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MissIvori

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.09.2020

ein toller Auftakt in die Hunterwelt

Midnight Chronicles - Schattenblick
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Inhalt:
449 entflohene Seelen. 449 Tage, um sie zurück in die Unterwelt zu schicken. Roxy weiß, dass ihre Mission so gut wie unmöglich ist. Dass sie jetzt auch noch ein Auge auf den mysteriösen Shaw haben ...

Inhalt:
449 entflohene Seelen. 449 Tage, um sie zurück in die Unterwelt zu schicken. Roxy weiß, dass ihre Mission so gut wie unmöglich ist. Dass sie jetzt auch noch ein Auge auf den mysteriösen Shaw haben soll, der von einem Geist besessen war und seitdem keinerlei Erinnerungen an seine Vergangenheit hat, passt ihr daher gar nicht. Vor allem weil das Kribbeln zwischen ihnen mit jedem Augenblick, den sie miteinander verbringen, heftiger wird. Und das ist nicht nur für Roxys Herz gefährlich - sondern auch für ihr Leben...

Meinung:
Dieser Reihenauftakt! So lange habe ihn die Midnight Chronicles herbeigesehnt und wurde mit einem so schönen Start in die Hunterwelt belohnt.
Ich liebe den Schreibstil von Bianca, er ist locker und leicht, schön umgangssprachlich und humorvoll, einfach angenehm zu lesen. Erzählt wird uns das Geschehen aus Sicht von Roxy und Shaw, was mich beiden schön nahe brachte.
Ich befürchtete anfangs, mit Infos überladen werden zu können, doch obwohl wir wirklich viel erfahren, über die einzelnen Hunter, die Leute, ihre Fähigkeiten, fühlte ich mich nie erschlagen von zuviel Input.

Roxy als toughe essenliebende Protagonistin gefiel mir so so gut. Ich liebe ihre Stärke, ihre Motivation und ihren eisernen Willen, ihren Bruder zu finden. Shaw, hach Shaw. Er ist von Anfang an ein Charmebolzen, voll Humor und einfach so herrlich sympathisch, dass ich froh bin, dass Roxy ihn fast gekillt hat, und er so bei den Huntern landete. :D Was ich ein bisschen schade fand ist, dass die Beziehung zwischen den beiden etwas mehr hätte sein können, auch wenn ihre enger werdende Bindung wirklich schön rüberkommt.

Auch all die anderen Charaktere - und davon gab es sehr viel - sind so individuell und vielschichtig, so ausgearbeitet, einfach wirklich lebendig.

Was ich besonders gut fand ist, dass hinten im Buch ein Glossar ist. So konnte ich jederzeitig nochmal nachsehen, wer denn nun wer ist.

Der ganze Band ist verhältnismäßig ruhig, wie ein langer Einstieg, was er ja bei einer 6bändigen Reihe auch ist. Trotzdem hat das Buch eine soghafte Spannung, die mich festhielt. Die wird nicht von actionlastigen Szenen, sondern von der Neugier nach mehr getrieben, sodass ich mich trotz des eher ruhigen Tempos sehr gut unterhalten fühlte.

Auch all die herrlichen Anspielungen auf Filme oder Serien waren klasse! Sowas liebe ich ja.

Ich kann es jedenfalls kaum abwarten, mehr über Shaws Vergangenheit und Roxy zu lesen, auch wenn das noch ein wenig dauert. Bis dahin freue ich mich auf Wardens Abenteuer, den ich hier ja schon ein bisschen kennenlernte.

Fazit:
Man nehme zwei Autorinnen die einen immer überzeugen, eine handvoll New Adult, eine handvoll Fantasy, tolle vielschichtige Charaktere, und erhalte einen wunderbaren Einstieg in die Welt der Midnight Chronicles.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.09.2020

ich liebe es!

Hate Notes
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Inhalt:
Reed Eastwood ist arrogant, zynisch und fordernd. Niemand weiß das besser als seine Assistentin Charlotte Darling. Und doch ist sie sich sicher, dass er auch eine andere Seite hat, denn der romantische ...

Inhalt:
Reed Eastwood ist arrogant, zynisch und fordernd. Niemand weiß das besser als seine Assistentin Charlotte Darling. Und doch ist sie sich sicher, dass er auch eine andere Seite hat, denn der romantische Liebesbrief, den sie zufällig gefunden hat, stammt von ihm. Deshalb versucht sie jeden Tag, seine Fassade zum Einsturz zu bringen. Doch Reed hat ein Geheimnis, das eine Liebe zwischen ihnen unmöglich macht. Und so tut er alles, um Charlotte auf Abstand zu halten - und scheitert dabei kläglich.

Meinung:
Dieses Buch! Dieses Autorenduo!
Die Geschichte hat mich wirklich vollkommen überrascht! Ich kenne bereits andere Bücher der zwei Autorinnen, weiß, dass sie mich mit ihren Geschichten mitreißen und überzeugen. Und trotzdem war ich wieder erstaunt, wie toll diese Story ist!
Der Schreibstil ist gewohnt locker und humorvoll, aber auch schön anschaulich, sodass man flink durch die Seiten rauscht. Erzählt wird in der Ich-Perspektive aus beiden Sichten.
Ich muss echt sagen, der Klappentext wird dem Inhalt nicht annähernd gerecht. Erwartet hatte ich eine lockere, leichte Romance, bekommen habe ich eine Achterbahnfahrt der Gefühle und sooo viel Tiefe, dass es stellenweise wehtat.
Charlotte ist eine sehr positive, lebensfrohe Person, die man gern selbst kennen würde. Reed hingehen ist eher zynisch, reserviert und weißt alle von sich ab. Lange grübelte ich über das warum nach. Wo die Story in den ersten 2/3 des Buchs von lustigen und knisternden Szenen und einem Kennenlernen der Figuren beherrscht wird, überschwappte mich im letzten Drittel die Wendung – und die hatte es wirklich richtig in sich!
Auch die Nebencharaktere haben mir alle gut gefallen, vor allem das Verhältnis von Reed zu seinem Bruder und der Oma war klasse. Die Grandma ist aber eigentlich eh der heimliche Star, wie ich finde. :D
Was ich auch schön finde, ist der enge Bezug des Titels zum Inhalt. Hier stimmt wirklich alles!

Fazit:
Ein fantastisches Buch von einem fantastischen Power-Autorenduo, das mich jedes Mal aufs Neue begeistert. Eine absolute Empfehlung. Dieses Buch hat mein Herz im Sturm erobert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.09.2020

ein letztes Mal nach Redwood träumen

Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Knistern
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Inhalt:
Parker Maloney ist der Sheriff der kleinen Stadt Redwood. Und er gehört zu den wenigen Singles des Ortes, die nicht Reißaus nehmen, wenn das sogenannte Drachentrio im Anmarsch ist – drei ältere ...

Inhalt:
Parker Maloney ist der Sheriff der kleinen Stadt Redwood. Und er gehört zu den wenigen Singles des Ortes, die nicht Reißaus nehmen, wenn das sogenannte Drachentrio im Anmarsch ist – drei ältere Damen, die schamlos kuppeln. Er hätte nämlich gar nichts dagegen, verkuppelt zu werden – zumindest bis Maddie Freemont wieder in Redwood auftaucht, seine Erzfeindin aus Highschool-Zeiten. Sie ist die einzige, die ihn mit nur ein paar Worten aus der Fassung bringen kann. Er würde sie am liebsten erwürgen. Oder küssen. Egal, solange sie nur die Klappe hält.

Meinung:
Dieses ist nun schon der fünfte Band einer tollen Wohlfühl-Serie. Man kann aber jeden Band eigenständig lesen. Der Ort Redwood in Oregon ist ein sehnsuchts-Setting. Alles ist sehr schön facettenreich beschrieben, sodass ich mich mehr als einmal dorthin wünschte.
Erzählt wird aus Sicht der 3.Person, abwechselnd aus Sicht der zwei Protagonisten. Um ehrlich zu sein, lese ich lieber die Ich-Perspektive, aber wer die Autorin kennt, weiß wie wunderbar einfühlsam und gleichzeitig auch humorvoll sie schreibt, sodass mir der Erzählstil nichts ausmachte.
Sowohl Maddie als auch Parker waren mir sehr sympathisch. Sie schämt sich für ihre Vergangenheit und will sozusagen alte Rechnungen begleichen. Leider fand ich ihre Lebenssituation etwas zu unrealistisch, genauer will ich hier wegen Spoiler nicht werden.
Zusammen mit Parker spürte man eine tolle Chemie und das Knistern hat einen abgeholt. Die humorvollen Konversationen trieben mir ein ums andere Mal die Lachtränen in die Augen. Doch auch viele andere Emotionen kommen bei dieser Lovestory nicht zu kurz. Da gibt es die ganze Bandbreite über Romantik, Herz-Schmerz und das große Happyend. Das war zwar wirklich sehr sehr kitschig, aber es passt einfach in das Buch hinein.
Auch toll fand ich, dass die Charaktere der anderen Bände am Rande mit erwähnt werden, oder sogar eine gute Nebenrolle haben. Da hat man gleich mehr dieses Gefühl von dazu gehören, weil man die anderen ja bereits „kennt“.

Fazit:
Wieder ein richtiger Lesegenuss aus der Feder von Kelly Moran. Obwohl ich jede Seite genossen habe, war mir das Setting von Maddie aber etwas zu unrealistisch (ich lebe selbst in einem Dorf, Tratsch können wir!). Trotzdem kann ich jedem, der gerne eine neue Wohlfühloase sucht, dieses Buch, oder besser die ganze Reihe nur ans Herz legen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.09.2020

herrlich und zuckersüß

Die Zuckermeister (1). Der magische Pakt
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Inhalt:
Das magischste Abenteuer, seit es Schokolade gibt

An Magie und echte Wunder glauben?

Für die Bewohner der Kleinstadt Belony selbstverständlich, nur Elina hält das alles für Unsinn. Bis ihrer ...

Inhalt:
Das magischste Abenteuer, seit es Schokolade gibt

An Magie und echte Wunder glauben?

Für die Bewohner der Kleinstadt Belony selbstverständlich, nur Elina hält das alles für Unsinn. Bis ihrer nervigen Nachbarin Charlie eine Schokolade in die Hände fällt, die eine seltsame Wirkung hat. Plötzlich ist Elina sich sicher: Charlie wurde verzaubert! Hilfe bekommen die Mädchen ausgerechnet vom verschlossenen Robin. Er gehört zu einer Familie aus Süßigkeitenwerkern - Menschen mit der Fähigkeit, magische Süßigkeiten herzustellen, um anderen damit zu helfen. Und deshalb weiß er: Nur die geheimnisvollen Zuckermeister können Charlies Fluch umkehren. Mit einem Koffer voller magischer Süßigkeiten begeben sich die drei auf eine gefährliche Suche. Denn nicht jeder hält sich an den Pakt, die magischen Süßigkeiten nur zum Guten einzusetzen.

Meinung:
Ich kann frei heraus sagen: Ich liebe liebe liebe dieses Buch! Sehr! Widmen wir uns zuerst der Aufmachung. Das Cover? Ein absoluter Traum, ich weiß gar nicht, wohin ich zuerst sehen soll. Toll ist auch, dass es eine Szene aus dem Buch darstellt. Und dann die Innenaufmachung mit den Illustrationen und kleinen Bildern – so so so wunderschön!
Der Schreibstil ist bildlich, schön einfach und in kurzen verständlichen Sätzen gehalten, passend zum Kinderbuch und hat trotzdem diese fluffige Leichtigkeit, die man aus Tanja Voosens Büchern gewohnt ist. Die Spannung beginnt langsam und wächst dann stetig an, sodass ich das Buch in einem Rutsch lesen musste – nur um am Ende verzweifelt auf Band 2 warten zu dürfen. :D
Erzählt wird dieses Abenteuer aus Elinas Sicht und sie war mir sofort sympathisch. Anfangs fühlt sie sich allein und einsam, weil ihr echte Freunde fehlen und versteht sich eigentlich so gar nicht mit ihrer Nachbarin Charlie. Doch als die beiden dann mit Robin auf ihr magisches Abenteuer gehen, wachsen sie enger zusammen und werden tolle Freunde, die für einander einstehen. Das Ganze wurde einfach wunderbar authentisch rübergebracht und ich habe das Dreierteam in mein Herz geschlossen. Besonders klasse finde ich, wie schön hier die Botschaft über wahre Freundschaft eingebaut ist.
Auch das Setting klingt wie ein süßes uriges Städtchen und manche Häuser habe ich mir einfach als buntere Winkelgassenhäuser vorgestellt. :D
Der bunte, teils verrückte, Haufen an Nebencharakteren rundet das ganze wunderschön ab. Alle Personen haben eine Lebendigkeit in sich, die zwischen den Zeilen hervorstrahlt. Ein Highlight sind natürlich auch die magischen Süßigkeiten mit ihren absolut genialen Namen und Fähigkeiten, einige hätte ich gern selbst mal ausgetestet.

Fazit:
Bei diesem zuckersüßen magischen Abenteuer stimmt einfach alles – vom Cover über wunderbar greifbare junge Helden bis hin zu einer Story, die uns zeigt, was wahre Freundschaft ist! Klares Lesehighlight!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.09.2020

starker Psychothriller

Wie viele willst du töten
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Inhalt:
Happy Birthday! Dein Geburtstag bringt den Tod.
Jedes Jahr bekommt die Polizistin Ellery Hathaway eine anonyme Geburtstagskarte zugeschickt – und dann verschwindet jedes Mal ein Mensch aus ihrem ...

Inhalt:
Happy Birthday! Dein Geburtstag bringt den Tod.
Jedes Jahr bekommt die Polizistin Ellery Hathaway eine anonyme Geburtstagskarte zugeschickt – und dann verschwindet jedes Mal ein Mensch aus ihrem Umfeld spurlos. In Woodbury, einem verschlafenen Ort in Massachusetts, will niemand den Zusammenhang sehen. Aber dort weiß auch niemand, dass Ellery als junges Mädchen in der Gewalt des Serienkillers Francis Michael Coben war. Nun ist offenbar ein Nachahmungstäter am Werk. In ihrer Verzweiflung setzt sich die Polizistin mit Reed Markham in Verbindung, dem FBI-Agenten, der sie damals befreite. Doch Reed istsich nicht sicher, ob er der traumatisierten Ellery trauen kann.

Meinung:
Das Cover ist ein Eyecatcher, vor allem mit dem farbigen Buchschnitt und passt sehr gut zu diesem Thriller.
Der Prolog ist in der Ich-Perspektive von jemanden Unbekanntem geschrieben und ist 14 Jahre her. Was ich gut finde ist, dass er sich am Ende aufklärt. Der restliche Roman wird aus Sicht der 3.Person von Ellery oder Reed erzählt. Es beginnt alles sehr interessant, aber noch etwas ruhig. Das Spannungslevel steigt mit jedem Kapitel langsam aber stetig an.
Die emotionale Situation von Ellery, der Hauptprotagonistin wird dem Leser sehr gut vermittelt. Sie ist sehr zurückgezogen und hat wenig Kontakte in ihrem Wohnort. Reed vertraut sie, weil er sie damals rettete. Da der Roman vorwiegend in einem Ort spielt, wird die Gegend nicht so detailgenau beschrieben, der Ort hingegen schon, sodass man Ellery bei ihren Ermittlungen gut folgen kann. Ich finde sehr gut, dass ich, dank vielen Wendungen, nicht direkt wusste, wer der Mörder ist und am Ende zittert man richtig mit Ellery mit.
Anfangs dachte ich, es würde zwischen Ellery und Reed sich etwas entwickeln, aber das kann ja bei folgenden Bänden vielleicht noch kommen.

Fazit:
Dieser Debütroman von Johanna Schaffhausen ist ein sehr guter Psychothriller. Er glänzt mit starken, komplexen Charakteren und überzeugendem Setting.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere