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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.11.2020

Wohlfühlgeschichte

Wild like a River
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Ich finde die Geschichte um Haven und Jackson wirklich süß aber mehr auch leider nicht

Das Setting in Kanada im Jasper Nationalpark, war wirklich traumhaft, Kira Mohn hat so detailgetreu geschrieben, ...

Ich finde die Geschichte um Haven und Jackson wirklich süß aber mehr auch leider nicht

Das Setting in Kanada im Jasper Nationalpark, war wirklich traumhaft, Kira Mohn hat so detailgetreu geschrieben, dass man das Gefühl hatte, neben Haven durch den Wald zu streifen und Snoops, Gisbert und Grazie zu beobachten

Die Ruhe die dort ausgestrahlt wurde fand ich wirklich toll.

Haven als Charakter mochte ich eigentlich sehr gern, auch wenn sie manchmal, grad in Bezug auf die Neuerungen, etwas naiv reagiert hat aber sie hat dadurch auch ziemlich viel stärke und Mut bewiesen.

Bei Jackson war ich immer ziemlich hin und her gerissen, mal kam er irgendwie als Stalker rüber, dann völlig verrückt, dann wieder liebevoll oder als totaler Beschützer und Bevormunder.

Allerdings haben sich in Haven und Jackson 2 Gegensätze gefunden, die unterschiedlicher, aber dennoch irgendwie gleich, nicht sein können.

Ich fand bis zum letzten drittel ist es irgendwie nur etwas hingeplätschert. Im letzten drittel war es besser aber leider blieb der wow Effekt aus.

Dennoch ist es eine tolle Geschichte und ich werde auch bestimmt den 2. Teil lesen, da ich sehr auf den Charakter Cayden und Rae gespannt bin und ich hoffe, dort werde ich wieder mit durch die Wälder streifen

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.11.2020

Berührender Roman

Solange deine Schatten flüstern
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Als erstes muss ich sagen, dass ich den Schreibstil wirklich toll fand, es war sehr einfach und flüssig zu lesen.

Das Setting in der Geschichte auf dem Land, fand ich sehr passend und hat ein zu Hause ...

Als erstes muss ich sagen, dass ich den Schreibstil wirklich toll fand, es war sehr einfach und flüssig zu lesen.

Das Setting in der Geschichte auf dem Land, fand ich sehr passend und hat ein zu Hause Gefühl vermittelt.

Die Charaktere haben mir wirklich sehr gut gefallen, grad Ben ist ein Charakter mit vielen Tiefen und Geheimnissen, die sehr viel aus Schuldgefühlen bestehen. Er verbringt seine Sozialstunden auf dem Hof der Deckers.

Livi ist die Tochter der Deckers und man merkt, dass sie sehr behütet aufgewachsen ist und natürlich Vorurteile gegenüber Ben hat.

Die Entwicklung der Geschichte und der Charaktere fand ich sehr gut. An einigen Stellen bekam ich Gänsehaut und feuchte Augen.

Die Ironie oder der Sarkasmus in den Gesprächen, vor allem immer die Gedanken, zwischen Ben und Livi haben mich manches mal wirklich amüsiert.

Allerdings war mir die Sprunghaftigkeit in Meinung ändern von Livi etwas zu viel und zu verwirrend.

Schön zu lesen war aber Wirklich die Veränderung die Ben durchgemacht hat während der Zeit, manchmal beinhaltet eine harte Schale einen weichen Kern

Für mich eine klare Leseempfehlung

  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.10.2020

Etwas schwächer als die Vorgänger

Silber - Das dritte Buch der Träume
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In diesem Band begleiten wir wieder Liv und co in die Welt der Traumtüren. Weiterhin ist Arther derjenige der ihnen das Leben schwer macht.

Meiner Meinung nach, war dieser Teil leider etwas schwächer ...

In diesem Band begleiten wir wieder Liv und co in die Welt der Traumtüren. Weiterhin ist Arther derjenige der ihnen das Leben schwer macht.

Meiner Meinung nach, war dieser Teil leider etwas schwächer als die Vorgänger. Die Geschichte kam irgendwie nicht voran.

Was mich aber an meisten genervt bzw gestört hat, war der Umgang mit dem Thema der Jungfräulichkeit. Vor allem fand ich Liv in diesem Punkt sehr naiv. Sie fand die Aktion von Henry im Whirlpool sehr verwerflich und als Betrug aber wollte umgekehrt ihr erstes mal mit dem Nachbarn in dessen Traum vollziehen?! Ich finde dieses Gerede über das erste mal, passt nicht zur Geschichte und hätte nicht sein müssen.

Ich denke immer, es lesen ja auch junge Menschen und da ist eine Protagonistin, die einen Ex Freund erfindet um nicht als Erfahrungslos dazustehen und mit dem erstbesten ihr erstes mal vollziehen will, ziemlich fehl am Platz. Wer in der Sache wirklich perfekt reagiert hat, war Henry.

Ansonsten fand ich das Ende ziemlich passend und auch das Anabel wieder zu sich selbst findet sehr gut.

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Veröffentlicht am 27.10.2020

Tolles Debüt

Dort, wo die Sterne im Wasser leuchten
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Als ich diese Buch in die Hand genommen habe, wusste ich nicht wie berührt, geschockt und verliebt ich hinterher sein würde. Schon alleine der Prolog hat mir eine Gänsehaut beschert.

Ich finde Clara ...

Als ich diese Buch in die Hand genommen habe, wusste ich nicht wie berührt, geschockt und verliebt ich hinterher sein würde. Schon alleine der Prolog hat mir eine Gänsehaut beschert.

Ich finde Clara ist wirklich ein tolles Debüt gelungen und ich weiß, dass ich definitiv auch mehr von ihr lesen würde.

Sky ist gerade einmal 7 Jahre alt, als sie ihren besten Freund Matt verliert.
Gefangen in ihrer Trauer, auch 10 Jahre später, hat Sky immer wieder Begegnungen mit Matt in ihren Träumen.
Diese schreibt sie für sich in einem Tagebuch auf. Leider gelangen diese durch Zufall in die Hände ihrer Mitschüler und von da an beginnt für sie ein Spießrutenlauf durch Mobbing.
Zwei Jahre später zieht sie zu ihrem Vater und dessen Frau,gleichzeitig ihre Tante, und möchte auf einer neuen Schule einen Neuanfang wagen.
Sie lernt dort recht schnell neue Freunde kennen und fühlt sich dort wohl.
Sie beginnt, nach anfänglichem zögern eine Poesietherapie, um den Verlust und ihre Erfahrungen zu verarbeiten.
Eines Tages begegnet sie jemanden, der sie um den Verstand bringt, denn dieser jemand, sieht aus wie der älter gewordene Matt aus ihren Träumen.

Was mir an dieser Geschichte gefällt, ist erstmal der tolle Schreibstil der Autorin, ich war sofort in der Geschichte drin und hab das Buch regelrecht verschlungen.

In diesem Buch geht es nicht nur um Trauer, auch um Mobbing, und Coming out.

Alle Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen, weil sie einfach unkompliziert waren und Freude verbreitet haben. Eine Clique zum Wohlfühlen.

Damian der Badboy aus der Geschichte, war als Charakter sehr interessant und durch mancher seiner Handlungen, sehr überzeugend, dass hinter jeder harten Schale, ein weicher Kern steckt.

Ich hatte wirklich ziemlich oft Tränen in den Augen, grad das Ende, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet habe, wahr wirklich sehr emotional.

Der Epilog am Ende, war wirklich sehr gut gewählt und hört an einer Stelle auf, die ich gut gewählt fand.

Ein interessanter Aspekt ist die Poesietherapie, die ich vorher nicht kannte, welche aber nach ein bisschen einlesen in das Thema, für mich sehr schlüssig und gut zur Geschichte passt.

Ich kann dieses Buch wirklich sehr empfehlen weniger

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Veröffentlicht am 26.10.2020

Düster und spannend

Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland
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Ich finde das Buch wirklich schön vom Cover her und durch die Hasenspuren ist es auch ein Hingucker

Zum Inhalt : Puh, was war denn das?

Am Anfang hatte ich etwas Probleme in die Geschichte zu kommen, ...

Ich finde das Buch wirklich schön vom Cover her und durch die Hasenspuren ist es auch ein Hingucker

Zum Inhalt : Puh, was war denn das?

Am Anfang hatte ich etwas Probleme in die Geschichte zu kommen, da ich zu sehr Alice im Wunderland im Kopf hatte, nachdem ich das abgelegt hatte, ging es richtig gut

Die Geschichte um Alice, Hatcher, Jaberwock und dem Kaninchen ist wirklich gut.
Allerdings ist es zum Teil richtig düster und brutal.
Ich musste echt mein Kopfkino ausstellen, sonst hätte ich es nicht zu Ende lesen können.

Hier geht es nicht nur um die Suche nach dem weißen Kaninchen, sondern um Misshandlung, Missbrauch und Frauenhandel.

Für Zartbeseitete ist dieses Buch denke ich mal nichts

Ich hatte auch einmal Tränen in den Augen, aufgrund des Kopfkinos

Aber trotz dessen, ist der Schreibstil wirklich gut und spannend. Auch wenn das Ende ein bisschen zu schnell war meiner Meinung nach, freue ich mich wirklich auf Teil 2

Meiner Meinung nach, hätte ich es gut gefunden, wenn das Buch eine kleine Triggerwarnung enthalten hätte.

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