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Veröffentlicht am 23.04.2020

Eine Liebesgeschichte durch Europa

Liebe findet uns
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Ich will gar nicht so viel von dem Inhalt des Buches vorwegnehmen, da ich der Meinung bin von dieser Geschichte sollte man sich einfach mitreißen und verzaubern lassen. Um die grobe Richtung des Buches ...

Ich will gar nicht so viel von dem Inhalt des Buches vorwegnehmen, da ich der Meinung bin von dieser Geschichte sollte man sich einfach mitreißen und verzaubern lassen. Um die grobe Richtung des Buches zu kennen, mal so viel: drei Freundinnen erkunden nach dem College Abschluss mit dem Zug Europa und finden dabei ihre große Liebe.

Das Buch handelt von der Liebe, von Freiheit und der Frage, was will ich wirklich vom Leben, von den Spuren des Großvaters, Europa und dem Leben. So würde ich „Liebe findet uns" beschreiben.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich wurde richtig mitgerissen von dem Urlaubsfeeling, von den Zugreisen von einer Stadt zur anderen, den vielen Eindrücken und Erlebnissen der Freundinnen. Das Buch hat mich immer wieder in an meine eigene Interrail Europatour erinnert und zurückversetzt. Und ich hab dadurch richtig Lust bekommen dies zu wiederholen…

Der Schreibstil von J. P. Monninger ist angenehm zu lesen, und er hat mich des Öfteren zum Lachen und Schmunzeln gebracht. Dies liegt aber mir auch an den Charakteren, die er erschaffen hat. Heather ist das Mädchen, welches vor dem Einstieg ins Berufsleben noch eine Tour durch Europa macht um sich danach dem Berufsalltag zu widmen. Jack ist der Mann, der den Spuren seines Großvaters folgt und sich nicht wie der gewöhnliche Tourist verhält. Die beiden zusammen haben einen ganz eigenen Charme und sind einfach toll.

Ich habe Jack geliebt und ich habe Heather verstanden. Ich habe mit ihnen mitgefiebert, gelacht, geschmunzelt, geträumt und getrauert.

J. P. Monninger hat mit diesem Buch eine sehr tolle Geschichte gezaubert die auch der Frage, „Was will ICH vom Leben wirklich?“ auf den Grund zu gehen scheint. Die Handlung nimmt zwar nie rasant an Spannung auf, doch das hat mich nie gestört, weil die Mischung aus Freiheit und der Dialoge und Erlebnisse der Protagonisten das Buch ausgemacht haben.

Der einzige Grund, warum ich 4,5 Sterne gegeben habe ist, dass ich vom Ende etwas mehr erwartet hätte. Dass kann aber auch daran liegen, dass ich erst kürzlich ein Buch mit einer sehr ähnlichen Auflösung gelesen hatte und einfach etwas anderes erwartet hatte. Jetzt, wo ich noch etwas über das Buch nachgedacht habe scheint mit das Ende jedoch auch sehr gut gewählt. Ich bin mir noch etwas unschlüssig.

Aber macht euch doch einfach selbst ein Bild! Das Buch kann ich auf jeden Fall empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.02.2019

Wichtige Themen + tolle Gedanken + hilfreiche Tipps

Nicht perfekt ist auch okay!
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Über das Buch bin ich durch Zufall in der Bücherei gestolpert. Ella selbst kannte ich schon von ihrem YouTube-Kanal, in dem sie sich mit Zeitmanagement und Planung, ihrem Format Kaffeeklatsch aber auch ...

Über das Buch bin ich durch Zufall in der Bücherei gestolpert. Ella selbst kannte ich schon von ihrem YouTube-Kanal, in dem sie sich mit Zeitmanagement und Planung, ihrem Format Kaffeeklatsch aber auch mit anderen Dingen, die in ihrem Leben anfallen beschäftigt. Dieses Buch ist sozusagen ein Kaffeklatschfolge in Buchformat und da ich ihre Videos immer gemocht habe wollte ich auch in dieses Buch hineinschauen.

„Wie kannst du echte Freunde von falschen unterscheiden? Weißt du schon, was du nach der Schule machen willst? Und wie funktioniert das mit der Liebe?
Oft ist es gar nicht so einfach, eine Antwort auf all diese Fragen zu finden. Manchmal hilft es, mit einer guten Freundin darüber zu reden – oder du fragst einfach Ella!“ (Lesejury)


Vom Aufbau ist das Buch in 6 Themengebiete gegliedert. Diese hängen nicht miteinander zusammen und können in beliebiger Reihenfolge gelesen werden oder auch nur die, die einen interessieren. Es handelt sich um die Bereiche „Wer bin ich und was soll ich hier?“, Von Wurzeln und Flügeln“, „Es lebe die Freundschaft!“, „Hals über Kopf“, „Wie Lernen uns verändert“ und „Pläne, Hoffnungen und Träume“.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich konnte auch für mich ein paar Sachen mitnehmen. Ausgelegt ist das Buch ab 14 Jahren jedoch finde ich, dass man es durchaus auch im älteren Alter lesen kann und auch dann noch etwas mitnehmen kann oder andere Menschen besser verstehen lernt. Ella richtet sich in dem Buch direkt an den Leser und es scheint als würde sie direkt mit dir sprechen. Durch diesen Umstand und auch wegen des allgemein sehr angenehmen, bildhaften und witzigen Schreibstils wurde ist nie Langweilig oder Zäh, obwohl es sich hierbei nicht um einen spannenden Fantasyroman, sondern eher um einen Ratgeber handelt. In ihre Erzählung verwendet Elle viele Beispiele und beschreibt Situationen, aus ihren eigenen Erfahrungen oder auch allgemein die dem Leser zeigen worauf sie hinauswill und es besser verstehen lassen. Und vielleicht oder sogar ganz sicher, jedenfalls war es bei mir der Fall erkennt man sich selbst in ihren Schilderungen wieder. Und macht dies so auch für jüngere Leser ansprechend.

In ihrem Buch spricht sie meiner Meinung nach sehr wichtige Themen an. So spricht sei zum Beispiel über die Pubertät und wie die Gefühlswelt zu diesem Zeitpunkt war. Viele Leser werden sich darin wahrscheinlich wiedererkennen und entweder zustimmend nicken, so wie ich es getan habe oder wenn sie in diesem Alter sind vielleicht gestärkt aus diesem Kapitel herausgehen. Denn Ella zeigt dem Leser, dass er nicht alleine ist und jeder die Phase durchläuft und zusätzlich gibt sie Tipps die vielleicht helfen können und versucht das Selbstwertgefühl des Lesers aufzubauen. Und dies geling ihr sehr gut, sie findet tolle und wichtige Worte, die ich vielleicht selbst gerne damals gelesen hätte. Des Weiteren spricht sie Themen wie Mobbing, erste Liebe und Freundschaft an oder gibt Lerntipps (davon habe ich selbst eine Sache ausprobiert) oder Tipps für andere Lebenssituationen.

Es gab eine einzige Sache, die mich persönlich etwas gestört hat: Und zwar, dass die in ihrem Abschnitt über das Lernen gute Schüler alle als Streber bezeichnet hat. Sie hat eine perfekte Schülergruppe erschaffen, und anhand dieser erläutert, was „wir normale“ Menschen versuchen könnten um mehr wie diese Streber zu werden. Weil Streber machen das und das und Streber … . Dies hat mich beim Lesen ziemlich gestört, weil ich da zum einen nicht ganz mit ihrer Meinung übereinstimme und es auch nicht gut finde diesen Perfekten Schüler zu erschaffen. Meiner Meinung nach ist man nicht, nur weil man gut in der Schule ist und seine Zeit richtig einteilt, eine funktionierende Lernstrategie hat und seine Hausaufgaben macht ein Streber. Vor allem, da jeder (jedenfalls war das in meiner Schulzeit so) versucht mit diesem Wort gerade nicht in Verbindung zu kommen, weil es als eher abwertend gesehen wird. Was gut ist, ist dass sie in ihrem Buch das Gefühl vermittelt, das ein Streber zu sein nichts Schlechtes ist aber trotzdem finde ich es nicht gut diesen Typ Schüler so zu erschaffen, da es in dem Buch automatisch passiert, dass man sich mit der dargestellten Person vergleicht und es diesen rundum perfekten Streber (als der er dargestellt wird) und den wenigsten Fällen gibt.

So aber jetzt genug davon… (manchmal müssen Gedanken einfach raus). Alles in allem fand ich das Buch sehr gelungen und auch wichtig und würde es sowohl der jüngeren Zielgruppe als auch schon erwachsenen Menschen empfehlen. Das Buch vermittelt einen sehr wichtigen Gedanken (man muss nicht perfekt sein und es ist okay auch mal zu scheitern, denn man kann aus seinen Fehlern lernen) und spricht sehr wichtige Themen an. Außerdem kann man während des Lesens auch mal sein eigenes Handeln reflektieren und überlegen ob man mit dem was man selbst tut so zufrieden ist und wenn ja was man ändern kann. Vielleicht hilft dabei auch der ein oder andere Elle-Tipp.

Eine Sache, die ich noch erwähnen will ist die tolle Aufmachung des Buches. Zum einen die kleinen Bildchen am Rande der Seite aber ganz besonders gefallen haben mir die hervorgehobenen Kernsätze welche nach einem Abschnitt immer nochmals wiederholt wurden. Den sie sind wichtig und sie dürfen besonders viel Aufmerksam vom Leser bekommen!

Veröffentlicht am 14.10.2018

Ein Königreich voller Intrigen, Magie und einer starken Protagonistin

Die Königin der Schatten
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Als ich den Klappentext des Buches zum ersten Mal gelesen hatte, war mir sofort klar, dieses Buch will ich lesen! Trotzdem hat es dann noch etwas gebraucht, bis ich tatsächlich dazu gegriffen habe… und ...

Als ich den Klappentext des Buches zum ersten Mal gelesen hatte, war mir sofort klar, dieses Buch will ich lesen! Trotzdem hat es dann noch etwas gebraucht, bis ich tatsächlich dazu gegriffen habe… und es hat sich gelohnt.

„Ein Königreich, das seit vielen Jahren von mächtigen Feinden bedroht wird. Eine junge Herrscherin, die von einem Tag auf den anderen die Verantwortung für Tausende von Menschen übernehmen muss. Und eine uralte Magie, die das Potenzial in sich birgt, ganze Welten zu retten oder zu zerstören ... Für Kelasea Raleigh ist nichts so, wie es sein sollte: Sie hat nie darum gebeten, mit neunzehn Jahren die Königin eines bettelarmen Landes zu werden. Niemand hat sie auf den Hass, der ihr am eigenen Hof entgegenschlägt, vorbereitet. Und nie hätte sie gedacht, dass zwei grundverschiedene Männer die Zukunft ihrer Regentschaft mitbestimmen werden. Hin zum Licht oder hin zum Dunkel ... „ (Klappentext)

Entgegen meiner Erwartungen spielt das Buch allerdings nicht in der Vergangenheit, sondern in der Zukunft. Diese Zukunft nähert sich allerdings wieder an der Vergangenheit an. Denn es gibt keine elektronischen Geräte mehr, keine Autos, Bücher sind sehr selten geworden und auch die medizinische Versorgung ist sehr schlecht. Diese Idee hat mir sehr gut gefallen, weil ich es so noch nie gelesen hatte auch wenn die Welt ungefähr so beschrieben wurde wie ich es mir vor dem Lesen vorgestellt hatte.

Zu Beginn des Lesens hatte ich die Befürchtung, dass sich das Buch durch seine 544 Seiten an der ein oder anderen Stelle ziehen könnte und mich somit nicht durchgehend fesseln würde (vor allem weil ich zu der Zeit nicht so viel Zeit hatte zu lesen). Denn auch die einzelnen Kapitel sind sehr lang. Aber dies war zum Glück nicht der Fall. Die Autorin schafft in dem Buch eine gelungene Abwechslung zwischen spannender Handlung und auch mal ein paar ruhigeren Seiten in der die Welt in der wir uns befinden genauer erklärt wird.

Die Geschichte wird aus der Sicht von mehreren Protagonisten erzählt, hauptsächlich allerdings von der Hauptprotagonistin Kelsea. Mir hat das sehr gut gefallen, da es eine Abwechslung in das Buch gebracht hat, ich denke sonst wäre es deutlich langweiliger gewesen. So lernt der Leser auch ganz andere Seiten der neues Welt kennen außer die der „Königin“. Auch wenn Klesea eine außergewöhnliche Protagonistin ist, nicht so wie man sich die typische Königin vorstellen würde. Kelsea ist mutig, hilfsbereit und stark und trotzdem hat sie auch ihre Schwächen und ist nicht perfekt. Es kommen aber auch noch viele andere Charaktere vor, auf dich ich mich im nächsten Band freue. Der einzige Kritikpunkt, den ich habe war, dass ich teilweise etwas durcheinander gekommen bin aufgrund der vielen Informationen und Protagonisten. Aber auch das hat sich gebessert, wenn man erst mal in der Geschichte drin war.
Auch der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Erika Johansen hat es geschafft, dass die Handlung nicht vorhersehbar ist und dadurch langweiliger wird. Auch hat der Leser immer irgendwelche Fragen, die noch ungeklärt sind und auf eine Antwort folgen meistens weitere Fragen.

„Königin der Schatten“ ist definitiv ein gelungener Fantasyroman (mit nicht zu viel Fantasy) den ich jedem der sich gerne in eine andere Welt und Zeit entführen lässt empfehlen kann. Gespielt in einem Königreich voller Machtkämpfe, Intrigen aber auch Freundschaften, Vertrauen und etwas Magie. Ich freue mich schon auf den zweiten Band!

Veröffentlicht am 14.10.2018

Liebe, Musik & New York

New York Diaries – Sarah
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„Im Herzen von New York City steht das Knights Building, ein ziemlich abgelebtes Wohnhaus. Etwas schäbig und daher nicht ganz so teuer, ist es perfekt für junge Leute, die hungrig auf das Leben sind.“

Endlich ...

„Im Herzen von New York City steht das Knights Building, ein ziemlich abgelebtes Wohnhaus. Etwas schäbig und daher nicht ganz so teuer, ist es perfekt für junge Leute, die hungrig auf das Leben sind.“

Endlich bin ich dazugekommen einen weiteren Band der Buchreihe „New York Diaries“ zu lesen. Und auch der zweite Band konnte mich absolut überzeugen!

„Sarah Hawks lebt schon lange im Knights, und obwohl nichts darauf hoffen lässt, dass ihr großer Traum in Erfüllung geht, hält sie unbeirrt daran fest: Musikjornalistin mag es viele geben, aber niemand hat so ein Gespür für Musik wie sie. Dann lernt Sarah kurz nacheinander den Sänger Will und Charlie kennen. Normalerweise trennt sie sauber zwischen Arbeit und Privatleben, doch diesmal kümmern sich ihre Gefühle nicht darum und stellen ihr Leben vollkommen auf den Kopf.“
(Klappentext)


Mich hat das Buch auf jeden Fall begeistert. Denn es hat mich es hat mich in sich eingezogen und an manchen stellen nicht mehr losgelassen. Das Buch hat mich während dem lesen zum lachen, schmunzeln und auch zum Kopfschütteln gebracht. Es hat es geschafft mich auf die Reise der Charaktere mitzunehmen und sie zu lieben. (Auch wenn ein paar Sachen etwas vorhersehbar waren.)

Die Autorin erzählt die Geschichte der Hauptprotagonistin Sarah in einem sehr angenehmen Schreibstil. Ich konnte mich in die Geschichte fallen lassen und für einige Stunden alles um mich herum vergessen.

Einen keinen Kritikpunkt habe ich aber dennoch. Für mich hat es sich in der Mitte des Buches leicht gezogen, bzw. ist mir dort die Liebesgeschichte etwas auf die Nerven gegangen. Ansonsten hat mich die Dreiecksbeziehung zwischen Sarah, Charlie und Will allerdings nicht gestört.

Vor allem aber mag ich an dem Buch die Musik. Denn diese wird so toll beschrieben und macht dem Leser Lust, die genannten Lieder auch zu hören.
Ich hätte nur gerne noch zwei bestimmte Lieder gehört, wer da Buch gelesen hat, weiß denke ich welche ich meine:) Das wäre das i-Tüpfelchen.

Ein tolles Buch, mit einer Liebesgeschichte und viel Musik. Wer daran Interesse, dem kann ich das Buch nur empfehlen! 4,5 Sterne

Veröffentlicht am 14.10.2018

Ich liebe es!

Ein Sommer in Tokio
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„Seit Zosia Eastons Mutter vor drei Jahren gestorben ist, hat die Neunzehnjährige jeden Halt im Leben verloren. Als ihr Vater einen Job in Tokio annimmt, kommt ihr der Tapetenwechsel deshalb gerade recht. ...

„Seit Zosia Eastons Mutter vor drei Jahren gestorben ist, hat die Neunzehnjährige jeden Halt im Leben verloren. Als ihr Vater einen Job in Tokio annimmt, kommt ihr der Tapetenwechsel deshalb gerade recht. Doch ausgerechnet dort trifft sie Finn, der auf ihre Highschool ging und der ihr Herz mit seinem sexy Lächeln schon oft hat schneller schlagen lassen. Wie Zosia versucht auch Finn, vor seiner Vergangenheit davonzulaufen. Gemeinsam könnten sie diesen Sommer in Tokio zu einem machen, der ihnen für immer ins Erinnerung bleiben wird.“

Wer ein Buch im Genre Young Adult / Liebesgeschichte sucht ist bei „Ein Sommer in Tokio“ meiner Meinung nach auf jeden Fall richtig!

Das Buch konnte mich fast von Anfang an packen und von sich überzeugen. Die ersten paar Seiten, als die Geschichte noch in New York gespielt hat hab ich gebraucht um in das Buch hereinzukommen. Aber spätestens ab Tokio hat die Geschichte mich in ihren Bann gezogen. Ich wollte gar nicht mehr aufhören…

Während des Lesens hat für mich einfach alles gestimmt. Das Buch hat mich gefesselt, ich liebe den Schreibstil der Autorin und die Charaktere waren einfach toll. Ich mochte sie sofort und konnte mich in sie hineinversetzt, habe sie verstanden. Die Atmosphäre zwischen den beiden Hauptcharakteren und auch insgesamt im ganzen Buch war genau richtig und ich wollte nur noch mehr davon.

Wie in den meisten Büchern dieses Genre haben auch Zosia und Finn etwas in ihrem Leben erlebt, was sie geprägt hat und womit sie zum Teil immer noch kämpfen müssen. Ich hab schon ein paar Bücher in diesem Genre gelesen und kann bei diesem Buch auf jeden Fall sagen, dass es sich nicht angeführt hat als hätte ich die Geschichte so schon gelesen. Ich konnte die Veränderung, die sie im Laufe des Buches gemacht haben miterleben, vor allem bei Finn hat mir das sehr gut gefallen. Sein Charakter insgesamt war einfach toll.

Die Geschichte spielt, wie der Name schon gesagt großteils in Tokio. Für mich mal ein ganz anderes Setting. Vielleicht könnte man sagen, dass man von Tokio zu wenig mitbekommen hat. Für mich war dieses Verhältnis zwischen Tokio und der Geschichte genau richtig. Aber da können sich die Meinungen unterschieden.

Meine eigentlich einzige Kritik betrifft den Schluss des Buches. Denn dieser kam für mich viel zu plötzlich und abrupt. Ich hab mich sogar kurz gefragt, ob ich ausversehen ein Kapitel übersprungen hab. (Wer das Buch gelesen hat weiß vielleicht was ich meine). Ich hätte gerne ein ausführlicheres Ende gehabt und über mehr Seiten hätte ich mich auch gefreut.

Ansonsten ist das Buch für mich eine absolute Empfehlung und hat 4,5 Sterne auf jeden Fall verdient. Denn ich habe die Geschichte, die Charaktere und die Atmosphäre geliebt. Ein Buch zum Lachen und Schmunzeln aber auch für Gänsehaut.