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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.10.2020

Sprachlich amüsante Geschichte mit aufgeweckten Charakteren und einem sehr offenen Ende

Mirella Manusch - Hilfe, mein Kater kann sprechen!
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Mirella Manusch hat gerade ihren Eckzahn verloren. Nun wächst ein neuer, aber überhaupt nicht wie erwartet. Statt eines normalen Zahns, wie ihn auch die anderen Kinder in ihrer Klasse haben, wächst Mirella ...

Mirella Manusch hat gerade ihren Eckzahn verloren. Nun wächst ein neuer, aber überhaupt nicht wie erwartet. Statt eines normalen Zahns, wie ihn auch die anderen Kinder in ihrer Klasse haben, wächst Mirella ein echter Vampirzahn. Als dann nicht nur ihr Kater Lancelot mit ihr zu sprechen beginnt, sondern auch die Tiere im Zoo Mirella ihre Sorgen mitteilen befindet sie sich bereits mitten im Abenteuer.

Der Einstieg in die Geschichte war irgendwie seltsam. Anfangs wusste ich lange nicht in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde. Begeistern konnte mich allerdings sehr schnell die altersgerechte und dabei doch sehr interessante Sprache.
Gut gefallen hat mir ebenfalls, dass sehr viel passiert. Die Welt und die Charaktere werden durchaus vorgestellt, allerdings wird gleichzeitig immer die Handlung vorangetrieben. Die Charaktergestaltung wirkt nachvollziehbar und jeder Charakter besitzt eine eigene Identität. Besonders gut gefallen haben mir hier die Beschützer Iggzy und Lancelot.

Leider muss ich sagen, dass mich das Ende des Buches wirklich sehr enttäuscht hat. Die Geschichte bricht sehr abrupt ab und so wirkt das Ganze absolut nicht mehr rund. Mir ist natürlich klar, dass in abruptes Ende Lust auf den Folgeband machen soll. Dennoch sind viele Situationen einfach nicht beendet und es bleiben sehr viele Fragen offen. Es wirkt ein bisschen so als hätte man die Geschichte willkürlich nach einem Kapitel geteilt. Dieses Ende hat mir die Geschichte dann ein bisschen kaputt gemacht.

Insgesamt handelt es sich hier um eine niedliche Geschichte für kleine Lesebegeistert. Für ältere Leser eignet sich die Geschichte für zwischendurch, allerdings sollte man hier keine Wunder erwarten.

  • Cover
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.10.2020

Konnte mich überraschenderweise überzeugen

Die Katze kocht!
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"Ohje, das sieht aber nicht nach einem Kochbuch aus! Zu pink und viel zu viel Glitzer!" Das war so ziemlich mein erster Eindruck als ich mir die Leseprobe zu diesem Kochbuch angeschaut habe. Warum ich ...

"Ohje, das sieht aber nicht nach einem Kochbuch aus! Zu pink und viel zu viel Glitzer!" Das war so ziemlich mein erster Eindruck als ich mir die Leseprobe zu diesem Kochbuch angeschaut habe. Warum ich mich dann doch darauf eingelassen habe? Ich kann es nicht mal so genau sagen. Wahrscheinlich war es einfach Neugierde. Und wenn ich ehrlich bin, dann finde ich dieses Kochbuch von der Aufmachung auch einfach wunderbar anders. Aber ich muss auch sagen, dass ich mit relativ geringer Erwartung an dieses Buch ran gegangen bin.

Was soll ich sagen? Ich bin wirklich positiv überrascht und absolut überzeugt. Dieses Kochbuch ist trotz der recht auffälligen und doch recht überzogenen Aufmachung erfrischend bodenständig. Die Rezepte sind alltagstauglich und man kann sie mit Zutaten, die in jedem Lebensmittelladen erhältlich sind, zubereiten. Und genau dieser letzte Punkt hat mich wirklich begeistert. Und hier darf man mich nicht falsch verstehen. Ich liebe es in exotischeren oder landestypischen Kochbühern zu stöbern und in diesem Bereich auch das ein oder andere Rezept auszuprobieren. Allerdings fehlen mir im Alltag oft Anregungen oder gute Ideen. Und genau darauf zielt dieses Buch ab. Ich konnte mir sehr viele Rezepte markieren, die ich auf jeden Fall ausprobieren werde.

Insgesamt konnte mich dieses Kochbuch überraschend komplett von sich überzeugen. Die Aufmachung mit dem vielen Pink ist definitiv gewöhnungsbedürftig, die Rezepte sind aber wunderbar bodenständig und lassen sich super nachkochen. Für die Beschaffung der Zutaten reicht sogar ein normaler Supermarkt.

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Veröffentlicht am 18.10.2020

Interessanter Überblick der landestypischen Küche

Kochen wie in Portugal
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In diesem Kochbuch von GU wird wieder einmal eine landestypische Küche, genauer gesagt die portugiesische Küche, vorgestellt. Die Einleitung hat mir gut gefallen. Sie ist übersichtlich und kurz formuliert, ...

In diesem Kochbuch von GU wird wieder einmal eine landestypische Küche, genauer gesagt die portugiesische Küche, vorgestellt. Die Einleitung hat mir gut gefallen. Sie ist übersichtlich und kurz formuliert, schafft es aber trotzdem Interesse zu wecken. Die Rezepte sind übersichtlich dargestellt und mit gut gelungenen Bildern verdeutlicht.

Leider muss ich sagen, dass die Rezepte mich persönlich nicht überzeugen konnten. Für mich sind die Zutaten leider nicht nach meinem Geschmack und insgesamt waren die Gerichte für mich oft zu fleischlastig. Bei den süßen Speisen habe ich dann aber natürlich doch das ein oder andere Rezept markiert.

Insgesamt finde ich das Buch aufgrund der übersichtlichen Darstellung von landestypischen Gerichten durchaus interessant. Der erwartete Überblick wird gegeben und es gibt für verschiedene Gelegenheiten ein passendes Rezept. Leider war die Zutatenliste nicht meins, daher ist dieses Kochbuch leider keins, dass ich regelmäßig zur Hand nehmen werden.

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Veröffentlicht am 18.10.2020

Interessante Grundidee, spannende Welt und eine Protagonistin, an die ich mich zuerst gewöhnen musste

Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss
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Elaine steht kurz davor am Ziel ihrer Träume zu sein. Sie steht am Startpunkt des großen Vortex-Rennens und kämpft endlich darum Läuferin zu werden. Denn Läufer kämpfen für die Sicherheit der Menschen ...

Elaine steht kurz davor am Ziel ihrer Träume zu sein. Sie steht am Startpunkt des großen Vortex-Rennens und kämpft endlich darum Läuferin zu werden. Denn Läufer kämpfen für die Sicherheit der Menschen gegen die Vermengten, also gegen Menschen, die sich mit der Natur vermengt haben. Für diesen Kampf nutzen springen sie durch einen Vortex und kommen irgendwo auf der Welt wieder heraus. Doch das Vortex-Springen ist gefährlich. Nicht jeder Anwärter übersteht das Rennen und wird zum Läufer genannt. Dann startet das Rennen und für Elaine kommt alles anders als erwartet.

Die Grundidee der Geschichte hat mich direkt angesprochen. Die Idee von Energiewirbeln, die es ermöglichen an einen anderen Ort zu springen finde ich sehr spannend. Leider hat mir der Einstieg in die Geschichte nicht wirklich gefallen und ich habe die ersten 50 (oder 70) Seiten wirklich mit mir kämpfen müssen weiter zu lesen. Und das lag nicht einmal daran, dass ich die Welt und die Situation nicht mochte. Aber irgendwie fand ich Elaine anfangs wirklich schwierig nachzuvollziehen. Das Rennen an sich war auch wirklich interessant und durchaus spannend, aber irgendwie hat mich alles nach dem Rennen dann nicht wirklich interessiert.

Irgendwann kurz vor Beenden des ersten Drittels ist dann aber der Knoten geplatzt. Elaine konnte mich immer mehr von sich überzeugen und auch die Wendungen haben mich wirklich mitgerissen. Ich hatte wirklich Spaß dabei Elaine und Bale bei ihrem Abenteuer und den verschiedenen Problematiken zu verfolgen. Die Welt wird besonders im zweiten Drittel des Buches nochmals deutlich erweitert und toll gestaltet. In sich wirkt die Welt aber auch die Handlung ab hier wieder sehr nachvollziehbar, logisch und gut durchdacht. Das hat mir wirklich gefallen.

Ein kleiner Kritikpunkt stellt für mich allerdings der allgemeine Spannungsbogen dar. Hier hätte ich mir über den gesamten Verlauf der Geschichte einen etwas strafferen Spannungsbogen gewünscht. Besonders im Mittelteil kam es immer wieder zu Längen. Diese waren zwar nicht vollkommen uninteressant, haben mich aber immer wieder aus meinem Leseschwung und dem Spannungsgefühl geholt.

Insgesamt konnte mich die Geschichte nachdem der erste Knoten geplatzt war, sehr von sich überzeugen. Dennoch sehe ich an mancher Stelle noch ein kleines bisschen Platz nach oben. Ich freue mich auf jeden Fall auf Band 2 und bin gespannt, was die Autorin mit dieser tollen Welt und der sehr interessanten Idee noch vor hat.

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Veröffentlicht am 07.10.2020

Geschichte konnte mich gut unterhalten, mehr aber leider nicht

Heideglut
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In der Lüneburger Heide werden vermehrt Feuer gemeldet. Und bei den anschließenden Löscharbeiten tauchen jedes Mal Leichen auf. Für die Kommissarin Katharina von Hagemann und ihre Kollegen stellt sich ...

In der Lüneburger Heide werden vermehrt Feuer gemeldet. Und bei den anschließenden Löscharbeiten tauchen jedes Mal Leichen auf. Für die Kommissarin Katharina von Hagemann und ihre Kollegen stellt sich nun die Frage ob es sich hierbei noch um Zufallsbrände durch Unachtsamkeit oder doch um Mord handelt. Schnell beginnt die Ermittlung an Fahrt aufzunehmen. Doch nicht nur in Katharinas Job geht es heiß her, auch ihr Privatleben wird ordentlich auf den Kopf gestellt.

Der Einstieg in die Geschichte hat mir gut gefallen. Man hat in diesem Buch wieder verschiedene Sichtweisen. Hauptsächlich wird die Geschichte aus der Sicht von Katharina oder dem Täter erzählt. Aber auch Katharinas Freund Bene und ihre Kollegen bekommen kleinere Abschnitte um ihre Sicht auf die Dinge zu erzählen. Diese Art von Krimis mag ich generell sehr gerne .

Die Idee hinter der Geschichte und auch die Umsetzung haben mir gut gefallen. Ich konnte die Ermittlungen gut nachvollziehen und die meisten Handlungen auf Ermittlerseite waren für mich nachvollziehbar. Allerdings konnte die Geschichte mich nicht vollends packen. Ob das an der Sprecherin oder an der Geschichte an sich lag kann ich gar nicht mal so genau sagen.

Gut gefallen hat mir auch die Handlung rund um das Privatleben von Katharina. Das konnte mich auf gleichem Niveau begeistern wie die Ermittlung. Das Verhältnis aus Privatleben und der Suche nach dem Täter ist sehr gut ausgeglichen. Das hat die Geschichte für mich zusätzlich sehr ansprechend gemacht.

Insgesamt hat mich die Geschichte gut unterhalten. Ich mochte die Charaktere und auch die Idee hinter der Geschichte. Allerdings fehlte mir das gewisse Etwas.

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