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Veröffentlicht am 21.08.2018

"Sie sind nicht zu klein (...) Sie sind genau richtig"

Türkisgrüner Winter
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Türkiesgrüner Winter setzt dort an, wo Kirschroter Sommer endet:

Emily ist wütend, weil Elyas sich nach dem gemeinsamen Campingausflug nicht mehr meldet. Auf einer Halloween-Party verfolgt sie ihn in ...

Türkiesgrüner Winter setzt dort an, wo Kirschroter Sommer endet:

Emily ist wütend, weil Elyas sich nach dem gemeinsamen Campingausflug nicht mehr meldet. Auf einer Halloween-Party verfolgt sie ihn in angetrunkenem Zustand immer wieder ohne sich jemals zu trauen ihn anzusprechen, bis er ihr eine Falle stellt - in die sie prompt tappt. Nach einem kleinem Intermezzo, welches von Alex unterbrochen wird, .stürzt sich Emily für den Abend in eine innig Beziehung mit dem Alkohol. Elyas kümmert sich rührend um die betrunkene Emily, woraufhin die beiden sich ihre Liebe gestehen, bevor diese einschläft.

Am nächsten Morgen bleibt den beiden keine Zeit sich über den vorangegangenen Abend, da Alex auftaucht. In der folgenden Zeit treffen sich die beiden jedoch und nähern sich immer mehr an - bis Emily beim Lauschen herausfindet, dass es sich bei Luca und Elyas um ein und dieselbe Person handelt, woraufhin sie ihn wieder von sich stößt.

Erst an Weihnachten begegnen sich die beiden wieder, doch auch bei einem Gespräch der beiden kommt es erneut zu Missverständnissen, sodass sie getrennt bleiben - bis Alex Freund und Elyas bester Freund Sebastian Emily die Augen öffnet. Ihr anschließender Versuch den Streit mit Elyas beizulegen wird jedoch durch einen Selbstmordversuch einer gemeinsamen Freundin vereitelt. Sie ist in dieser Situation für ihn da, ich er schickt sie anschließend weg.

Am Ende finden die beiden doch noch einen Weg alles zu klären und wieder zueinander.

Insgesamt war das Buch, wie auch der erste Teil, leicht und flüssig zu lesen. Meines Erachtens hätte man aber insgesamt etwas weniger Drama und Verwirrungen in die gesamte Geschichte einbauen können und diese deshalb auch in einem gegebenenfalls etwas umfangreicheren Einteiler unterbringen können. Der zweite Teil hat mich jedenfalls leider weniger vom Hocker gehauen als der erste Teil.

Die Geschichte um Emily und Elyas war alles in allem ein großes nettes Drama.

Veröffentlicht am 21.08.2018

"Du bist vielleicht ganz nett, aber deine Brüste sind mir einfach zu klein"

Kirschroter Sommer
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Mit diesem Satz begann das Drama um Emily und Elyas.

Das Buch beinhaltet den ersten Geschichtsteil der Beziehung der Hauptprotagonisten Emily und Elyas. Elyas ist der Bruder von Emelys bester Freundin ...

Mit diesem Satz begann das Drama um Emily und Elyas.

Das Buch beinhaltet den ersten Geschichtsteil der Beziehung der Hauptprotagonisten Emily und Elyas. Elyas ist der Bruder von Emelys bester Freundin Alex. Die beiden kennen sich seit Kindertagen und haben sich stets gut verstanden, auch wenn sich ihre Beziehung im laufe der Jahre verändert hat - bis zu einem ereignisreichen Tag an dem die beiden sich näher kommen. Und dem darauf folgenden schicksalhaften Tag, an dem Elyas Emily die obigen Worten um die Ohren haut und sie tief verletzt.

Jahre später treffen die beiden wieder aufeinander, denn Alex bezieht eine gemeinsame Wohnung mit ihrem Bruder in Berlin, der Stadt, die auch Emilys Wahlheimat geworden ist.

Das treffen läuft natürlich nicht reibungslos ab und Elyas bringt Emily direkt wieder auf die Palme. Diese reagiert auf ihn immer kratzbürstig, selbst als dieser sich nach anfänglichen Streitereien Mühe gibt nett zu sein und Zeit mit ihr zu verbringen. Und obwohl sie es nicht will schleicht sich Elyas immer häufiger in ihre Gedanken. Doch er hat Konkurrenz von Luca, den Emily einfach nur süß findet - obwohl sie ihn lediglich virtuell kennenlernt.

Nach einem Campingausflug der beiden mit gemeinsamen Freunden entscheidet Emily sich dazu, Elyas doch eine Chance zu geben, zumal sich zwischenzeitlich herausgestellt hat, dass er sie im Teenageralter nur aufgrund eines Missverständnisses beleidigt hat. Leider fährt Emily weiterhin zweigleisig und betitelt das Wochenende, in einer Mail die sie an Luca richtet, als einen großen Fehler, jedoch ohne weitere Erklärung.

Das Buch endet schließlich damit, dass Elyas keinen Kontakt mehr sucht, was Emily traurig und wütend macht. Es gibt also (noch) kein Happy End.

Ich muss sagen, dass das Buch insgesamt seichte Lektüre war. Es lässt sich einfach und flüssig lesen, so, wie es bei einer Liebesgeschichte sein sollte. Es gibt Abschnitte zum Schmunzeln und auch welche zum Aufregen. Leider muss ich sagen, dass mir Emily als Protagonistin nicht besonders sympathisch war, weil sie einfach fast immer kratzbürstig und gemein reagiert. Schade fand ich auch, dass das Buch offen endet und es keinen Abschluss gibt, da es einen zweiten Teil gibt.