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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.08.2018

Überraschend gut!

Fluss der Wunder
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Ich habe das Buch in einem offenen Bücherregal gefunden und da es mich irgendwie angsesprochen hat, hab ich es mitgenommen.
Der Plot ist ähnlich Joseph Conrad's "Heart of Darkness", da die Protagonistin ...

Ich habe das Buch in einem offenen Bücherregal gefunden und da es mich irgendwie angsesprochen hat, hab ich es mitgenommen.
Der Plot ist ähnlich Joseph Conrad's "Heart of Darkness", da die Protagonistin sich in ein kaum erforschtes Urwald-Gebiet wagt und unter Einheimischen lebt. Da es sich auch um das Thema handelt, ob eine Frau mit 60 oder sogar 70 Jahren ein Kind kriegen sollte, war ich zuerst etwas zurückhaltend, da ich eine klare Meinung dagagen habe. Aber das Buch ist soviel mehr und die Story ist wirklich gut geschrieben. Mit dem Abenteuer von Marina im Urwald Brasiliens kann man sich als Leser gut hineindenken und sie ist sehr sympatisch geschrieben. Vor allem die kleinen Anekdoten aus ihrer Kindheit, die heute noch Schatten ihre Schatten werfen, sind sehr interessant.
Alles in allen war es wirklich überraschend für mich und ein absoluter Glücksgriff!

Veröffentlicht am 27.12.2021

Gute Idee, aber verbesserungswürdig

Die Schwestern Grimm
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Die Story hat mich sofort angesprochen, da schöne Cover hat für mich das übrige getan und ich musste dieses Buch haben. Die Idee zur dieser Story ist wundervoll; 4 Halbschwestern, die Töchter von Wilhelm ...

Die Story hat mich sofort angesprochen, da schöne Cover hat für mich das übrige getan und ich musste dieses Buch haben. Die Idee zur dieser Story ist wundervoll; 4 Halbschwestern, die Töchter von Wilhelm Grimm sind, welcher ein Dämon ist, erhalten an ihrem achtzehnten Geburtstag ihr Kräfte. Soweit so gut. Die Geschichte wird von allen Perspektiven der vier Halbgeschwister und deren Jäger erzählt und dazu noch aus zwei verschiedenen Zeiten. Leider wird diese Art des erzählens aus Dauer zäh und einfach zu lang.
Der Schreibstil der Autorin ist, bis auf die vielen Perspektiven in immer neuen Kapiteln, sehr gut. Ich wusste schnell wer jeder ist und konnte sie mir gut vorstellen. Auch die Beschreibungen von deren Umgebung und der anderen Welten war gut, ist mir aber manchmal zu wenig gewesen.
Die vier Hauptcharaktere waren sehr interessant. Ich wollte unbedingt wissen, wie es für die vier ausgeht und ob sie am Schluss das machen, was ich von ihnen erwarte oder ob sie mich überraschen. Jede hat eine andere Facette und man kann sich mit jeder der Halbschwestern identifizieren. Besonders Goldie nahm eine besondere Position im Buch ein, aber ich fand auch die drei anderen sehr interessant, besonders Scarlet. Ich würde auch eine Prequel zu diesem Buch interessant finden, da erwähnt wird, dass die vier Halbschwestern nicht die ersten waren.
Ich fand das Buch etwas enttäuschend, da es mir einfach zu langatmig war und ich am Schluss nur noch auf das Ende gewartet hab. Ich wünschte es wäre etwas besser in der Ausführung der Idee zu dem Buch, dann wäre es eines meiner Lieblingsbücher.

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Veröffentlicht am 28.09.2021

Viele Verdächtige, wenig Spannung

Wer das Feuer entfacht - Keine Tat ist je vergessen
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Nachdem ich "Girl on a Train" von Paula Hawkins gelesen habe, war ich sehr gespannt auf ihren neuen Roman. Die Story beginnt, für meinen Geschmack, mit sehr vielen Personen, die alle etwas verbergen und ...

Nachdem ich "Girl on a Train" von Paula Hawkins gelesen habe, war ich sehr gespannt auf ihren neuen Roman. Die Story beginnt, für meinen Geschmack, mit sehr vielen Personen, die alle etwas verbergen und denen ich nicht trauen konnte.
Die Charaktere sind sehr gut dargestellt und als Leser lernt man jeden einzelnen etwas kennen. Die Autorin versteht es beim Leser Zweifel zu sähen und dennoch den Charakter nicht unsympathisch wirken zu lassen. Im Gegenteil, ich mochte beinahe alle Charaktere gerne, obwohl ich jedem die Tat zugetraut hätte.
Die Story an sich war mir etwas zu dünn. Obwohl das ständige hinterfragen der Motive seinen Reiz hat, war manchmal zu wenig dahinter. Ich glaube, man muss das Buch wirklich rasch durchlesen, um wirklich bei allen Nuancen mitzukommen und alle Charaktere noch im Kopf zu haben. Ich bin leider nach den ersten paar Kapiteln erst Tage später wieder zum Lesen gekommen und hätte lieber neu anfangen sollen.
"Wer das Feuer entfacht - Keine Tat ist je vergessen" ist gut geschrieben und ist zwischendurch wirklich gutes "Kopfkino". Empfehlenswert für leichte Spannungsmomente und um den Alltag zu entfliehen, aber es hat mich leider nicht ganz überzeugt.

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Veröffentlicht am 11.02.2020

Guter Plot, leider etwas zu langsam

Liebe mich, töte mich
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Das Cover hat mich wirklich als erstes an diesem Buch angesprochen, da es für mich den Anschein einer düsteren/ Thriller-Liebesgeschichte hatte. Der Titel hat passt auch gut dazu und dieser Thriller ist ...

Das Cover hat mich wirklich als erstes an diesem Buch angesprochen, da es für mich den Anschein einer düsteren/ Thriller-Liebesgeschichte hatte. Der Titel hat passt auch gut dazu und dieser Thriller ist wirklich eine Liebesgeschichte über Abhängigkeit und wozu einem die Liebe treibt.

Der Leser bekommt Einblick in den Fall von verschiedene Perspektiven, Geo und Detective Kaiser Brody. Man erfährt genug um sich in die Charaktere hineinfühlen zu können, aber auch nicht zu viel damit einige Fragen bis zum Schluss offen bleiben. Der Schreibstil ist flüssig und der generelle Aufbau ist gelungen.

Der Ansatz hat mir sehr gut gefallen, leider hat sich alles ab einem Zeitpunkt einfach nur wiederholt und ich wollte auf den letzten 100 Seiten nur noch, dass es endlich zum Schluss kommt. Ich denke, dass die Autorin sicher die Story langsam aufbauen wollte und immer nur Kleinigkeiten preisgibt, aber für mich wurde es ab der Hälfte etwas langweilig und ich konnte mir schon denken wie es ausgeht. Es kann sein, das sich mein letztes gelesenes Buch, ein spannender Thriller der etwas mehr Tempo hatte, sich auf mein Leseerlebnis ausgewirkt hat.

Wie gesagt, den Plot finde ich nicht schlecht und ich hätte das Buch nicht zu Ende gelesen, wenn ich nicht wissen wollte, wie es schlussendlich ausgeht. Ich denke, dass ich es Lesern empfehlen würde, die gerne viel Hintergrundgeschichte zu den Charakteren lesen und einen langsamen Thriller schätzen.

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Veröffentlicht am 16.11.2019

Ellis Welt

Porzellankind
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"Ellis ist ein phantasievolles Kind. Leise und einsam bewegt sie sich durch die Villa der Eltern. Denn ihre Mutter erträgt keine Nähe. Und keinen Lärm. Ellis’ Bruder ist ein Schreikind. Sein Gebrüll wird ...

"Ellis ist ein phantasievolles Kind. Leise und einsam bewegt sie sich durch die Villa der Eltern. Denn ihre Mutter erträgt keine Nähe. Und keinen Lärm. Ellis’ Bruder ist ein Schreikind. Sein Gebrüll wird zur familiären Belastung – bis er schließlich für immer verstummt. Was ist geschehen? Schritt für Schritt entwickelt sich zwischen Ellis und ihrer Mutter ein verstörendes Intrigenspiel, bis Ellis erkennt, dass es mehr als eine Wahrheit gibt. Sie beschließt, abzurechnen. Bedingungslos ..."

In Porzellankind taucht man in die Welt von Ellis ein und dank des flüssigen Schreibstils, der einem als Leser wirklich überzeugend die ganze Story rüberbringt, ist man wirklich bei Ellis. Bei der Beschreibung als verstörender Psychothriller, kann ich leider nur das verstörend bestätigen. Ellis hat wirklich einige schwerwiegende Probleme und ihre Mutter erledigt den Rest, aber Spannung oder wirkliche Fragen wie es ausgehen könnte kam bei mir nicht auf. Ich habe es dann mehr als ein Buch über die Welt eines/r verstörten Mädchens/ Frau gelesen und ich konnte leider nicht so mitfiebern wie ich es mir gewünscht hätte.
Wie gesagt, der Schreibstil und die Erzähltechnik hat das Buch für mich gerettet, aber ich konnte mich nicht in die Story einfinden und hatte auch nie so da Verlangen weiterlesen zu müssen. Schade, aber es ist nur mein Erlebnis mit dem Buch und andere kommen mit dem Buch vielleicht besser zurecht.