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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.09.2020

unglaublich spannender Jugendroman

Secret Academy
9

Secret Academy – Verborgene Gefühle war für mich ein toller Start in eine neue spannende Buchserie von Valentina Fast.

Alexis ist eine unglaublich starke Protagonistin, die einige Rückschläge im Leben ...

Secret Academy – Verborgene Gefühle war für mich ein toller Start in eine neue spannende Buchserie von Valentina Fast.

Alexis ist eine unglaublich starke Protagonistin, die einige Rückschläge im Leben einstecken musste und jetzt für ein besseres Leben für sich und ihre Schwester kämpft. Dafür gibt sie als angehende Agentin an der Secret Academy – einer Schule für Menschen mit außergewöhnlichen Begabungen alles. Doch ihr Abschlussjahr verläuft alles andere als erwartet, als plötzlich ihre jüngere Schwester entführt wird.

Die Geschichte ist für mich unglaublich spannend gewesen und auch die Tatsache, dass der Fokus dieses Mal nicht auf einer Liebesbeziehung lag, hat einfach perfekt zur Geschichte gepasst. Valentina Fast serviert den Lesern einiges an Action und auch einige Plot Twists, die sich gewaschen haben. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil immer irgendwas passiert ist. Die Handlung fordert die Leser quasi dazu auf, mitzuraten und mitzufiebern, während Alexis um die Sicherheit ihrer Schwester kämpft und dabei die ein oder andere schockierende Entdeckung macht.

Alexis ist mir unglaublich sympathisch gewesen, genau wie ihre besten Freunde an der Akademie. Die Tatsache, dass alle Schüler an der Akademie ihre ganz eigenen besonderen Kräfte haben hat der Geschichte nochmal einen extra Spannungskick verpasst.

Der Schreibstil ist, so wie man es von Valentina Fast gewohnt ist, umwerfend jugendlich und super schön und einfach zu lesen. Man verliert sich regelrecht in den Seiten.

Am liebsten würde ich nach dem fiesen Ende von Band 1 sofort den nächsten Band nachschieben, aber da muss ich mich leider noch ein paar Monate gedulden. Dann wandert er aber definitiv in mein Regal.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 23.09.2020

Fantastischer zweiter Band

Ophelia Scale - Der Himmel wird beben
0

Nachdem mich der erste Band komplett geflasht hat, habe ich natürlich direkt mit dem zweiten Teil weiter gemacht.
Und auch dieser hat mich komplett von sich überzeugen können. Die Spannung ist immens und ...

Nachdem mich der erste Band komplett geflasht hat, habe ich natürlich direkt mit dem zweiten Teil weiter gemacht.
Und auch dieser hat mich komplett von sich überzeugen können. Die Spannung ist immens und auch der ein oder andere Plottwist hat mich ziemlich überrascht. Ophelia als Protagonistin ist mir weiterhin unglaublich sxmpatisch und ich bewundere ihre Stärke, die vor allem zum Ende des Buches noch ein Mal bis zum Äußersten gereizt wird. Die Handlung ist schlüssig auf der des ersten Teils aufgebaut und ich hatte nie das Gefühl, dass gewisse Ereignisse oder Aktionen unpassend oder unrealistisch sind. Eine fast schon zu perfekt ausgearbeotete dystopische Welt. Die Spannung hatte ich schon erwähnt oder? In diesem Buch wird sehr viel mehr auf die Emotionen der Charaktere, insb. Von Ophelia eingegangen und das hat mir richtig gut gefallen. Man fühlt mit, wenn sie in einem emotionalen Zwiespalt steckt und man trauert mit, wenn es ihr nicht gut geht.
Alles in allem hat mich die Geschichte wirklich mitgerissen, ist aber ganz knapp an einer 5 Sterne Bewertung vorbei.

Auch hier gilt also wieder die Empfehlung: wer dystopische Jugendromane mag sollte diese Reihe unbedingt lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.09.2020

Unglaublich spannend, aber auch zu großen Teilen emotionslos

INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne
0

Zuerst einmal direkt vorweg: Wer dieses Buch lesen möchte, weil ihm/ihr Eragon von Christopher Paolini so gut gefallen hat, sollte sich darüber im klaren sein, dass Infinitum rein gar nichts mit Eragon ...

Zuerst einmal direkt vorweg: Wer dieses Buch lesen möchte, weil ihm/ihr Eragon von Christopher Paolini so gut gefallen hat, sollte sich darüber im klaren sein, dass Infinitum rein gar nichts mit Eragon gemein hat. Infinitum ist kein Jugend-Fantasybuch, sondern recht anspruchsvolle SciFi-Lektüre. Anspruchsvoll vor allem durch einen sehr bildgewaltigen aber meist recht emotionslosen Schreibstil und durch die (technische) Detailliertheit, mit der Paolini die Welt in seinem Buch beschreibt. Wer also eine leichte, glückliche Fantasy-Geschichte erwartet, ist an dieser Stelle eher nicht richtig.
Diejenigen, die das Buch anspricht können sich vor allem auf eins freuen: unglaublich viel Spannung und noch mehr SciFi-Elemente.
Vor allem die Spannung der Geschichte hat mich immer wieder an dieses Buch gefesselt. Mir persönlich war jedoch der Schreibstil des Buches einfach zu emotionslos, sodass ich trotz der Spannung keine emotionale Bindung zu dem, was in der Geschichte passiert aufbauen konnte. Es hat fast die Hälfte des Buches gebraucht, um mich auch emotional mit der Geschichte zu verbinden. Ab da wurde es dann zwar richtig fesselnd, aber das macht die erste Hälfte leider nicht wett.
Die Handlung ist unglaublich rasant, eine weitere anspruchsvolle Eigenschaft, es passiert immer etwas. Die Geschwindigkeit, mit der sich zu Beginn die Ereignisse überstürzen sorgt immer mal wieder dafür, dass man als Leser ein wenig den roten Faden der Geschichte verliert, das legt sich mit der Entwicklung aber wieder.
Kira, die Protagonistin, ist unglaublich tapfer und ich hatte während des Lesens häufig großen Respekt vor der Verantwortung, die auf ihr liegt und vor ihren Entscheidungen. Hin und wieder gibt es auch Stellen in der Handlung die mich zum schmunzeln und lachen gebracht haben und der Geschichte eine schöne Note verpasst haben.
Mir persönlich hat das Buch gefallen, vor allem, weil ich immer Spannung in einer Geschichte brauche. Die überwiegende Emotionslosigkeit hat die erste Hälfte für mich aber sehr anstrengend zu lesen gemacht, weswegen ich insgesamt nur 3,5 Sterne vergebe.

Zum Inhalt möchte ich an dieser Stelle nichts sagen, da ich das Gefühl habe, dass jeder Hinweis der Geschichte etwas voraus nehmen würde. Der Klappentext muss an dieser Stelle als Tipp reichen ^^

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.09.2020

Spannend und einfach perfekt

Ophelia Scale - Die Welt wird brennen
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Endlich habe ich mich an dieses wundervolle Buch getraut und es war einfach wow... Spannend bis zum Schluss und zu keinem Zeitpunkt langweilig oder allzu voraussehbar.
Ophelia als Protagonistin hat mich ...

Endlich habe ich mich an dieses wundervolle Buch getraut und es war einfach wow... Spannend bis zum Schluss und zu keinem Zeitpunkt langweilig oder allzu voraussehbar.
Ophelia als Protagonistin hat mich sofort in die Handlung hineingezogen, es macht einfach unglaublich Spaß, die Geschichte aus ihrer Sicht zu verfolgen. Sie ist tapfer und kämpft für sich, die die ihr nahe stehen und ihre Ideale. Zusätzlich ist sie auch unglaublich sympatisch und ihre Entscheidungen und Gedanken sind so schlüssig, dass ich zeitweise fast vergessen habe, dass ich gerade lese und nicht selbst in der Geschichte bin. Das grundlegende Thema, ein enttechnisierte Welt klang für mich erstmal nur durchschnittlich, Lena Kiefer hat es aber unglaublich gut umgesetzt.
Ich wusste gegen Ende des Buches nicht mehr, was ich noch glauben kann und wem ich trauen kann. Es wurden Intrigen integriert, die einen als Leser wirklich zum nachdenken und rätseln bringen. Das hat mir unheimlich gut gefallen. Das Buch endet (natürlich ^^) mit einem sehr guten Cliffhanger und hat mich sprachlos zurück gelassen. Band 2 werde ich definitiv direkt als nächstes starten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.09.2020

Unglaublich spannende Dystopie

Blue Sky Black. Ohne Dunkelheit keine Sterne
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Blue Sky Black hat mir unglaublich gut gefallen. Das dystopische Setting ist einfach super spannend und in meinen Augen perfekt aufgebaut. Dystopien laufen oft in Gefahr ins unrealistische abzudriften. ...


Blue Sky Black hat mir unglaublich gut gefallen. Das dystopische Setting ist einfach super spannend und in meinen Augen perfekt aufgebaut. Dystopien laufen oft in Gefahr ins unrealistische abzudriften. Das war in diesem Buch definitiv nicht der Fall. Weder der Auslöser der Naturkatastrophen noch die darauf folgende Entwicklung der postapokalyptischen Welt wirkten auf mich auch nur ansatzweise unrealistisch oder überzogen. Einzig die Handlung auf den abschließenden Seiten des Buches wirkte in meinen Augen stark vereinfacht. Die Spannungskurve wurde dauerhaft hoch gehalten, es gab immer ein Ereignis, auf welches man hinfiebern konnte, oder Rätsel, die einen zum Nachdenken gebracht haben. Der ein oder andere Plottwist versteckt sich auch in der Geschichte und sind quasi das Sahnehäubchen auf der Kirsche.


Mila als Protagonistin ist mir unglaublich sympatisch, wenn auch hin und wieder ein wenige naiv in ihrer Art Entscheidungen zu treffen und Gefahren abzuwägen. Die Beziehung zwischen ihr und dem männlichen Protagonisten ist einfach schön beschrieben und ihre Entwicklung lässt sich gut nachverfolgen. Man merkt, dass Mila während der Geschehnisse im Buch immer erwachsener wird und anfängt, aktiv für ihre Werte einzustehen. Allgemein kommen in dieser Geschichte einige Frauen vor, die ich als unglaublich selbstbewusst, taff und einfach badass beschreiben würde. Das hat mir an der Geschichte besonders gut gefallen, alle Hauptcharaktere werden unglaublich individuell und dreidimensional dargestellt. Jeder von ihnen hat seine Gründe, seine Werte und seine Daseinsberechtigung. Keine blassen Hauptcharaktere, die der Leser nicht tiefergehend kennenlernt und die nur für einen einzigen Zweck in der Geschichte erwähnt werden.


Insgesamt hat mir Blue Sky Black sehr, sehr gut gefallen und ich war begeistert von der dauerhaft hohen Spannung, die mit der Geschichte einherging. Definitiv ein Buch, das ich nochmal lesen würde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere