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Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein interessantes Buch über zwei außergewöhnliche Frauen

Das geheime Leben der Violet Grant
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Worum es geht:
Manhattan, 1964. Vivan Schuyler hat das Undenkbare getan: Sie hat dem glamourösen Upperclass-Leben ihrer Familie den Rücken gekehrt, um Karriere als Journalistin zu machen. Als sie herausfindet, ...

Worum es geht:
Manhattan, 1964. Vivan Schuyler hat das Undenkbare getan: Sie hat dem glamourösen Upperclass-Leben ihrer Familie den Rücken gekehrt, um Karriere als Journalistin zu machen. Als sie herausfindet, dass sie eine skandalumwitterte Großtante hat, ist ihr Spürsinn geweckt …
Berlin, 1914. Die junge Physikerin Violet erträgt ihre Ehe mit dem älteren Professor Grant nur, um ihren Forschungen nachgehen zu können. Doch plötzlich bricht der Erste Weltkrieg aus – und ein geheimnisvoller Besucher stellt Violet vor eine Entscheidung mit dramatischen Folgen
[Quelle: Verlag]

Was ich über ... denke:

...die Geschichte...:
Historical Fiction ist nicht unbedingt ein Genre, zu dem ich oft greife, deshalb fällt es mir leider nicht immer leicht, ein Buch zu finden, dass mir wirklich gut gefällt.
Mit diesem hier hatte ich eindeutig eine ganze Menge Glück.
Mir gefällt die ganze Atmosphäre des Buches, in dem man immer wieder eindeutig den Unterschied zwischen den verschiedenen Jahren in denen Violet und Vivian leben bemerkt. Grade im Bezug auf die gesellschaftliche Rolle der Frau und wie eigenständig sie in ihrem jeweiligen Jahrzehnt leben wird immer wieder deutlich, wie sehr sich die Welt verändert hat.
Ich finde es echt gut, dass der Fokus auf die Geschichte der beiden Frauen gelegt wurde und der geschichtliche Hintergrund nicht komplett in den Vordergrund gerückt ist und die Geschichte verdrängt hat.

...die Personen...:
Vivian ist eine unabhängige junge Frau, die genau weiß, was sie will. Und sie ist bereit, alles zu tun um ihre Ziele zu erreichen - selbst wenn das heißt, ihre eigene Familie in den Dreck zu ziehen, indem sie einen alten Familienskandal an die Presse bringen will.
Im Laufe der Zeit merkt man, wie Vivian, obwohl sie Violet gar nicht kennt, eine gewisse Bindung zu ihr aufbaut, einfach, weil sie sich unglaublich ähnlich sind.
Violet ist ebenso wie Vivian eine Kämpferin, die bereit ist alles für ihre Ziele zu tun. Allerdings zeigt sich auch, wie naiv sie im Bezug auf Männer ist und wie einfach jemand erfahrenes wie Walter Grant sie zu etwas verführen kann, was sie selbst vielleicht gar nicht will, auch wenn ihr das in ihrer Unwissenheit gar nicht bewusst ist.
Grade zum Ende hin wird Violet für mich immer bewundernswerter, als sie an den Punkt gelangt, an dem ihr langsam klar wird, das sie einen Fehler begangen hat und nun bereit ist, diesen irgendwie rückgängig zu machen bzw. einen Weg aus dieser Situation heraus zu finden.
Als weitere Personen mag ich vor allem Lionel und die Comtess.

Was mir am meisten gefällt:
Das ist eindeutig die Ähnlichkeit zwischen Vivian und Violet, durch die man sieht, wie sehr sich das gesellschaftliche Bild der Frau in den 50 Jahren, die zwischen den Geschichten der beiden liegen, verändert hat.
Außerdem hätte ich mit dem Twist am Ende wirklich nicht gerechnet, aber er gefällt mir wirklich gut.

Was mir nicht gefällt:
Manchmal war es ein bisschen nervig, aus den beiden verschiedenen Perspektiven zu lesen, weil sich einige Punkte in der Geschichte dadurch wiederholt haben. Aber insgesamt hat mir die Perspektivenaufteilung echt gut gefallen.

Bewertung: 4,5 von 5 Sternen
Ich kann das Buch nur defenitiv jedem empfehlen, der Historical Fiction liebt.


Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannender Auftakt zu einer neuen Trilogie

Die Vertriebenen: Flucht aus Camp Eden -
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Worum es geht:
Owen Parker lebt in einer Welt, die durch die Klimaerwärmung nahezu unbewohnbar geworden ist: Um den tödlichen Strahlen der Sonne zu entfliehen, haben die Menschen ihre Städte unter riesige ...

Worum es geht:
Owen Parker lebt in einer Welt, die durch die Klimaerwärmung nahezu unbewohnbar geworden ist: Um den tödlichen Strahlen der Sonne zu entfliehen, haben die Menschen ihre Städte unter riesige Kuppeln verlegt. Bei einem Tauchunfall im Feriencamp entdeckt Owen außergewöhnliche Fähigkeiten an sich. Fähigkeiten, die der Menschheit das Überleben ermöglichen könnten. Gemeinsam mit seiner attraktiven Tauchlehrerin Lilly sucht er einen Weg, die Gabe zu begreifen und zu kontrollieren. Doch damit schrecken die beiden dunkle Kräfte auf, die diese Suche um jeden Preis verhindern wollen.
[Quelle: Verlag]

Was ich über ... denke:

... die Geschichte und die Welt...:
Ich finde die Story echt interessant. Interessant ist vor allem, dass die Erde aufgrund der Klimaerwährmung mehr oder weniger zugrunde gegangen ist - und genau das könnte, sollte sich nichts ändern, auch in der Realität passieren.
Auch die Idee mit Menschen, die sich auf, doch recht komische Art, verändern, ist wirklich interessant.
Insgesamt finde ich, dass die Idee wirklich interessant ist und gut umgesetzt wurde.

... die Charaktere...:
Eigentlich bin ich nicht sonderlich oft von männlichen Protagonisten begeistert, da ich mich weniger gut in sie hineinversetzten kann. Doch bei Owen hatte ich dieses Gefühl überhaupt nicht.
Für mich war er von Anfang an ein unglaublich interessanter Charakter und die Entwicklung, die er durchmacht ist wirklich faszinierend.
Er gehört defenitiv zu einem meiner Lieblingsprotagonisten.
Owen ist ein Junge, der im Gegensatz zu vielen anderen Kindern im Camp Eden, einer der nicht von seinen Eltern eingefroren wurde und außerhalb der Kuppel aufgewachsen.
Anfangs passt er überhaupt nicht in die Gruppe der anderen Kids und wird von ihnen immer wieder schickaniert. Erst als er seine besondere Fähigkeit entdeckt, baut er nach und nach neue Freundschaften auf und wird immer selbstsicherer.
Lily war für mich ein mindestens genauso interessanter Charakter. Sie ist eine der Betreuerinnen im Camp und hat dort, seitdem sie wieder aufgetaut wurde, ihr ganzes Leben verbracht.
Grade das sie, als eine der Menschen, die seit Jahren die Sonnenseite des Camps erlebt, beginnt an allem zu zweifeln und alles zu hinterfragen, finde ich äußerst faszinierend.
Außerdem finde ich es echt cool, dass sie nicht zu den Mädchen gehört, die man durch eine besonders coole Show beeindrucken kann.

Was mir am meisten gefällt:
Ich wurde von Anfang an total in die Story reingezogen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Am liebsten würde ich sofort den zweiten Teil lesen.
Und sowohl Owen als auch Lily haben mir als Charaktere wirklich gut gefallen.

Was mir nicht gefällt:
Eigentlich nichts, außer das ich nicht sofort den nächsten Teil der Reihe lesen kann.

Bewertung: 5 von 5 Sternen
Das Buch hat mir mega gut gefallen. Es gehört defenitiv zu meinen Monatshighlights und ich werde die Reihe so bald wie möglich fortsetzten.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein spannender zweiter Teil, der Lust auf mehr macht

Die Vertriebenen: Die Prophezeiung von Desenna
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Worum es geht:
Es ist Owen und Lilly gelungen, aus Camp Eden zu fliehen. Doch nun beginnt der gefährlichere Teil ihrer Mission: Sie müssen sich durch die lebensfeindliche Welt schlagen, in der überall ...

Worum es geht:
Es ist Owen und Lilly gelungen, aus Camp Eden zu fliehen. Doch nun beginnt der gefährlichere Teil ihrer Mission: Sie müssen sich durch die lebensfeindliche Welt schlagen, in der überall Verrat lauert. Schließlich sind sie gezwungen, in der schwarzen Stadt Desenna haltzumachen. Können sie den Menschen hier trauen? Als sie endlich wichtige Hinweise auf das Ziel ihrer Reise finden, droht ein finsteres Geheimnis alles zu zerstören …
[Quelle: Verlag]

Was ich über .... denke:

... die Geschichte und die Welt....:
Wie schon beim ersten Teil hat mich auch hier wieder der Grund, wie die hier beschriebene Dystopie entstanden ist, unglaublich fasziniert. Einfach weil genau das, vielleicht nicht alles, aber vieles, auch uns passieren könnte, wenn wir den Klimawandel nicht in den Griff bekommen.
Der Teil mit den Atlantiern und dem Pinsel der Götter ist allerdings dann doch ziemlich ungewöhnlich.
Insgesamt finde ich, auch schon wie beim ersten Teil, die Idee hinter der Story wirklich interessant und gut umgesetzt.

... die Charaktere...:
Schon im ersten Teil der Trilogie war ich positiv überrascht, wie gut und schnell ich mich in Owen und damit in seine Geschichte reinfinden konnte. Auch diesmal war dies von gefühlt der ersten Seite an so.
Owen macht eine unglaubliche Entwicklung durch. Wo er im ersten Teil noch blind vorwärts gestolpert ist und nicht immer wirklich wusste was er tut, beginnt er hier relativ schnell jeden seiner Schritte genau zu planen und seine Entscheidungen nicht mehr auf dem basierend, was ihm gesagt wird, zu treffen. Er wird viel vorsichtiger und vor allem weitsichtiger um weder sich, aber vor allem nicht seine Freunde ihn GEfahr zu bringen und gleichzeitig nicht in die Hände der Eden Cooperation zu fallen.
Auch wenn vorneherum alles einfach perfekt scheint, bleibt er wachsam und versucht genau zu ergründen ob das was passiert und gesagt wird auch der Wahrheit entspricht.
Nach dem was am Ende passiert, was ich an dieser Stelle aber sicher nicht verraten werde, möchte ich ihn am liebsten in den Arm nehmen und trösten.
In diesem Teil hat auch Leech, oder Carey, total überrascht. Im ersten Teil war er noch ein absoluter Kotzbrocken, der nichts anderes konnte als gemein zu anderen sein und auch wenn am Ende des ersten Teils schon einiges von dem raus kommt, was ihm zugestoßen ist, konnte ich dort doch nicht so recht Mitleid mit ihm haben. Das hat sich in diesem Teil von Grund auf geändert und ich habe ihn wirklich ins Herz geschlossen.
Auch Lily gefällt mir als Charakter recht gut, auch wenn sie in der Mitte des Buches ein bisschen komisch wird und ich sie tatsächlich mit etwas anderen Augen gesehen habe. Das ändert sich wieder, sobald ich den Grund für ihr Verhalten erfahren habe und auch wenn ich es ihr nicht ganz verziehen habe, bin ich doch froh über das, was passiert ist.

Was mir am meisten gefällt:
Defenitiv die Entwicklung von sowohl Owen als auch von Leech und Lily.
Im Allgemeinen gefällt mir auch die Richtiung, die die Story geht und ich freu mich riesig darauf nur noch bis zum 9. Mai warten zu müssen, bis ich endlich den dritten und letzen Teil dieser Trilogie lesen kann, denn ich muss unbedingt wissen, wie alles endet.

Was mir nicht gefällt:
Na ja, nichts?
Obwohl mir Sieben als Charakter nicht so 100%-ig gefallen hat, sie hat mich einfach verwirrt und damit kam ich noch weniger klar, als mit Lilys komischen und doch erklärbaren Verhalten.

Bewertung: 5 von 5 Sternen
Dieser Twist am Ende hat mir das Herz gebrochen! Wie soll ich den bitte noch ÜBER 2 WOCHEN ohne Buch 3 auskommen? Ich MUSS einfach sofort wissen, wie es weitergeht.
Das mal beiseite: ich kann wirklich nur jedem, der Dystopien liebt, diese Reihe ans Herz lesen. Ich finde es echt unglaublich Schade, wie wenig Aufmerksamkeit sich im Vergleicht zu z.B. der "Die 100" Reihe bekommt, weil sie mindestens genauso gut, wenn nicht sogar noch einen Ticken besser ist.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Konnte mich, im Vergleich zur Serie, nicht wirklich überzeugen

Die Shannara-Chroniken - Elfensteine
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Worum es geht:
Lange hat der sagenhafte Baum der Elfen - Ellcrys gennant - das Böse von der Welt fernhalten können. Doch nun beginnt er zu sterben und die Dämonenbanden warten nur darauf, in die Welt zurückzukehren ...

Worum es geht:
Lange hat der sagenhafte Baum der Elfen - Ellcrys gennant - das Böse von der Welt fernhalten können. Doch nun beginnt er zu sterben und die Dämonenbanden warten nur darauf, in die Welt zurückzukehren und das Westland unter ihre Herschafft bringen zu können.
Der Ellcrys muss gerettet werden, um den Untergang der Elfenwelt zu verhindern.
Dazu muss der Samen des Ellcrys in das Blutfeuer getaucht werden - doch niemand weiß, wo sich das Blutfeuer befindet.
Will Ohmsford, der Träger der Elfensteine, macht sich auf die Suche nach der Elfentochter Amberle, denn nur sie kann, als letzte noch lebende Erwählte des Baumes, diese unlösbar erscheinende Aufgabe bewältigen.

Was ich über ... denke:

... die Geschichte und die Welt...:
Das Elfen und Dämonen sich bekriegen ist jetzt nicht die neuste der Ideen (vobei, vielleicht war sie das, als das Buch erstmalig erschienen ist, aber heute eben nicht mehr).
Was ich aber wirklich interessant fand, war die Idee hinter der Welt, in der die Story spielt. Eigentlich wirkt sie wie eben eine Fantasywelt: sie hat nichts mit dem zu tun was wir als unsere Welt kenne und alles ist nur erfunden - wirklich alles! Doch hier ist das ein wenig anders. Natürlich ist es eine Welt, die so nicht exestiert und die sich Terry Brooks ausgedacht hat, aber sie ist aus der Welt entstanden, wie wir sie kennen, spielt also so gesehen in einer sehr, sehr weit entfernten Zukunft unserer eigenen Welt. Dadurch tauchen immer wieder mal so kleine Hinweise auf die "alte" Welt auf, die für uns heute etwas sind, dass wir gefühlt an jeder Straßenecke finden.
Dieses Konzept - eine Fantasywelt zu erschaffen, die eigentlich nur eine entfernte Zukunft unserer eigenen Welt ist, finde ich mega interessant, auch wenn in dem Buch davon leider nicht so viel deutlich geworden ist, wie ich mir gewünscht hätte.

... die Charaktere...:
Mit den Charakteren hatte ich ziemliche Probleme.
In keinen von ihnen konnte ich mich so richtig hineinversetzten und Stellenweise war es mir sogar mehr oder weniger egal, was mit ihnen passiert.
Das finde ich eigentlich unglaublich schade, da dies in der Serie ganz anders war und ich gehofft hatte, während des Lesens ebenso mitfiebern zu können.
Amberle ist eine junge Elfentochter, die ihre Dienste am Baum des Lebens verlassen aht und fortgelaufen sit. So überlebt sie als einzige das Massaker, dass den anderen Auserwählten des Baumes das Leben kostet.
Als sich herausstellt, dass nur ein Auserwählter des Baumes den Samen des Ellcrys zum Blutfeuer bringen kann, setzt der junge Will Ohmsford alles daran, Amberle zu finden.
Will Ohmsford ist ein junger Halbelf und der Träger der Elfensteine, die einst seinem berühmten Vater gehörten. Er macht sich gemeinsam mit Amberle und der Zigeunerin Eretria auf die Suche nach dem Blutfeuer, um die Elfenwelt vor dem Untergang zu bewahren.

Was mir am meisten gefällt:
Die Idee hinter der Geschichte, auch wenn ich finde, dass sie nicht ganz so gut umgesetzt wurde.

Was mir nicht gefallen hat:
Das Buch ist unglaublich langatmig. Ich habe bereits im März begonnen dieses Buch zu lesen und habe es nur deshalb jetzt beendet, weil ich die letzten beiden Tage frei hatte und in der Zeit eigentlich nur dieses Buch gelesen habe, sonst wäre ich wohl immer noch nicht fertig.
Mir waren es u.a. einfah zu viele Schlachten, die zu detailliert beschrieben waren und die mich eignetlich nicht so wirklich interessiert haben. Da hätte ich viel lieber mehr über die Reise von Will, Amberle und Eretria gelesen, die mich dann doch eindeutig mehr interessiert hat.
Und ganz oft habe ich mich gefragt, ob bestimmte Szenen jetzt wirklich sien müssen, oder ob sie alles nur künstlich in die Länge ziehen sollen.
Außerdem hatte ich eben das große Problem mit den Charakteren, in die ich mich einfach nicht hineinfinden konnte.

Bewertung: 3 von 5 Sternen
Leider konnte mich dieses Buch nicht wirklich überzeugen. Es hatte seine wirklich guten Momente, leider sind mir aber eher die Sachen aufgefallen, die mir nicht gefallen haben.
Ich bin mir sicher, dass dieses Buch einigen Leuten wirklich gefallen kann, meins ist es aber sicherlich nicht.


Veröffentlicht am 15.09.2016

Eine neuartige Geschichte, die sich gleich einen Platz unter meinen Lieblingsbüchern sichern konnte

Die Magie der Namen
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Worum es geht:
Die 16- Jährige Nummer 19 träumt insgeheim davon, als Erwachsener ein Held, ein bedeutender Name zu werden. Denn die 19 hat ihm in seinem Leben noch kein Glück gebracht.
Doch als der Tag ...

Worum es geht:
Die 16- Jährige Nummer 19 träumt insgeheim davon, als Erwachsener ein Held, ein bedeutender Name zu werden. Denn die 19 hat ihm in seinem Leben noch kein Glück gebracht.
Doch als der Tag der Namensgebung endlich gekommen ist, lösen sich seine Hoffnungen in Unglauben auf.
Er erhält einen Namen, den keiner zu kennen scheint. Wer ist dieser Tirasan Passario, dessen Namen er für den Rest seines Lebens tragen wird?
Nur das große Namensarchiv in der Hauptstadt Himmelstor kann ihm Auskunft geben.
Gemeinsam mit dem Krieger Rustan Polliander und dessen Freunden macht er sich auf in die weit entfernte Stadt.
Doch die Reise entpuppt sich als gefährlicher als erwartet.
Namenlose und dunkle Verfoger trachten der Gruppe nach dem Leben.
Und auch sein eigener Name hält noch einige Überraschungen für Tirasan bereit.

Was ich über ... denke:

... die Geschichte und die Welt...:
Ich finde die Idee hinter diesem Buch unglaublich interessant und wirklich einzigartig.
Nummer 19 lebt in einer Welt, in der die Kinder von klein auf in der Schule leben und dort Nummern erhalten, mit denen sie angesprochen werden. Keiner hat einen Namen, nicht einmal einen Spitznamen und niemand darf jemals einen erhalten.
Erst an ihrem Namensgebungstag erhalten die 16-Jährigen Kinder - die von da in der Gesellschaft als Erwachsene gelten, ihren Namen, der darüber bestimmt, welchen Beruf sie ausüben und über welchen Besitz sie verfügen.
Ein Name kann erst dann erneut vergeben werden, wenn der vorherige Träger gestorben ist.
Allein das hat mich schon total überzeugt. Doch hinzu kommt noch, dass in jedem Namen die Magie innewohnt, die es ermöglicht, den bis dahin als Nummer bekannten Jugendlichen in den Menschen, was Körper, Können und Wissen anbelangt, zu verwandeln, der hinter diesem Namen steckt. So wird, zum Beispiel, aus einem schlacksigen Jugenlichen der den Namen Polliander erhält ein starker und loyaler Krieger und aus einem jungen Mädchen eine wunderschöne und strahlende Sängerin.
Alles in allem hat mich schon der Klappentext total von dem Konzept überzeugt und nachdem ich nun das Buch gelesen habe, bin ich begeistert davon, wie die Autorin die Idee umgesetzt hat.

.... die Personen ...:
Nummer 19, oder Tirasan Passario, ist ein kleiner, schlacksiger Junge, der in gar nichts wirklich gut zu sien scheint. Auch als er seinen Namen erhält, ändert sich zunächst nicht viel daran. Erst im Laufe der Geschichte erfährt Tir, wer er wirklich ist und was den einzigen vorherigen Namensträger ausgemacht hat und was er getan hat.
Mir hat die Entwicklung von Tir unglaublich gut gefallen, auch wenn er immer wieder stolpert, hinfällt und in seinem Bestreben jemand großes zu werden zurück geworfen wird, so steht er doch jedes Mal wieder auf und versucht noch härter rauszufinden wer er ist und wie er sein Erbe antreten kann.
Mir gefällt es, dass Tir eher zurückhalten ist, stets die Wahrheit sagt und nicht versucht sich selbst in den Vordergrund zu drängen.
Alles in allem ist mir Tir als Charakter unglaublich sypmatisch und ich habe wirklich mit ihm mitgefierber und wollte unbedingt wissen, wie es mit ihm weitergeht.
Auch Rustan, Nelia, Allira und Baro, seine Reisegefährten und Freunde, haben jeder auf ihre Art ihren Eindruck hinterlassen.
Auch wenn der bei Allira und Baro zunächst wenig positiv war, so hat er sich doch, genau wie die beiden Charaktere, zusehends zum Positiven verändert.
Rustan und Nelia hingegen waren mir von Anfang an wirklch sympatisch. Beide sind sehr loyal und versuchen ihr Bestes um den anderen zu helfen

Was mir am meisten gefällt:
Eigentlich alles :)
Vor allem die Einzigartigkeit dieser Idee hat mich, schon bevor ich es gelesen habe, total überzeugt. Und nach dem Lesen dann natürlich sogar noch mehr.
Auch die Charakter sind mir in diesem Buch positiv aufgefallen. Grade Tir, aber auch seine vier Freunde, haben einen wirklich großen Eindruck bei mir hinterlassen und ich persönlich fühle mich Tir sehr verbunden.

Was mir nicht gefällt:
Auch wenn die Geschichte zu Ende erzählt ist, so würde ich gerne noch viel mehr über Tir und seine Freunde und die Welt in der sie leben lesen, leider ist dieses Buch jedoch ein Einzelband.


Bewertung: Natürlich 5 von 5 Sternen

Für dieses Buch gibt es von mir eine riesen große Leseempfehlung! Ich habe selten ein Buch gelesen, dass mich so sehr mitgerissen und überrascht hat und wo ich am liebsten jeden den ich kenne dazu zwingen möchte es zu lesen, damit ich darüber endlich mit jemandem reden kann.