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Veröffentlicht am 18.02.2020

guter Debütroman mit ein wenig Platz nach oben!

Wir sind das Feuer
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Der Klappentext
Endlich vergessen, was vor fünf Jahren geschah. Die Flammen, den Lärm, und all das, was ihr Leben danach zerstörte. Das ist es, was Louisa sich wünscht, als sie ans Redstone College kommt. ...


Der Klappentext
Endlich vergessen, was vor fünf Jahren geschah. Die Flammen, den Lärm, und all das, was ihr Leben danach zerstörte. Das ist es, was Louisa sich wünscht, als sie ans Redstone College kommt. Und tatsächlich: Gleich zu Beginn ihres Studiums begegnet sie Paul und alles scheint plötzlich anders. Mit seinem unwiderstehlichen Lachen und seinen Bernsteinaugen weckt er Gefühle in ihr, die sie schon längst vergessen glaubte. Mit ihm ist sie wild und frei und endlich wieder glücklich. Sie ist dabei, sich unwiederbringlich in ihn zu verlieben. Doch was sie nicht ahnt: Paul hütet ein dunkles Geheimnis. Die Wahrheit könnte ihre Liebe in Flammen aufgehen lassen …

Wir sind das Feuer ist der Debütroman von Sophie Bichon und der erste Teil der Redstone College Reihe.

Cover
Das Cover finde ich wirklich sehr schön. Es ist schlicht und doch ein bisschen auffällig durch die einzelnen „Farbstreifen“. Die Farben passen zu Louisa und Paul, weil sie unterschiedlich sind aber doch irgendwie miteinander harmonieren.

Handlung und Charaktere
Die Charaktere sind toll und vor allem authentisch ausarbeitet.
Paul ist anfangs der typische Bad Boy. Er strotzt nur so von Klischees…Er schläft mit vielen Frauen und die Liebe ist nichts für ihn. Außerdem hat er einen heißen Body und ist einfach nur zum anbeißen. Wenn man ihn aber erstmal besser kennenlernt, merkt man, dass er kein Bad Boy ist, sondern ein total rücksichtsvoller und empathischer Mann. Es ist unheimlich schön mit anzusehen bzw. zu lesen, wie er mit seinem kleinen Bruder umgeht.
Dennoch hat sein Verhalten einen Grund, denn er hat ein Geheimnis, welches ihn schwer belastet.
Louisa kommt mir anfangs sehr schüchtern und zurückhaltend vor. Die beiden lernen sich bereits ganz am Anfang des Buches kennen, wo man auch die schlagfertige und sarkastische Seite an Ihr sehen kann. Trotzdem scheint Sie eher eine ruhigere Person zu sein, welche lieber in die Welt Ihrer Büchern abtaucht. Sympatisch ist Sie in jeden Falle.
Als sich Louisa Paul mitteilt, wenn auch in einer ungünstigen Situation, merkt man finde ich, wie erleichtert Sie ist endlich nicht mehr alleine mit Ihrer Vergangenheit klar kommen zu müssen. Sie sprechen zwar nicht oft darüber, aber alleine der Gedanken, dass da jemand ist, zählt.
Außerdem finde es toll wie die beiden miteinander umgehen. Ihre Beziehung baut sich langsam und stetig auf und ich finde es schön, das hier auch sexuell mal nichts überstürzt wird. Man merkt zwar das Knistern, aber gerade das macht es extrem spannend. Es gibt so viele romantische Momente, in denen mein Herz echt hätte schmelzen können. Ein paar Kitschmomente gab es natürlich auch, aber diese haben einfach gepasst. Natürlich hatte ich auch einige Momente dabei, in denen ich Schmunzeln oder den Kopf schütteln musste, deswegen finde ich, dass es eine gute emotionale Mischung war.
Die Nebencharaktere haben ebenso Ihren Teil dazu beigetragen, denn, wenn man so welche Freunde hat, kann das Leben einem nur Spaß machen!

Die Handlung insgesamt, finde ich nicht nur emotional gut ausarbeitet, sondern auch von der Reihenfolge der Ereignisse schlüssig und gut zu verstehen. Normalerweise liebe ich es, wenn es Sichtwechsel zwischen den Protagonisten gibt. Hier muss ich aber sagen, dass mir das in diesem Buch leider viel zu viele waren und dadurch die Abschnitte extrem kurz waren. Ich war gerade bei einer Person angekommen und schon wurde wieder gewechselt. Das hat es mir sehr erschwert in die Geschichte reinzukommen. Zum Schluss ging es dann, weil die Abschnitte länger geworden sind. Zum Schreibstil allgemein kann ich sagen, dass ich diesen angenehm fand.
Ich finde es spannend, das bisher nur Louisas schwere Vergangenheit aufgedeckt wurde, man über Pauls Geheimnis aber noch nicht so viel weiß. Lousia selber möchte es aber auch nicht wissen, deshalb denke ich, wurde es bisher auch nicht weiter aufgegriffen. Die Geschichte endet in Pauls Sicht mit einem unschönen Erlebnis und einen darauffolgenden Cliffhänger, welcher die Wartezeit auf den zweiten Band ewig erscheinen lässt.

Mein Fazit
Ich habe das Buch beim Thalia liegen sehen, da kannte ich es noch überhaupt nicht. Das war gerade an dem Tag, wo Sie es in den Laden gestellt wurde. Dementsprechend war ich mal komplett ohne Hintergrundinformationen von Bookstagram oder anderen Quellen. Der Klappentext hat mich aber sofort so angesprochen, weshalb ich dennoch hohe Erwartungen an das Buch hatte.
Von der Handlung und den Charakteren her, hat mich das Debüt von Sophie Bichon wirklich überzeugt und ich habe es gerne gelesen. Wie aber bereits erwähnt, bin ich durch die vielen Sichtwechel schlecht in die Geschichte reingekommen. Das wäre dann aber auch mein einziger Kritikpunkt.
Deswegen vergebe ich trotzdem 4/5 Sternen! Trotzdem werde ich das zweite Buch lesen, da ich einfach wissen will, wie es mit den beiden weitegeht!

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.02.2020

Mehr als 5 sterne Vorsetztung - Emotional, tiefgründig und Spannend

One True Queen, Band 2: Aus Schatten geschmiedet (Epische Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Jennifer Benkau)
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!Je nach Geschmack könnte diese Rezension Spoiler enthalten!

In einer anderen Welt ist Mailin eine zum Tode verurteilte Königin, doch in Irland ist sie nur das Mädchen, das kürzlich aus einem rätselhaften ...

!Je nach Geschmack könnte diese Rezension Spoiler enthalten!

In einer anderen Welt ist Mailin eine zum Tode verurteilte Königin, doch in Irland ist sie nur das Mädchen, das kürzlich aus einem rätselhaften Koma erwacht ist. Obwohl ihr dort der Tod droht, sucht Mailin verzweifelt einen Weg zurück in ihr Königreich Lyaskye – zurück zu ihrer großen Liebe Liam, dem Lügner und Herrn der Diebe, der Mailins Herz in seinen Händen hält und ihr wortwörtlich den Schlaf raubt. Denn zwischen ihnen besteht eine dunkle Verbindung, ein magisches Band, das Mailin Liams Träume miterleben lässt. Und diese Träume werden zunehmend bedrohlicher. Um nach Lyaskye zurückzukehren, braucht Mailin allerdings ausgerechnet Nathaniel, den Königskrieger und Weltenspringer, dem sie das Herz aus der Brust gerissen hat …

Nachdem ich den ersten Band beendet habe, musste ich mir den zweiten gleich vorbestellen.
Auch wenn es erst Februar ist, weiß ich jetzt schon das diese Diologie eines meines Jahreshighlights 2020 sein wird.

Das Cover kann ich, genau wie beim ersten Buch mit zwei Wörtern beschreiben. atemberauend schön!

Der zweite Band beginnt unmittelbar nachdem Ende des zweiten Bandes. Ein paar meiner entstandenen Fragen aus dem ersten Band, konnte schon ganz zum Anfang des Buches aufgelöst werden. Es sind aber auch wieder viele neue dazugekommen. Anfangs ist man, nicht wie im ersten Band, relativ lange in Irland. Das ist aber auch vollkommen nötig, um die Informationen, die einem die Autorin gibt aufzunehmen und verarbeiten zu können.
Bevor Nathaniel und Mailin überhaupt nach Lyasyke zurückkehren, hatte ich schon Herzrasen. Die Autorin hat es geschafft mich nach nur wenigen Seiten wieder voll und ganz in die Geschichte zu führen, sodass ich nicht mehr aufhören wollte zu lesen.
Die einzelnen Mythen, Wesen, Wege und Geheimnisse, welche man noch in Lyaskye entdecken kann, wurden immer im richtigen Maß und in den richtigen Momenten offenbart, sodass man die Spannung nicht verliert. Manchesmal sehr offensichtlich dargestellt und manchesmal in Rätseln gesprochen, was unheimlich aufregend war.
Die ganze Handlung ist wieder sehr gut ausarbeitet, ist aber wenn man nicht 100 Prozent bei der Sache ist, schnell verwirrend. Auch der zweite Band ist also kein Buch für Zwischendurch und benötigt ein gewisses Maß an Konzentration.
Die Charaktere, und damit meine ich alle und nicht nur die Hauptfiguren, müssen viel durchmachen. Es ereignen sich viele schwierige Situationen und paar echte Katastrophen, wo Liams Anmerkung aus dem ersten Teil sehr gut zum Tragen kommt  In Lyasyke darf man nicht zögern. Die Autorin weiß, wie man seine Leser überrascht. Das hat sie in vielen Situationen astrein gezeigt und muss sagen, dass ich traurig bin das die Geschichte schon zu Ende ist. Wo wir gerade beim Ende sind. Ich habe glaube ich habe in einem Fantasy Buch noch nie so viele Tränen vergossen als bei diesem Buch. Es sind so viele tolle Charaktere von uns gegangen. Das Ende war einfach so emotional, atemberaubend und tiefgründig.

Die Charaktere haben sich so toll entwickelt.
Mailin ist weiterhin die mutige aber auch sture Protagonistin, welche ich im ersten Band kennen/- und lieben gelernt habe. Etwas hat sich aber an ihr verändert. Man merkt, dass Sie mehr denkt wie eine Königin. Nicht mehr wie das Mädchen aus jenseits der Zeit, die keine Ahnung von Lyaskye und ihren Einwohnern hat. Sie überlegt, wie sie die Macht, welche ihr durch die Tiara Stellaris verliehen wurde, einsetzen kann um Ihre Ziele zu erreichen, sie aber gleichzeitig nicht zu missbrauchen. Ihre emotionale Seite gegenüber Liam ist gewachsen und ich habe mit ihr gelitten, als Sie von Liam getrennt sein musste und gerade am Ende wurde mein Herz zusammen mit Ihrem zerfetzt und anschließend wieder zusammengesetzt.

Man merkt deutlich, das auch Liam sich verändert hat. Mailin hat etwas in Ihm berührt und er ist mein kleiner persönlicher Held n der Geschichte Er ist immernoch sehr verschlossen und sagt nicht immer die Wahrheit, was aber so wie ich es mitbekommen habe bei einem Traumweber auch irgendwie normal zu sein scheint. Die Liebeserklärungen, die Mailin bekommt sind in Rätseln gesprochen, wie in meinem liebsten Zitat in diesem Buch.

„Du versteckst dich. Ausgerechnet vor mir. Warum?“ Kaum wahrnehmbar zuckt sein Mundwinkel. „Vor Niemand anderem brauche ich Schutz.“ Was für eine seltsame Liebeserklärung.

Nathaniel spielt auch in diesem Buch eine wichtige Rolle. Er ist, wie Mailin ihn selbst beschreibt, ehrlich und mutig als auch treu. Er hilft Mailin durch jede lebenslange und auch das Missverständnis mit Alys klärt sich in diesem band, was ich toll finde.

Insgesamt bin ich unheimlich gerne in Lyaskye zurückgekehrt und habe die Abenteuer miterlebt. Wenn ich mehr als 5 Sterne vergeben könnte, wäre es genau hier der Fall.
Ich freue mich sehr, dass es aus der Welt noch weitere Geschichten geben wird, auch wenn Mailin und Liam nicht Teil davon sein werden.

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Veröffentlicht am 13.02.2020

Emotionaler erster Band, der Lust auf mehr macht!

Save Me
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Geld, Glamour, Luxus, Macht - all das könnte Ruby Bell nicht weniger interessieren. Das Einzige, was sie sich wünscht, ist ein erfolgreicher Abschluss am Maxton Hall College, eine der teuersten Privatschulen ...

Geld, Glamour, Luxus, Macht - all das könnte Ruby Bell nicht weniger interessieren. Das Einzige, was sie sich wünscht, ist ein erfolgreicher Abschluss am Maxton Hall College, eine der teuersten Privatschulen Englands. Vor allem mit James Beaufort, dem heimlichen Anführer des Colleges, will sie nichts zu tun haben. Er ist zu arrogant, zu attraktiv und zu reich. Doch schon bald bleibt ihr keine andere Wahl.

Ich liebe ja Bücher, in denen die Protagonisten auf Colleges oder zur Schule gehen. Deshalb entsprach dieses Buch genau meinem Empfinden.
Das Buch wird aus beiden Sichten erzählt, wovon ich nach wie vor ein Fan bin. Bei beiden Protagonisten erfährt man viel aus dessen Leben, was ich als Hintergrundwissen immer sehr schön finde.
Fangen wir mal mit Ruby an.
Ruby ist schlau, fleißig und alles in Ihrem Leben scheint komplett durchgeplant zu sein. Ohne ihr Bullet Journal wäre Sie verloren, denn in diesem Buch steht ihr ganzes Leben. Mit Spontanität hat Ruby, meiner Meinung nach, so Ihre Probleme. Ein kleines bisschen sehe ich mich in Ihr wieder, denn ich schreibe mir ebenfalls viele Sachen auf und mache unheimlich gerne Pläne. Außerdem ist sie liebevoll zu den Menschen die ihr am Herzen lieben, ehrlich und sehr beharrlich, wenn Sie etwas erreichen möchte.
James hingegen kommt anfangs wie ein arroganter und reicher Affe rüber. Er denkt mit einen tollen Aussehen und Geld, kann man alles erreichen was man sich in den Kopf gesetzt hat. Dieses Denken verliert er allerdings, als er den Fehler seiner Schwester ausbügeln muss und Ruby ihn, trotz seines Aussehens und Geldes, einfach abblitzen lässt. Im Laufe des Buches sieht man, das James aber eigentlich ein toller Kerl ist. Sein Leben ist lange nicht so perfekt, wie es nach außen hin scheint. Ruby scheint ab einem gewissen Zeitpunkt sein Anker zu sein, was ich total schön finde.
Als die beiden, auch teilweise unfreiwilliger Weise mehr Zeit zusammen verbringen müssen, merken Sie das der jeweils andere doch nicht so ist wie gedacht. Es entsteht eine kleine Romanze, mit den ein oder anderen Rückschlägen, welche mich bis ins letzte Detail überzeugt haben. Die Autorin hat mal mir wieder gezeigt, wie gut Sie mit Worten umgehen kann. Die Emotionen waren authentisch und tiefgründig. Sie haben mich vollkommen überzeugt und ich hatte einen heiden Spaß daran die Geschichte zu verfolgen. Natürlich gab es auch einige Herzschmerzmomente, in denen ich mit beiden sehr gelitten habe.
Das Ende ist herzzerreißend und komplett unvorhersehbar. Man kann nicht anders als gleich mit dem zweiten Band anfangen zu wollen.

Ich finde eine Bewertung mit 5/5 Sternen vollkommen angemessen. Das Handlung an sich war stimmig und spannend, die Hauptpersonen liebevoll gestaltet und das Cover ist wunderschön. Schlicht und einfach, aber sehr schön.

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Veröffentlicht am 03.02.2020

Emotional gehts weiter! :-)

Verliere mich. Nicht.
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Verliere mich. Nicht von Laura Kneidl ist die Fortsetzung von Berühre mich. Nicht und somit der Abschluss der Diologie.

Der Roman setzt da an, wo der erste Teil mit einem Cliffhänger geendet hat.

Es ...

Verliere mich. Nicht von Laura Kneidl ist die Fortsetzung von Berühre mich. Nicht und somit der Abschluss der Diologie.

Der Roman setzt da an, wo der erste Teil mit einem Cliffhänger geendet hat.

Es geht weiterhin um Sage und Luca. In dieser kurzen Zeit, welche die beiden zusammen verbracht habe, war Sage glücklicher als je zuvor. Luca zeigte ihr, wie es ist zu lieben und geliebt zu werden. Er zeigt ihr, was vertrauen bedeutet und wie schön das Leben ist. Doch vor seiner Vergangenheit kann man nicht weglaufen, egal wie viel Mühe man sich gibt. Auch das muss Sage schmerzlich erfahren. Sage ist gedrungen ihr Glück wieder aufzugeben, dabei kann Sie Luca aber einfach nicht vergessen. Jeder Tag ohne ihn, fühlt sich für Sage an, als würde ein Teil in Ihr fehlen.

Aber dann taucht Luca vor ihrer Tür auf und bittet Sage wieder zurückzukommen. Doch wie soll es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?

Wie auch den ersten Teil habe ich für diesen Roman mit ca. 480 Seiten nur einen kurzen Zeitraum benötigt, da ich das Buch mal wieder geradezu verschlungen habe.

Charaktere

Sage war im ersten Buches sehr glücklich mit Luca und ich hatte das Gefühl sie ist mit sich und der Welt gerade sehr zufrieden. Dann kam dieses Ende und Schluss. Seitdem ist Sage genau an dem Punkt, wie man sie kennengelernt hat. Zurückgezogen, ängstlich und anfangs sehr abweisend, da sie sich bei keinem meldet. Sie ist zurück in Ihr altes Muster gefallen und wenn ich mich nicht irre, ist es jetzt noch ein bisschen extremer.

Bis Sage sich wieder öffnet, dauert mir persönlich viel zulange, aber irgendwie kann ich es auch nachvollziehen. Sie schämt sich und hat Angst das Luca Sie nicht mehr so sieht wie vorher. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, das sie sich früher öffnet. So haben sich manche Stellen leider leicht gezogen.

Luca ist trotz der Enttäuschung noch besorgt um Sage und ich denke er hat schon längst verstanden, dass Sage ihre Worte nicht ernst gemeint hat und etwas anderes dahintersteckt. (Nachdem er sich beruhigt hatte). Zwischendurch hätte ich ihn aber echt prügeln können für deine Aktionen. Sonst finde ich Luca genauso toll wie beim ersten Teil. Als Sage sich ihm dann endlich öffnet reagiert er verständnisvoll und rücksichtsvoll.

April ist einfach April. Mal wieder überzeugt sie mich vollkommen und ist definitiv einer meiner liebster Nebencharakter. Auch wenn Sie hin und her gerissen ist zwischen ihrem Bruder und Sage, finde ich es toll, dass Sie weiterhin eine tolle und unterstützende Freundin für Sage ist. Gegenüber Ihren Bruder ist Sie manchesmal etwas giftig, was ich aber vollkommen nachvollziehen kann.

Die Handlung und der Schreibstil

Die Handlung hat mir auch in diesem Teil sehr gefallen. Für mein Empfinden haben sich, wie aber bereits angemerkt, die ein oder andere Stelle ein wenig gezogen. Sonst finde ich die Story aber hervorragend ausarbeitet und das Ende ist perfekt für die beiden. Sage hat sich Ihrer Angst gestellt und meiner Meinung nach das richtige getan.

Der Schreibstil hat mir auch bei diesem Buch wieder gut gefallen. Einen großen Teil dazu beigetragen hat der flüssigen Übergang zwischen den Büchern.

Die Emotionen haben mich wieder tief berührt, muss aber sagen, dass es wesentlich weniger dieser Momente gab als im ersten Band. Aber Qualität ist genauso gut wie Quantität.

Das Cover

Das Cover ist genauso aufgebaut wie beim ersten Teil, es kamen lediglich andere Farben zum Einsatz. Dennoch finde ich diese Zusammengehörigkeit durch dieses gleiche Cover sehr gelungen. Die Farben harmonieren genauso gut wie beim ersten Teil.

Meine Meinung

Ich finde Verliere mich. Nicht ist eine tolle Fortsetzung als auch ein tolles „Finale“ für Sage und Lucas Geschichte. Einen kleinen Tuck schwächer als der erste Band hinsichtlich der Spannung. Deshalb habe ich hier einen Stern abgezogen, weil die beiden Bände nicht komplett auf Augenhöhe waren.

4/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 31.01.2020

Große Emotionen auf knapp 460 Seiten!

Berühre mich. Nicht.
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Könnte je nach empfinden leichte Spoiler enthalten!

Berühre mich. Nicht von Laura Kneidl erzählt das Leben von Sage, welche aus Ihrer Heimat ins weit entfernte Nevada flüchtet. Als Sie dort ankommt, ...

Könnte je nach empfinden leichte Spoiler enthalten!

Berühre mich. Nicht von Laura Kneidl erzählt das Leben von Sage, welche aus Ihrer Heimat ins weit entfernte Nevada flüchtet. Als Sie dort ankommt, besitzt Sie nichts. Nichts außer Ihrem harten Willen einen Neuanfang zu starten. Ein Neuanfang ist aber gar nicht so leicht, wenn einem die Erinnerungen immer weiter verfolgen und die Angst ein ständiger Begleiter ist. Als Sage Luca bei Ihren gemeinsamen Job in der Bibliothek kennenlernt verkörpert er alles, was Sages Ängste hervorruft. Doch Luca ist nicht der, für den Sage ihn anfangs hält. Als Sage schließlich hinter seine Fassade schaut und Luca kennenlernt, schlägt Ihr Herz gefährlich stark, dieses Mal jedoch aus einem anderen Grund als Angst. Es ist das erste Buch der Diologie und erschien beim LYX Verlag.

Seit wann wird Freundschaft durch Zeit definiert ?

Mein liebstes Zitat aus diesem Buch, welches den Anfang, meiner Meinung nach, perfekt beschreibt.
Die beiden Hauptfiguren agieren anfangs nämlich erst freundschaftlich, welches sich dann aber zur Mitte des Buches verändert, als die beiden sich näher kommen.

Charaktere:
Luca ist einer meiner liebsten männlichen Hauptcharakter. Am Anfang denkt man erst, was ist das für ein Bad Boy?... Aber wenn man, wie Sage auch, erst hinter seine Mauer gelang ist, ist er liebevoll und einfühlsam den Menschen gegenüber, die er liebt. Man sieht immer wieder, dass er sich um Sage Sorgen macht, sie aber nicht mit Fragen bedrängen will. Manchesmal ist er auch ein bisschen arrogant, welches aber den Witz der Handlungen entsprechend ist.
Sage ist eine starke weibliche Hauptfigur und das nicht nur wegen Ihrer Vergangenheit. Stärke bedeutet auch, sich einzugestehen, wenn man beispielsweise Hilfe benötigt. Am Anfang ist Sie noch sehr zurückhaltend, was größtenteils auf Ihre Ängste zurückzuführen ist. Die Panikattacken, welche Sage erleidet, sind authentisch beschrieben und ich habe an manchen Stellen echt mit ihr gelitten. An manchen Stellen hatte ich mir erhofft, das Sie endlich mit Luca redet. Ich kann aber auch nachvollziehen, hoffe aber dass sie es (hoffentlich) irgentwann kann. Sage macht, finde ich, innerhalb des Buches trotzdem eine tolle Entwicklung mit. Bei mancher Situation hätte ich sie aber auch einfach gerne geschüttelt, weil ich Ihren Gedankengang nicht verstanden habe.
Normalerweise sage ich nicht viel zu den Nebencharaktern aber April, Lucas Schwester und gleichzeitig Sages erste und beste Freundin in Nevada hat einfach eine ausführliche Erwähnung verdient. Sie ist eine so tolle Person! Familiär, Zuverlässig und vor allem so hartnäckig, wenn Sie etwas erreichen will. Irgendwie hatte ich das Gefühl das April immer wusste was sie sagen muss. Außerdem scheint sie genauso ein Morgenmuffel wie ich zu sein

Handlung und Schreibstil
Es geht gleich damit los, dass Sage in Nevada ankommt und in April eine Freundin findet. Ich finde es gut, dass man mitten in die Geschichte geschmissen wird und nicht noch die Vorgeschichte erzählt wird. Diese erfährt man im Laufe der Geschichte. Zwar klärt sich, vor was Sage Angst hat, den Ursprung jedoch wird erst stück für stück beim Lesen aufgedeckt, was bei mir die Spannung immer auf einem Level gehalten hat. Ich finde es unglaublich schön mit anzusehen, wie Sage das erste Mal die Erfahrung macht, wie es ist, sich zu verlieben. Allerdings muss ich sagen, dass manche Situationen gerade in Hinsicht ihrer Ängste, ein wenig zu plötzlich kamen.

Insgesamt finde ich die Handlung aber sehr gut ausarbeitet, tiefgründig und emotional.
Wenn man sich eingelesen hat, was bei mir nur wenige Seiten gedauert hat, kann man das Buch nicht mehr weglegen. Die Emotionen wurden so gut zum Leser transportiert, dass ich geweint und ausreichend gelacht habe.
Wirklich böse, aber unheimlich gut gemacht, ist das Ende. Dieser Cliffhänger verleitet sofort zum Lesen des zweiten Bandes.

Cover
Das Cover finde ich, wie die meisten des LYX Verlages, wieder sehr ansprechend. Die Farbkombination von rosa und weiß harmoniert gut. Der Titel halb in Schwarz und halb in Rosa, sticht finde ich sehr gut heraus und auch die Schriftart passt dazu. Wieder ein sehr gelungenes Cover, welches aber keinen Bezug zum Inhalt hat.

Meine Bewertung
Ich vergebe 5 Sterne, auch wenn es ein paar Kleinigkeiten gab. Aber wie gesagt sind es Kleinigkeiten, deswegen habe ich hier nichts abgezogen.
Ich kann es jeden empfehlen, der auf New Adult, ein paar Klischees und ganz große Emotionen steht!

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