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Veröffentlicht am 06.09.2017

Götterleuchten #1

Erwachen des Lichts
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Ich habe bisher nur die ersten vier Bände der Lux-Reihe gelesen, und mochte die Bücher sehr gerne. Bei „Götterleuchten“ handelt es sich um den ersten Band einer SpinOf-Trilogie zu „Dämonentochter“ die ...

Ich habe bisher nur die ersten vier Bände der Lux-Reihe gelesen, und mochte die Bücher sehr gerne. Bei „Götterleuchten“ handelt es sich um den ersten Band einer SpinOf-Trilogie zu „Dämonentochter“ die im cbt-Verlag erschienen ist. Das Lesen von „Götterleuchten“ spoilert euch über das Geschehen von der „Dämonentocher“-Reihe, die ich nicht gelesen habe. Man versteht die Handlungen in „Erwachen des Lichts“ jedoch auch ohne Kenntnisse der „Dämonentochter“-Reihe.

Über griechische Götter gibt es bereits ja viele Bücher, z. B. „Percy Jackson“ von R. Riordan oder „Das göttliche Mädchen“ von A. Carter. Nun gibt es eine neue Reihe mit einer ähnlichen Thematik von der Bestseller-Autorin J. L. Armentrout.

Seth kennt man (mehr oder weniger, kommt drauf an, ob man „Dämonentochter“ gelesen hat) bereits aus der vorherigen Reihe. Ich lernte ihn mit „Götterleuchten“ das erste Mal kennen und mein erster Gedanke war – och neeeeeeeeee. Wieder einmal ein typischer Bad-Boy mit dem Klischee-Getue, dass man schon aus etlichen anderen Romanen kennt. Ich fand es einfach nervig und konnte mich mit ihm überhaupt nicht anfreuden, da ich sein Verhalten in vielen Szenen auch etwas komisch fand. Josie, die Protagonistin, fand ich in Ordnung. Sie ist nicht besonders genial, jedoch auch nicht völlig daneben. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Seth und Josie geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Jennifer L. Armentrouts Schreibstil mag ich sehr gerne und er lässt sich flüssig lesen.

Seths komisches Verhalten überträgt sich auch auf die Liebesgeschichte zwischen den beiden Charakteren, da er immer sehr komische Annährungsversuche und Ähnliches startet. Die Story verlief vor sich hin laufend ohne Überraschungen und sie wirkt einfach nur 0815-wie schon 20 mal gelesen.

Es sind noch zwei Folgebände in Planung, welche ich nicht lesen werde, da ich den ersten Teil nicht überzeugend fand.
Mein Fazit:

Ein 0815 Fantasyroman, der bei Fans von „Dämonentochter“ garantiert gut ankommt. Mein Fall war es definitiv nicht, da ich den männlichen Protagonisten einfach nur ätzend fand. Die Geschichte hätte noch viel mehr Action gebraucht-so ist sie einfach nur langgezogen.