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Veröffentlicht am 17.02.2021

Unterhaltsame ostdeutsche Familiengeschichte!

Wo wir Kinder waren
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„Wo wir Kinder waren“ ist ein Roman aus der Feder von Kati Naumann.

Der Roman spielt in zwei Zeitebenen und zwar in der Gegenwart und in der Vergangenheit zwischen 1910 und 1978.

Es ist die Geschichte ...

„Wo wir Kinder waren“ ist ein Roman aus der Feder von Kati Naumann.

Der Roman spielt in zwei Zeitebenen und zwar in der Gegenwart und in der Vergangenheit zwischen 1910 und 1978.

Es ist die Geschichte einer Sonneberger Puppenfabrik.

Ich war schnell mitten im Geschehen, denn die Autorin versteht es sehr gut, Einblick in die ostdeutsche Geschichte zu gewähren.

Eva, Iris und Jan räumen das Haus aus, dass die Familie Langbein seit Urgroßvaters Zeiten bewohnt hat.
In den Räumen stecken sehr viele Erinnerungen.
Die Urgroßeltern haben das Haus errichtet und die Familie hat hier gelebt und Puppen und andere Spielwaren hergestellt.

Es ist eindrucksvoll beschrieben, wie im Laufe der Jahre der Familie Langbein immer mehr von ihrer Selbstständigkeit genommen wurde und letztendlich wurden sie enteignet und mussten für den Staat arbeiten.

Die Geschichte ist sehr mitreißend geschrieben und ich konnte einen sehr guten Eindruck bekommen, wie das Leben in der ehemaligen DDR abgelaufen ist.

Es ist ein tiefgreifender Familienroman, in dem es um die wechselvolle Geschichte der Spielwarenerzeugung in der Spielzeugstadt Sonneberg geht. Dies wurde sehr eindrucksvoll an der fiktiven Geschichte der Familie Langbein.

Ich kann dieses Buch jedem ans Herz legen, der gerne ein Stück Zeitgeschichte der DDR lesen möchte.
Das Buch hat mich total berührt und es ist ein wunderbarer Schreibstil. Ich empfehle es sehr gerne weiter.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.02.2021

Super Pferdegeschichte für Mädchen!

Pferdeflüsterer-Mädchen, Band 1: Rubys Entscheidung
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Ruby zieht mit ihrer Mama nach Cornwall, denn dort leben ihre Großeltern und ihre etwas chaotische Tante Leslie.
Gleich am ersten Tag kommt sie zu spät zur Schule, daran trägt ihre Tante die Mitschuld.
Sie ...


Ruby zieht mit ihrer Mama nach Cornwall, denn dort leben ihre Großeltern und ihre etwas chaotische Tante Leslie.
Gleich am ersten Tag kommt sie zu spät zur Schule, daran trägt ihre Tante die Mitschuld.
Sie kommt mit ihren Mitschülern schnell ins Gespräch, denn sie sucht nach einer Gelegenheit zum Reiten.

Gleich in der ersten Woche schnuppert sie auf dem Pferdehof an den Klippen.
 Die Ocean Ranch ist ein Zufluchtsort für alle möglichen "ausgemusterten" Tiere. Hier leben unter anderem ein Hund, eine Katze und Pferde, die fast verhungert waren. Der Besitzer ist ein Pferdeflüsterer, der selbst früher mal Turnierreiter war.

Es gibt auch noch den Reitstall von Mr. Hegarty, dessen Pferde viele Preise bei Turnieren gewinnen. Allerdings wird dort mit teilweise harten Methoden trainiert, die eigentlich nicht erlaubt sind.

Ruby darf auf beiden Höfen vorreiten. Auf der Oceanranch versagt sie total, deshalb will sie dann zu Hegarty.

Allerdings findet sie bald heraus, mit welchen Methoden dort gearbeitet wird.

Rubys Entscheidung ist der Auftaktband einer neuen Reihe, der für Mädchen ab 8 Jahre spannend zu lesen ist.
Für Pferdeliebhaberinnen genau das richtige Buch. Es ist in größerer Schrift gedruckt, da macht das Lesen in diesem Alter Freude. Außerdem sind immer wieder kleine Abbildungen passend zur Geschichte, die das ganze auflockern.
Es wird hier auch vermittelt, dass nicht nur der Erfolg wichtig ist, sondern auch wie man mit Tieren richtig umgeht.

Sehr gut gefallen hat mir auch der Anhang „Wissen für Pferdeflüsterer Mädchen“.

Meine Enkeltochter hat das Buch mit viel Freude gelesen und wünscht sich nun Band 2.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.01.2021

Sehr berührender Roman!

Zeit der Pfirsichblüte
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Von Anja Saskia Beyer habe ich schon einige Bücher gelesen und wurde bis jetzt nie enttäuscht.

Mich hat das Cover sehr angesprochen und der Klappentext tat sein übriges dazu, dass ich dieses Buch unbedingt ...


Von Anja Saskia Beyer habe ich schon einige Bücher gelesen und wurde bis jetzt nie enttäuscht.

Mich hat das Cover sehr angesprochen und der Klappentext tat sein übriges dazu, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte.
Mich begeistert immer wieder, wie sie die Geschichten verpackt und immer uns in schöne Gegenden entführt.

Hier ist es Spanien, die Stadt Barcelona und eine Pfirsichplantage.

Dieses Buch ist mehr als nur ein Liebesroman. Es hat einen tiefen Hintergrund und man entwickelt Gefühle und Emotionen.

Anna fährt mit ihrer Freundin Carina nach Barcelona. Sie wollen dort einen Mädelsurlaub verbringen. Eigentlich wollte Anna nie mehr hin, da sie dort ihre erste große Liebe und auch eine große Enttäuschung erlebt hat.
Aber dann geht Anna auf Spurensuche.
Mehr möchte ich aber nicht verraten.

Ich habe das Buch so ziemlich in einem Rutsch gelesen, da es sehr spannend geschrieben ist.
Es ist in zwei Zeitebenen dargestellt.
Die Protagonisten kamen sehr authentisch bei mir an und es ist sehr schön beschrieben, wie die zwei Freundinnen füreinander da waren, eben wie richtige Freundschaft sein soll.

Durch das ganze Buch zog sich wie ein roter Faden eine ernste Thematik, die von der Autorin sehr gut rübergebracht wurde.

Es ist durch und durch ein wunderbares Buch mit einem ernsten Hintergrund, aber auch eine sehr schöne Liebesgeschichte.

Von mir bekommt das Buch 5 Sterne und ich empfehle es sehr gerne weiter.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.12.2020

Der Mut zu einem Neuanfang

Der Wahnsinn, den man Liebe nennt
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Mir war die Autorin von einem historischen Roman bekannt. Deshalb wollte ich dieses Buch unbedingt lesen.

Susanne Bergmann erfährt durch Zufall, dass ihr Mann Wolf eine andere Frau und auch ein 5-jähriges ...


Mir war die Autorin von einem historischen Roman bekannt. Deshalb wollte ich dieses Buch unbedingt lesen.

Susanne Bergmann erfährt durch Zufall, dass ihr Mann Wolf eine andere Frau und auch ein 5-jähriges Mädchen hat. Außerdem wohnen sie auch noch ganz in der Nähe.

Ab diesem Zeitpunkt ist nichts mehr, wie es war. Besonders schlimm für sie, da es einige ihrer Freunde schon längst wussten.
Susa ist erschüttert, denn sie hat Wolf sehr geliebt.
Sie zieht wieder bei ihrer Mutter Romy ein, bis sie eine neue Wohnung findet. Dann erfährt sie auch noch von ihrer Mutter ein lange gehütetes Geheimnis über ihren Vater, nämlich das sie eine Halbschwester hat.
Susa lässt der Gedanke nicht mehr los und ihre Freundin Bille bestärkt sie darin, sich auf die Suche nach ihrer Schwester zu machen.
Während der Zeit bei ihrer Mutter im Haus lernt Susa den Mieter des Dachgeschosses besser kennen. Aber will Susa sich überhaupt neu verlieben?

Die Geschichte ist authentisch geschrieben und die Charaktere wirken sehr überzeugend. Der Schreibstil ist flüssig und man kann fast nicht mehr aufhören mit dem Lesen.
Sehr gut gefallen haben mir auch die Rückblenden.

Das Buch ist spannend geschrieben und der Ausgang der Geschichte hat mich dann doch überrascht.
Brigitte Riebe hat hier eine Geschichte geschrieben, so richtig aus dem Leben gegriffen, die aufzeigt, dass es immer wieder einen Weg für einen Neuanfang gibt.

Für dieses Buch gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.11.2020

Schöne adventliche Geschichte!

Ein Keks zum Verlieben
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Da ich meine Bücher sehr oft nach dem Cover aussuche, ist mir dieses gleich positiv aufgefallen, obwohl ich sonst nicht so auf pink stehe.

Auch der Klappentext hat mich animiert, das Buch zu lesen.
Ich ...


Da ich meine Bücher sehr oft nach dem Cover aussuche, ist mir dieses gleich positiv aufgefallen, obwohl ich sonst nicht so auf pink stehe.

Auch der Klappentext hat mich animiert, das Buch zu lesen.
Ich habe das Buch als ebook gelesen.

Sara ist Germanistikstudentin und jobbt nebenher auf dem Weihnachtsmarkt, um ihr Budget ein bisschen aufzubessern. Ihr Chef ist allerdings das Ekel in Person. Beim Servieren der Getränke läuft ein junger Mann in sie hinein und hat ihr die Gläser umgestoßen. Es war Jonas, der Sohn des Chefs.
Damit beginnt eine süße Geschichte, die ich aber jetzt hier nicht schon ausplaudern möchte.

Ich habe die Protagonisten Sarah, Chiara, Karin und Jonas gleich ins Herz geschlossen.
Der Schreibstil ist flüssig und romantisch, genau passend und deshalb konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.

Toll hätte ich es gefunden, wenn die Geschichte noch ein bisschen über Weihnachten hinaus gegangen wäre. Irgendwas hat mir noch gefehlt. Das Ende kam mir einfach zu schnell.

Ich gebe dem Buch trotzdem 5 Sterne, weil es mir ein paar schöne Lesestunden beschert hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere