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Veröffentlicht am 30.03.2020

Emotionales Gänsehautfeeling!

Crush
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Juli's Schreibstil ist poetisch, fließend und voller Gefühle. Er liest sich leicht wie eine Feder und wirkt dadurch sehr angenehm. Wo soll ich nur beginnen? Levi lebt mit einer bipolare Störung die sein ...

Juli's Schreibstil ist poetisch, fließend und voller Gefühle. Er liest sich leicht wie eine Feder und wirkt dadurch sehr angenehm. Wo soll ich nur beginnen? Levi lebt mit einer bipolare Störung die sein gesamtes Leben beeinflusst. Allerdings weiß er was ihn gut tut, was nicht und wo seine Grenzen sind. Durch seinen offenen Umgang mit seiner Erkrankung hilft er vielen Menschen. Levi ist mehr als seine bipolare Störung. Er ist kreativ, emotional und unheimlich stark. Auch als Jonathan wieder in sein Leben tritt bleibt Levi fokussiert.



Jonathan hat seinen Punk nie wirklich vergessen und kämpft um ihn. Sein Umgang mit Levi ist überaus verständnisvoll und liebevoll. Empathie ist ein überaus wichtiger Punkt den Jonathan im Umgang mit Levi zeigt. Aber auch er hat Schwächen. Jonathan will es jeden Recht machen und vergisst oft sich selbst. Weshalb ich sein Schweigen gegenüber Ava durchaus verstehen kann. Früher waren sie beste Freunde. Vielleicht da auch schon mehr. Stück für Stück bekommt man zu sehen warum das zwischen den beiden zerbrochen ist.



Die alte Vertrautheit ist nur noch ein schwaches leuchten. Levi kann sich Jonathan schlecht anvertrauen und zieht sich immer wieder aus der Affäre. Dagegen kämpft Jonathan wie ein Löwe um diese Beziehung und muss noch viel lernen um Levi's Dämonen zu verstehen. Es ist ein Drahtseilakt den beide absolvieren müssen während ihre Beziehung langsam zu blühen beginnt. Kein unnötiges Drama sondern ein langsames zueinander finden schmückt die Handlung. Dabei zu zusehen lässt einen selbst sehr emotional werden. Beide sind sehr starke Protagonisten die sich so real anfühlen.



Durch die poetischen Texte wurde ich noch tiefer in die Psyche von Levi gezogen. Anfangs etwas verwirrend und fremd aber schon bald ein Verstehen und akzeptieren was die bipolare Störung für Levi bedeutet. Ein wichtiger Aspekt den Juli sehr sensibel an den Leser gebracht hat. Ich finde es unheimlich mutig einen großen Teil von sich selbst einen Charakter zu geben, gerade dann wenn es um eine psychische Erkrankung geht. Durch diesen Schritt wird die Toleranz und Akzeptanz in der Gesellschaft noch mehr gefördert.



Die Nebencharaktere sind wichtige Akteure und zeigen wie die Gesellschaft mit einer erkrankten Person umgeht. Es gibt sowohl negative als auch positive Reaktionen die auch viel mit Wissen und Erfahrung zutun hat. Bei Crush sind das vorallem sehr wichtige Personen für Levi und Jonathan. Alleine das der Fokus vorallem auf die psychische Erkrankung liegt macht daraus keine klassische lgbtq Romanze sondern ein Buch das jedermann lesen sollte. Ein weiterer großer Schritt hin zur Toleranz. Die Liebe die hier drin steckt spürt man bis ins kleinste Detail. Es ist keine leichte Lektüre. Es ist ein Buch für das man sich Zeit nehmen muss. Eine zauberhafte emotionale Geschichte die mein Highlight 2019 war und einen großen Platz in meinen Herzen hat!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.03.2020

Mehr als eine klassische Gay Romanze!

Find Our Way
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Wie immer kann ich nur sagen das ich das Cover liebe. Generell sind die schönsten Cover von Forever und von Lyx. Es wird das dargestellt was in dem Buch auch geschrieben wurde. Zwar habe ich mir beide ...

Wie immer kann ich nur sagen das ich das Cover liebe. Generell sind die schönsten Cover von Forever und von Lyx. Es wird das dargestellt was in dem Buch auch geschrieben wurde. Zwar habe ich mir beide Protagonisten bildlich anders vorgestellt aber das trifft wahrscheinlich auf jeden Leser zu. Der Schreibstil ließt sich leicht aber das habe ich auch nicht anders erwartet. Ich bin mal wieder total begeistert das nicht nur das "jetzt" ein Thema ist sondern auch die Vergangenheit der beiden.



Die Vergangenheit der beiden spielt eine wichtig Rolle für das Verstehen beider Protagonisten. David ist ein super sympathischer Künstler der fest mit beiden Beinen im Leben steht. Seine Liebe zu seiner Kunst und sich selbst habe ich beim Lesen zu 100 Prozent gespürt. Er ist zu seinem Umfeld ehrlich und steht zu seinem gesagten. Auch sein kleines Problem macht ihn nicht weniger sympathisch. Keiran wirkt zu Beginn stark und das wird auch in den Rückblenden dargestellt. Mir war von Anfang an klar das sich dahinter ein komplett anderer Mensch befindet.



Er wird komplett von seinem Vater unterdrückt und steht nicht zu sich und seinen Werten. Seine unsichere und süße Art hat mich komplett verzaubert. Seine Wandlung in der Geschichte ist schön anzusehen. Die Beziehung der beiden ist am Anfang kühl und distanziert. Keiran versucht wieder einen Draht zu David zu finden aber er macht es ihn nicht zu leicht. Sieht man sich die gemeinsame Vergangenheit der beiden an weiß man auch warum. Die Freunde der beiden unterstützen beide gleichermaßen und schlagen sich dabei auf keinerlei Seite.



Endlich einmal ein Buch wo die Freunde auch wirklich Nebencharaktere sind und nicht den Fokus des Buches einnehmen. Der Hauptfokus liegt auch nicht zu 100 Prozent in der Liebesbeziehung der beiden Protagonisten. Ein großer Teil wird von Keiran eingenommen der seinen Platz im Leben finden muss, nachdem er aus seinem Elternhaus ausgebrochen ist. Auch David hat mit einem Problem zu kämpfen das authentisch in der Geschichte behandelt wird. Beide haben ihre Päckchen zu tragen kommen sich aber trotzdem langsam wieder näher.



Fazit Find our way ist keine klassische Gay Romanze. Sie behandelt weitaus mehr als die Liebesbeziehung der beiden Protagonisten. Als Leser wird man in einem Strudel aus Gefühlen hineingezogen und so schnell auch nicht mehr entlassen. Die Wandlung beider Protagonisten mit ihren eigenen Problemen ist ein starker Punkt in der Geschichte und wurde authentisch umgesetzt. Vorallem liebe ich es das die Beziehung langsam wächst. Wer nicht auf reine Gay Romanzen steht wird hier nicht enttäuscht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.03.2020

Schwacher zweiter Teil des Spin Offs

The Risk – Wer wagt, gewinnt
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Brenna war mir im ersten Teil wahnsinnig sympathisch. Sie wirkte taff, kess und war nicht auf den Mund gefallen. Sie hat sich bewusst gegen die Hilfe von ihren Vater entschieden um alleine alles zu schaffen. ...

Brenna war mir im ersten Teil wahnsinnig sympathisch. Sie wirkte taff, kess und war nicht auf den Mund gefallen. Sie hat sich bewusst gegen die Hilfe von ihren Vater entschieden um alleine alles zu schaffen. Allerdings war sie mir als Hauptprotagonistin etwas zu falsch. Sie will nicht durch ihren Namen überall reinkommen aber als es um ihren traumjob ging war ihr das egal und sie hat Jake missbraucht. Jake ist ein klassischer Sportler der einen ähnlichen Charakter wie Brenna hat. Er ist ebenfalls sehr direkt und sehr charmant. Sein Sport ist alles für ihn bis Brenna kam. Durch ihr Erscheinen zeigte sich seine gefühlvolle Seite und das er nicht nur der taffe Eishockeyspieler ist.


Die Beziehung der beiden ist am Anfang eher von Hass geprägt. Sie necken sich liebevoll auf ihre Weise und wollen den anderen nicht. Durch Brennas Lüge kommen sie sich näher. Der Schreibstil hat mir wie im ersten Teil toll gefallen aber auch hier sind ziemlich viele sexuelle Anspielungen vertreten. Mir fehlte einfach die romantik und noch mehr Gefühl. Ich muss leider sagen das mir der erste Teil um Welten besser gefallen hat. Der zweite Teil war leider ein Griff ins Klo. Mir waren es zu viele Charaktere und was im ersten Teil zu wenig an Dramen war, war im zweiten zuviel. Vieles hatte nichts mit Brenna und Jake zutun. Ich stehe zu 100% hinter Feminismus aber was hier im Buch gezeigt wurde, war überhaupt nicht schön.


Ich mochte es das die Thematik Platz gefunden hat aber so richtig ausgearbeitet wurde es nicht. Brenna hat nichts dagegen unternommen und dadurch wirkte es einfach too much. Die ganze Handlung hat sich gezogen wie ein Kaugummi und so richtig bumm gemacht hat es nicht. Zwar gab es starke Momente und auch ernste Thematiken aber das wurde ziemlich schnell wie abgehackt. Ich hätte mir mehr Fokus auf 1 oder 2 Thematiken gewünscht und nicht Zuviele, die nicht richtig ausgearbeitet wurden. Für mich leider ein sehr schwacher Teil.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.03.2020

Gelungenes Spin Off

The Chase – Gegensätze ziehen sich an
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Colin aka fitz wird im Buch als Sportler und Nerd beschrieben. Wobei er mit seinem typischen Sportler Körperbau nicht in das Klischee eines Nerds hineinpasst, was mir widerrum super gefallen hat. Er ist ...

Colin aka fitz wird im Buch als Sportler und Nerd beschrieben. Wobei er mit seinem typischen Sportler Körperbau nicht in das Klischee eines Nerds hineinpasst, was mir widerrum super gefallen hat. Er ist sympathisch, Tiefgründig und ein sehr witziger Mensch. Das er nicht jeden direkt vertraut finde ich eine schöne Eigenschaft von ihn.

Summer als Protagonistin ist manchmal oberflächlich, zu aufgedreht und macht viel Wirbel um nichts. Ein waschechtes Drama Barbie Girl. Trotzallem ist sie intelligent, witzig und muss sich Tag täglich neu behaupten. Die Beziehung zwischen den beiden ist ein ewiges hin und her. Beide fühlen sich von den jeweils anderen angezogen aber bleiben stur wie ein Esel. Ihre Beziehung ist keine klassische wie sie normalerweise in New Adult Büchern dargestellt wird. Ein Sportler der ein Nerd ist und eine Dramaqueen die nicht nur hübsch ist. Gerade weil beide witzig und charmant sind passen sie gut zusammen.


Von den Nebencharakteren sind mir genau zwei besonders in Erinnerung geblieben. Hunter der mit Colin befreundet ist und der für summer mehr als bloße Freundschaft empfindet. Ich mag ihn und deshalb tut mir das herumgespiele von summer so leid. Brenna die beste Freundin von summer ist kess, wahnsinnig sympathisch und nicht auf den Mund gefallen. Ich liebe sie als Charakter. Der Schreibstil war locker leicht aber mir haben die vielen sexuellen Anspielungen nicht wirklich gefallen. Ich hätte mir da mehr klasse gewünscht und ein ticken mehr romantik. Dafür mochte ich die Abwechselnde Sichtweise. Die Handlung war leicht mit wenig Drama. Zwei zentrale Thematiken kamen vor und wurden zu 80 Prozent gut umgesetzt.


Die Lernschwäche von summer war ein ständiges Thema aber wurde nicht zu übertrieben dargestellt. Allerdings hätte ich mir bei der Thematik mit Laurie mehr Bildfläche gewünscht. Sexuelle belästigung darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden und gehört vernünftig ausgearbeitet. Die Charaktere wurden authentisch ausgearbeitet wobei ein paar Charaktere einen eher blassen Eindruck auf mich hatte. Eine typische Campus Geschichte mit viel Liebe, Sex, wenig Drama und Freundschaft. Für mich war das Spin off zu Campus reihe ein gelungenes New Adult Buch mit sport Thematik.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2020

Schöne New Adult Geschichte!

The Right Kind of Wrong
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Zoe ist eine nette und humorvolle junge Frau die ihr eigenes Leben fernab von der reichen Familie lebt. Lebt in ihrer Bücherwelt mit ihrer einhorntasse und die Liebe zu allen erdenklichen Fandoms. Traut ...

Zoe ist eine nette und humorvolle junge Frau die ihr eigenes Leben fernab von der reichen Familie lebt. Lebt in ihrer Bücherwelt mit ihrer einhorntasse und die Liebe zu allen erdenklichen Fandoms. Traut sich kaum ihre eigene Meinung zu vertreten und Sachen klar zustellen die sie nerven. Allerdings ist sie bei Noah von Beginn an schlagfertig.



Noah ist ein stiller Typ der offen wirkt aber eigentlich sehr verschlossen ist. Er vertraut keinen blind und hat eine Vergangenheit die ihn verletzlich wirken lässt. Noah hat eine humorvolle und schlagfertige Seite die einen dahinachmelzen lässt. Er tut sich sehr schwer damit über seine Vergangenheit zu reden. Die dritte in Bunde ist Kate die quirlig und sehr aufgeweckt wirkt. Sie ist sympathisch und genießt ihr Leben in vollen Zügen. Kate ist sehr offenherzig und macht aus ihrem Leben kein Geheimnis. Sie mag es nicht alleine zu sein und hat deshalb immer eine Beziehung.



Die Beziehung zwischen Zoe und Noah ist am Anfang eher negativ. Zoe mag Noah nicht und er nimmt es mit Humor. Beide haben viele gemeinsamkeiten und den gleichen Humor. Dadurch wächst das Vertrauen langsam und beiden verlieben sich schnell ineinander. Noah kann mit Zoe über Dinge reden, die er nicht mit Kate teilen kann/möchte. Aber trotzdem können sie wegen Kate nicht zusammen sein. Zu Beginn muss ich sagen das ich das Cover liebe. Es ist irgendwie schlicht aber doch nicht schlicht. Und das ist das schöne daran. Bei den Protagonisten bin ich zwiegespalten. Noah ist ein klassischer Prota mit einer nicht so schönen Vergangenheit. Er wirkte lebhaft und authentisch. Bei Zoe hatte ich allerdings das Problem das sie mir von Anfang an zuviel war. Sie kann bzw. traut sich nicht offen mit ihrem Umfeld zu reden aber plötzlich als Noah auftaucht traut sie es sich. Zu Beginn bei ihn und dann bei ihrer Familie. Allerdings kann sie es nicht bei Kate und das passt so gar nicht zu ihrer neu entdeckten starken Seite. Ich war und bin auch noch immer kein Fan davon das Zoe jedes erdenkliche Fandom kennt/liebt und das hier Platz gefunden hat.



Für mich hätte eine reduzierter Zoe mit Fokus auf ihren Panikattaken mehr Sinn gemacht. Kate als Prota wirkte mir an manchen Stellen zu blass und sie wird zu sehr ins negative Licht gerückt mit ihren männerverschleiß. Immerhin ist sie es die unter der ganzen Noah/Zoe Geschichte leiden muss. Gerade die Thematiken Verbotene Liebe, Panikattaken, Neid und Betrug wurden authentisch und sehr emotional umgesetzt. Die Gefühle kamen bei mir an und ich habe teilweise mit den dreien mitgelitten. Die Handlung war mir trotzdem leider zu vorhersehbar und es war mir zu wenig Drama für diese Geschichte dabei. Es hat sich teilweise leider sehr gezogen was ich schade fand. Es ist eine leichte New Adult Lektüre die sehr viel Potential aufweist aber wo die Umsetzung einfach nicht rundum gelungen ist.



  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere