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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2019

Eine leise und ruhige Geschichte

Alte Sorten
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Cover: Das Cover passt einfach perfekt zur Geschichte. Die kleine Biene ist das i-Tüpfelchen.

Schreibstil/Art:
Der Schreibstil ist angenehm aber etwas anspruchsvoller.
Ewald Arenz hat eine eigene Art ...

Cover: Das Cover passt einfach perfekt zur Geschichte. Die kleine Biene ist das i-Tüpfelchen.

Schreibstil/Art:
Der Schreibstil ist angenehm aber etwas anspruchsvoller.
Ewald Arenz hat eine eigene Art zu schreiben, die mir sehr gefällt.
Die Protagonisten sind im Vordergrund, es wird abwechselnd aus der jeweiligen Ich-Perspektive geschrieben.

Inhalt:
Sally erträgt die Menschen und alles um sie herum nicht mehr und flüchtet. Auf dem Weg begegnet sie Liss. Die beiden Frauen finden langsam und schweigsam zueinander. Es entwickelt sich eine ganz wunderbare und wahrscheinlich einzigartige Freundschaft.

Fazit:
Das Buch und die Geschichte der beiden Frauen hat mir sehr gut gefallen. Die Schwierigkeiten, die ich zu Anfang hatte, haben sich im Laufe des Lesens erklärt. Genau diese Art und Weise hat mir sehr gut gefallen. Ich hab mich zwischendurch halt schon gefragt warum z.B.: Liss so ist wie sie ist und zum Ende hin wird man nach und nach schlauer. Auch der abwechselnde Perspektivenwechsel hat mir gefallen.
Wenn jemand nach einer ruhigen Erzählung sucht dann kann ich das Buch definitiv empfehlen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 03.04.2019

Eine geniale Vorgeschichte

Stranger Things: Suspicious Minds - DIE OFFIZIELLE DEUTSCHE AUSGABE – ein NETFLIX-Original
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In der Vorgeschichte Stranger Things - Suspicious Minds geht es um Terry, Alice, Gloria und Ken die als Testpersonen an einem Experiment am Hawkins National Laboratory teilnehmen.
Sie ahnen jedoch nicht, ...

In der Vorgeschichte Stranger Things - Suspicious Minds geht es um Terry, Alice, Gloria und Ken die als Testpersonen an einem Experiment am Hawkins National Laboratory teilnehmen.
Sie ahnen jedoch nicht, dass die Teilnahme lebensgefährlich ist und ein kleines Mädchen Namens 008 ihr Leben verändern wird...
Ein spannendes Katz und Maus Spiel zwischen Gut und Böse.
Lässt Dr. Brenner sie jemals wieder frei?

Was mir unheimlich gut gefallen hat, dass ich mich als junge Frau ohne Probleme in das Jahr 1969/1970 versetzt fühlte.
Spannend zu lesen wie Terry das Woodstock Festival oder die Landung von Neil Armstrong auf dem Mond beschreibt.
Solch wichtige Ereignisse sind unkompliziert beschrieben, so dass man sich auch als Teenager vorstellen kann, dass das es zu dem Zeitpunkt etwas Großes gewesen ist.
Um ehrlich zu sein habe ich vermutet, dass ich Schwierigkeiten beim Lesen bzw. Hinterkommen haben werde.
Die Handlung bezieht sich aber komplett auf das Experiment, so dass man zwar schon wichtige/ausschlaggebende Informationen über das Privatleben von den Freunden erfährt aber trotzdem voll und ganz die meiste Zeit beim Experiment ist.

Und obwohl ein Kapitel teilweise parallel von mehreren Personen in der Ich-Form geschrieben ist, ist dennoch so, dass man auf anhieb weiß wessen Ansicht beschrieben wird.
Kein Verheddern und keine Schwierigkeiten beim Auseinanderhalten um was oder wen es gerade geht.

Cover und Titel sind auf jeden Fall passend gewählt. Die Spannung hielt bis zum Schluss und ich bin mehr als gespannt wie es weiter geht. Sinn und Zweck einer typischen Vorgeschichte definitiv erfüllt. Lust auf mehr und vor allem wie es mit "011" weitergeht.

Das Ende lässt auf jeden Fall auf eine Fortsetzung schließen. Ich hatte bereits mehrmals überlegt ob ich die gleichnamige Serie auf Netflix schaue aber die Vorgeschichte ist so gut geschrieben, dass ich es definitiv machen werde!
Verstehe warum die Serie so erfolgreich ist.

Veröffentlicht am 17.06.2022

Ein verhängnisvolles Spiel mit den Erinnerungen

DIE LÜGEN
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Inhalt:

„Zwei Freundinnen, ein Todesfall, keine Erinnerung

Sie waren unzertrennliche Freundinnen, Lizzie und Alice. Dann: die Tragödie bei einem Spaziergang auf den Gleisen. Doch bis heute hat Lizzie ...

Inhalt:

„Zwei Freundinnen, ein Todesfall, keine Erinnerung

Sie waren unzertrennliche Freundinnen, Lizzie und Alice. Dann: die Tragödie bei einem Spaziergang auf den Gleisen. Doch bis heute hat Lizzie keinerlei Erinnerung an das Zugunglück, bei dem Alice mit 13 ums Leben kam. Sie ist nicht einmal sicher, ob es wirklich ein Unglück war – oder ob sie selbst schuld am Tod ihrer Freundin ist. Die Ungewissheit belastet sie auch als Erwachsene noch zutiefst. Aber jetzt endlich scheint es möglich, ein neues Kapitel aufzuschlagen und die Vergangenheit ruhen zu lassen. Da bekommt sie plötzlich unheimliche Nachrichten und Drohungen von jemandem, der zu wissen scheint, was damals wirklich passiert ist.“





Schreibstil/Art:

Abwechselnde Einblicke in verschiedene Zeitebenen erzeugen eine Art Band zwischen dem Leser und Lizzie. Man erfährt immer nur so viel wie sie selbst weiß - außer den kursiven „Tagebucheinträgen“ einer anderen Person. Die Spannung wird aufgrund zahlreicher Cliffhanger an den Kapitelenden und raffinierten Wendungen, aufrechterhalten.

Der Nervenkitzel stellte sich bei mir erst nach der zweiten Hälfte ein.
Der Showdown selbst untermauerte die Spannung und die Auflösung ließ keine Fragen offen.





Fazit:
Dem Thriller hätten noch einige geniale Psychospielchen gut getan, diese kamen mir etwas zu kurz. Insgesamt mochte ich die taktisch gut gelungen Abknickungen in die falschen Richtungen. 


Was mir als Ausgangspunkt dieser Geschichte besonders gut gefallen hat, ist das Thema bzw. die Krankheit Epilepsie.

  • Einzelne Kategorien
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.05.2022

Äußerst gruselig und spannungsvoll

Die Nacht der Acht
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Inhalt:

„Es ist Samstagabend und Quentin lädt zum Trinken und Feiern in die schicke Villa seiner Eltern ein. Abgeschieden in den Bergen gelegen, ist sie der perfekte Ort des heutigen Mottos: Wer sich ...

Inhalt:

„Es ist Samstagabend und Quentin lädt zum Trinken und Feiern in die schicke Villa seiner Eltern ein. Abgeschieden in den Bergen gelegen, ist sie der perfekte Ort des heutigen Mottos: Wer sich erschreckt, muss trinken!
Doch aus Spaß wird schnell bitterer Ernst. Die ersten blutigen Finger bringen die Gruppe noch zum Lachen, es wird ordentlich getrickst. Als der Geist einer tot geglaubten Mitschülerin auftaucht und die Telefonleitung plötzlich gekappt ist, läuft der Abend aus dem Ruder. Die Acht sind auf sich allein gestellt. Und alle stellen sich dieselbe Frage: Wer steckt hinter den mysteriösen Vorfällen? Die Nacht will kein Ende nehmen … Als dann auch noch einer nach dem anderen verschwindet, scheint keiner mehr dem Horror zu entkommen.“





Schreibstil/Art:

Die Horrorgeschichte aus Sicht einer dritten Person zu lesen war äußerst spannend. Die Sprache ist jugendlich, ausgelassen und modern. Die Lässigkeit und der jugendliche Touch haben mir sehr gefallen. Auch die Charaktere konnte man gut auseinanderhalten und die jeweilige Handlung (nach dem einen oder anderen Drink) nachvollziehen.

Doch am meisten hat mich der Grusel gepackt. Die eingestreuten Elemente ließen selbst mich im Unwohlsein zurück. Die zunächst unerklärlichen Szenen machten nicht nur die Beteiligten stutzig - die Kreativität des Autors fand ich ziemlich einfallsreich. 





Fazit:

Zum Ende der Auflösung hat die Story meiner Meinung nach ein wenig nachgelassen. Nichtsdestotrotz ist die Spannung in diesem Buch richtig gut aufgebaut und stellenweise kaum auszuhalten. Die fragwürdigen und gruseligen Momente machen den Großteil dieser Geschichte aus. Die Realität von Spaß zu unterscheiden ist nicht einfach, dem Autor ist es gelungen mit dem Leser zu spielen. Soll dieses Buch verfilmt werden? Definitiv! Kann ich es weiterempfehlen? Auf jeden Fall!

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Veröffentlicht am 14.03.2022

Auf der Suche nach einer neuen Identität

Der Tausch – Zwei Frauen. Zwei Tickets. Und nur ein Ausweg.
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Inhalt:

„Zwei Frauen auf der Flucht. Eine Entscheidung, die alles verändert. Und kein Weg zurück.

New York, Flughafen JFK: Heute wird Claire endlich ihrer gewalttätigen Ehe entfliehen. Minutiös hat sie ...

Inhalt:

„Zwei Frauen auf der Flucht. Eine Entscheidung, die alles verändert. Und kein Weg zurück.

New York, Flughafen JFK: Heute wird Claire endlich ihrer gewalttätigen Ehe entfliehen. Minutiös hat sie alles vorbereitet. Doch ihr Plan fliegt in letzter Minute auf, und wenn Claire in das Flugzeug steigt, wird es ihr Ende sein. In diesem Moment wird sie von Eva angesprochen, die auf einen Flug nach Kalifornien gebucht und ebenfalls auf der Flucht ist. Im Bruchteil einer Sekunde beschließen die beiden, ihre Bordkarten zu tauschen. Doch als Claire in Kalifornien landet, stellt sie fest, dass Eva ihr nicht die Wahrheit gesagt hat. Der Tausch entpuppt sich nach und nach als Albtraum …"





Schreibstil/Art:

Ohne viel Schnickschnack wird abwechselnd aus zwei Perspektiven erzählt. Claire begleitet der Leser in der Gegenwart und Eva in der Vergangenheit, ihr Leben vor dem Absturz. 
Luftig-locker fliegt man nur so durch die Seiten. Die Darstellung der Ausweglosigkeit hat mir ausgesprochen gut gefallen. Ich hatte mit beiden Frauen Mitleid und Freude empfunden und mich ihren Fluchtplänen gerne angeschlossen. 





Fazit:

Die Autorin hat viele gute Momente erwischt und auf diesem Weg ordentlich für Drama gesorgt. Jedoch fehlte mir manchmal der Thrill. Nach dem ich aber zum Ende hin eine Seite nach der anderen verschlungen hatte, nahm ich wahr, dass mich der spontane Tickettausch und seine Folgen völlig in seinen Bann gezogen haben.

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