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Veröffentlicht am 06.12.2017

Wintersong

Wintersong
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Wintersong barg für mich zu Beginn gleich mehrere Überraschungen. Zum einen war ich überrascht, dass das Buch in Deutschland, genauer gesagt in Bayern spielt, und dass es sehr viele musikalische Elemente ...

Wintersong barg für mich zu Beginn gleich mehrere Überraschungen. Zum einen war ich überrascht, dass das Buch in Deutschland, genauer gesagt in Bayern spielt, und dass es sehr viele musikalische Elemente in dem Buch geht.

Schon der erste Satz (siehe oben) lässt vermuten, dass das Buch märchenhaft daherkommt und genau so ist es auch. Die Atmosphäre ist eher düster, aber dennoch sehr magisch und geheimnisvoll und zieht den Leser in seinen Bann. Die musikalischen Elemente verstärken dies noch.

Liesl, die eigentlich Elisabeth heißt, ist die Protagonistin der Geschichte. Sie ist weder 08 15, aber auch nicht wirklich außergewöhnlich. Gerade im Mittelteil verfällt sie doch eher dem 08 15 Muster, was auch für die Handlung gilt, aber dazu gleich mehr. Die anderen Charaktere fand ich interessant, gerade Liesls Bruder Josef mochte ich sehr gerne. Diese Schwester-Bruder-Beziehung fand ich, überraschenderweise, sehr gut herausgearbeitet und ich sie sehr authentisch. Leider sieht das bei den anderen Beziehungen anders aus, vor allem natürlich zwischen Liesl und dem Erlkönig fand ich zu klischeehaft und auch die Verbindung zwischen Liesl und ihrer Schwester konnte ich, ähnlich wie bei Caraval, nicht nachvollziehen. Über den Erlkönig an sich möchte ich nicht zu viel verraten, da ich sonst spoilern würde.

Nun zur Handlung. Diese verläuft zu meinen Bedauern leider leider nach einem 08 15 Muster. Dies kristallisiert sich aber erst im Mittelteil raus, den Anfang fand ich noch sehr schön und außergewöhnlich. Der gesamte Mittelteil sowie die Liebesgeschichte sind einfach nur Plump und total unglaubwürdig. Das Ende fand ich aber ganz in Ordnung, aber auch etwas fies, da dort ein mieser Cliffhanger wartet.
Mein Fazit:

Ein Buch, welches zu Beginn mit einer tollen Atmosphäre überzeugen kann und hinten raus auch sehr emotional ist. Der Mittelteil ist jedoch eine einzige Katastrophe, weshalb ich Band 2 auch nicht lesen werde.

Veröffentlicht am 19.02.2018

Oberflächlicher-0815-Roman!

Midnight Sun
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Zunächst einmal zu den Figuren. Diese sind typisch 08 15 und man erfährt kaum etwas über sie, außer über Charlie und Katie, den Hauptfiguren. Ähnlich ist das beim Schreibstil, denn dieser ist oberflächlich ...


Zunächst einmal zu den Figuren. Diese sind typisch 08 15 und man erfährt kaum etwas über sie, außer über Charlie und Katie, den Hauptfiguren. Ähnlich ist das beim Schreibstil, denn dieser ist oberflächlich und total belanglos und einfallslos. Dennoch lässt sich das Buch schnell lesen.

Der Einstieg in die Geschichte ist noch sehr schön, ich mochte es, wie Dinge beschrieben wurden und die Vater-Tochter-Beziehung fand ich ebenfalls gut eingebracht. Allerdings wurde es dann immer schlechter und die Figuren handeln völlig unüberlegt und nicht nachvollziehbar.

Ich verstehe auch überhaupt nicht, warum die Protagonistin ihrem Lover die ganze Zeit über nichts erzählt – scheint ja eine sehr gesunde Beziehung zu sein. Auch das Ende ist mir völlig unklar und ich blieb mit jede Menge Fragezeichen zurück.

Das Buch bietet manchmal gute Ansätze, wo das Leben und Sonstiges hinterfragt wird, aber das bleibt, wie alles in dem Roman, sehr oberflächlich.

Es wird zwar versucht eine schöne Liebesgeschichte zu erzählen, aber leider gelingt das nicht wirklich und mir viel es sehr schwer die Charaktere zu verstehen und zu begreifen, aber leider sind sie viel zu oberflächlich und das Ganze erscheint sehr unrealistisch.
Mein Fazit:

Ein oberflächlicher Liebesroman mit blassen 08 15-Charaktere und einer Geschichte, wie man sie schon mehrmals gelesen hat. Große Enttäuschung!

Veröffentlicht am 19.02.2018

Hello, goodbye and everything in between

Der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen
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Ich muss zugeben, dass ich bisher nur ein Buch der Autorin gelesen habe (Dich immer widersehen), aber schon von diesem Buch total von dem Talent der Autorin überzeugt war, denn sie kann wunderbare Liebesgeschichte ...

Ich muss zugeben, dass ich bisher nur ein Buch der Autorin gelesen habe (Dich immer widersehen), aber schon von diesem Buch total von dem Talent der Autorin überzeugt war, denn sie kann wunderbare Liebesgeschichte schrieben, die außergewöhnlich sind, aber dennoch nicht konstruiert wirken. So auch bei diesem Roman.

Die Geschichte spielt in einem extrem kurzen Zeitraum, nämlich innerhalb von ca. 15 Stunden. Demnach kommt die Geschichte auch mit relativ wenig Figuren aus, aber diese sind wirklich sehr gut und realistisch, allem voran natürlich die Protagonisten, Clare (deren Name mich immer noch verwirrt – heißt das nicht Claire?) und Aiden (warum muss ich bloß immer an Illuminae denken?! :))

Ebenfalls wunderschön ist Jennifer E. Smiths Schreibstil. Locker flockig, aber dennoch tiefgründig und mitreißend.

Veröffentlicht am 03.02.2018

Einer von ihnen lügt...

One of us is lying
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Wieder einmal eins dieser Bücher, die in Amerika unglaublich gehyped werden und nun auch endlich in Deutschland erscheinen. „One of us is lying“ erscheint zwar erst am 26.02.2018, aber seit dem 01.01.2018 ...

Wieder einmal eins dieser Bücher, die in Amerika unglaublich gehyped werden und nun auch endlich in Deutschland erscheinen. „One of us is lying“ erscheint zwar erst am 26.02.2018, aber seit dem 01.01.2018 gibt es bereits, für einen begrenzten Zeitraum, das EBook für 4,99€ zu kaufen. Da habe ich natürlich zugeschlagen und was soll ich sagen-ich habe es innerhalb von 27 Stunden durchgesuchtet und das sagt schon alles.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der vier Jugendlichen, den Protagonisten erzählt – Bronwyn, Nate, Addy und Cooper. Mir viel es erstaunlich leicht durchzusehen, aber es sind auch nicht allzu viele Personen, wie man es von z. B. Sara Shepard gewöhnt ist. Ich hatte zunächst ein paar Probleme mit den Charakteren, vor allem Addy und Nate, aber ich konnte mich zeitnah auch mit ihnen anfreunden. Allerdings glaube ich, dass es nicht vielen so gehen wird, sondern dass sie mehr Probleme haben könnten, aber das ist absolut unterschiedlich. Ich fand sie aber sehr nah und konnte oft mit ihnen mitfühlen.

Das liegt aber vielleicht auch ein bisschen an Karens Schreibstil, denn dieser ist unglaublich gut. Auf der einen Seite ist er sehr natürlich und bringt dem Leser sehr gut die Probleme bei, auf der anderen ist er sehr mitreißend und auch spannend. Jedoch ist dies Spannung ganz besonderer Art, denn man sitzt zwar nicht davor und rastet vor Ungeduld fast aus sondern erfährt immer mehr über die Charaktere, deren Entwicklung und Akzeptanz mit dem, was um sie geschieht.

Meiner Meinung nach ist die Story unglaublich vielschichtig. Die Handlung fungiert auf mehreren Ebenen und präsentiert das Leben von fünf Jugendlichen auf eine unglaubliche und natürliche Art, wie ich sie in einem Jugendroman noch nie erlebt habe.

Ich sage nichts weiter, da sonst Spoiler kommen würden.

Mein Fazit:
„One of us is lying“ ist ein Highschool-Thriller besonderer Art und hebt sich somit deutlich von den Büchern von z. B. Sara Shepard ab und definiert Spannung neu. Außerdem wird die Geschichte mitreißend und gefühlvoll erzählt.

Veröffentlicht am 07.01.2018

The Amateurs #2

THE AMATEURS - Wenn drei sich streiten
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:SPOILER
Sara Shepard hat ja bereits zahlreiche Jugendthriller-Reihen geschrieben, aber dennoch werde ich das Gefühl nicht los, dass „The Amateurs“ anders ist. Dies kann an vielen verschiedenen Punkten ...

:SPOILER
Sara Shepard hat ja bereits zahlreiche Jugendthriller-Reihen geschrieben, aber dennoch werde ich das Gefühl nicht los, dass „The Amateurs“ anders ist. Dies kann an vielen verschiedenen Punkten liegen. Zum einen geht es in der Reihe nicht unbedingt um Highschool-Gossip-Zeugs und so was. Außerdem gab es die Auflösung, wer der Mörder ist, ja bereits in Band 1 und danach war ich sehr skeptisch, wie es in Band 2 weitergeht. Ich hatte Angst, dass irgendein 08 15-Plot kommt, aber es kam anders!

Ich bin zu Beginn der Geschichte sehr gut ins Geschehen hineingekommen, auch wenn ich Band 1 Anfang 2017 gelesen hatte. Es gibt zwar viele Charaktere, aber es hält sich sehr in Grenzen, sodass man mit den verschiedenen Personen klarkommt.

Sara Shepards Schreibstil ist, wie gewohnt, mängelfrei und sehr angenehm zu lesen. Mir ist es gar nicht aufgefallen, dass es hier nun einen anderen Übersetzter gibt. Sie schafft es sehr gut einen Spannungsbogen aufzubauen, auch wenn man bereits weiß, wer der Mörder ist.

Ich mag es sehr gerne, wie die Autorin in diesem Buch mit dem Thema Persönlichkeit umgeht. Inwiefern kennen wir die Personen um uns herum? Kennen wir sie wirklich oder erinnern wir uns nur an ihre Namen? Das sind nur ein paar der Fragen, die der Roman aufwirft.

Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin das Ende besser aufgelöst hat. So lässt sie einen etwas enttäuscht zurück, obwohl es davor sehr viel Spannung gab. Die letzten Seiten waren zwar in Ordnung, nur habe ich etwas Angst, dass sich die Handlung in Band 3 zu sehr ins Nichts verläuft.