits auf dem Weg in die Hauptstadt ins Wanken gerät.

Über diese Figuren möchte ich etwas sagen
Enola – trotz ihres Alters traut Enola sich bereits eine ganze Menge zu, womit sie während dieser Geschichte nicht nur einmal auf die Nase fällt. Dennoch hat sie ein ähnlich gutes Gespür wie ihr Bruder Sherlock, weshalb sie immer einen Weg aus den misslichen Lagen herausfindet. Außerdem es ist auf eine gewisse Art und Weise inspirierend, wie selbstbewusst sie all dies angeht.
Tewksbury – dieser junge Lord hält sehr viel auf sich selbst und ist sich offenbar nicht bewusst, dass er ohne seinen Adelstitel nicht gerade viel auf die Reihe bekäme. Mit gerade mal zwölf Jahren läuft er von daheim weg, weil er seiner Verantwortung entfliehen will. Natürlich wird nach ihm gesucht und Enola gerät mitten in diesen Fall hinein.
Sherlock und Mycroft – es hat mich schon wirklich erschreckt, dass die beiden ein so distanziertes Verhältnis zu ihrer kleinen Schwester haben. Sicher, der Altersunterschied zwischen den beiden und Enola ist sicher um einiges größer als es bei Geschwistern für gewöhnlich der Fall ist, aber dennoch. Allerdings muss man Mycroft zugutetun, dass er sich immerhin darum bemüht, seiner Schwester zu helfen – ganz im Gegensatz zu Sherlock, der eher den Eindruck macht, als würde er sich der Situation lieber wieder entziehen.

Das ist mein persönliches Lieblingszitat
„So schnell ich konnte, kletterte ich ihm nach und stellte fest, dass er mit ausgestreckter Hand auf mich wartete, um mir aus dem Gefängnis zu helfen. Obwohl er mich eben noch dumme Gans, Dummkopf und Närrin geschimpft hatte, zeigte der Junge Spuren von Edelmut.“ – Enola Holmes (Der Fall des verschwundenen Lords), Seite 149 / 150

Habt ihr Enola Holmes – Der Fall des verschwundenen Lords bereits gelesen oder den Film dazu auf Netflix geschaut?
Wenn ja, was haltet ihr von der Geschichte und ihrer Umsetzung?
Wenn nicht, ist es schon auf eurer Lese-/Watch-Liste?

Bis bald!
Michelle :)

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