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Nadine1986

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Veröffentlicht am 03.10.2020

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Also auf dieses Buch habe ich mich seit der Ankündigung wirklich total gefreut. Mit diesem Thema kann man einfach unglaublich viel machen und es richtig spannend aufbauen, sodass ich nach dem Prolog auch ...

Also auf dieses Buch habe ich mich seit der Ankündigung wirklich total gefreut. Mit diesem Thema kann man einfach unglaublich viel machen und es richtig spannend aufbauen, sodass ich nach dem Prolog auch hin und weg war. Doch was kommt danach?

Die Protagonisten sind mir hier einfach alle zu blass. Hendrik mag ein sympathischer und liebevoller Mann sein, aber in manchen Dingen auch recht naiv. Erst als man mit Hinweisen nur so vor seiner Hand rumwedelt begreift er es auch mal. Dann kommen wir zu den Polizisten. Kantstein mochte ich von der ersten Seite an nicht leiden. Vielleicht soll er auch so unsympathisch und genervt rüber kommen? Mir jedenfalls hat seine ganze Art nicht gefallen. Sein Kollege hingegen war zwar sehr aufmerksam, hat aber auch nicht wie ein Polizist gehandelt. Alleine von den Ermittlungsansätzen her waren beide ziemlich dämlich. Sorry, dass ich das so sage, aber intelligent geht anders.

Auch habe ich persönlich mit etwas ganz anderem gerechnet, als mir hier geboten wurde. Ich habe mit viiiiel mehr Interaktion mit dem Haus vorgestellt. Das war eindeutig zu wenig. Vor allem, da der Klappentext etwas ganz anderes verspricht. Auch werden hier zwei Dinge in dem Psychothriller behandelt was ich auf zwei Bücher verteilt hätte. Wäre meiner Meinung nach besser gewesen.

Die Bücher von Arno Strobel kann man so weg lesen, da er einen wirklich tollen Schreibstil hat. Doch dieses Buch konnte mich, bis auf ein paar kleine Dinge, nicht abholen. Hier fehlte dauerhaft die Spannung und die Hinweise waren viel zu eindeutig, sodass man sich auf alles einen Reim machen konnte und am Ende sogar recht damit hatte. Man musste nicht viel kombinieren, um auf den richtigen Schluss zu kommen. UInd das fand ich echt schade.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.09.2020

Das Abenteuer geht weiter

Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin
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Also ich würde ja sagen, dass man diese Rezi nur liest, wenn man den ersten Teil gelesen hat. Sonst würde man sich ja selbst Spoilern =)

Nachdem mir der erste Teil der Alice Chroniken wirklich gut gefallen ...

Also ich würde ja sagen, dass man diese Rezi nur liest, wenn man den ersten Teil gelesen hat. Sonst würde man sich ja selbst Spoilern =)

Nachdem mir der erste Teil der Alice Chroniken wirklich gut gefallen hat, musste ich den zweiten Teil unbedingt und sehr bald lesen. Im ersten Teil haben wir Alice und Hatcher auf ihrer Reise zu sich selbst kennenlernen dürfen. Beide haben viel erlebt und erleiden müssen, sodass ein Stück von ihnen gestorben ist. Im zweiten Teil versuchen Alice und Hatcher nun seine Tochter Jenny zu finden. Doch diese Reise ist nicht ganz ungefährlich. Vielleicht ist es sogar noch gefährlicher als der Kampf gegen das Kaninchen und das Walross. Davon lassen sich die beiden aber nicht abschrecken, zumal Alice nun endlich weiß, dass sie eine Zauberin ist. Nur hat sie noch nicht die geringste Ahnung wie sie ihre Kräfte einsetzen soll. Doch Alice ist nicht dumm und lernt schnell dazu. Aber auch Hatcher wird eine Verwandlung durchleben, mit der er nicht gerechnet hat - Alice schon....

Die Geschichte um Alice und Hatcher geht im zweiten Teil deutlich ruhiger weiter, als im Ersten. Natürlich wird auch hier Blut fließen, doch nicht mehr so wie im ersten Teil. Doch genau das hat mir sehr gut gefallen. Das es auch ruhiger zugeht und beide zu sich selbst finden. Die Suche nach Jenny ist für beide nicht leicht und sie müssen einige Hindernisse überwinden, doch diese fand ich äußerst gut gestaltet.

Obwohl mir der zweite Teil sehr gut gefallen hat, war mir das Ende dann doch ein bisschen zu schnell und zu wenig. Hier habe ich etwas mehr erwartet, da der vorherige Aufbau so gut war und ich persönlich mit mehr gerechnet habe. Dennoch sollte man diese Bücher gelesen haben, da Alice nicht die ist, die wir aus anderen Büchern kennen.

Vor mir gibt es eine klare Leseempfehlung.   =)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.09.2020

Ein Puzzle, viele Teile und ein Mörder

Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da hier durch die große Marketingkampagne sehr viel versprochen wurde. Alleine der Klappentext läd förmlich dazu ein dieses Buch verschlingen zu wollen. Doch ist ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da hier durch die große Marketingkampagne sehr viel versprochen wurde. Alleine der Klappentext läd förmlich dazu ein dieses Buch verschlingen zu wollen. Doch ist dem wirklich so?

D.I. Anjelica Henley ist hier die leitende Ermittlerin. Sie ist tough, hilfsbereit und weiß sich durchzusetzen. Als Hilfe bekommt sie den Auszubildenden Ramouter an die Seite gestellt, womit sie Anfangs überhaupt nicht einverstanden ist. Doch nach und nach wird ihr bewusst wie gut der Neuzugang ist und ist ihm gegenüber nicht mehr so unfreundlich, wie zu Beginn. Diese Entwicklung hat mir persönlich sehr gut gefallen. Auch erfahren wir einiges aus dem Privatleben von Henley. Ihr Mann, Rob, ist so gar nicht mit ihren Einsätzen einverstanden was man irgendwo auch nachvollziehen kann, da sie ein Kind haben und er gerne möchte, dass seine Frau ihre Tochter aufwachsen sieht. Natürlich kommt es hier dann auch ab und an mal zum Streit. Es war aber nicht zu viel in dem Buch, sodass es mich gestört hätte.

Das Buch an sich war echt gut, doch das was man am Ende an Tempo und Nervenkitzel hingeworfen bekommen hat, hat sonst zwischendurch gefehlt. Zum Ende hin fiebert man noch einmal richtig mit, aber am Anfang hatte ich für mich einen kleinen Durchhänger und in der Mitte dann auch. Der Schreibstil ist wirklich flüssig und die kurzen Kapitel finde ich auch klasse und hat alles in allem noch einmal spannend gemacht und dem Ganzen Leben eingehaucht. Aber auch die Protagonisten sind echt gut ausgearbeitet.

Doch es waren sehr viele Krimielemente zu finden, die den Thriller ein wenig nach hinten gestellt haben, was mich ein kleines bisschen gestört hat. Ansonsten kann ich das Buch nur empfehlen, da es eine wirklich gute Story ist, die nur ein bisschen mehr Nervenkitzel benötigt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.09.2020

Der Schneckenmann

Der Mondscheinmann
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Dies ist nun der 8. Fall für Nils Trojan und ich war sehr gespannt auf dieses Buch, da es sich echt gut anhört.


In Trojans achtem Fall geht es um einen wirklich seltsamen Mörder. Dieser scheint auf Schnecken ...

Dies ist nun der 8. Fall für Nils Trojan und ich war sehr gespannt auf dieses Buch, da es sich echt gut anhört.


In Trojans achtem Fall geht es um einen wirklich seltsamen Mörder. Dieser scheint auf Schnecken zu stehen. Nicht auf irgendwelche. Nein, auf Weinbergschnecken. Diese verteilt er neben den Lilienblüten auf dem Körper der Opfer. Von dert Ort kriechen sie auf dem Opfer herum und fressen die Lilienblüten auf. Doch warum ausgerechnet Schnecken? Was möchte der Mörder Nils und Steffi damit sagen?

Wir erfahren hier nicht nur mehr über Nils und Stefanie, nein auch über den Mörder werden wird einiges erfahren. Die Geschichte des Mörders wird in einer anderen Schrift dargestellt was ich persönlich immer toll finde. Wir erfahren von Seite zu Seite immer mehr von ihm und weshalb er Schnecken so interessant findet. Doch weshalb er welches Opfer auswählt, ist einem zuerst schleierhaft und setzt sich erst am Ende zu einem Bild zusammen.

Es fing alles echt gut an und ich wollte anfangs überhaupt nicht aufhören zu lesen. Doch zwischendurch wurde es etwas zäh. Durch all die Fälle ist Nils einfach mehr als Urlaubsreif und das bekommen wir hier mehr als einmal zu hören. Irgendwann weiß man sowas und man möchte es nicht ständig gesagt bekommen. Dies ging mir ein bisschen auf die Nerven. Auch fehlte mir zwischendurch die Spannung und es las sich wie ein Roman und nicht wie ein Psychothriller.

Alles in allem war es ein interessanter Fall, der meiner Meinung nach aber noch ein bisschen ausbaufähig ist. Die Spannung nahm mir persönlich einmal zu viel ab und auch die Wiederholungen waren recht anstregend. Dennoch bin ich gespannt wie es mit Nils weitergehen wird?

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.08.2020

Elfe wider Willen

Lia Sturmgold – Die Macht der Kristalle
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Wie fändet ihr es wenn ihr plötzlich im Körper eines anderen stecken würdet? Seltsam oder? Und wenn dieser jemand dann auch noch eine Elfe ist? Total seltsam und unwirklich. Doch genau das passiert unserer ...

Wie fändet ihr es wenn ihr plötzlich im Körper eines anderen stecken würdet? Seltsam oder? Und wenn dieser jemand dann auch noch eine Elfe ist? Total seltsam und unwirklich. Doch genau das passiert unserer Protagonistin Lia. Sie ist gerade mal elf Jahre alt und glaubt nicht so recht an Elfen und den ganzen Kram. Doch eines Tages, als sie im Park ist, exeperimentiert eine Elfe namens Asalia mit Kristallen herum und versucht zu zaubern. Leider ist dieser Zauber nicht so ganz geglückt, weshalb Lia sich mit Dorient, Asalias Bruder, ins Andersreich aufmachen muss. Dort muss sie die fehlenden Kristalle holen, damit sie wieder in ihren Körper kann. Doch das ist alles andere als einfach.

Plötzlich muss Lia für Asalia zur Schule gehen und sich als Prinzessin ausbgeben. Leichter gesagt als getan. Lia hat doch gar keine Ahnung von den ganzen verschiedenen Elfen, der Schule oder dem Andersreich. Ob das gut geht? Und wie stellt sich Asalia in ihrer Welt an? Lias Zeit in der Anderswelt vergeht schneller als in der Menschenwelt. Also kann Asalia nicht so viel Chaos anstellen. Oder doch?

Es ist eine wirklich süße Geschichte, die mich auf jeden Fall auf den zweiten Band neugierig macht. Mir hat nur ein bisschen mehr Interaktion aus der Menschenwelt gefehlt. Klar, wir verfolgen in erster Linie, die versucht die Kristalle von Asalia zu holen, damit der Zauber umgekehrt werden kann. Doch wäre es meiner Meinung nach interessant gewesen wenn man so manch eine Situation aus Asalias Sicht mitbekommen hätte. Man bekommt zwar was mit, aber nur durch die Erzählung von Asalia, nicht so direkt wie bei Lia. Auch finde ich es ein bisschen komisch, dass Lias Mutter nicht merkt, das sich ihre Tochter verändert hat. Denn Asalia hat eine komplett andere Ausdrucksweise als Lia.

Ansonsten war es wirklich ein tolles Abenteuer und ich freue mich auf den zweiten Teil.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere