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Veröffentlicht am 19.11.2017

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken
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Mit „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ erschien im November das neue Werk des Bestsellerautors, der zum Beispiel mit „Margos Spuren“ oder „Eine wie Alaska“ viele Leser begeisterte. ich mochte „Das Schicksal ...

Mit „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ erschien im November das neue Werk des Bestsellerautors, der zum Beispiel mit „Margos Spuren“ oder „Eine wie Alaska“ viele Leser begeisterte. ich mochte „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von ihm sehr gerne, deshalb war ich sehr gespannt auf seine neuste Lektüre.

Unsere Protagonistin heißt Aza Holmes, und ist, wie alle Charaktere von Green, sehr komplex. Sie hat viele Ängste die sie im Leben bezwingen muss und sie verfolgen Unmengen an Gedanken, mit denen sie sich beschäftigt. Sie ist also eine ziemlich schwierige Hauptfigur, allerdings beschreibt Green ihre Gedanken sehr gut, sodass man sie nachvollziehen kann.

Daisy ist Azas beste Freundin. Zu ihr findet man einen guten Draht, allerdings sticht sie nicht wirklich heraus. Die beiden haben eine sehr interessante und etwas-andere-freundschaft, die sich aber im Buch sehr gut entwickelt.

Im Hintergrund gibt es den Plot um den verschwundenen Millionär, der aber wirklich sehr weit im Hintergrund steht. Vielmehr fokussiert sich John Green auf Azas Sicht auf die Welt und die wie Gedanken unser Leben lenken.

Sein Schreibstil ist, wie immer, wunderbar. Das Buch lässt sich, auch wenn es ein schwieriges Thema beinhaltet, sehr gut und flüssig lesen. Er lässt viele tiefgründige Sätze und interessante Fragen einfließen, die zum Nachdenken anregen.

Jedoch erscheint die Handlung unrelevant und wird nicht komplex genug ausgestaltet, weshalb sie etwas unnötig herüberkommt.
Mein Fazit:

Ein Buch, welches ziemlich kompliziert zu bewerten ist, da Green mit sehr vielen Aspekten und Gedankenspielen arbeitet. Er konnte mich aber nicht komplett überzeugen.

Veröffentlicht am 18.10.2017

New York zu verschenken

New York zu verschenken
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18. Oktober 2017 nightmarebookshelf
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New York zu verschenken – Anna Pfeffer (Rezensionen)

Ein Chat-Roman über die wahre Liebe



New York zu verschenken von Anna Pfeffer
zum Buch
Klappentext: ...


18. Oktober 2017 nightmarebookshelf
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New York zu verschenken – Anna Pfeffer (Rezensionen)

Ein Chat-Roman über die wahre Liebe



New York zu verschenken von Anna Pfeffer
zum Buch
Klappentext:

Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …

Meine Meinung:

Dieses Buch hat, auch wenn es vom Cover her so aussieht, nichts mit „Für dich solls tausend Tode regnen“ zu tun, es ist nur vom gleichen Autoreninnen-Duo.

„New York zu verschenken“ ist ein Chat-Roman der ausschließlich aus Chat-Konservationen besteht und dadurch die Geschichte um Anton erzählt, dessen Freundin Olivia schluss gemacht hat, allerdings hat er bereits aus ihren Namen Karten gekauft und da diese nicht einfach verfallen startet er kurzerhand einen Aufruf nach einer anderen Olivia.

Das erste Buch des Autorinnen-Duo habe ich nicht gelesen, da es mich nicht so wirklich angesprochen hat. „New York zu verschenken“ hörte sich aber sehr interessant an, vor allem da ich die Idee sehr lustig und Interessant fand.

Anton, der Protagonist, macht es dem Leser nicht gerade einfach, ihn zu mögen. Er ist zu Beginn sehr oberflächlich und auch bei manchen seiner Nachrichten hätte ich ihn an die Wand klatschen können. Dies änderte sich aber im Laufe der Geschichte und man fängt an ihn zu verstehen und mit ihm zu lieben und leiden.

Von Seite zu Seite entdeckt man mehr Facetten der Geschichte und die Nachrichten sind sehr schön geschrieben.

Was manche etwas enttäuschen könnte, ist die Tatsache, dass das Buch nicht wirklich in New York spielt, was ich ein bisschen Schade fand, da das Cover etwas anderes vermuten lässt.

Im Mittelteil gibt es die ein oder andere Länge, was für den Leser etwas anstrengend sein kann, aber da es sehr kurze Nachrichten sind kommt man auch da sehr schnell voran.

Gegen Ende gab es eine sehr überraschende Wendung die ich sehr gut fand.


Mein Fazit:

Ein Buch, welches zunächst oberflächlich wirkt, aber schließlich mit vielschichtigen Charakteren und unerwarteten Wendungen aufwarten kann.

Veröffentlicht am 13.10.2017

Aquila

Aquila
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Ich habe von Ursula Poznanski bisher nur Layers gelesen, welches mir sehr gut gefallen hat. Erebos steht noch bei mir ungelesen im Regal, aber als ich ihr neues Buch in der Vorschau gesehen habe, hat ...

Ich habe von Ursula Poznanski bisher nur Layers gelesen, welches mir sehr gut gefallen hat. Erebos steht noch bei mir ungelesen im Regal, aber als ich ihr neues Buch in der Vorschau gesehen habe, hat es mich sofort angesprochen. Der Klappentext verspricht eine spannende atemberaubende Story. Letztendlich kann ich sagen, dass das Buch meine Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte.

Ich finde es sehr schön, dass wir auch in Deutschland viele Autoren haben die, meiner Meinung nach, sehr gut schreiben können. Zu denen gehört, unter Anderen, auch Ursula Poznanski. Sie schreibt wunderbar, beschreibt Szenen sehr ausführlich, aber dennoch flüssig, was mir super gefallen hat.

Die Charaktere mochte ich sehr gerne, wobei ich Nika extrem stark fand. Sie hat wirklich sehr starke Nerven, an ihrer Stelle wäre ich schon viel eher durchgedreht. Die Anderen Charaktere fand ich in Ordnung, obwohl ich schnell wusste, wen ich mag und wen nicht.

Den Spannungsbogen fand ich an sich sehr gut gestaltet, aber der Twist am Ende konnte mich überhaupt nicht umhauen. Ein kleines bisschen fand ich ihn vorhersehbar und viel zu konstruiert. Zuvor war ich habe fast durchgängig am miträtseln.

Laura Maire kannte ich bereits aus Rat der Neun und schon da mochte ich sie furchtbar gerne. Sie hat eine sehr schöne Stimme und ich finde es sehr angenehm ihr zuzuhören.

Veröffentlicht am 06.09.2017

Götterleuchten #1

Erwachen des Lichts
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Ich habe bisher nur die ersten vier Bände der Lux-Reihe gelesen, und mochte die Bücher sehr gerne. Bei „Götterleuchten“ handelt es sich um den ersten Band einer SpinOf-Trilogie zu „Dämonentochter“ die ...

Ich habe bisher nur die ersten vier Bände der Lux-Reihe gelesen, und mochte die Bücher sehr gerne. Bei „Götterleuchten“ handelt es sich um den ersten Band einer SpinOf-Trilogie zu „Dämonentochter“ die im cbt-Verlag erschienen ist. Das Lesen von „Götterleuchten“ spoilert euch über das Geschehen von der „Dämonentocher“-Reihe, die ich nicht gelesen habe. Man versteht die Handlungen in „Erwachen des Lichts“ jedoch auch ohne Kenntnisse der „Dämonentochter“-Reihe.

Über griechische Götter gibt es bereits ja viele Bücher, z. B. „Percy Jackson“ von R. Riordan oder „Das göttliche Mädchen“ von A. Carter. Nun gibt es eine neue Reihe mit einer ähnlichen Thematik von der Bestseller-Autorin J. L. Armentrout.

Seth kennt man (mehr oder weniger, kommt drauf an, ob man „Dämonentochter“ gelesen hat) bereits aus der vorherigen Reihe. Ich lernte ihn mit „Götterleuchten“ das erste Mal kennen und mein erster Gedanke war – och neeeeeeeeee. Wieder einmal ein typischer Bad-Boy mit dem Klischee-Getue, dass man schon aus etlichen anderen Romanen kennt. Ich fand es einfach nervig und konnte mich mit ihm überhaupt nicht anfreuden, da ich sein Verhalten in vielen Szenen auch etwas komisch fand. Josie, die Protagonistin, fand ich in Ordnung. Sie ist nicht besonders genial, jedoch auch nicht völlig daneben. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Seth und Josie geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Jennifer L. Armentrouts Schreibstil mag ich sehr gerne und er lässt sich flüssig lesen.

Seths komisches Verhalten überträgt sich auch auf die Liebesgeschichte zwischen den beiden Charakteren, da er immer sehr komische Annährungsversuche und Ähnliches startet. Die Story verlief vor sich hin laufend ohne Überraschungen und sie wirkt einfach nur 0815-wie schon 20 mal gelesen.

Es sind noch zwei Folgebände in Planung, welche ich nicht lesen werde, da ich den ersten Teil nicht überzeugend fand.
Mein Fazit:

Ein 0815 Fantasyroman, der bei Fans von „Dämonentochter“ garantiert gut ankommt. Mein Fall war es definitiv nicht, da ich den männlichen Protagonisten einfach nur ätzend fand. Die Geschichte hätte noch viel mehr Action gebraucht-so ist sie einfach nur langgezogen.