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Veröffentlicht am 30.04.2019

Catching Amber

CATCHING BEAUTY
1

Cover:
Das Cover ist ganz okay. Mir persönlich gefällt es nicht ganz so gut aber es passt zur Geschichte...

Schreibstil/Art:
Der Schreibstil ist fließend und angenehm zu lesen.
Die Protagonisten sind ...

Cover:
Das Cover ist ganz okay. Mir persönlich gefällt es nicht ganz so gut aber es passt zur Geschichte...

Schreibstil/Art:
Der Schreibstil ist fließend und angenehm zu lesen.
Die Protagonisten sind durchgehend im Vordergrund, es wird abwechselnd aus der jeweiligen Ich-Perspektive geschrieben.
Die Sprache ist manchmal vulgär, bei Dark Romance aber nicht unüblich.

Inhalt:
Viel zum Inhalt kann ich nicht verraten, weil ich ansonsten spoilern würde aber nur so viel, dass Amber auf der Suche nach einem One-Night-Stand ist und in einer mexikanischen Bar auf C trifft. Kurz darauf wird sie entführt.

"Für mich gibt es kein Entkommen. Ich bin seine Gefangene. Ich nähere mich meinem Untergang. Und ich genieße es total." - Amber.

Fazit:
Das Buch und die Geschichte haben mich zwar nicht von Anfang gepackt, weil ich Amber als sehr unsympathisch und ein wenig dreist/naiv empfand aber nach und nach hat man sowohl ihre als auch seine Sicht immer besser verstanden. Der abwechselnde Perspektivenwechsel hat mir sehr gut gefallen und ist definitiv hilfreich. Beide Charaktere polarisieren.
Spannend wurde es für mich als die erste Sexszene kam. Der Leser oder wohl eher die Leserinnen tauchen in eine dunkle Welt ein. Zum Ende hin wird es nochmal spannend. Es wird Action und Machtspielchen geboten...und endet mit einem Cliffhanger.

Hier gibt es keinen Blümchensex, keine Romantik, hier gibt es Grenzüberschreitungen. Das muss man mögen!

Dies ist der erste Teil der Trilogie „Catching Beauty“ von Jane S. Wonda.
Das Buch ist nicht in sich geschlossen und wird in Band 2 fortgesetzt.

Veröffentlicht am 23.06.2019

Ein Cold Case Fall wird neu aufgerollt

Schneewittchensarg
0

Inhalt: 
Nach beinah achtundvierzig Jahren taucht der skelettierter Leichnam von Berit Gustavsson bei der Ausstellungseröffnung eines Glaskunstmuseums auf.
Sie liegt in einem gläsernen Sarkophag, ihr ...

Inhalt: 
Nach beinah achtundvierzig Jahren taucht der skelettierter Leichnam von Berit Gustavsson bei der Ausstellungseröffnung eines Glaskunstmuseums auf.
Sie liegt in einem gläsernen Sarkophag, ihr maßgeschneidertes Hochzeitskleid hat sie noch an. 

Nun liegt es an Ingrid Nyström, Stina Forss und ihrem Team diesen Cold Case Fall zu lösen und den wahren Mörder nach einem halben Jahrhundert zufassen.
Ein Mordfall voller Lügen, Eifersucht und Geheimnissen.


Schreibstil/Art: 
Die Geschichte ist in zwei Erzählstränge aufgeteilt. 

Zu einem ist aus der Ich-Perspektive der Ermittler geschrieben: der ranghöchsten Ermittlerin für Gewaltverbrechen Ingrid Nyström, ihrer besten Mitarbeiterin Stina Forss, Lasse Knutsson sowie Hugo Delgado.
Zum anderen die kursiven Einschübe; Auszüge aus dem Tagebuch von Berit Gustavsson.

Zu erwähnen ist noch die ungewohnte Sprache, dass bspw. jeder (egal ob Verdächtiger, Vorgesetzter etc.) geduzt wird. Da es nicht mein erster skandinavischer Roman/Thriller/Krimi ist und mir das noch nie zuvor begegnet ist, fand ich es doch schon teilweise ungewohnt und verwirrend.


Fazit: 
„Schneewittchensarg“ ist der 7. Teil der Buchreihe um das Ermittlerteam Ingrid Nyström und Stina Forss. Da mir die ersten sechs Teile noch nicht bekannt sind, hatte ich anfangs Schwierigkeiten mich einzufinden, sowie die Probleme, Charaktere und das angespannte Verhältnis der beiden Hauptprotagonisten zu verstehen.
Nach und nach bekommt man immer mehr Einblicke in die Vergangenheit, sodass sich die meisten Fragezeichen aufgeklärt haben.

Unübersichtlich fand ich die Personenanzahl.
Nicht immer, aber stellenweise wurde es mir ein wenig zu viel, sodass ich die Charaktere auch mal durcheinander brachte. Ein wenig hat mir auch die Zusammenarbeit als Team gefehlt, vielleicht aber auch, weil man es einfach gewohnt ist.

Die Idee und somit die Geschichte ist meiner Meinung nach schon gelungen. 
Der Leser wird oftmals auf eine falsche Fährte gelockt. Einige Wendungen machten es nochmal richtig spannend. Ein ausgeklügelter Krimi.

Veröffentlicht am 18.06.2019

Realität trifft auf Fiktion

Der blutrote Teppich
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Inhalt:

Der deutsche Privatdetektiv Hardy Engel wird von dem berühmten Filmregisseur William Desmond Taylor beauftragt. Die beiden verabredeten sich um weitere Details zu besprechen doch leider findet ...

Inhalt:

Der deutsche Privatdetektiv Hardy Engel wird von dem berühmten Filmregisseur William Desmond Taylor beauftragt. Die beiden verabredeten sich um weitere Details zu besprechen doch leider findet ihn Hardy tot auf.
Die Mächtigen aus der Filmindustrie sind nicht daran interessiert Hardy´s Theorie zu unterstützen deshalb gerät er schnell selbst unter Mordverdacht. Nun liegt es wieder an ihm den wahren Mörder zu finden.


Schreibstil/Art:

Der Schreibstil und die Sprache sind teilweise etwas anspruchsvoller aber dennoch angenehm und leicht zu lesen. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Hardy Engel, dem Protagonisten geschrieben.


Fazit:

Ich bin, wie bereits im ersten Fall, der Meinung, dass auch dieser Kriminalroman definitiv etwas kürzer sein könnte. Teilweise ist es einfach zu umfangreich, zu detailliert und zu lang. Stellenweise hätte ich mir einen Personenverzeichnis gewünscht um mir einen besseren Überblick zu verschaffen.

In Anbetracht des realen Mordfalls ist das Ende definitiv stimmig. Nichtsdestotrotz hat es mich stark an ersten Fall erinnert, zumindest war das Ende ähnlich.

Ich fühlte mich oftmals in die 1920er Jahre versetzt und spürte die Atmosphäre der Zeit. Spannend finde ich die Zusammensetzung zwischen der Wahrheit und den fiktiven Fakten. Lobenswert und bewundernswert finde ich auch das ganze Detailwissen rund um die Entstehung von Hollywood und der Filmindustrie.
Ich kann mir wirklich vorstellen, dass es sehr viel Zeit und Arbeit gekostet haben muss um auf so eine Idee zu kommen, reale Mordfälle von vor knapp 100 Jahren nochmal neu aufzurollen und sie mit eigenen Ideen, Einfällen und Vorstellungen zu kombinieren.

Veröffentlicht am 02.06.2019

Absolute Leseempfehlung

Mutter Seelen Allein
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Inhalt: 
Katharina lebt nach außen hin ein perfektes und glückliches Leben. Sie ist die Ehefrau eines Arztes und Mutter des 5-jährigen Timo. Alles scheint perfekt zu sein, doch der Schein trügt.
Timo ...

Inhalt: 
Katharina lebt nach außen hin ein perfektes und glückliches Leben. Sie ist die Ehefrau eines Arztes und Mutter des 5-jährigen Timo. Alles scheint perfekt zu sein, doch der Schein trügt.
Timo verschwindet. 
Sie bekommt eine Nachricht: „Es ist viel einfacher, als du denkst. Sag die Wahrheit!“. 

Doch Katharina will sich ihrer Vergangenheit nicht stellen. Was verheimlicht sie?

Schreibstil/Art: 
Der Schreibstil und die Sprache haben mir sehr gut gefallen. Die wechselnden Perspektiven sorgen für viel Spannung und Spekulation.
Außerdem gibt es noch Abschnitte in kursiver Schrift, die in die Vergangenheit zurückblenden.

Fazit: 
Eine absolute Leseempfehlung!
Total raffiniert, spannend und verwirrend, genau so liebe ich es! 
Wegen den kurzen Abschnitten und den wechselnden und vielschichtigen Perspektiven habe ich immer wieder jemand anders verdächtigt. Deshalb hat mich das Ende umso mehr überrascht. Die Handlungen waren für mich stimmig. Nicht in die Länge gezogen, keine unnötigen Szenen eingebaut.
Nicht mein erstes und letztes Buch von Sabine Trinkaus.

Veröffentlicht am 29.05.2019

Ein Wechsel zwischen wahren Gegebenheiten und fiktiven Handlungen

Der Mann, der nicht mitspielt
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Inhalt: 
Der deutsche Privatdetektiv Hardy Engel wird von Pepper Murphy beauftragt, die Schauspielerin Virginia Rappe ausfindig zu machen. 
Leider stirbt sie unerklärlicherweise auf der Party von Roscoe ...

Inhalt: 
Der deutsche Privatdetektiv Hardy Engel wird von Pepper Murphy beauftragt, die Schauspielerin Virginia Rappe ausfindig zu machen. 
Leider stirbt sie unerklärlicherweise auf der Party von Roscoe „Fatty“ Arbuckle. Hardy setzt sein eigenes Leben aufs Spiel um zu beweisen, wer der wahre Täter ist. Dieser Fall hat sich zu einem der größten Skandale in der Stummfilmzeit entwickelt.

Schreibstil/Art: 
Der Schreibstil und die Sprache ist teilweise etwas anspruchsvoller aber dennoch angenehm und leicht zu lesen. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Hardy Engel, dem Protagonisten geschrieben.

Fazit: 
Ich bin der Meinung, dass dieser Kriminalroman definitiv etwas kürzer sein könnte. Ich denke nicht, dass es notwendig ist alles detailliert zu beschreiben, wenn es keinen Einfluss auf die Geschichte hat. Nichtsdestotrotz ist die Geschichte und der Hintergrund, mit teilweise wahren Charakteren sehr gelungen.
Ich fühlte mich oftmals in die 1920er Jahre versetzt und spürte die Atmosphäre der Zeit. Spannend finde ich die Zusammensetzung zwischen der Wahrheit und den fiktiven Fakten. Lobenswert finde ich auch das ganze Detailwissen rund um die Entstehung von Hollywood und der Filmindustrie.

„Der Mann, der nicht mitspielt“ bildet den Auftakt der Hardy Engel Reihe.