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Veröffentlicht am 20.11.2019

Eine herzerwärmende Geschichte

Mein Kätzchen Mia
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Meinung:
Mit „Mein Kätzchen Mia“ ist der 3. Band der „Die-kleine-Tier-Reihe“ von Helen Peters vor kurzem erschienen. Wir kennen die vorherigen Bände nicht und haben uns von diesem Buch einfach mal überraschen ...

Meinung:
Mit „Mein Kätzchen Mia“ ist der 3. Band der „Die-kleine-Tier-Reihe“ von Helen Peters vor kurzem erschienen. Wir kennen die vorherigen Bände nicht und haben uns von diesem Buch einfach mal überraschen lassen.

Wir sind durch das niedliche Cover auf das Buch gestoßen. Ein kleines schwarzes Kätzchen, das inmitten von Schnee die Welt erkundet. Ganz niedlich gemalt und absolut passend zum baldigen Winteranfang.

Jasmin und Tom finden in einem Schuppen ein verlassenes Kätzchen. Sie nehmen es mit nach Hause und möchten es natürlich gerne behalten, denn beide lieben Tiere über alles. Aber Jasmins Eltern möchten keine weiteren Tiere und es aus diesem Grund lieber weggeben. Bis es aber soweit ist, darf das Kätzchen bleiben, während sich Jasmin um es kümmert.

Die Kapitel sind recht lange und die Schrift ziemlich klein. Aus diesem Grund habe ich das Buch meiner Tochter (7) vorgelesen. Alleine hätte sie die 136 Seiten zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht geschafft. Aber das macht nichts, denn sie lässt sich nach wie vor unheimlich gerne vorlesen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.

Zwischendurch gibt es immer mal wieder kleine Illustrationen, die die Geschichte perfekt ergänzen.

Uns hat vor allem gefallen, dass Jasmin so tierlieb ist und Tiere gerne rettet. Wie eine „Katzenrettung“ aussieht, fanden wir sehr spannend. Da ich eine Katzenhaarallergie habe, sind Katzen für meine Tochter generell tabu (sie besteht darauf, dass sie Katzen aus dem Weg geht – ich zwinge sie nicht!). Aber auch andere Themen wie der Tod eines geliebten Menschen kommen vor. Die Geschichte ist sehr authentisch und ich glaube, dass sie uns genau deshalb auch so gut gefallen hat. Das Ende fanden wir supertoll und wir sind sehr froh und erleichtert, dass es so gekommen ist.

Fazit:
Eine zuckersüße Vorweihnachtsgeschichte für kleine (Erst-)Leserinnen. Tolle, mutige Kinder, eine authentische Geschichte und niedliche Illustrationen machen „Mein Kätzchen Mia“ zu einem runden Lesevergnügen. Das Ende war sehr schön gewählt!

An dieser Stelle noch ein ganz dickes Dankeschön an den cbj Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars über das Bloggerportal.

Veröffentlicht am 19.11.2019

Spannend und lustig!

Mäc Mief und die ungeheuerliche Nessie
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Kennt ihr eigentlich schon Mäc Mief? Mäc Mief ist ein Schaf, das mit seinem Lieblingsmenschen Finn und dessen Familie in Schottland lebt. In diesem Band möchte die Familie einen Ausflug an den Loch Ness ...

Kennt ihr eigentlich schon Mäc Mief? Mäc Mief ist ein Schaf, das mit seinem Lieblingsmenschen Finn und dessen Familie in Schottland lebt. In diesem Band möchte die Familie einen Ausflug an den Loch Ness machen und dort ein paar schöne Tage verbringen. Bei Mäc Mief läuten da aber sofort die Alarmglocken, denn er ist sich sicher: mit dem Ungeheuer Nessie ist nicht zu spaßen! Bevor es aber losgeht, lernt er den kleinen Lemming Hector kennen, der seinen Lieblingsmenschen verloren hat. Ob Mäc Mief ihm helfen kann, zu seiner Familie zurückzufinden?

Das Design des Buchs ist komplett auf Schottland abgestimmt. So zeigt das Cover ein passendes Bild, nämlich Mäc Mief, den Jungen Finn, den Hund Bonnie und das Ungeheuer Nessie, um das sich alles in dieser Geschichte dreht. Außerdem ist seitlich und auch der Titel des Buches in kariertem Schottendesign gehalten. Ein toller Wiedererkennungswert, denn auch die vorherigen Bände sehen so aus.

Ganz besonders gefallen haben uns die Vorstellungsillustrationen ganz am Anfang des Buches. Dabei wurden alle für diesen Band wichtigen Personen gezeichnet und mit Namen versehen. Das war sehr hilfreich, da wir vor allem noch überhaupt keine Ahnung von den Protagonisten hatten. So konnten wir uns zu allen schon mal vorab ein Bild machen.

Die Geschichte ist mit vielen schwarzweiß Illustrationen von Ina Krabbe versehen. Diese ergänzen die Geschichte perfekt.

Es ist nicht nötig, die Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen, denn die Bände sind ineinander abgeschlossen und bauen (soweit ich das beurteilen kann) nicht aufeinander auf.

Die Schrift ist schön groß, sodass sie für meine 7-jährige Tochter genau passend war. Sie geht in die 2. Klasse und liest immer flüssiger. Allerdings traut sie sich bei „zu viel“ Text noch nicht so richtig, alleine zu lesen. Hier ist die Schrift so groß, dass nicht zu viel Text auf einer Seite ist. Sie hat somit gute Erfahrungen mit „richtigen“ Büchern machen können. Ich denke, ab Mitte der 2. Klasse ist das überhaupt kein Thema mehr und die Kinder können das Buch alleine und selbstständig erkunden. Dafür sorgen auch die sehr kurzen Kapitel. Die Kapitelüberschriften sind gut gewählt und haben für Spannung gesorgt.

Der Schreibstil ist einfach gehalten, genau passend für Kinder, dennoch bildhaft und lässt sich sowohl gut vorlesen als auch selbstlesen. Wir konnten uns die Szenen richtig gut vorstellen. Die Geschichte ist witzig und spannend und wir konnten das Buch kaum aus der Hand legen, weil wir wissen wollten, was mit Hector passiert und ob die Freunde Nessie sehen. Das Ende hat uns super gefallen :)

Fazit:
Obwohl wir die vorherigen Bände überhaupt nicht kennen, fiel uns der Einstieg ganz leicht. Mit tollen Illustrationen gespickt, sorgt Mäc Mief für kurzweilige Unterhaltung für Klein und Groß. Die Geschichte ist humorvoll und spannend. Absolute Leseempfehlung!
An dieser Stelle bedanken wir uns noch bei Carola Becker und dem Südpol Verlag, der uns das Rezensionsexemplar für die Leserunde auf Lovelybooks zur Verfügung gestellt hat.

Veröffentlicht am 18.11.2019

Ein tolles, spannendes Finale

Sternenfreunde - Sita und das magische Reh
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Es ist soweit! In Band 4 wird es wieder magisch. Wir folgen Maja dieses Mal bei einem Abenteuer, welches viel Mut und Zusammenhalt von den Freundinnen abverlangt. Ihre letzte Vermutung (Band 3) hat sich ...

Es ist soweit! In Band 4 wird es wieder magisch. Wir folgen Maja dieses Mal bei einem Abenteuer, welches viel Mut und Zusammenhalt von den Freundinnen abverlangt. Ihre letzte Vermutung (Band 3) hat sich als nicht wahr herausgestellt. Mit allen Mitteln versuchen die Freundinnen und ihre magischen Sternenfreunde nun die Frau zu finden, die hinter allem steckt. Es gibt immer mehr Hinweise und diese fügen sich langsam wie Puzzlestücke zusammen. Ob die Freundinnen endlich die Quelle der dunklen Magie finden und stoppen können?

Auf dem Cover ist dieses Mal Sita und ihr magisches Reh namens Rosa. Wir lieben das Cover wieder total. Es passt hervorragend zu den vorherigen Bänden. Zusammen sehen die Bücher richtig toll im Regal aus.

Kurz anmerken möchte ich, dass die einzelnen Bände aufeinander aufbauen, d.h. man sollte sie der Reihe nach lesen. Das macht einfach mehr Sinn, auch wenn die Bände jeweils ineinander abgeschlossen sind.

Der Schreibstil ist bildhaft und kindgerecht. Die einzelnen Kapitel lassen sich gut lesen. Nach und nach lüften sich wieder ein paar Geheimnisse und es gibt neue Hinweise, sodass man an den Seiten förmlich klebt, da man endlich wissen möchte, wer hinter der dunklen Magie steckt. Und da es dieses Mal gelüftet wird, gibt es einen Twist, mit dem meine Tochter nicht gerechnet hat. Niemals hätte sie gedacht, dass genau diese Person dafür verantwortlich ist. Super!

Zwischendurch gibt es einige Illustrationen. Diese sind schwarzweiß gehalten und unterstreichen die Geschichte perfekt.

Fazit:
Ein spannendes Abenteuer über Freundschaft, Mut, Zusammenhalt und Magie. Endlich wird gelüftet, wer hinter der dunklen Magie steckt. Wer die vorherigen Bände der Sternenfreunde-Reihe mochte, wird auch bei Band 4 seine Freude haben. Wir vergeben 5 Sterne!

An dieser Stelle bedanken wir uns noch ganz herzlich beim cbj Verlag, der uns ein Rezensionsexemplar über das Bloggerportal zur Verfügung gestellt hat. Wir freuen uns nun auf Band 5, welcher im April 2020 erscheinen wird 😊

Veröffentlicht am 10.11.2019

Eine gefühlvolle Geschichte mit Tragik

Everything I Didn't Say
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„Everything I didn’t say“ ist mein erstes Buch von Kim Nina Ocker. Ich bin vor einiger Zeit bei Stöbern darüber gestolpert und es wanderte auf Grund des interessanten Klappentextes sofort auf meiner Wunschliste.

Ich ...

„Everything I didn’t say“ ist mein erstes Buch von Kim Nina Ocker. Ich bin vor einiger Zeit bei Stöbern darüber gestolpert und es wanderte auf Grund des interessanten Klappentextes sofort auf meiner Wunschliste.

Ich muss zugeben, dass ich nicht sooo viel erwartet habe, doch ich wurde ziemlich schnell eines Besseren belehrt. Die Geschichte rund um Jamie und Carter hat es in sich! Schon nach den ersten Seiten wusste ich, dass ich hier etwas ganz Besonderes lese.

Wir folgen sowohl Jamie als auch Carter, die ihren Gefühlen, Gedanken und Handlungen freien Lauf lassen. Die Geschichte spielt sich auf zwei Ebenen ab: einmal folgen wir den beiden in der Gegenwart, bei der irgend eine Geschichte über Jamie in der Presse aufgetaucht ist. Diese betrifft indirekt auch Carter, die beiden haben jedoch seit Jahren keinen Kontakt mehr miteinander. Zusätzlich wird die Kennenlerngeschichte in der Vergangenheit erzählt. Nun beginnt das große Rätselraten, denn die Autorin schafft es gekonnt, immer wieder Andeutungen zu streuen, aber nur so viel, dass man weiter an den Seiten klebt. Ansonsten hat man keinerlei Ahnung, was vorgefallen ist. Nach und nach ergibt dann alles einen Sinn und meine Vermutungen waren teilweise richtig, wenn auch nicht komplett. Die Wendungen sind geschickt eingefädelt und haben mich sprachlos zurückgelassen. Ich möchte jedoch keine Einzelheiten preisgeben, da es ansonsten den Lesespaß bremsen könnte.

Ich konnte mich sehr gut in Jamie hineinversetzen und verstand auch sofort, warum sie gehandelt hat, wie sie es tat. Aber im Laufe der Geschichte wurde sie mir etwas unsympathisch, denn Carter hat sich um 180° gedreht und ich finde, sie verhält sich ihm gegenüber nicht immer korrekt. Während Jamie in der Vergangenheit arrogant und überheblich war, war seine Charakterentwicklung deutlich zu spüren. Ich mochte ihn immer mehr, je weiter die Geschichte voranschritt.

Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und angenehm zu lesen. Kim Nina Ocker versteht es, mit Worten umzugehen und fügt Emotionen so geschickt ein, dass sie beim Leser ankommen.

„Everything I didn’t say“ hat mich absolut sprachlos zurückgelassen und ich war mir sicher, dass es ein typisches „Cinderella“-Buch werden würde. Dem war aber nicht so, ganz im Gegenteil. Es war so viel mehr. Allerdings gab es mitten in der Geschichte einen Punkt, an dem meine Begeisterung ein wenig abgeflacht ist, weil die Spannung nicht gehalten werden konnte. Aus diesem Grund gibt es von mir gute 4 Sterne!

Ich freue mich nun auf den 2. Band namens „Everything I Ever Needed“, der am 28.02.2020 erscheint. Hier geht es um Dexter, der in „Everything I didn’t say“ eine kleine Nebenrolle spielte. Obwohl er sehr oft negativ auffiel, war er Carter ein guter Freund und hat sich für ihn eingesetzt, als es nötig war. Ich hoffe, dass er den Weg zu einem glücklichen, besseren Leben finden wird.

Vielen Dank an den LYX Verlag, der mir das Rezensionsexemplar über NetGalley zur Verfügung gestellt hat.

Veröffentlicht am 10.11.2019

Ein starker zweiter Band!

Next to You
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Meinung:
Mit „Next to You“ ist vor kurzem der 2. Band der „Up-All-Night“-Reihe von April Dawson erschienen. Band 1 konnte mich nicht so ganz überzeugen, da ich mit den Hauptprotas schwer warm wurde. Da ...

Meinung:
Mit „Next to You“ ist vor kurzem der 2. Band der „Up-All-Night“-Reihe von April Dawson erschienen. Band 1 konnte mich nicht so ganz überzeugen, da ich mit den Hauptprotas schwer warm wurde. Da Addison jedoch mein kleines Highlight war, habe ich „Next to You“ ziemlich entgegengefiebert, weil ich natürlich wissen möchte, was Amor mit ihr vorhat.

Das Cover ist wunderschön und passt hervorragend zu Band 1.

Addison, genannt Addy, ist schlagfertig, klug und ein geheimes Plus-Size-Model. Mit ihren Freundinnen Tae (um die es im 1. Band ging) und Gracy geht sie dem Hottie-Dienstag nach: Sie beobachten ihren Nachbarn Drake O’Hara beim Sport. Doch der findet das genauso witzig, wie er Addy anziehend findet. Zwischen den beiden knistert es gewaltig und der Schlagabtausch ist einfach nur göttlich. Man merkt sofort: Die beiden passen wie die Faust aufs Auge!

Neben Addison folgen wir auch Drake, sodass wir von beiden gleich die Gedanken und Handlungen nachvollziehen können. Das ist sehr spannend und aufschlussreich. Es hat mir geholfen, mich in beide gut hineinzudenken und mitzufühlen. Nach und nach erfahren wir mehr über Drake, denn er ist nicht nur ein Hottie und CEO, sondern hat – wie jeder andere Mensch auch – sein Päckchen zu tragen. Was genau möchte ich aber aus Spoilergründen nicht verraten. Addison ist zwar immer schlagfertig, hat jedoch auch ihre verletzlichen Seiten und diese wurden uns immer mal wieder gezeigt. Denn ganz so tough wie sie manchmal rüber kommt, ist sie dann doch nicht. Das fand ich sehr authentisch.

Der Schreibstil ist wunderbar flüssig zu lesen und ich habe es innerhalb weniger Stunden ausgelesen – mehr oder weniger an einem Stück. Ich bin sehr positiv überrascht, nachdem mir die letzten Bücher (Still Broken und Up All Night) von April Dawson nicht so gut gefallen haben. Bei dieser Geschichte konnte ich sofort abschalten und habe mich mitten in der WG wiedergefunden. Mega!

Fazit:
„Next to You“ ist humorvoll, spannend und mitreißend. Ich mochte die Protagonisten ab der 1. Seite und habe sofort mitgefiebert, dass die beiden zueinander finden. Ein starker 2. Band!