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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.06.2019

Eher enttäuschend

Echo der Toten. Ein Fall für Friederike Matthée
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Klappentext:
Mord im Hungerwinter

Januar 1947: Über dem Land liegt eine Decke aus Schnee und Eis, zwischen Ruinen kämpfen die Menschen ums Überleben. In der Eifel wird ein Mann erschlagen. Einziger Zeuge ...

Klappentext:
Mord im Hungerwinter

Januar 1947: Über dem Land liegt eine Decke aus Schnee und Eis, zwischen Ruinen kämpfen die Menschen ums Überleben. In der Eifel wird ein Mann erschlagen. Einziger Zeuge ist ein Flüchtlingsjunge aus Ostpreußen, der eingeschüchtert schweigt.
Richard Davies von der britischen Royal Military Police soll den Mord aufklären. Zur Unterstützung fordert er Friederike Matthée von der Weiblichen Polizei an. Umgeben von Menschen, die zum Teil schwere Schuld auf sich geladen haben, kommen sie dem Mörder auf die Spur.

Meine Meinung:
Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, habe ich den Roman beim Ullstein Verlag angefragt. Als er bei mir ankam, freute ich mich sehr auf diesen Kriminalroman. Schon nach ein paar Seiten stellte ich jedoch fest, dass mir der Schreibstil von Beate Sauer nicht so richtig gefiel. In dem ganzen Roman wird überdeutlich beschrieben, dass Frauen zur damaligen Zeit nicht ernst genommen wurden und nur die Polizisten bzw. die Militäry Police das sagen hatten.

Wiederum gefiel es mir sehr gut, wie Friederike Mattée es schaffte, den kleinen Zeugen, der ja nicht mehr sprechen wollte, zum reden zu bringen.
Ich habe mich jedoch auf einen interessanten Krimi gefreut, was mir hier leider nicht geboten wurde. Der Fall wird immer nur mal wieder angeschnitten, aber es handelt sich meines Erachtens nicht komplett um einen historischen Krimi.
Letztendlich war ich von dem Roman einfach nur enttäuscht, da er sehr viele Längen hatte und er mir einfach sehr langweilig und zäh vorkam.

Sterne: 2 von 5

Veröffentlicht am 12.06.2019

Ein wunderbarer Robotham

Die andere Frau
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Rezension:
Ich habe mich sehr auf den neuen Psychothriller von Michael Robotham gefreut, da mir alle bisherigen Bücher, die ich besitze, ausnahmslos gefallen haben.
Er beginnt auch gleich sehr spannend, ...

Rezension:
Ich habe mich sehr auf den neuen Psychothriller von Michael Robotham gefreut, da mir alle bisherigen Bücher, die ich besitze, ausnahmslos gefallen haben.
Er beginnt auch gleich sehr spannend, als der Psychologe Joe O'Loughlin morgens einen Anruf erhält.  Es ist ein Krankenhaus, das ihm berichtet, dass sein Vater Opfer eines brutalen Überfalls geworden ist.
Auf die Frage, ob seine Mutter schon verständigt wurde, erhält er vom Krankenhaus die Nachricht, dass sie sich schon im Zimmer seines Vaters aufhielt.  Sofort macht er sich auf den Weg in die Klinik und betritt die Intensivstation.  Als er jedoch in das Zimmer seines Vater geht, sieht er dort eine fremde Frau am Bett sitzen, die die Hand seines Vaters hält.

Ungläubig fragt Joe, wer sie wäre und was sie am Bett seinem Vaters verloren hätte, zumal diese Frau blutige Kleidung trägt. Was sie dann zu ihm sagt, zieht Joe die Füße unter den Beinen weg.  Sie behauptet, sie sei die Ehefrau von William und hätte ihn verletzt in ihrem gemeinsamen Haus, am Ende einer Treppe gefunden und direkt den Krankenwagen gerufen.
Doch was steckt dahinter? Führte William ein Doppelleben und war mit zwei Frauen verheiratet, oder ist sie seine Geliebte und gar die Täterin?

Fazit:
Michael Robotham konnte mich mit der Story direkt begeistern. Man stellt sich die ganze Zeit die Frage, wer diese Frau ist, zumal sie mir sehr sympathisch erschien und eine Geschichte erzählte, die durchaus der Wahrheit entsprechen konnte.
Der Roman war durchweg spannend und die Zusammenarbeit zwischen Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz, die ja oft in Robothams Bücher zusammenarbeiten, hat mir wieder sehr gut gefallen.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich von Michael Robotham schon spannendere Bücher gelesen habe.  Aber ich gebe trotzdem sehr gerne meine Leseempfehlung.

Schmetterlinge:    4 von 5

Veröffentlicht am 09.06.2019

Ein wunderbarer Roman aus der Feder von Sarah Saxx

Extended trust
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Sarah Saxx konnte mich auch mit diesem Erwachsenen-Roman wieder begeistern. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, was ich aber von den Romanen von Sarah Saxx gewohnt bin. Sie schreibt wirklich vielschichtig ...

Sarah Saxx konnte mich auch mit diesem Erwachsenen-Roman wieder begeistern. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, was ich aber von den Romanen von Sarah Saxx gewohnt bin. Sie schreibt wirklich vielschichtig und bisher konnte mich wirklich jedes Buch von ihr überzeugen. Ich freue mich schon sehr auf die weiteren Bücher aus dieser neuen Reihe: Extended Trust.

Meine Videorezension findest Du hier:
https://youtu.be/aMAAZxdslDw

Veröffentlicht am 18.05.2019

Ein gelungener Stephen King

Der Outsider
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Klappentext:
Das Böse hat viele Gesichter …
Vielleicht sogar Deines
Ein unbeschreibliches Verbrechen. Eine Fülle an Beweisen. Ein überführter Unschuldiger. Zwei gegensätzliche Storys, die beide wahr sind.

Rezension:
Im ...

Klappentext:
Das Böse hat viele Gesichter …
Vielleicht sogar Deines
Ein unbeschreibliches Verbrechen. Eine Fülle an Beweisen. Ein überführter Unschuldiger. Zwei gegensätzliche Storys, die beide wahr sind.

Rezension:
Im Stadtpark von Flint City wird ein kleiner Junge tot aufgefunden. Er ist auf übelster Weise getötet worden. Alle Zeichen und Beweise führen zu einem Täter, der bisher völlig unbescholten war. Es handelt sich um den Englischlehrer und Couch der Jugendbaseballmannschaft, Terry Maitland, der immer sehr beliebt gewesen ist.
Detective Ralph Anderson wird auf den Fall angesetzt. Sein eigener Sohn ist im Team der Baseballmannschaft und er lässt Terry Mailand während einem Spiel, vor aller Augen der Zuschauer festnehmen. Obwohl Terry immer wieder behauptet, diesen Jungen nicht getötet zu haben, ja sogar ein Alibi vorweisen kann, sprechen die DNA-Beweise gegen ihn.

Fazit:
Als ich mit dem Roman angefangen, hatte ich wieder das Gefühl, der “alte” King wäre zurück. Seine letzten geschriebenen Romane waren zwar spannend, aber nicht zu vergleichen, mit seinen älteren Werken.
Doch gleich zu Beginn der Geschichte war ich von der Story gefangen. Man schwankt immer wieder zwischen dem Glauben, dass Terry unschuldig ist und trotzdem sprechen alle Beweise gegen ihn. Stephen King schaft es meines Erachtens aber nicht, die Geschichte ständig spannend zu halten. Gerade vom Ende war ich etwas enttäuscht, da es mir dann doch sehr fiktiv erschien.
Trotzdem hat mir dieses Buch gut gefallen und wie ich oben schon erwähnte, fand man stellenweise den “alten” King wieder, was mir sehr gut gefallen hat.

Veröffentlicht am 18.04.2019

Welch genialer Roman

Das Licht in meiner Dämmerung
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Videorezension:
https://youtu.be/HALXs_VPnFc

Mein Fazit:
Sarah Saxx hat mich mit ihrem Roman völlig in den Bann gezogen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil es gleich mit einer sehr ...

Videorezension:
https://youtu.be/HALXs_VPnFc

Mein Fazit:
Sarah Saxx hat mich mit ihrem Roman völlig in den Bann gezogen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil es gleich mit einer sehr spannenden Szene beginnt.
Die Autorin hat einen unheimlich flüssigen Schreibstil und hat es geschafft, die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht zu erhalten.
Dazwischen gab es aber auch immer wieder wunderbare Szenen, die mich sehr berührt haben.
Eine klare Leseempfehlung von mir !