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Veröffentlicht am 06.06.2017

Nächstes Jahr am selben Tag (Colleen Hoover)

Nächstes Jahr am selben Tag
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Abgesehen von dem scheußlichen Cover und dem grauenhaften Titel eine schöne Geschichte – don’t judge a book by it’s cover!

Das Buch erzählt die Geschichte von Ben und Fallon, die sich zufällig am 9. November ...

Abgesehen von dem scheußlichen Cover und dem grauenhaften Titel eine schöne Geschichte – don’t judge a book by it’s cover!

Das Buch erzählt die Geschichte von Ben und Fallon, die sich zufällig am 9. November treffen. Für beide ist dieser Tag der schlimmste des Jahres. Die beiden verstehen sich auf Anhieb ziemlich gut, doch sie wollen keine Fernbeziehung eingehen, denn Fallon ist kurz davor nach New York zu fliegen. Also schließen sie einen Pakt: sie sehen sich für die nächsten fünf Jahre nur am 9. November. Zwischendurch haben sie keinen Kontakt.

Fallon war mir eine sehr angenehme Protagonistin, weil sie nicht als perfekt dargestellt wird, wie es häufig in Büchern der Fall ist. Das, was sie durchmachen musste spiegelt sich in ihrem Verhalten wider. Zu erst ist sie sehr introvertiert, doch im Laufe des Buches macht sie eine riesen Entwicklung durch, was sie teilweise Ben zuverdanken hat.

Ben war mir ebenfalls sehr sympathisch, weil auch er kleine Fehler hatte. Man erfährt durch die wechselnde Perspektive nicht nur viel über Fallons Leben und Vergangenheit, sondern auch von Ben. Ben und Fallon machen da etwas ziemlich hartes, indem sie sich nur einmal im Jahr sehen und sonst ihr Leben leben, als würde es den jeweils anderen gar nicht geben. Natürlich stellen sich den beiden immer wieder Hindernisse in den Weg, die es ihnen schwer machen.

Colleen Hoover steht eindeutig auf Drama, das merkt man in diesem und auch ihren anderen Büchern deutlich. Es passierten immer wieder Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen. Auch die Verbindung von Fallon und Ben in der Vergangenheit hat mich mit offenem Mund stehen lassen. Trotz des vielen Dramas habe ich das Buch sehr genossen und fand es nicht zu übertrieben. Was mir besonders gut gefallen hat, war ihr Bezug zu einem ihrer vorherigen Bücher.

Als sich das Buch dem Ende neigte, hatte ich Tränen in den Augen, weil der letzte Satz wirklich perfekt war und für mich sehr zufriedenstellend. Ich erlebe selten Enden, wie dieses.

Alles in allem habe ich mich in Hoovers lockeren, leichten Schreibstil fallen lassen und war etwas traurig darüber, dass es zu Ende war. „Nächstes Jahr am selben Tag“ bekommt von mir 4/5 Sternen.

Veröffentlicht am 06.06.2017

Zurück ins Leben geliebt (Colleen Hoover)

Zurück ins Leben geliebt
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Im Nachhinein finde ich, dass der Klappentext etwas ganz anderes verspricht, als das Buch tatsächlich hergibt. Ich war davon ausgegangen, dass es wirklich um einen Studiencampus geht, doch da lag ich ziemlich ...

Im Nachhinein finde ich, dass der Klappentext etwas ganz anderes verspricht, als das Buch tatsächlich hergibt. Ich war davon ausgegangen, dass es wirklich um einen Studiencampus geht, doch da lag ich ziemlich falsch. Weitesgehend wurde ich aber nicht enttäuscht.

Colleen Hoover hat wieder mal einzigartige Charaktere erschaffen. Tate war eine gute Protagonistin, mit der ich mich schnell anfreunden konnte. Miles, Tates Gegenstück, fand ich ebenfalls sympathisch. Zunächst verstand ich nicht ganz seine Absichten, doch im Laufe des Buches erfährt man mehr über ihn und seine Vergangenheit, weshalb man nachvollziehen kann, wieso er so ist, wie er ist. Corbin ist quasi das perfekte Bild vom großen Bruder. Da ich dem nicht nachempfinden kann, fand ich manche Szenen leicht übertrieben, zumal Tate schon volljährig ist. Besonders gerne mochte ich Captain. Mir ist aufgefallen, dass CoHo auf außergewöhnliche Namen steht, was hier wieder bewiesen wurde. Diese Abwechlung ist sehr erfrischend.

Wie immer ist Colleen Hoovers Schreibstil flüssig und gut verschlingbar. Innerhalb wenger Tage hatte ich die 300+ Seiten inhaliert. Man möchte ihre Bücher nur ungern aus der Hand legen. Mir gefallen die Sichtwechsel, die sie in ihren neueren Büchern anwendet. Bei diesem Buch fand ich es besonders schön, dass Miles‘ Sicht größtenteils als Poety-Slam verfasst wurde. Diesen Aspekt hatte ich bereits bei „Weil ich Layken liebe“ sehr gemocht. Die Erzählstränge der beiden Protagonisten spielt vorerst in zwei unterschiedlichen Zeiten. Tates Sicht spielt im Jetzt, Miles erzählt von seiner Vergangenheit. So, wie CoHo nun mal ist, hat mindestens einer ihrer Charaktere eine weniger schöne Vergangenheit, hier ist es Miles. Er hatte mir so Leid getan, nachdem ich erfuhr, was passiert ist und warum er jetzt so ist, wie er ist.

Ich konnte für mich feststellen, dass Erotik nicht so sehr auf das Genre zutrifft, dass ich häufiger lesen würde. Zudem hat es mich etwas gestört, wie Tate mit dem Ganzen umging. In meinen Augen sollte sie nicht alles mit sich machen lassen, sich „unterwerfen“. Das Ende fand ich gut, jedoch etwas too much. Mir ist aufgefallen, dass ich meistens nicht mit den Enden ihrer Bücher zufrieden bin; sie sind nicht schlecht, aber für mich einfach nicht befriedigend. Insgesamt bekommt „Zurük ins Leben geliebt“ von mir 3,5/5 Sternen (zumal der Titel ein wahrhaftiger Spoiler ist…)

Veröffentlicht am 06.06.2017

Maybe Someday (Colleen Hoover)

Maybe Someday
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Maybe Someday ist Hoovers zweiter Einzelband. Neben dem hübschen Cover bietet das Buch auch eine sehr interessanten Klappentext. In dem Buch geht es um Sydney und Ridge, zwei musikbegeisterte Menschen, ...

Maybe Someday ist Hoovers zweiter Einzelband. Neben dem hübschen Cover bietet das Buch auch eine sehr interessanten Klappentext. In dem Buch geht es um Sydney und Ridge, zwei musikbegeisterte Menschen, die sich so kennen lernen. Sie wohnen sich gegenüber und Sydney beobachtet Ridge immer, wenn er auf seinem Balkon sitzt und Gitarre spielt. Nach einer unangenehmen Situation zieht Sydney kurzerhand zu Ridge, der noch zwei weitere Mitbewohner hat. Als Sydney Ridge in seiner Schreibblockade rettet, beginnen die beiden, regelmäßig zusammen Songs zu schreiben.

Mir waren die Protagonisten sofort sympathisch. Beide hatten positive, wie negative Züge, was mir sehr gefallen hat. Colleen Hoover sorgt für viel Abwechslung, was ihre Charaktere angeht. Ridges bester Freund ist eher ausgelassen und ein typischer Junge. Die Letzte im WG-Bunde ist aufbrausend, aber zurückgezogen. Diese Abwechslung ist sehr erfrischend und gibt mehr Freude am Lesen.

Wie bei ihren anderen Büchern sorgt sie mit ihrem lockeren, fließenden Schreibstil für ein gutes Vorankommen. Bei ihren Büchern klebe ich nur so an den Seiten.

Im Allgemeinen hat mich das Buch vor allem wegen des Themas angesprochen. Ich bin ein Mensch, der am Tag mindestens ein Lied hören muss, damit es ihm gut geht. Und dann zaubert Colleen Hoover so ein Meisterwerk!

Das Buch ist neben humorvollen Szenen auch ziemlich Ernst. Ridge ist in dem Falle etwas ganz Besonderes. Mehr dazu müsst ihr selbst lesen, dann versteht ihr mich.

Noch ein kleiner Tipp: hört euch die Playlist an. Mir hat sie ganz gut gefallen.

Einzig zu bemängeln habe ich das Ende. An sich ist das Ende die Perfektion in Buchform, doch eine kleine Sequenz bringt diesem Ende eine unschöne Wendung, versaut es. Demnach gibt es von mir dann doch nur 4/5 statt 4,5.

Veröffentlicht am 06.06.2017

Hope Forever (Colleen Hoover)

Hope Forever
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Hope Forever ist meine zweite Geschichte von Colleen Hoover. Auch hier arbeitet sie wieder mit ein paar Klischees, über die ich nicht ganz hinwegsehen kann. Ich fange mal mit Dean an: er zeigt sich zu ...

Hope Forever ist meine zweite Geschichte von Colleen Hoover. Auch hier arbeitet sie wieder mit ein paar Klischees, über die ich nicht ganz hinwegsehen kann. Ich fange mal mit Dean an: er zeigt sich zu Beginn des Buches als ein geheimnisvoller Bad-Boy, der nichts an sich ranlassen möchte. Sein teils aggressives und aufbrausendes Verhalten hat mich ein wenig gestört. Im weiteren Verlauf habe ich ihn angefangen zu mögen. Unsere zweite Hauptperson ist Sky. Sie wurde mir im Laufe des Buches immer unsympathischer, da sie sich oftmals kindisch und überhaupt nicht ihres Alters entsprechend verhalten hat. Außerdem handelt sie meist überstürzt, was sie in Schwierigkeiten bringt.

Des weiteren ging mir die Liebesgeschichte viel zu schnell voran, dass sie gar nicht mehr realistisch erschien. Colleen Hoover baut im letzten Drittel meiner Meinung nach zu viel Drama ein, dass es schon übertrieben ist – und unrealistisch.

Einige Handlungen waren sehr vorhersehbar. Julia und ich haben das Buch gemeinsam gelesen und hin und wieder Thesen aufgestellt, die tatsächlich passiert sind.

Allgemein hätte man das Buch definitiv kürzer fassen können, denn die ersten 300 Seiten ist so gut wie gar nichts passiert, dafür hat Colleen die letzten 200 Seiten alles erdenkliche rausgelassen. Das Ende des Buches hat mir allerdings sehr gut gefallen.

Alles in allem mag ich den Schreibstil der Autorin, weiß aber noch nicht, ob ich mir ihre weiteren Werke zulegen werde. Die beiden dazugehörigen Bände (Looking for Hope und Finding Cinderella) werde ich allerdings noch lesen.

Mit der Bewertung sind wir uns einig: das Buch bekommt gute 3/5 Sternen.

Veröffentlicht am 06.06.2017

Kuss der Lüge (Mary E. Pearson)

Die Chroniken der Verbliebenen / Der Kuss der Lüge
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rgendwie kann ich das Buch nicht so recht einschätzen.

Die Geschichte erzählt von der Flucht der jungen Prinzessin Lia, die eigentlich verheiratet werden soll. Weil sie es sich nicht gefallen lässt, dass ...

rgendwie kann ich das Buch nicht so recht einschätzen.

Die Geschichte erzählt von der Flucht der jungen Prinzessin Lia, die eigentlich verheiratet werden soll. Weil sie es sich nicht gefallen lässt, dass man hinter ihrem Rücken einfach Dinge für sie entscheidet ergreift sie mit ihrer Freundin die Flucht und landet in einem kleinen Stadtchen, wo sie zwei reizende junge Männer kennen lernt.

Lia ist eine taffe junge Frau, die mehr als nur eine Prinzessin ist. Sie kämpft sich eisern durch und denkt manchmal erst an andere, als an sich selbt. An manchen Stellen jedoch fand ich sie als etwas nervig und sie hat mich eher aufgeregt.

Von Kaden hätte ich im Laufe der Geschichte gerne etwas mehr gelesen. Deswegen kann ich ihn nicht besonders gut einschätzen. Das Einzige, was ich über ihn sagen kann, ist, dass er eher zurückgezogen vor sich herlebt und niemanden an sich ranlassen will.

Rafe ist hingegen viel häufiger auf der Bildfläche. Er wirkt wie ein Romantiker, der einer Frau die Welt zu Füßen legen würde. Auch er ist anfangs eher distaziert, aber das lockert sich im Vortschritt der Geschichte.

Insgesamt bin ich ganz zufrieden mit den Charakteren. Sie haben für mich jetzt keine tiefgehendere Geschichte gezeigt, aber sie haben mich mit Humor und vielem mehr doch für sich gewonnen.

Die Autorin hat einen Applaus verdient. Man wusste bis zum letzten Drittel der Geschichte nicht, wer der Prinz, den sie heiraten, und wer der Attentäter ist, der sie töten soll. Ich hatte zwar spekuliert, lag jedoch völlig daneben. Leider muss ich sagen, dass das letzte Drittel des Buches eher langweilig wurde. Es plätscherte eher ziellos dahin und in den letzten paar Seiten haut sie alles wieder in die Pfanne und hinterlässt uns mit einem dieser klassischen Cliffhänger. Womit ich ehrlich gesagt überhaupt nicht gerechnet hatte. Für mich ist jetzt die Frage, wie sie die Geschichte in zwei ungefähr gleichdicke Bücher packen will. Aber wir werden mal sehen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr poetisch und mit viel Liebe zum Detail, was mich zwischendurch etwas gestört hat, da man das Buch locker um ein paar Seiten hätte kürzen können. Was ich auch schade fand, war, dass die Sichten der anderen (meist Rafe und Kaden) ziemlich kurz waren. Ich hätte es schön gefunden, wenn sie etwas länger geschrieben worden wären.

Insgesamt habe ich von meiner Vorbewertung inmitten des Lesens noch einen halben Stern abgezogen, womit wir nun bei guten 3,5/5 Sternen angelangt sind. Ich bin mir sicher, dass die weiteren Teile auch noch bei mir einziehen werden.