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Veröffentlicht am 11.05.2022

Südtiroler Leckereien

Die Südtiroler Klassiker: Von Speckknödeln bis Schlutzkrapfen
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Unser Südtirol-Urlaub ist schon eine Weile her, aber die leckeren Gerichte dort sind der ganzen Familie im Gedächtnis geblieben und darum haben wir uns sehr über dieses Kochbuch gefreut.
Die Aufmachung ...

Unser Südtirol-Urlaub ist schon eine Weile her, aber die leckeren Gerichte dort sind der ganzen Familie im Gedächtnis geblieben und darum haben wir uns sehr über dieses Kochbuch gefreut.
Die Aufmachung des Buches finde ich schon mal gelungen. Es ist relativ klein und schmal, enthält aber trotzdem viele Infos und neben den erhofften Leckereien wie Knödel und Kaiserschmarrn auch noch einige für uns unbekannte Gerichte. Zu jedem Rezept gibt es Fotos, die sehr appetitanregend sind, sowie für einige kompliziertere Zubereitungsarten auch noch bebilderte Anleitungen. Zu Beginn wird man recht ausführlich über die Hintergründe der südtiroler Küche informiert, was auch wirklich spannend ist. Der Rezeptteil bietet dann neben Vor-, Haupt- und Nachspeisen auch noch Brot- bzw. Brötchenrezepte. Da ich gerne Brot backe, habe ich mich darüber auch sehr gefreut.
Die Rezepte sind gut beschrieben und mal mehr, mal weniger aufwendig. Die beiden, die ich schon ausprobiert habe (Spargel mit Bozener Soße und Kartoffelgröstl), waren sehr lecker und ich habe sie problemlos hinbekommen. Das eine oder andere Rezept, vor allem die Knödel, werde ich ganz bestimmt auch noch nachkochen. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob tatsächlich alle Rezepte so anfängertauglich sind, wie der Klappentext verspricht, da einige zumindest von der Beschreibung her etwas komplizierter aussehen. Insgesamt gefällt mir das Kochbuch aber gut und ich würde es allen empfehlen, die die Südtiroler Küche mögen.

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Veröffentlicht am 23.03.2022

Happy End mit Tanz

Tote tanzen keinen Walzer
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Nach 14 großartigen Abenteuern mit Loretta und ihren Freunden gibt es zum Abschluss eine Hochzeit, Tanz und natürlich auch einen Mord.

Um zu ihrer Hochzeit gekonnt schwofen zu können, laden Frank und ...

Nach 14 großartigen Abenteuern mit Loretta und ihren Freunden gibt es zum Abschluss eine Hochzeit, Tanz und natürlich auch einen Mord.

Um zu ihrer Hochzeit gekonnt schwofen zu können, laden Frank und Bärbel die ganze "Ermittler-Bande" zu einem Tanzkurs ein, was Loretta nicht besonders begeistert. Als dann mitten in der Unterrichtsstunde ein Schuss fällt und einer der anderen Tanzschüler tot zusammenbricht, ist sie aber wider Willen in ihrem Element.

Die Charaktere sind auch in diesem Buch wieder sehr sympathisch und es ist jedes Mal wieder eine Freude, ihnen wieder zu begegnen. Besonders Frank, der in reinstem Ruhrpott-Slang soviel quasselt, dass man es kaum aushält, ist mir sehr ans Herz gewachsen.

Was den Mordfall angeht, habe ich diesmal auch wieder viel mit gerätselt und hatte erst ganz zum Schluss den richtigen Verdacht. Wobei auch hier zumindest für mich der Mord eher im Hintergrund steht und ich viel eher den komödiantischen Teil dieser "Krimödie" genieße.

Ich habe die Callcenter-Mitarbeiterin Loretta Luchs, die gerne mal aus Versehen über Mordopfer stolpert, schon lange ins Herz geschlossen und auch wenn ich wirklich traurig bin, dass die Reihe mit diesem Buch nun zu Ende ist, habe ich das Buch trotzdem sehr genossen. Von mir auf jeden Fall eine dicke Empfehlung. Evtl. auch für diejenigen, die die Serie noch nicht kennen - so schwer ist der Einstieg sicher nicht -, aber ich würde dann doch lieber bei Teil 1 starten.

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Veröffentlicht am 13.01.2022

Helles Land

Helles Land
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Mary E. Garner hat mich mit ihrem Fantasy-Roman "Helles Land" wirklich sehr verzaubert. Die Geschichte handelt von Clay, die oberste Hüterin des Waldes, die eine besondere Beziehung zur heiligen Lichteiche ...

Mary E. Garner hat mich mit ihrem Fantasy-Roman "Helles Land" wirklich sehr verzaubert. Die Geschichte handelt von Clay, die oberste Hüterin des Waldes, die eine besondere Beziehung zur heiligen Lichteiche hat - einen Baum, der das Waldrefugium vor der brennenden Kraft der zwei Sonnen beschützt. Doch die Lichteiche ist in großer Gefahr, denn auch andere möchten von ihrer Macht profitieren.

Die Geschichte wird ziemlich ruhig erzählt, mit ausführlichen und sehr bildhaften Beschreibungen. Das bremst das Erzähltempo vielleicht ein wenig, dafür war ich aber auch mittendrin in dieser ungewöhnlichen Welt und hatte das Gefühl, mir alles sehr genau vor meinem inneren Auge ansehen zu können. Langweilig fand ich es dabei kein bisschen, ich hätte tatsächlich sehr gern noch mehr Details erfahren.
Erst zum Ende hin wird es actionreicher und sehr spannend, so dass die letzten Kapitel plötzlich sehr schnell ausgelesen waren.

Clay hat mir als Protagonisten unheimlich gut gefallen. Sie ist sehr sympathisch, erfahren und kompetent, aber auch achtsam gegenüber jeder Art von Lebewesen. Ich fand es toll, dass sie schon etwas älter ist, nicht wie so oft erst am Anfang ihres Lebens, ihrer Karriere oder auch vor der ersten großen Liebe steht. Sie trägt als oberste Hüterin große Verantwortung, ist in einer festen Beziehung, hat bereits einen sehr großen Verlust erlitten.
Auch die anderen Personen haben mir gut gefallen. Camille mit ihrer besonderen Gabe im Umgang mit Tieren, Avem, die ziemlich geheimnisvoll ist und man erst nach und nach erfährt, wer und was sie tatsächlich ist. Lady Dench, die großartige adelige Dame, von der ich gerne noch viel mehr gelesen hätte.
Und nicht zuletzt Jonn, von dem man lange Zeit nicht weiß, ob man ihm trauen kann oder nicht...

Das Helle Land ist eine Welt, die ich wirklich wahnsinnig gern besuchen würde, trotz der tödlichen Wüste mittendrin. Irgendwie sind mir alle Teile dieser Welt und ihre Bewohner sehr ans Herz gewachsen und es ist schade, dass dieses Buch ein Einzelband ist. Das einzige, was für mich am Schluss etwas zu kurz gekommen ist, ist das Schicksal von Parrett und wie Clay damit zurecht kommt.

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Veröffentlicht am 06.10.2021

Ein neues Juli-Abenteuer

Weihnachten mit Juli
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An ein Pferd im Garten haben sich Paul und seine Familie inzwischen gewöhnt, aber der neue Nachbar ist von Juli und ihren Eskapaden ganz und gar nicht begeistert. Soll Weihnachten etwa ohne sie stattfinden?

Meine ...

An ein Pferd im Garten haben sich Paul und seine Familie inzwischen gewöhnt, aber der neue Nachbar ist von Juli und ihren Eskapaden ganz und gar nicht begeistert. Soll Weihnachten etwa ohne sie stattfinden?

Meine Töchter und ich waren schon vom ersten Teil um Juli und die tierischen Vier ganz begeistert und haben uns darum riesig über die Fortsetzung gefreut. Und die neue Geschichte hat uns nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil. Das Buch ist genauso liebevoll halb im Comicstil gestaltet, die Bilder sind genauso toll wie die Texte und haben uns sehr viel Spaß gemacht. Was mir aber zusätzlich positiv aufgefallen ist (auch schon im ersten Teil), sind die Werte, die so ganz nebenbei und sehr unverkrampft vermittelt werden. Z. B. dass nicht alle Menschen Weihnachten feiern, dass es aber doch möglich ist, auch mit Menschen anderer Glaubensrichtungen gemeinsam zu feiern. Oder dass es Mut erfordert, aber trotzdem gut ist, wenn man zu einem Fehler steht und diesen zugibt, statt nach Ausreden zu suchen.

Also von uns gibt es eine absolute Leseempfehlung, nicht nur für pferde- und ponybegeisterte Kinder!

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Veröffentlicht am 03.08.2021

Ein Toter im Wald

Ein Männlein liegt im Walde
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Erst erfährt Dennis, dass er Vater einer bereits erwachsenen Tochter sein soll und dann wird er unter mysteriösen Umständen ohnmächtig neben einer Leiche gefunden und als Mörder verdächtigt. Der neue Fall ...

Erst erfährt Dennis, dass er Vater einer bereits erwachsenen Tochter sein soll und dann wird er unter mysteriösen Umständen ohnmächtig neben einer Leiche gefunden und als Mörder verdächtigt. Der neue Fall für Loretta und ihre Freunde hat es wirklich in sich und ist sehr persönlich.

Auch diesmal hat mir die Geschichte wieder sehr gut gefallen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Ich konnte mich sehr gut mit Loretta identifizieren und habe von der ersten bis zur letzten Seite mitgefiebert. Emotional war ich mittendrin und hätte zwischendurch gern den einen oder anderen ordentlich zusammengestaucht, eingesperrt oder auch an mein Herz gedrückt.

Was mir diesmal etwas gefehlt hat, war das Raten, wer verdächtig ist. Also, geraten habe ich schon, aber zumindest die Richtung war von Anfang an klar.

Den Spaß am Buch hat mir das aber nicht verdorben, es ging viel eher darum, wie man es hinkriegt, die Vermutungen auch zu beweisen. Und das hat mich gut gefesselt und unterhalten und ich bin nun traurig, dass ich mit diesem neuen Fall schon wieder durch bin.

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