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Veröffentlicht am 18.11.2022

Rotkäppchen und der "böse" Wolf

Red Riding Huntress
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Ich glaube so gut wie jeder kennt das berühmte Märchen von "Rotkäppchen und dem Wolf" aber hier in Red Riding Huntress, wurde es komplett neu interpretiert und ich mag jetzt Wölfe. Ok seit Twilight mag ...

Ich glaube so gut wie jeder kennt das berühmte Märchen von "Rotkäppchen und dem Wolf" aber hier in Red Riding Huntress, wurde es komplett neu interpretiert und ich mag jetzt Wölfe. Ok seit Twilight mag ich sie schon aber auch hier konnte mich der Gestaltwandler Diaz überzeugen.

Am Anfang hab ich schon gemerkt, dass dieses Buch von zwei Autorinnen geschrieben wurde, was sich aber mit jedem weiteren lesen gelegt hat. Das Buch ist aus zwei Perspektiven geschrieben, einmal von Zinnja und dann von Diaz. Dies brachte mir beide Protagonisten recht nah. Von Anfang an als Zinnja und Diaz aufeinander treffen, merkt man gleich das Knistern in der Luft bzw zwischen den Zeilen. Es gab in der Story abwechselnd ruhigere Parts und auch sehr spannende. Die Mischung gefiel mir eigentlich ganz gut. Auch die Wesen denen die Beiden bei ihrer Reise begegnen und helfen oder auch nicht helfen, haben mir sehr gut gefallen. Die Geschichte die Zinnja über die Elfen erzählt hat, ging mir tatsächlich sehr nah. Und auch das Ende, da hatte ich auch tatsächlich einen Kloß im Hals.

Was mich etwas gestört hat, war die schnelle Entwicklung der Gefühle zwischen den Beiden, vielleicht lag es aber auch daran, dass ich gar nicht so wirklich mitbekommen habe, wie lange die Beiden schon unterwegs waren. Ich muss hier erwähnen, dass der Romantasy Anteil doch recht hoch ist. Meiner Meinung nach, kam das Ganze mit der Hexe viel zu kurz und es war zu schnell vorbei, ich glaube da hätten der Geschichte ein paar mehr Seiten gut getan aber das ist nur meine persönliche Meinung. Trotzdem finde ich die Geschichte wirklich gut und kann sie weiterempfehlen.

Fazit. Magisch, düster und trotzdem gefühlvoll

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Veröffentlicht am 19.09.2022

Eigene Stärken entdecken

Die kleine Elster Elsa
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Die kleine Elster Elsa wäre gern größer und stärker, wie ein Krokodil zum Beispiel. Aber hat sie nicht auch eigene gute Stärken die sie ausmachen?

In diesem Buch von Hanna Trunk geht es genau um diese ...

Die kleine Elster Elsa wäre gern größer und stärker, wie ein Krokodil zum Beispiel. Aber hat sie nicht auch eigene gute Stärken die sie ausmachen?

In diesem Buch von Hanna Trunk geht es genau um diese Frage, die eigenen Stärken erkennen. Der kleinen Elsa gelingt dieses im Gespräch mit einem Nilpferd, welches ihre Stärken aufzählt. Wie die kleine Elster zum Nilpferd kommt, lest am besten selbst.

Im Vergleich zu ihrem anderen Buch über Elsa, ist dieses hier etwas ruhiger von der Erzählung her. Aber auch hier besticht das Buch wieder durch seine wunderschönen Illustrationen und der angenehmen Textlänge. Es macht auf jeden Fall sehr viel Freude die Seiten umzublättern und immer etwas neues zu entdecken.

Die Altersempfehlung liegt hier auch bei 3-7 Jahren und dem kann ich zustimmen.

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Veröffentlicht am 17.09.2022

Leinwand ohne Gesicht

Leinwand ohne Gesicht
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Wir alle kennen glaube ich die Situation in der man etwas vergisst. Man geht in einen Raum und plötzlich weiß man nicht mehr was man wollte oder man wird auf der Straße von einer vermeintlich unbekannten ...

Wir alle kennen glaube ich die Situation in der man etwas vergisst. Man geht in einen Raum und plötzlich weiß man nicht mehr was man wollte oder man wird auf der Straße von einer vermeintlich unbekannten Person angesprochen, die einen aber zu kennen scheint. Jeder weiß glaube ich wie man sich in so einer Situation fühlt. Bei Lea allerdings, sind es nicht nur Personen die sie nicht mehr kennt, sondern auch ihr eigenes Ich.

Lea lebt seit zwei Jahren in der Klinik für Amnesie Patienten, immer auf der Suche nach sich selbst. Seit zwei Jahren weiß sie nicht wer sie ist. Sie weiß nur, aufgrund der Erzählung ihres Mannes, an den sie sich auch nicht erinnert, dass sie einen Hausbrand grad so überlebt hat. In der Klinik findet sie neue Freunde und am meisten Bezug hat sie zu Kalle dem Therapiefuchs. Er ist der Einzige, der sie berühren darf.

Das Buch wird aus insgesamt 4 Perspektiven erzählt, anfangs war es etwas schwierig, da es keine Kapitelunterteilung gab, sondern wenn eine neue Perspektive anfing, war der Anfangsbuchstabe hervorgehoben. Daran konnte ich mich dann aber schnell gewöhnen. Leas Sichtweise ist in der Ich-Perspektive geschrieben, alle anderen aus der dritten Person. Was ich sehr cool finde ist, dass auch Kalle seine eigenen Kapitel bekam. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich mochte den schnellen Schreibstil und auch die Charaktere die Mitgewirkt haben. Im Laufe der Geschichte hab ich angefangen meine eigenen Theorien aufzustellen, die zum Teil eingetroffen sind aber erst zum Ende hin war es doch sehr überraschend.

Was mir aufgrund der Thematik die aufkommt fehlt, ist tatsächlich eine Triggerwarnung. Es sind doch sehr sensible Themen die dort angesprochen werden.

Achtung Spoiler!!



Die Themen um die es hier geht, beinhalten zum einen Inzest, Stalking und Abtreibung. Da es doch teilweise sehr genau beschrieben ist, grad letzteres, fehlt mir hier leider der Hinweis darauf. Ebenso wie eventuelle Adressen oder Telefonnummern für Hilfen.



Für mich war es trotz dessen ein gutes Buch, welches ich sehr spannend fand und gern gelesen habe

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Veröffentlicht am 13.09.2022

Märchenhaft

Ein Kleid aus Seide und Sternen (Ein Kleid aus Seide und Sternen 1)
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Wer die Geschichte liest, wird, wenn man es kennt, einige parallelen zu Mulan entdecken. Welches ich persönlich aber nicht schlimm finde.

Maia Tamarin ist eine begnadete Schneiderin im Hause ihres Vaters. ...

Wer die Geschichte liest, wird, wenn man es kennt, einige parallelen zu Mulan entdecken. Welches ich persönlich aber nicht schlimm finde.

Maia Tamarin ist eine begnadete Schneiderin im Hause ihres Vaters. Als am Kaiserlichen Hofe ein neuer Schneider gesucht wird, sieht sie ihre Chance, allerdings ist es Frauen untersagt dieses Amt zu kleiden. Sie gibt sich dann als ihr Bruder aus und muss dann in dessen Namen einige Prüfungen bestehen, die die Tochter des Shansen aufträgt. Lord Magus, scheint dabei ihre Fassade zu durchschauen.

Ich war von Anfang an sofort im Bann der Geschichte gefangen, was nicht nur am tollen Schreibstil lag, sondern auch an dem Setting. Aufgrund der kleinen parallelen zu Mulan, hab ich immer auf einen Mushu gewartet🤭 Aber auch ohne den witzigen kleinen Kerl, gefiel mir die Geschichte sehr gut. Sie war von Anfang an recht spannend und die Chemie zwischen Magus und Maia fand ich sehr angenehm. Im mittleren Teil der Geschichte begleiten wir die beiden bei ihrer Reise um die Kleider von Amana zu fertigen, welches ihr von der Tochter des Shansen aufgetragen wurde. Am Anfang zog sich dieser Teil etwas aber als es zu den einzelnen Prüfungen kam, wurde es wieder besser. Allerdings fand ich, waren die Kampfszenen, wenn welche stattgefunden haben, viel zu schnell abgehandelt. Dennoch hab ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und aufgrund des Endes, werde ich auf jeden Fall Band zwei noch lesen.

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Veröffentlicht am 22.05.2022

New Hope

New Hope - Der Glanz der Hoffnung
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Hach was soll ich sagen, ich liebe die Bücher von Rose Bloom einfach. Sie schreibt mit so viel Gefühl und Leidenschaft, das man denkt, man ist selbst dabei.

So erging es mir auch wieder bei New Hope-Der ...

Hach was soll ich sagen, ich liebe die Bücher von Rose Bloom einfach. Sie schreibt mit so viel Gefühl und Leidenschaft, das man denkt, man ist selbst dabei.

So erging es mir auch wieder bei New Hope-Der Glanz der Hoffnung. Ich hatte das Gefühl alten Freunden zu begegnen und in New Hope Urlaub zu machen. Ich mag den Stil der Romane, das alles sehr seicht gehalten und großes Drama ist. Es ist einfach zum Wohlfühlen.

Graham mochte ich schon aus Band 1 sehr gern und hab mich auf seine Geschichte gefreut. Er hat einen tollen und fürsorglichen Charakter, was mir sehr gefallen hat. Bei Liz war es manchmal ihre Art, die mich etwas nervte aber im gesamten war auch sie ein toller Charakter der gut nach New Hope passt.

Die Entwicklung der Geschichte und das Annähern der Beiden, fand ich persönlich sehr gut. Es war nichts zu übertrieben schnell oder zu langsam. Man konnte beide sehr gut kennen lernen. Auch die anderen Bewohner der Stadt New Hope kamen wieder zum Einsatz und es war alles wieder sehr herzlich und erwärmend.

Für mich ist diese Reihe bisher meine Lieblingswohlfühlreihe und ich freu mich jetzt schon auf die Geschichte von Payton und Brax

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