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Natalia2004

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Veröffentlicht am 13.04.2019

Ein großartiges und sehr emotionales Buch!

Lieder von Morgen
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Lenia ist todkrank - sie leider unter chronischer lymphatischer Leukämie. Doch trotz dieser Krankheit kämpft sie für das Leben und versucht jeden Augenblick zu genießen.
Jonathan hingegen ist gesund und ...

Lenia ist todkrank - sie leider unter chronischer lymphatischer Leukämie. Doch trotz dieser Krankheit kämpft sie für das Leben und versucht jeden Augenblick zu genießen.
Jonathan hingegen ist gesund und könnte alle Möglichkeiten der Welt haben. Stattdessen scheint er gegen das Leben anzukämpfen und hält sich lediglich mit kleinen Jobs über Wasser.
Bei einem dieser Jobs lernen sich die beiden kennen, denn Jonathan soll Lenia Gitarrenunterricht geben. Sie sind auf Grund auf verschieden und doch verbindet sie die Leidenschaft für die Musik.
Mit der Zeit schafft Lenia es, Jonathan die Liebe zum Leben zu lehren.

Rune L. Green hat mit diesem Buch ein großartiges Buch geschaffen, welches mich tief berührt hat! Ich saß so oft beim Lesen mit Tränen in den Augen, denn die Autorin hat es einfach geschafft, die Emotionen und die Geschichte unfassbar authentisch rüberzubringen!

Besonders hat mir die Entwicklung der Charaktere im Laufe des Buches gefallen! Ich konnte wunderbar erkennen, wie die beiden sich mit der Zeit veränderten. Besonders bei Jonathan merkt man sehr, dass Lenia ihn vieles gelehrt hat, denn seine Veränderung ist enorm.
Beide waren mir sympathisch und bei ihren Gesprächen musste ich auch ab und an grinsen. Auch ihre Familie und Freunde habe ich ins Herz geschlossen.

Und obwohl Lenia todkrank ist, hat sie Jonathan - und auch mir - eine neue Weltsicht eröffnet und gezeigt wie kostbar und lebenswert das Leben doch ist. Dieses Buch ist voller Weisheiten und Lektionen, aus denen wir alle noch lernen können!

Die Geschichte allein macht für mich zwar schon diese 5 Sterne aus, aber auch der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Das Buch springt immer wieder zwischen den Perspektiven von Lenia und Jonathan hin und her, und auch das fand ich sehr gut umgesetzt - zudem waren die Perspektivenwechsel immer sehr passend für den Augenblick.

Ich kann euch dieses Buch wirklich nur wärmstens ans Herz legen, denn ich fand es zu tiefst berührend, authentisch und einfach wundervoll!

Veröffentlicht am 30.03.2019

Ein Muss für alle Fans der griechischen Mythologie!!

Gold und Schatten
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Livias Familie ist gerade erst nach Paris gezogen, da spielt ihr Leben schon verrückt: Auf einmal hört sie Pflanzen sprechen und dann trifft sie auch noch Maél und bekommt ihn einfach nicht mehr aus dem ...

Livias Familie ist gerade erst nach Paris gezogen, da spielt ihr Leben schon verrückt: Auf einmal hört sie Pflanzen sprechen und dann trifft sie auch noch Maél und bekommt ihn einfach nicht mehr aus dem Kopf. Er ist geheimnisvoll, mysteriös und seine Welt sind die düsteren Katakomben. Obwohl die Beiden sich schnell näher kommen, geht Maél immer wieder auf Abstand. Langsam kommt Livia seinem Geheimnis auf die Spur, doch sie ahnt noch nicht welche Ausmaße dieses hat...



Als ich „Gold und Schatten“ von Kira Licht zum ersten Mal gesehen habe, musste es sofort auf meine Wunschliste, da ich ein riesen Fan der griechischen Mythologie bin - und ich wurde nicht enttäuscht!

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, denn er ist gleichzeitig locker, spannend und humorvoll!



Das Buch ist voll mit tollen, liebenswerten und authentischen Charakteren!

Unsere Protagonistin Livia ist einfach total sympathisch und man kann sich toll in sie hineinversetzen! Was ich sehr mochte, ist, dass sie im Laufe des Buches immer selbstbewusster, stärker und durchsetzungsfähiger wird!

Und dann wäre da auch noch Maél. Man muss sich einfach in ihn verlieben - auch wenn er es einem manchmal nicht ganz leicht macht...

Die Gespräche zwischen den Beiden haben mich mehr als einmal zum schmunzeln gebracht. Kira Licht hat es geschafft in das Ganze eine passende Prise Humor einzubringen!



Natürlich sind da auch noch andere Charaktere, wie z.B. Livias neugewonnenen Freundinnen, die ihr den Rücken stärken und hinter ihr stehen, und die ich auch schnell ins Herz geschlossen habe!

Dann tauchen auch noch ein paar Götter, Halbgötter und andere mythologische Wesen auf, die alle authentisch sind!



Alle Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und machen dieses Buch so besonders! Es bleibt die ganze Zeit über spannend und es gibt so einige Wendungen, die ich nicht erwartet habe! Außerdem ist alles sehr gut durchdacht und recherchiert, und ich hatte das Gefühl mich in Paris mit all den Göttern wiederzufinden!



Für mich war dieses Buch auf jeden Fall ein absolutes Highlight und ich kann es jedem nur empfehlen! Und für Fans der griechischen Mythologie ist dies ein MUSS - aber auch „Einsteiger“ werden sich gut zurechfinden, denn alles ist sehr gut erklärt.

Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band, damit ich hoffentlich bald erfahren kann, wie es weitergeht!!

Veröffentlicht am 21.03.2019

Interessante Idee, die Charaktere nicht so meins...

Der Würfel
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In naher Zukunft wird Deutschland von einem Algorithmus gesteuert, welcher sich „Würfel“ nennt. Er ermöglicht jenen eim gutes und sorgenfreies Leben, die intime Daten mit dem Würfel teilen. Doch nicht ...

In naher Zukunft wird Deutschland von einem Algorithmus gesteuert, welcher sich „Würfel“ nennt. Er ermöglicht jenen eim gutes und sorgenfreies Leben, die intime Daten mit dem Würfel teilen. Doch nicht jeder ist von diesem System überzeugt...
Zu den wenigen Rebellen gegen den Würfel gehört Taso. Er ist 28 Jahre alt und ein so genannter „Gaukler“. Er versucht so wenige Daten, wie nur möglich, mit dem Würfel zu teilen, und überlässt seine Entscheidungen dem Zufall. Aber genauso wie der Würfel das teilen von Daten belohnt, bestraft er diejenigen, die es nicht machen, weshalbt Taso sehr einsam und zurückgezogen lebt.
Doch eines Tages trifft er auf Dalia, die aus einer rückständigen Sekte geflohen ist und begeistert von dem Würfel ist - Nun muss Taso sich die Frage, ob er einfach so seine Ideale verraten kann...

Mich hat die Idee hinter „Der Würfel“ vom Anfang an fasziniert. Der Autor hat es geschafft, die Welt sehr detailliert und durchdacht auf Papier zu bringen und man kann sich alles gut vorstellen. Diese Umsetzung hat mir an dem Buch besonders gefallen!

Nun stellt sich natürlich die Frage, wieso ich dennoch nur 3 Sterne vergeben habe... Hier kommt die Antwort: Leider bin ich mit den Charakteren nicht wirklich warm geworden.
Anfangs fand ich Taso noch ganz gut, aber als Dalia dann hinzugekommen ist, hat sich meine Meinung schnell geändert. Er schien so entschlossen seine Ideale zu verteidigen, hat diese aber zu schnell für Dalia über den Haufen geworfen - zumal er sie zuvor erst wenige Male getroffen hatte. Er war mir einfach zu wankelmütig...
Dalia hingegen war mir leider unsympathisch... ich fand sie naiv und leider etwas nervig.
Man muss zwar sagen, dass durch die Charaktere die verschiedenen Meinungen und Aspekte sehr gut beleuchtet werden, doch sie machten das Buch einfach anstrengend zu lesen.

Insgesamt kann man dennoch sagen, dass es ein sehr gut durchdachtes Buch ist, welches uns mit einer erschreckend realistischen Zukunft konfrontiert und zum Nachdenken anregt. Von mir bekommt es leider nur 3 Sterne, da es einfach nicht meins war, aber ich glaube, dass es hier auf Geschmäcker ankommt - wer mehr auf die Idee und Umsetzung als auf die Charaktere setzt, ist hier wohl richtig.

Veröffentlicht am 18.03.2019

Sehr viel verschenktes Potential... Grund dafür: Die Charaktere.

Das Gewicht eines Pianos
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Worum geht es?
Katya wächst in Russland der 1960er Jahre in bescheidenen Verhältnissen auf. Nacht für Nacht lauscht sie den Klängen des Blüthners ihres Nachbarns. Nach dem Tod des alten Mannes, erbt sie ...

Worum geht es?
Katya wächst in Russland der 1960er Jahre in bescheidenen Verhältnissen auf. Nacht für Nacht lauscht sie den Klängen des Blüthners ihres Nachbarns. Nach dem Tod des alten Mannes, erbt sie sein Klavier, welches ihre erste große Liebe wird.
Clara arbeitet als Automechanikerin. Ihre Eltern sind, als sie klein war, bei einem Brand ums Leben gekommen. Die einzige Erinnerung an ihre Eltern ist das alte Blüthner. Obgleich sie es hasst, da sie keine Verbindung zur Musik hat, kann sie es einfach nicht loslassen...
Ein halbes Jahrhundert trennt sie, doch die beiden Frauen sind auf tragische Weise miteinander verbunden..

Anfangs fand ich das Buch noch ganz gut. Die Idee hat mir gefallen und sie hatte viel Potential. Der Schreibstil war auch recht angenehm... Dennoch hat mir dieses Buch insgesamt nicht gefallen.

Der Grund für diese schlechte Bewertung meinerseits ist ein ganz einfacher: Die Charaktere.
Der Mittelteil des Buches war nur deshalb so schlecht, weil vorallem Clara sich, meiner Meinung nach, unglaublich nervig, anstrengend und lächerlich verhalten hat. Im Verlauf des Buches entscheidet sie sich dauernd um, sodass es ein durchgehendes hin und her zwischen „Nein, ich muss weitermachen“ und „Ok, ich höre jetzt endlich auf“ war. Irgendwann hatte ich nicht mehr die geringste Lust weiterzulesen. Dazu kam, dass Clara viele Dinge tat, die einfach nur kindisch und lächerlich waren. Sie war mir einfach irgendwann durch und durch unsympathisch und ich hatte nicht auch nur ein klein wenig „Mitleid“ für den Tod ihrer Eltern.
Und dann ist da noch Katya... Bei ihr konnte ich mich lange nicht entscheiden, ob sie mir sympathisch ist oder ob ich sie nicht leiden kann. Meiner Meinung nach ist sie einfach nicht bereit etwas zu wagen oder sich durchzusetzen.. Gleichzeitig ist dort eine Leidenschaft für das Klavierspielen, die ich irgendwie bewundern könnte - jedoch scheint sie dieses über ihre Familie, insbesondere ihren Sohn zu stellen, und sieht lange Zeit keinen anderen Sinn im Leben mehr außer dieses Klavier zu spielen.

Während des ganzen Buches konnte ich nicht warmwerden mit den Charakteren und ihr Schicksal ließ mich weitesgehen kalt. Sie erscheinen mit außerdem zu oberflächlich.

Und auch wenn man die Charaktere außen vorlässt, gab es eine so bedrückende und unangenehme Atmosphäre, dass das Buch mit lediglich deprimierte.

Zu gute halten muss man der Autorin, dass sie die Schicksale der beiden Frauen gut, teils auch unerwartet, verknüpft hat und es zum Ende hin wieder etwas spannender wurde.

Wäre ich nicht Teil einer Leserunde gewesen, hätte ich das Buch nach allerspätestens 200 Seiten abgebrochen.
Insgesamt vergebe ich diesem Buch 2 bis 2,5 Sterne nur für die Idee, aber kann leider keine Leseempfehlung geben.

Veröffentlicht am 16.03.2019

Fesselnd und lesenswert!

Cats Bestimmung
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Catriona Thalmann arbeitet als Polizistin bei der Frankfurter Kripo. Während ihres ersten Mordfalls endeckt sie, dass sie ungeahnte Fähigkeiten besitzt. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und Cats ...

Catriona Thalmann arbeitet als Polizistin bei der Frankfurter Kripo. Während ihres ersten Mordfalls endeckt sie, dass sie ungeahnte Fähigkeiten besitzt. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und Cats Leben verändert sich schlagartig... Auf einmal sieht sie Personen, die aus dem nichts auftauchen und genauso wieder verschwinden. Zudem gibt es Hinweise am Tatort, die nur sie zu sehen scheint.
Doch je mehr Cat über diese Ereignisse erfährt, desto gefährlich wird es für sie und sie muss sich fragen, wem sie vertrauen kann...

Schon nach wenigen Seiten konnte ich mich gut in dieses Buch hineinversetzen. Anfangs musste ich mich zwar ein wenig daran gewöhnen, dass Cats Gedanken so oft ähnlich wie „wörtliche Rede“ vorkam, aber das hat nicht allzu lang gedauert und im Endeffekt passt es sehr zur Story.
Mich hat das Buch sehr gefesselt und ich dand es absolut spannend! Der Schreibstil ließ sich sehr gut lesen und war wirklich angenehm, sodass man das Buch kaum noch aus der Hand legen will!

Die Charaktere waren mir alle sehr sympathisch. Ein wenig hat mich gestört, dass Cat einige sachen „zu“ selbstverständlich hingenommen hat, denn für mich wäre es ein wenig authentischer gewesen, wenn sie mehr hinterfragt hätte oder „ausgerastet“ wäre... Deswegen ziehe ich hier diesen einen Stern ab.

Dennoch finde ich diesen Reihen-Auftakt sehr gelungen und werde mit Sicherheit auch den zweiten Band lesen! Ich kann das Buch also wirklich empfehlen!